DD201352A1 - Einrichtung zum spanenden genaubearbeiten von werkstuecken auf werkzeugmaschinen - Google Patents
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Abstract
Einrichtung zum spanenden Genaubearbeiten von Werkstuecken auf mit Bahnsteuerung ausgeruesteten Werkzeugmaschinen mit Werkzeugen geometrisch bestimmter Schneide fuer die Endbearbeitung, welche vor Beginn der Endbearbeitung in der Werkzeugmaschine nachgeschaerft werden. Dazu wird das Werkzeug in eine Position ausserhalb der Bearbeitungszone bewegt und dort mit einem Schaerfwerkzeug in Beruehrung gebracht, welches so an der Werkzeugmaschine angeordnet ist, dass es den waermebedingten Verlagerungen der Werkstueckaufnahme folgt. Ziel ist, fuer das Nachschaerfen unterschiedlicher Endbearbeitungswerkzeuge ein und dieselbe Schleifscheibe einsetzen zu koennen und nur bei prozessbedingter Notwendigkeit nachzuschaerfen. Dazu soll die vorhandene Bahnsteuerung ausgenutzt werden. Erreicht wird das durch einen Standardschleifkoerper sowie eine Erkennungsschaltung fuer das Schaerfprogramm, deren Ausgang mit einem Zaehler verbunden ist, dessen voreinstellbarer Zaehlstufenausgang Tore ansteuert, welche in die Verbindungsleitungen zwischen Informationsspeicher und Informationsverarbeitungsteil liegen, wobei ein Programmteil fuer die Schneidenkontur vorgesehen ist, auf welches der Antrieb des Werkzeugsupports umschaltbar ist. Fig.3
Description
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O?itel der Erfindung
Einrichtung zum spanenden Genaubearbeiten von Werkstücken auf Werkzeugmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum spanenden Genaubearbeiten von Werkstücken auf Werkzeugmaschinen, die mit einer Bahnsteuerung ausgerüstet sind mit Werkzeugen geometrisch bestimmter Schneide, bei der das für die Endbearbeitung vorgesehene Werkzeug in der Werkzeugmaschine um einen Pestbetrag nachgeschärft wird· Dabei wird der Werkzeugsupport nach einem in einem Informationsspeicher stehenden Schärfprogramm über ein Informationsverarbeitungsteil in eine Position außerhalb der Bearbeitungszone bewegt, in der das Werkzeug mit einem Schärfwerkzeug in Berührung kommt, welches so an der Werkzeugmaschine angeordnet ist, daß es den wärmebedingten Verlagerungen der Werkstückaufnahme folgt·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ein Verfahren zum Genaubearbeiten von Werkstücken bei der spanenden Bearbeitung auf Werkzeugmaschinen bekannt (DD-WP 133 763), bei dem das Werkzeug mit geometrisch bestimmter Schneide vor Beginn der Endbearbeitungsphase in der Werkzeugmaschine um einen Festbetrag nachgeschärft wird· Der Werkzeugsupport wird dazu in eine außerhalb der Bearbeitungszone gelegene Position bewegt, in der das Werkzeug mit einem Schärfwerkzeug in Berührung kommt« Das Schärfwerkzeug ist
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eine speziell dem Meißelprofil des zu schärfenden Werkzeuges angepaßte Profilachleifscheibe· Daa Nachschärfen beider Freiflächen, der Haupt- und Nebenschneide des'Werkzeuges, erfolgt gleichzeitig, indes? die Profilschleifscheibe in einer zur z-Achse geneigten Richtung angefahren wird· Das Werkzeug wird dabei um einen vorbestimmten Festbetrag nachgeschärft, der sowohl in der z-Achae, als auch in der x-Achse für die Steuerung korrigiert werden muß· Dazu ist eine Addierkorrektureinheit vorhanden, die aus Fortschaltzählern für die x-bzw. z-Achse besteht. Mit jedem Befehl "Schärfen" wird der im Datenträger stehende Sollwert der σ- und z-Achse um einen konstan-) ten im zugehörigen Fortschaltzähler stehenden Betrag erhöht und über die an der Werkzeugmaschine zur Korrektur von Einrichtefehlern vorhandene Sollwert-Grundkorrektur-Einheit an die Steuerung gegeben. Dadurch wird das Werkzeug anschließend in eine um den Festbetrag korrigierte Position für die Endbearbeitung bewegt·
