DD220122A1 - Kerb- und brecheinrichtung fuer schweissproben - Google Patents

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DD220122A1
DD220122A1 DD25526383A DD25526383A DD220122A1 DD 220122 A1 DD220122 A1 DD 220122A1 DD 25526383 A DD25526383 A DD 25526383A DD 25526383 A DD25526383 A DD 25526383A DD 220122 A1 DD220122 A1 DD 220122A1
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welding
portal
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DD25526383A
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Erhard Kliebhan
Guenter Schwarzer
Karina Hoffmann
Original Assignee
Erhard Kliebhan
Guenter Schwarzer
Karina Hoffmann
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ankerben und anschliessenden Brechen bzw. zum Biegen von Schweissproben, die insbesondere zum Zweck der Beurteilung der Qualifikation von Schweissern angefertigt wurden. Ziel der Erfindung ist es, die Moeglichkeit zu schaffen, die Qualitaet von Schweissproben unmittelbar nach ihrer Anfertigung und unabhaengig von der Auslastung vorhandener Werkzeugmaschinen beurteilen zu koennen. Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung einer wenig aufwendigen Kerb- und Brecheinrichtung fuer Schweissproben, die zur unmittelbaren Beurteilung angefertigter Schweissproben in der Ausbildungsstaette einzusetzen ist. Das Ankerben der Schweissproben erfolgt durch Bewegen der Schweissprobe durch ein Portal mit Hobelmeissel mit Hilfe eines Hydraulikzylinders. Das Brechen der Schweissprobe erfolgt durch Biegen der Schweissprobe mit Hilfe des gleichen Hydraulikzylinders und eines abnehmbaren Gegenhalters. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ankerben und anschließenden Brechen bzw. zum Biegen von Schweißproben, die insbesondere zum Zweck der Beurteilung der Qualifikation von Schweißern angefertigt wurden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es wurden bisher keine speziellen Einrichtungen bekannt, die dem genannten Verwendungszweck dienen. Das Ankerben von Schweißproben erfolgt entweder in Handarbeit oder auf vorhandenen Werkzeugmaschinen durch Hobeln oder Fräsen. Das Biegen bis zum vorgesehenen Biegewinkel bzw. bis zum Bruch der Schweißnaht erfolgt unter Benutzung geeigneter Biegeprozesse. Diese Arbeitsweise setzt das Vorhandensein geeigneter Maschinen voraus und erfordert die Einordnung der , Arbeiten in die Maschinenzeitpläne, sofern die Maschinen produktiv genutzt werden. Andererseits werden diese Arbeiten mit hohen Maschinenkosten belastet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Möglichkeit zu schaffen, die Qualität von Schweißproben unmittelbar nach ihrer Anfertigung und unabhängig von der Auslastung vorhandener Werkzeugmaschinen beurteilen zu können.
Wesen der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung einer wenig aufwendigen Kerb- und Brecheinrichtung für Schweißproben, diezur unmittelbaren Beurteilung angefertigter Schweißproben in der Ausbildüngsstätte einzusetzen ist.
Erfindungsgemäß wird auf einem Gestell waagerecht ein umsteuerbarer Hydraulikzylinder, Verbunden mit einern D'ruckstempel, angeordnet, dessen Hub durch Endschalter in bekannter Weise einstellbar ist.
Ebenfalls auf dem Gestell wird in Wirkrichtung des Hydraulikzylinders in einer Führung verschiebbar eine Halteplatte für die Schweißprobe vorgesehen, die, mit dem Druckstempel in Wirkverbindung, die eingelegte Schweißprobe durch ein der Schweißprobengröße angepaßtes Stahlhalterportal schiebt, das einen in der Höhe einstellbaren Hobelmeißel trägt. Während des Druckstempelhubes wird dabei die Schweißprobe angekerbt.
Weiterhin ist ein ebenfalls portalartiger Gegenhalter vorgesehen, der nach erfolgtem Ankerben der Schweißprobe in Öffnungen des Gestells einsteckbar ist und dessen Portaiweite dem Auflageabstand für die Schweißprobe entspricht.
