DD221977A1 - Vorrichtung zum uebertragen einer drehbewegung - Google Patents

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DD221977A1
DD221977A1 DD25998884A DD25998884A DD221977A1 DD 221977 A1 DD221977 A1 DD 221977A1 DD 25998884 A DD25998884 A DD 25998884A DD 25998884 A DD25998884 A DD 25998884A DD 221977 A1 DD221977 A1 DD 221977A1
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wrapping
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DD25998884A
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Albrecht Roehrdanz
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Verpackungsmaschinenbau Dresde
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/28Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets
    • B65B11/30Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/34Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents the ends of the tube being subsequently twisted

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen einer Drehbewegung von einer Antriebswelle auf einen Drehgreiferkopf mit mehreren Drehgreifern zum Eindrehen der Enden einer Einwickelhülle an einer Einwickelmaschinen für Bonbons. Die Erfindung bezweckt, Ausfälle der Vorrichtung bei hohen axialen Belastungen zu vermeiden. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung derart zu gestalten, dass auf der Antriebswelle ablagernder Bonbonstaub bei Formatverstellung zu keiner mechanischen Überbelastung führt. Nach der Erfindung wird dies erreicht durch einen auf der Antriebswelle an einer Hülse befestigten Gelenkring mit zwei diametralen, an der freien Stirnseite ausragend angeordneten radialen Drehzapfen sowie einen weiteren derartigen gegenüberliegend an einem Flansch an dem Drehgreiferkopf so axial befestigten Gelenkring, dass dessen ebenfalls ausragende Drehzapfen um 90 Grad am Umfang versetzt, in einer gleichen Ebene zusammen mit dem Zapfen des erstgenannten Gelenkringes in entsprechende radial angeordnete Buchsen eines diese umschließenden Ringteiles eingreifen. Fig. 1