Nachteilig ist, daß eine dem Werkzeugprofil angepaßte Profilscheibe eingesetzt werden muß. Demzufolge ist für Werkzeuge anderer Spitzenwinkel oder anderer Schneidenradien jeweils eine andere Profilschleifscheibe erforderlich. Da sich für den vorliegenden Fall zur Einhaltung der gewünschten Genauigkeit Diamantscheiben erforderlich machen, die selbst einer vernachlässigbaren Abnutzung unterliegen™*, ist die Lagerhaltung der benötigten unterschiedlich profilierten Schleifscheiben teuer und bei jeweils anderem Endbearbeitungswerkzeug eine Umrüstung des SchärfWerkzeuges erforderlich.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel zum Hachschärfen von Endbearbeitungswerkzeugen mit geometrisch bestimmter Schneide, aber unterschiedlichen Spitzenwinkeln und Schneidenradien, ein und dieselbe Schleifscheibe einsetzen zu können, so daß die Umrüstung der Werkzeugmaschine hinsichtlich des Schärfwerkzeuges
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selbst bei Einsatz eines anderen Endbearbeitungswerkzeuges (andere Schneidengeometrie) entfällt· Darüberhinaus soll nur dann nachgeschärft werden, wenn dies prozeßbedingt durch entsprechend festgestellte Maßabweichungen erforderlich ist·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum spanenden Genaubearbeiten von Werkstücken auf Werkzeugmaschinen, die mit einer Bahnsteuerung ausgerüstet sind mit Werkzeugen geometrisch bestimmter Schneide, bei der das für die Endbearbeitung vorgesehene Werkzeug in der Werkzeugmaschine um einen Festbetrag nachgeschärft wird, indem der Werkzeugsupport nach einem in einem Informationsspeicher stehenden Schärfprogramm über ein Informationsverarbeitungsteil in eine Position außerhalb der Bearbeitungszone (Schärfzone) bewegt wird, in der das Werkzeug mit einem Schärfwerkzeug in Berührung kommt, welches so an der Werkzeugmaschine angeordnet ist, daß es den wärmebedingten Verlagerungen der Werkstückaufnahme folgt, zu schaffen, welche die vorhandene Bahnsteuerung für den NachschärfeVorgang nutzbar machen sollf wobei für das Hachschärfen aller in Präge kommender Endbearbeitungswerkzeuge keine verschiedenen dem jeweiligen Endbearbeitungswerkzeug angepaßten Profilschleifscheiben erforderlich sein sollen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Schärfwerkzeug als Standardschleifkörper ausgebildet ist und für das vor der Endbearbeitungsphase liegende Schärfprogramm eine Erkennungsschaltung vorgesehen ist, deren Ausgang mit einem Zähler verbunden ist, dessen voreinstellbarer Zählstufenausgang Tore ansteuert, welche in die Verbindungsleitungen zwischen dem Informationsspeicher und dem Informationsverarbeitungsteil geschaltet sind, wobei ein Programmteil für die Schneidenkontur vorgesehen ist und das Informationsverarbeitungsteil und die vorhandene Bahnsteuerung
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auf das Schärfprogramm zum Antrieb des Werkzeugsupports umschaltbar ist· Bei einer Steuerung mit Unterprogrammtechnik, in der das Schärfprogramm in einem Unterprogrammspeicher eingeschrieben steht, ist vorzugsweise sowohl der Aufrufeleitung für den Informationsspeicher, wie auch der Aufrufeleitung für· den das Schärf programm enthaltenen Unterprogramm-« speicher je ein Tor vorgeschaltet, deren Durchschalteeingänge an zwei alternativen Ausgängen eines Impulsspeichers angeschlossen sind, welcher mit dem Ausgang des Zählers verbunden ist.