Zum Brechen der Schweißpröbe wird dieselbesenkrecht an den Gegenhalter angestellt und durch den Druckstempel bis zum . Bruch gebogen.
Ausführungsbeispiel
Die das Ausführungsbeispiei erläuternde Zeichnung zeigt in
Fig.1 eine erfindungsgemäße Einrichtung in Arbeitsstellung zum Ankerben einer Schweißprobe und Fig.2 die Einrichtung wie in Fig.1, jedoch in Arbeitsstellung zum Brechen der Schweißprobe.
Auf einem Gestell 1 ist ein von Hand umsteuerbarer und durch Endschalter im Hub begrenzter Hydraulikzylinder 2, an dessen Kolben ein Druckstempel 3 befestigt ist, waagerecht angeordnet.
Eine Haiteplatte4für die Schweißprobe 5 ist in einer Führung 6 durch ein Stahlhalterportal 7 waagerecht verschiebbar und steht in Wirkverbindung mit dem Druckstempel 3. Am Sfahihalterportal 7 ist ein Hobelmeißel 8 höhenverstellbar befestigt und ein portalartiger Gegenhalter 8, in Taschen 9 des Gestells 1 einsteckbar, ist so gestaltet, daß die Portalöffnung dem Äuflageabstand für die Schweißprobe 5 beim Brechen derselben entspricht. “
Zum Kerben der Schweißprobe 5 wird dieselbe in die Halteplatte 4 eingeiegt und der Hobelmeißel 8 auf die Kerbtiefe eingestellt. Nach dem Einschalten des Hydraulikzylinderhubes wird durch den Druckstempel 3 die Halteplatte 4 mit der Schweißprobe 5 durch das Stahlhalterportal 7 geschoben und der Hobelmeißel 8 kerbt die Schweißnaht an.
Nachdem der Hydraulikzylinder^ in seine Ausgangsstellung gebracht wurde, wird die angekerbte Schweißprobe 5 entnommen. Nunmehrwird der Gegenhalter 8 in die dafür vorgesehenen Taschen 9 im Gestell 1 eingesteckt und die'Schweißprobe zwischen Gegenhalter 8 und Druckstempel 3 senkrecht angestellt. Anschließend erfolgt durch Hub des Hydraulikzylinders das Biegen der Schweißprobe bis zum Bruch. • \

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    Kerb- und Brecheinrichtung für Schweißproben, gekennzeichnet durch Anordnung eines Stahlhalterportals (7) und einer durch das Stahlhalterportal verschiebbaren Halteplatte (4) auf einem Gestell (1), sowie durch einen in Verschieberichtung der Halteplatte (4) wirkenden Hydraulikzylinder (2) und einen in das Gestell (1) einsteckbaren portalartigen Gegenhalter (8). Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen .
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ankerben und anschließenden Brechen bzw. zum Biegen von Schweißproben, die insbesondere zum Zweck der Beurteilung der Qualifikation von Schweißern angefertigt wurden. .
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es wurden bisher keine speziellen Einrichtungen bekannt, die dem genannten Verwendungszweck dienen. Das Ankerben von Schweißproben erfolgt entweder in Handarbeit oder auf vorhandenen Werkzeugmaschinen durch Hobeln oder Fräsen. Das Biegen bis zum vorgesehenen Biegewinkel bzw. bis zum Bruch der Schweißnaht erfolgt unter Benutzung geeigneter Biegeprozesse. Diese Arbeitsweise setzt das Vorhandensein geeigneter Maschinen voraus und erfördert die Einordnung der , Arbeiten in die Maschinenzeitpläne, sofern die Maschinen produktiv genutzt werden. Andererseits werden diese Arbeiten mit hohen Maschinenkosten belastet. ' '..,-..
    Ziel der Erfindung '
    Ziel der Erfindung ist es, die Möglichkeit zu schaffen, die Qualität von Schweißproben unmittelbar nach ihrer Anfertigung und unabhängig von der Auslastung vorhandener Werkzeugmaschinen beurteilen zu können.
    Wesen der Erfindung
    Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung einer wenig aufwendigen Kerb- und Brecheinrichtung für Schweißproben, die zur unmittelbaren Beurteilung angefertigter Schweißproben in der Ausbildüngsstätte einzusetzen ist.