Description

Vorricütung zum Übertragen einer Drehbewegung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum übertragen einer Drehbewegung von einer Antriebswelle auf einen in einer Ebene schwenkbar und axial verschiebbar gelagerten Drehgreiferkopf mit mehreren, auf einem Teilkreis angeordneten Drehgreifern zum Eindrehen der Enden einer Einwickelhülle an einer Einwickelmaschine für Bonbons.
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Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist bereits be~ kannt, wobei zur Übertragung der Drehbewegung eine Kupplung verwendet wird. Diese Kupplung besteht aus einer auf der Welle befestigten Hülse mit einer radialen Nut und einem an dem Drehgreiferkopf befestigten Plansch mit einer Radialnut« Zwischen Hülse und Plansch ist eine Kreuzscheibe angeordnet. Die Hülse besitzt außen am Umfang eine Rille, in die an der Aufnahmehülse befestigte Hollen eingreifen· Durch die Kreuzscheibe wird die Drehbewegung der Antriebswelle auf den Drehgreiferkopf übertragen, während mittels der Hollen die axiale Lage der Hülse zum Drehgreiferkopf bestimmt wird (DD-PS 139 559). Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß bei Verschmutzung der Antriebswelle die bei JOrmatverstellung wirkenden axialen Kräfte von den aus Rillenkugellagern bestehenden Rollen nicht mehr aufgenommen werden können. Dies führt zur Zerstörung der Rillenkugellager, und damit zum
Ausfall der gesamten linwickelmaschine,, Ein weiterer Nachteil besteht auch noch darin, daß ein relativ großes Verdrehspiel zwischen An-» und Abtrieb vorhanden ist.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, Ausfälle der Vorrichtung bei hohen axialen Belastungen zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung :
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung derart zu gestalten, daß auf der Antriebswelle ablagernder Bonbonstaub bei Pormatverstellung zu keiner mechanischen Überbelastung führt. Nach der Erfindung wird dies erreicht durch einen auf der Antriebswelle an einer Hülse befestigten Gelenkring mit zwei diametralen, an der freien Stirnseite nach vorn ausragend angeordneten radialen Drehzapfen sowie einen weiteren derartigen gegenüberliegend an einem Flansch an dem Drehgreiferkopf so axial befestigten Gelenkring, daß dessen ebenfalls ausragende Drehzapfen um 90° am Umfang versetzt., in einer gleichen Ebene zusammen ,mit den Zapfen des erstgenannten Gelenkringes in entsprechende radial angeordnete Buchsen eines diese UBischlie*- ßenden Ringteiles eingreifen. Durch diese Verbindung entsteht vorteilhaft ein axialer Formschluß, so daß auftretende Ablagerungen die Funktion nicht mehr beeinflussen. Weiterhin wird das Kupplungsspiel verringert, da weniger Spielstellen und bessere Hebelverhältnisse vorhanden sind, was insgesamt zu einem funktionssicheren Lauf der Einwickelmaschine beiträgt.
Aüsführungsbeispiel
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In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen: ..' ; ' . , . . ·. . V\.j
Fig. 1 einen Längsschnitt
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. ΐ
Die Vorrichtung ist Bestandteil einer nicht mit dargestellten kontinuierlich arbeitenden Einwickelmaschine für Bonbons, von
der in der .!Pig· 1 nur ein Drehgreiferkopf dargestellt ist* Zum Einwickeln der Bonbons werden swei solcher, sich 'spiegelbild-'''' lieh gegenüberliegender. Drehgreiferköpfe benötigt., Zwischen beiden Drehgreiferköpfen ist mittig ein Einwickelrad angeordnet, in dem die Bonbons in radialen Halteelementen den Drehgreiferköpfen zum Eindrehen der Hüllenenden zugeführt werden. Der Drehgreiferkopf weist die gleiche Anzahl von Drehgreiferh 1 auf, wie sich nicht mit dargestellte Halteelemente an dem Exnwickelrad befinden. Die Drehgreifer 1 sind in dem Gehäuse 2 gelagert, das mittels eines nicht mit dargestellten Schwenklägers axial verschiebbar und schwenkbar angeordnet ist· Diese Terstellbarkeit ist zur Formateinstellung erforderlich, wobei durch durch ein axiales Verschieben die Bonbonlänge und durch: ein Schwenken um den Drehpunkt P die Verkürzung des Packmittels beim Eindrehen einstellbar ist« Die Drehgreifer 1 selbst sind in dem Gehäuse 2 mittels einer Hülse 3 drehbar auf Wälzlagern 4 angeordnet, in dieser Hülse 3 befindet sich eine Stellstang© .5 zom Einleiten einer öffnungs- und Schließbewegung der Drehgreifer 1 durch Kurven 6β
Zum rotierenden Antrieb der Drehgreifer 1 ist ein feststehendes Zentralrad 7 und ein mit diesem im Eingriff stehendes Zwischenrad 8 vorgesehen. Das Zwischenrad 8 ist drehbar in dem Gehäuse 2 gelagert und steht im Eingriff mit einem Stirnrad 9· Das gesamte Gehäuse 2 des Drehgreiferkopfes ist auf WaI1Z-lagern IO auf einer Aufnahmehülse 11 gelagert und steht über die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Antriebswelle 12 in Verbindung. Auf der Antriebswelle 12 ist mittels einer Paßfeder 13 eine Hülse 14 befestigt. Auf dieser Hülse 14 befindet sich ,ein Gelenkring 15 mit zwei Drehzapfen 15 aj 15 b» Die Drehzapfen 15 a$ 15 b sind diametral gegenüberliegend ah der freien Stirnseite ausragend angeordnet.
An dem Gehäuse 2 des Drehgreiferkopfes ist zentral ein Flansch 16 befestigte Auf diesem Flansch 16 befindet sich dem Gelenkring 15 gegenüberliegend ein weiterer derartiger Gelenkring 17 mit an der freien Stirnseite ausragend angeordneten Drehzapfen 17 a? 17 b. Der Gelenkring 17 ist axial so angeordnet, daß dessen Drehzapfen 17 aj 17 b um 90° am Umfang zu den Drehzapfen 15 a; 15 b versetzt, in einer gleichen Ebene zusammen mit den Zapfen 15 a$ 15 b des auf der Antriebswelle 12
befestigten Gelenkringes 15 211 liegen kommen* Beide Gelenkringe 151 17 stehen miteinander über ein Ringteil 18 in Verbindung, das vier um 90° versetzte radiale Bohrungen mit Buchsen 18 a aufweist, in die die Drehzapfen 15 a; 15 b; 1? aj 17 b beider Gelenkringe 15| 17 eingreifen.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung*
Bei der Verarbeitung einer bestimmten Bonbongröße wird zunächst der axiale Abstand der zwei Drehgreiferköpfe zum Einwickelrad eingestellt. Dazu verschiebt sich die Hülse 14 axial auf dar Antriebswelle 12. Weiterhin muß die Schräglage der Drehgreiferköpfe 53 u dem Einwickair ad in Abhängigkeit der zu erwarte öden Verkürzung der SLnwicke!hülle beim Eindrehen eingestellt werden. Dazu wird1das Gehäuse 2 an dem nicht mit dargestellten Schwenklader um den Drehpunkt P geschwenkt, so daßr die Antriebswelle 12 nicht mehr achsparallel zum Gehäuse 2 zu , liegen kommt, wie in Fig« 1 dargestellt ist. Soweit zunächst die Grundeinstellung der Drehgreiferköpfe. Der Antrieb wird von der Antriebswelle 12 über die Hülse 14 und dem Gelenkring15 durch dessen Gelenkzapfen 15 aj 15 b auf das Ringteil 13 übertragen* Die in dem Ringteil 18 lagernden Drehzapfen 17 a j 17 b des Gelenkringes 17 übertragen die Drehbewegung, von diesem über den Plansch 16 auf das Gehäuse 2 des Drehgreiferkopfes. Die Gelenkzapfen 15 a; 15 b und 17 a; 17 b führen dabei in den Buchsen 18 a des Ringteiles 18 eine überlagerte Verdreh-^ und Verschiebebewegung aus. Die Einleitung dieser Drehbewegung von der Antriebswelle 12 über den flansch 16 auf das Gehäuse 2 des Drehgreiferkopfes bewirkt, daß die Drehgreifer 1 mit ausreichender Genauigkeit synchron mit den nicht mit dargestellten Halteelementen des Einwickelrades umlaufen. Die Drehbewegung der Drehgreifer 1 in sich entsteht dabei durch ein Abwälzen des Zwischenrades 8 auf dem Zentrairad 7· Das öffnen und Schließen der Drehgreifer 1 wird von den Kurven 6 gesteuert, wobei die Stellstange 5 axial verschoben wird. Die mit dem Eindrehen der Enden auftretende Verkürzung, die ein Nachlaufen der Drehgreifer 1 notwendig machen würde, ist. durch die Grundeinstellung (Schrägstellung) der Drehgreif erköpfe bereits berücksichtigt. Der Drehgreiferkopf mit
der beschriebenen Vorrichtung zur Übertragung _©,iner Drehbewegung, gestattet bei den gegebenen Betriebsbedingungen einen störungsfreien Lauf, besonders mit einer hohen Leistung, da imer mehrere Drehgreif er 1 beim Umlaufen mit dem Einwickelr.äd den Eindrehvorgang vornehmeße