Bei einer lochbandgesteuerten Werkzeugmaschine ist vorzugsweise der Ausgang der Erkennungsschaltung parallel am Setzeingang eines ersten Impulsspeichers angeschlossen, dessen Ausgang mit den Durchschalteeingängen der Tore verbunden sind und eine zweite Erkennungsschaltung für das Ende des Schärfprogrammes vorgesehen ist, deren Ausgang am Löscheingang des ersten Impulsspeichers liegt, wobei am Ausgang des Zählers ein zweiter Impulsspeicher angeschlossen ist, dessen Ausgang mit dem Löscheingang des ersten Impulsspeichers und dem ersten Eingang eines UND-Gliedes verbunden ist, welches mit seinem zweiten Eingang an der zweiten Erkennungsschaltung angeschlossen ist und dessen Ausgang auf den Rückstellein- \ gang des Zählers und den Löscheingang des zweiten Impuls-Speichers geschaltet ist»
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der,Erfindung dargestellt·' Dabei zeigen:
Fig«. 1 Eine Standardprofilschleifscheibe in topfförmiger Ausbildung für das Hachschärfen eines Drehmeißels für die Endbearbeitung einer Bohrung auf einer NG-Drehmaschine
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Fig· 2 Ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung für eine lochbandgesteuerte NC-Drehmaachine
Pig· 3 Ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung für eine NC-Drehmaschine mit CHC-Steuerung und Unterprogrammspeicher für das Schärf programm·
Ein Innendrehmeißel 1 (Fig· 1) hat einen Schneidenradius R, einen Einstellwinkel-*e>j zwischen seiner Hauptschneide und der x-Achse bzw· einen Winkel -afa zwischen seiner Nebenschneide und der z-Achse· Eine Schleifscheibe 2 mit Topfform besitzt einen Freiwinkel öC-/ zur z-Achse und einen Freiwinkel d\ zur x-Achse sowie einen Spitzenradius r· Die Einstellwinkelafy; dea sowie der Schneidenradius R des Innendrehmeißels 1 lassen sich in Grenzen beliebig ändern, d. h. die Winkel -V1 und "X2 sind bis zur Grenze der Freiwinkel C^ und οξ1 der Schleifscheibe 2 im NachschärfeVorgang durch die Schleifscheibe 2 herstellbar
Das Blockschaltbild (Fig· 2) zeigt eine Informationseingabebaugruppe 3 (Lochbandeingabe), die mit einem Informationsverarbeitungsteil 4 in Verbindung steht, wobei eine Informationsanforderungsleitung vom Informationsverarbeituhgsteil 4 auf die Informationseingabebaugruppe 3 geschaltet ist und der Ausgang der Informationseingabebaugruppe 3 über eine Informations sperre 5 am Eingang des Informationsverarbeitungsteiles 4 angeschlossen ist· Die Informationssperre 5 gehört zu einer Zusatzbaugruppe £· Die Zusatzbaugruppe Z enthält außerdem ein an der Informationseingabebaugruppe 3 liegendes erstes Erkennungstor 6, dessen Ausgang auf einen vorwählbaren Zähler 7 geschaltet ist, dessen Ausgang seinerseits mit einem addierenden Wegspeicher 8 verbunden ist· Der Ausgang des addierenden Wegspeichers 8 steht Alt dem Informationsverarbeitungsteil 4 in Verbindung· An der Informationseingabebaugruppe 3
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sind ein zweites Erkennungstor 9 und ein drittes Erkennungstor 10 angeschlossen· Der Ausgang des dritten Erkennungstores
10 liegt am Aufrufeeingang des addierenden Wegspeichers 8# Der Ausgang des zweiten Erkennungstores 9 ist am ersten Eingang eines UND-Gliedes 11 angeschlossen, dessen Ausgang mit dem Rückstelleingang des vorwählbaren Zählers 7 verbunden ist· Ein erster Impulsspeicher 12 liegt mit seinem Setzeingang am Ausgang des ersten Erkennungstores 6 und mit seinem Löscheingang am zweiten Erkennungstor 9· Der Ausgang des ersten Impulsspeichers 12 liegt am Durchschalte- bzw· Sperreingang der Informationssperre 5· Ein zweiter Impulsspeicher 13 ist mit seinem Setzeingang am Ausgang des vorwählbaren Zählers 7 angeschlossen und liegt mit seinem Löscheingang am Ausgang des ÜBD-Gliedes 11. Der Ausgang des zweiten Impulsspeichers 13 ist mit dem zweiten Eingang des UND-Gliedes
11 und dem Löscheingang des ersten Impulsapeichers 12 verbunden· .