    Erfindungsgemäß wird auf einem Gesteil waagerecht ein umsteuerbarer Hydraulikzylinder, verbunden mit einem D'ruckstempel, angeordnet, dessen Hub durch Endschalter in bekannter Weise einstellbar ist.
    Ebenfalls auf dem Gestell wird in Wirkrichtung des Hydraulikzylinders in einer Führung verschiebbar eine Halteplatte für die Schweißprobe vorgesehen, die, mit dem Druckstempel in Wirkverbindung, die eingelegte Schweißprobe durch ein der Schweißprobengröße angepaßtes Stahlhalterportal schiebt, das einen in der Höhe einstellbaren Hobelmeißel trägt. Während des Druckstempelhubes wird dabei die Schweißprobe angekerbt.
    Weiterhin ist ein ebenfalls portalartiger Gegenhalter vorgesehen, der nach erfolgtem Ankerben der Schweißprobe in Öffnungen des Gestells einsteckbar ist und dessen Portalweite dem Auflageabstand für die Schweißprobe entspricht.
    Zum Brechen der Schweißprobe wird dieselbesenkrecht an den Gegenhalter angestellt und durch den Druckstempel bis zum Bruch gebogen.
    Ausführungsbeispiel
    Die das Ausführungsbeispiel erläuternde Zeichnung zeigt in
    Fig. I eine erfindungsgemäße Einrichtung in Arbeitsstellung zum Ankerben einer Schweißprobe und Fig.2 die Einrichtung wie in Fig. 1, jedoch in Arbeitsstellung zum Brechen der Schweißprobe.
    Auf einem Gestell 1 ist ein von Hand umsteuerbarer und durch Endschalter im Hub begrenzter Hydraulikzylinder 2, an dessen Kolben ein Druckstempel 3 befestigt ist, waagerecht angeordnet.
    Eine Haiteplatte4für die Schweißprobe 5 ist in einer Führung 6 durch ein Stahlhalterportal 7 waagerecht verschiebbar und steht in Wirkverbindung mit dem Druckstempel
  3. 3. Am Stahlhalterportal 7 ist ein Hobelmeißel 8 höhenverstellbar befestigt und ein portalartiger Gegenhalter 8, in Taschen 9 des Gestells 1 einsteckbar, ist so gestaltet, daß die Portalöffnung dem
    Äuflageabstand für die Schweißprobe 5 beim Brechen derselben entspricht.
    Zum Kerben der Schweißprobe 5 wird dieselbe in die Halteplatte 4 eingelegt und der Hobelmeißel 8 auf die Kerbtiefe eingestellt.
    Nach dem Einschalten des Hydraulikzylinderhubes wird durch den Druckstempel 3 die Halteplatte 4 mit der Schweißprobe 5 durch das Stahlhalterportal 7 geschoben und der Hobelmeißel 8 kerbt die Schweißnaht an.
    Nachdem der Hydraulikzylinder^ in seine Ausgangsstellung gebracht wurde, wird die angekerbte Schweißprobe 5 entnommen.
    Nunmehr wird der Gegenhalter 8 in die dafür vorgesehenen Taschen 9 im Gestell 1 eingesteckt und die'Schweißprobe zwischen Gegenhalter 8 und Druckstempel 3 senkrecht angestellt. Anschließend erfolgt durch Hub des Hydraulikzylinders das Biegen
    der Schweißprobe bis zum Bruch. ·
DD25526383A 1983-09-30 1983-09-30 Kerb- und brecheinrichtung fuer schweissproben DD220122A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010051470A1 (de) * 2010-11-15 2012-05-16 Audi Ag Vorrichtung zum Trennen und/oder Prüfen von Punktschweißverbindungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010051470A1 (de) * 2010-11-15 2012-05-16 Audi Ag Vorrichtung zum Trennen und/oder Prüfen von Punktschweißverbindungen
DE102010051470B4 (de) * 2010-11-15 2012-10-18 Audi Ag Vorrichtung zum Prüfen von Punktschweißverbindungen

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