DD217487A1 - Drehschieber in materialfuehrungen fuer schuettgueter - Google Patents

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DD217487A1
DD217487A1 DD25494383A DD25494383A DD217487A1 DD 217487 A1 DD217487 A1 DD 217487A1 DD 25494383 A DD25494383 A DD 25494383A DD 25494383 A DD25494383 A DD 25494383A DD 217487 A1 DD217487 A1 DD 217487A1
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DD
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seal
rotary valve
diaphragm
metering
roller
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DD25494383A
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English (en)
Inventor
Johannes Uhlmann
Joachim Klugert
Karl Zeig
Klaus-Dieter Schmeer
Original Assignee
Dessau Zementanlagenbau Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft Drehschieber, vorzugsweise Schnellschlussdrehschieber fuer Auslaufoeffnungen, Materialzufuehrungsleitungen oder dergl. fuer staubfoermige oder koernige Schuettgueter. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine funktionsfaehige Dichtung bei optimaler Durchflussmenge und Verringerung des Verschleisses zu erreichen. Erfindungsgemaess wird dieses dadurch erreicht, dass in Richtung des Materialflusses vor dem Drehschieber und der Dichtung eine Blende, Verschleissblech oder dergl. angeordnet ist. Die Blende ist auswechselbar und der offene Querschnitt der Blende ist vorzugsweise gleich gross oder kleiner als der offene Querschnitt im Drehschieber. Fig. 1

Description

Drehschieber in Materialführungen für Schüttgüter
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft Drehschieber, vorzugsweise Schneilschlußdrehschieberfür Auslauföffnungen, Materialführungsleitungen oder dergl. für staubförmige oder körnige Schüttgüter
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei diesen Absperrorganen ist es bekannt, Dichtungen anzuordnen, die elastisch an die Oberfläche des Schiebers bzw. der Dreh- oder Dosierwalze angedrückt werden. Der Dichtdruck wird dabei in den meisten Fällen durch die Eigenspannung des Dichtteils bzw. durch zusätzliche Mittel, beispielsweise pneumatisch, verstärkt. Durch das in Förderrichtung bestehende Druckgefälle wird der Anpreßdruck ebenfalls verstärkt. In der DE-OS 2165521 ist beispielsweise eine Dichtung für ein derartiges Absperrorgan beschrieben. Diese Dichtungen sind jedoch sehr kompliziert und erfordern einen zusätzlichen pneumatischen Aufwand für die Abdichtung. Es sind außerdem Vorrichtungen zum Absperren und Abdichten von Öffnungen an Schüttgutbehältern bekannt, bei denen das Schließteil schalenförmig allseits sphärisch gekrümmt und mit einer Öffnung versehen, ausgebildet ist. Diese Form kann zwar sehr kompakt ausgeführt werden, hat aber den Nachteil, daß die Führung und Montage einschließlich der notwendigen Dichtungen sehr kompliziert und aufwendig ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ohne Beeinträchtigung der Abdichtung den Verschleiß, insbesondere der Dichtung, und das erforderliche Antriebsmoment an der Walze bzw. dem Drehschieber zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Anpreßdruck auf die Dichtung durch die Materialsäule und damit das Reibmoment zu verringern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in Richtung des Materialflusses vor dem Drehschieberund der Dichtung eine Blende, Verschleißblech oder dergl., angeordnet ist. Die Blende ist so angeordnet, daß der Druck des Materialstromes 'nicht in vollem Umfang gegen die Dichtung wirkt, sondern teilweise von der Blende aufgenommen wird. Dieses führt zu einer Verringerung des Reibmomentes und damit des erforderlichen Antriebsmomentes an der Dosierwalze. Durch die Einstellung des Abstandes zwischen der Blende und der Dichtung bzw. dem Drehschieber kann der Anpreßdruck der Dichtung eingestellt werden. Bei genügend kleinem Abstand findet die Blende als Dichtung Verwendung.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die schematische Darstellung eines Drehschiebers als Schnitt quer zur Drehrichtung und Fig. 2: die Seitenansicht zu Fig. 1.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist in einer Rohrleitung bzw. in einem Gehäuse 1 quer zur Förderrichtung des staubförmigen oder körnigen Schüttgutes eine Dosierwalze, Drehschieber 2 oder dergleichen angeordnet. Die gewölbte Oberfläche des Drehschiebers ist mit einem offenen Querschnitt 5 versehen. Zur Abdichtung gegen die Materialsäule ist eine Dichtung 3 angeordnet. Diese Dichtung liegt vorzugsweise durch ihre Eigenspannung an der Oberfläche des Drehschiebers 2 an. In Materialflußrichtung vor dem Drehschieber 2 und der Dichtung 3 ist eine Blende oder Verschleißblech 4 angeordnet. Der
offene Querschnitt der Blende oder des Verschleißbieches 4 ist vorzugsweise gleich groß oder kleiner als der offene Querschnitt im Drehschieber. Das Verschleißblech 4 ist dabei auswechselbar und der Abstand zur Dichtung bzw. zur Oberfläche des Drehschiebers verstellbar.
Durch den Einsatz einer Blende oder Verschleißbleches 4 kann der offene Querschnitt im Drehschieber entsprechend den Anforderungen variiert werden. Gleichzeitig bildet die Blende einen Verschleißschutz für die Dichtung 3. Dabei wird durch die Verringerung des Druckes der Materialsäule auf die Dichtung das Reibmoment verringert und damit auch das erforderliche Antriebsmoment für die Welle 6.
Durch die Verstellung des Abstandes der Blende 4 zur Dichtung 3 oder der Oberfläche der Dosierwalze 2 kann ein annähernd konstanter Anpreßdruck der Dichtung erreicht werden.
Die Einstellung oder Verstellung des Abstandes der Blende zur Dichtung bzw. zur Dosierwalze wird vorzugsweise über die Welle 6 bewirkt.

Claims (5)

  1. Erfindungsansprüche:
    1. Drehschieber, vorzugsweise Schnellschußdrehschieber und Dosierdrehschieber für Auslauföffnungen, Materialführungsieitungen oder dergleichen insbesondere für staubförmige oder körnige Schüttgüter, gekennzeichnet dadurch, daß in Materialflußrichtung vor der Dichtung (3) der Dosier- und Drehwalze (2) eine auswechselbare und/oder verstellbare Blende oder Verschleißblech (4) angeordnet ist, deren offener Querschnitt gleich oder kleiner ist als der offene Querschnitt der Durchtrittsöffnung in der Dosier- öder Drehwalze (2). v
  2. 2. Drehschieber nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Blende (4) in geschlossener Stellung der Dosier- oder Drehwalze (2) beispielsweise über die Welle (6) angetrieben gegen die Dichtung (3) andrückbar angeordnet ist.
  3. 3. Drehschieber nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Blende (4) als Dichtung ausgebildet ist.
  4. 4. Drehschieber nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Blende (4) in geschlossener Stellung der Dosier- oder Drehwalze (2) beispielsweise überden sich aufbauenden Materialdruck gegen die Walze (2) und/oder gegen die Dichtung (3) andrückbar angeordnet ist.
  5. 5. Drehschieber nach Punkt 1 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Blende (4) beim Öffnen der Dosier- oder Drehwalze (2) und dem damit verbundenen Druckabfall durch einen Federmechanismus von der Walze (2) und/oder von der Dichtung (3) abdrückbar angeordnet ist
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD25494383A 1983-09-20 1983-09-20 Drehschieber in materialfuehrungen fuer schuettgueter DD217487A1 (de)

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