Das Blockschaltbild (Fig. 3) zeigt als Informationseingabe einen Informationsspeicher 14 mit zugehörigem Unterprogrammspeicher 15» die an einem Informationsverarbeitungsteil angeschlossen sind. Eine Zusatzbaugruppe Z 1 enthält ein an dem Informationsspeicher 14 bzw. dem Unterprogrammspeicher 15 liegendes Erkennungstor 6.1, dessen Ausgang auf einen vorwählbaren Zähler 7.1 geschaltet ist, dessen Ausgang seinerseits mit einem addierenden Wegspeicher 8.1 verbunden ist· Der Ausgang des addierenden Wegspeichers 8.1 steht mit dem Informationsverarbeitungsteil 4·1 in Verbindung. Der Ausgang des vorwählbaren Zählers 7.1 ist außerdem als Setzeingang an einem Impulsspeicher 13.1 angeschlossen, dessen direkter Ausgang auf den Eingang eines ersten UND-Gliedes 16 und dessen invertierter Ausgang auf den Eingang eines zweiten UUD-Gliedes 17 geschaltet ist. Am jeweils zweiten Eingang der UND-Glieder 16;17 ist die Informationsanforderungsleitung vom Informationsverarbeitungsteil 4.1 angeschlossen. Diese Informationsanforderungsleitung steht außerdem mit dem addierenden Wegspeicher 8.1 in Verbindung.
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Der Ausgang des UID-Gliedes 16 ist an einem Unterprogramm-Teilspeicher 18 angeschlossen, dessen Ausgang zusammen mit den Ausgängen aus dem Informationsspeicher 14 und dem Unterprogrammspeicher 15 am Informationsverarbeitungsteil 4·1 liegt. Der Ausgang des UND-Gliedes 17 ist auf den Aufrufeeingang des Informationsspeichers 14 geschaltet. Eine der Infsrmationsaufrufeleitung des Informationsverarbeitungsteiles 4·1 bezüglich des Signalpegels äquivalente Ausgangsleitung ist am löscheingang des Impulsspeichers 13·1 und als Rückstelleingang am vorwählbaren Zähler 7·1 angeschlossen. Der Quittierausgang des vorwählbaren Zählers 7·1 steht mit dem Informationsverarbeitungsteil 4·1 in Verbindung,
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 2 ist folgende:
Die Informationen laufen bei dieser lochbandgesteuerten Drehmaschine satzweise nach Abruf durch den Informationsverarbeitungsteil 4 vom Datenträger über Zwischenglieder in den Informationsverarbeitungsteil 4 ein, um nach erfolgter Verarbeitung (SoIl=Ist) von dort erneut abgerufen zu werden. Die Zusatzbaugruppe Z hat die Aufgabe, alle jenen Informationssätze, die zwischen Beginn und Ende des Schärf pro grammes liegen, nur dann passieren zu lassen, wenn der äußere Prozeß dies verlangt. In allen anderen Fällen werden diese Informationen überlesen· In der Zusatzbaugruppe Z wird außerdem jeder Werkstückdurchlauf vom vorwählbaren Zähler 7 registriert und bei Übereinstimmung mit den äußeren Prozeßbedingungen oder mit einer am Zähler 7 voreingestellten Zählstufe der Schärfprozeß ausgelöst. Der Schärfprozeß möge beispielsweise durch den'Befehl m 84 ausgelöst und durch den Befehl m beendet werden. Dazwischen liegen mehrere Sätze, bestehend aus Schalt- und Weginformationen*