Claims (2)

  1. JPatentansprach
    ' . ; .'· ;'-: . ' . j . .'
    "Vorrichtung zum -übertragen einer Drehbewegung von einer Antriebswelle auf einen in einer Bbene schwenkbar und axial verschiebbar gelagerten Drehgreiferkopf mit mehreren, auf einem Teilkreis angeordneten Drehgreifern zum Eindrehen der laden einer Einwickelhülle an einer Einwickelmaschine für Bonbons» gekennzeichnet durch einen auf der Antriebswelle (12) an einer Hülse (14-) befestigten Gelenkring (15) mit zwei diametralen an der freien Stirnseite ausragend angeordneten radialen Drehzapf en (15 aι 15 b) sowie einen weiteren derartigen gegenüberliegend an einem Plansch (16) an dem Drehgreifer~
    "V
    kopf so axial befestigten Gelenkring (17)» daß dessen ebenfalls aasragende Drehzapfen (17 a ? 17 b) um 90° am Umfang versetzt , in einer gleichen Ebene zusammen mit den Drehzapfen (15 a; 15 b) des erstgenannten Gelenkringes (15) in entsprechende radial angeordnete Buchsen (18 a) eines diese umschließenden Ringteiles (18) eingreifen.
    Hierzu
  2. 2 Zeichnungen
DD25998884A 1984-02-10 1984-02-10 Vorrichtung zum uebertragen einer drehbewegung DD221977A1 (de)

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DE19843443743 DE3443743A1 (de) 1984-02-10 1984-11-30 Vorrichtung zum uebertragen einer drehbewegung
GB858501024A GB8501024D0 (en) 1984-02-10 1985-01-16 Transmitting rotary movement

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DD221977A1 true DD221977A1 (de) 1985-05-08

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DE3443743A1 (de) 1985-08-14

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