DD220184A1 - Lagerung der gemeinsamen welle eines elektromotors und einer umwaelzpumpe mit gleitringdichtung - Google Patents
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Abstract
Die erfindungsgemaesse Lagerung der gemeinsamen Welle eines Elektromotors und einer Umwaelzpumpe mit Gleitringdichtung wird in stationaeren bzw. mobilen Warmwasserheizsystemen zum Umpumpen des Heizmediums und zum Foerdern von fluessigen Medien eingesetzt. Ziel der Erfindung ist die Verringerung des Bauteil- und Montageaufwandes bei mit Elektromotor angetriebenen Umwaelzpumpe. Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Nutzung der Gleitringdichtung der Umwaelzpumpe zur Herstellung des notwendigen Festlagers im Elektromotor. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Funktion der Motorfeder von der Feder der Gleitringdichtung mit uebernommen wird. Die Dichtflaeche der Gleitringdichtung uebernimmt dabei die axiale Begrenzung der Welle in Richtung zum Elektromotor.
Description
Lagerung der geraeinsamen Welle eines Elektromotors und ' einer Umwälzpumpe mit Gleitringdichtung
Anwendungsgebiet der Erfindung ' " . '
•Die Erfindung betrifft eine Anordnung der gelagerten Welle einer Umwälzpumpe mit Kugel- und.Gleitlager in einem Elektromotor. Die Umwälzpumpe ist mit einer Gleitringdichtung versehen, deren i'eder auf die Welle eine Axialkraft ausübt. Im Betriebsfall übt das Pumpenlaufrad ebenfalls eine Axialkraft auf die Welle'' aus, die die gleiche .Richtung hat wie die Feder der Gleitringdichtung. Derartige Umwälzpumpen werden in stationären bzw. mobilen Warmwasserheizsystemen und zum !•'ordern von flüssigen Medien eingesetzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Einsatz von Wälz-, Kugel- und Gleitlagern für Urawälzpuapen, die in Elektromotoren angeordnet sind, wird entsprechend dem Stand der Technik ein Lager als Festlager angeordnet, während das zweite Lager axial verschiebbar ist und damit auftretende Längenänderungen der Ankerwelle ausgeglichen werden können, ~ Zur konstruktiven Lösung für die Gestaltung des Pestlagers werden Sicherungsringe, Lagerdeckel und andere Konstruktionselemente verwendet, um zum einen den Innenring des Wälz-
oder Kugellagers fest mit der Ankerwelle zu verbinden und zürn anderen den Außenring ebenfalls fest (unversohiebbar) im Motorgehäuse anzuordnen. Gleitlager als Pestlager sind ebenfalls zur Aufnähme axialer Kräfte bekannt. Sie . werden wie bei Wälz- und Kugellagern mit Sicherungsringen, lagerdeckel und anderen Kons trukt ions eiern ent en in Verbindung mit Laufscheiben eingesetzt. Es ist auch eine Lösung nach DD-WP 153 293 bekannt, bei der die Wabe des Lüfters und die Äbstandsbuchse so ausgebildet sind, daß eines der beiden genannten Elemente die Punktion der Laufscheibe übernehmen kann. In umgekehrter axialer Richtung erfolgt, die Begrenzung dadurch:, daß das Pumpenlaufrad gegen ein Gehäuseelernent läuft. Damit ist ein Pestlager gebildet, das aber noch ein axiales Spiel der Ankerwelle zuläßt, bedingt durch die Fertigungstoleranzen. Sie haben aber bei dem abgebildeten komrnutatorlosen Motor keine Auswirkungen auf sein Betriebsverhalten» .·
Bei Einsatz von Kommutatormotoren wirken sich aber axiale Verschiebungen der Ankerwelle negativ 0uf die Bürstenstandszeit aus. Deshalb sind Lösungen bekannt, wie in der DE-OS 2432 139 dargestellt, wo mit einer vorgespannten Motorfeder vorhandene Toleranzen abgefangen werden. Als Motorfeder kommen7die unterschiedlichsten Arten wie Well-, Spiral-, Tellerfedern usw. zum Einsatz.
Wird, wie in der DE-OS 2432 139 abgebildet, das Loslager , als Gleitlager ausgebildet, so sind Elemente zur Gewährleistung der Pederspannung notwendig. Diese Elemente können sein: Auf der Welle befestigte Laufscheiben gegen das Gleitlager oder ballig ausgeführtes Wellenende gegen eine Lagerplatte. In der Umwälzpumpe befindet sich ein Dichtsystem in Form einer Gleitringdichtung nach DE-OS 1929 323. Die in diesem Dichtsystem eingesetzte Feder wirkt in entgegengesetzter Richtung wie die Motorfeder. Die Folge daraus ist, daß die Motorfeder die resultierende Kraft
aus der Feder der Gleitringdichtung und dem entstehenden - Sog vom Laufrad aufnehmen muß. Es ist auch möglich, die . Motorfed.er mit einer Laufscheibe gegen, das Gleitlager fjider vom Lagerträger gegen das Yi/eTIenende wirken zu lassen.*:^; In dieser Ausführung wirkt dann die Motorfeder in gleicher Richtung wie die resultierende Kraft aus der Feder der - ,Gleitringdichtung und dem Sog des Pümpenlaufrades·, .
'-.· Ziel der Erfindung .' '.:' · :
. Ziel der Erfindung ist die Verringerung des Bauteil- und Montageaufwandes bei mit Elektromotor angetriebener Umwälzpumpe, die mit einer Gleitringdichtung versehen ist.
• Darlegung des Wesens der Erfindung
ν Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Nutzung der Gleitringdichtung der Umwälzpumpe zur Herstellung des notwendigen Festlagers im Elektromotor. ·
J.;\ ' Erfinduhgsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Funktion der Motorfeder von der Feder der Gleitringdichtung mitübernommen wird bei entsprechender Dimensionierung derselben. Die Dichtfläche der Gleitringdichtung übernimmt gleichzeitig die axiale Begrenzung der Welle in Richtung ;l; ' zum Motor. Somit entfällt die axiale Begrenzung am Gleitlager bzw. am Ankerwellenende. Im Kugellagerträger des.Elek- troraotors, der gleichzeitig als Pumpengehäuse ausgebildet : ist, sind Aufnahmen für ein Kugellager motorseitig und ;; pumpenseitig für den Gegenring der Gleitringdichtung vor- :; gesehen. Die Aufnahmen haben einseitige Begrenzungen, an
denen sich der Außenring des Kugellagers und der Gegenring anlegen. Die gemeinsame Welle von Elektromotor und Pumpe ·:.;.: trägt motorseitig ein Begrenzungselement zum Innenring des : Kugellagers. Das Begrenzungseiement kann als ßicherungsring,
Abstandsbuchse oder Absatz an der· Ankerwelle ausgebildet •:„:' .sein.. .'. '.'-. ' ' ". .' I'.'".
Pumpenseitig liegt an dem fest mit der Ankerwelle verbundenen Laufrad, die Feder der Gleitringdiclitung an. Durch ihre Vorspannung auf den Gleitring bildet sich im Zusammenwirken mit dem Gegenring am Kugellager das 3?estlager. Am anderen Ende des Elektromotors übernimmt ein Gleitlager nur die radiale Lagerung der Ankerwelle.
Äusführungsbeispiel,
Im Kugellagerträger 2 des Elektromotors T,der gleichzeitig als Pumpengehäuse ausgebildet ist, sind Aufnahmen für ein-Kugellager 3 motor- und pumpenseitig für den Gegenring 4 der Gleitringdichtung ausgebildet» Die Aufnahmen haben einseitige Begrenzungen 5, 6, an denen sich der Außenring des Kugellagers 3 und der Gegenring 4 anlegen* Die gemeinsame Welle 12 vom Elektromotor und Pumpe trägt motorseitig ein Begrenzungselement 7 zum Inneriririg des Kugellagers 3· Purapenseitig liegt an dem: fest mit der Welle· 12 verbundenen Laufrad S die Peder 9 der Gleitringdichtung an. Durch die Vorspannung der i'eder 9, die auf den Gleitring 10 wirkt, bildet sich im Zusammenwirken mit dem Gegenring 4 am Kugellager 3 das Festlager. Am anderen Ende des Elektromotors 1 übernimmt ein Gleitlager 11 nur die radiale"Lagerung der Welle 1-2.· '.. , '
Claims (1)
- Patentansprüche v : .Lagerung der gemeinsamen Welle eines Elektromotors und einer Umwälzpumpe mit Gleitringdichtung, die im als Kugellagerträger ausgebildeten Pumpengehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daI3 im Kugellagerträger (2) das Festlager durch-das Begrenzungselement (7) im Zusammenwirken mit den Begrenzungen (5, 6) und der vorgespannten Feder (9) der Gleitringdichtung gebildet wird.Hierzu !Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25861283A DD220184A1 (de) | 1983-12-27 | 1983-12-27 | Lagerung der gemeinsamen welle eines elektromotors und einer umwaelzpumpe mit gleitringdichtung |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD220184A1 true DD220184A1 (de) | 1985-03-20 |
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ID=5553491
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|---|---|---|---|
| DD25861283A DD220184A1 (de) | 1983-12-27 | 1983-12-27 | Lagerung der gemeinsamen welle eines elektromotors und einer umwaelzpumpe mit gleitringdichtung |
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1983
- 1983-12-27 DD DD25861283A patent/DD220184A1/de not_active IP Right Cessation
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