Das erste Erkennungstor 6 leitet beim Eintreffen des Befehls m 84 einen Impuls auf den vorwählbaren Zähler 7, der auf eine von außen einwirkende, digitalisierte Prozeßgröße (z. B. auf die fünfte Zählstufe) voreingestellt ist. Diese Vorwahl ent-
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spricht hierbei in vereinfachter Form einer Prozeßführungsgröße· Der aus dem Erkennungstor 6 kommende Impuls wird ausserdem in den ersten Impulsspeicher 12 eingeschrieben, der seinerseits die Informationssperre 5 grundsätzlich schließt, d. h· alle folgenden Informationen zum Informationsverarbeitungsteil 4 sperrt. Da in den Informationsverarbeitungsteil 4 hierdurch keine Informationen einlaufen, bleibt das Informationsanforderungssignal solange bestehen, bis schließlich das Befehlszeichen m 88 für das Ende des Schärfprozesses das zweite Erkennungstor 9 aktiviert· Der aus dem zweiten Erken-' nungstor 9 auslaufende Impuls löscht den ersten Impulsspeicher 12 wieder und gibt damit die Informationssperre 5 wieder frei· Damit werden alle nachfolgenden Informationen zur Weiterverarbeitung an den Informationsverarbeitungsteil 4 durchgelassen. Ist der Befehl m 84 für den Schärfprozeß sooft eingetroffen, daß die im vorwählbaren Zähler 7 eingestellte fünfte Zählstufe erreicht ist, leitet der Ausgang des Zählers 7 einen Portschalteimpuls auf den addierenden Wegspeicher 8, der um einen bestimmten der Nachschärfegröße entsprechenden Betrag in x- und/oder z-Achsrichtung erhöht wird· Gleichzeitig wird der Stellimpuls im zweiten Impulsspeicher 13 festgehalten und löscht mit seinem aktiv gewordenen Ausgang den ersten Impulsspeicher 12, wodurch die Informationssperre 5 freige- \ " geben wird und die in der Informationseingabebaugruppe 3 stehenden Schärfinformationen auf den Informationsverarbeitungsteil 4 durchgelassen werden·
Der aktiv gewordene Ausgang des zweiten Impulsspeichers 13 bereitet gleichzeitig das UND-Glied 11 vor, welches mit dem vom zweiten Erkennungstor 9 bei Einlauf des Befehls m 88 (Ende des Schärfprogrammes) das UND-Glied 11 durchgängig! gehaltet und damit den vorwählbaren Zähler 7 auf Null zurückstellt sowie den zweiten Impulsspeicher 13 löscht·
Der gesamte Ablauf kann von vorn beginnen· Der Aufruf der im addierenden Wegspeicher stehenden Korrekturwerte für die
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x-bzw. z-Achse erfolgt durch Adressierung des dritten Erkennungstores 10. Dieser Aufruf unterliegt nicht den Sperrbedingungen· '
Die Wirkungsweise (ter Einrichtung nach Fig. 3 ist folgende:
Ein für das Unterprogramm Schärfen vorgesehener Befehl z. B. g 01 wird vom Erkennungstor 6.1 als Impuls auf den vorwählbaren Zähler 7·1 geleitet· Jeder im vorwählbaren Zähler 7·1 einlaufende Impuls wird quittiert und das Quittierungssignal löst über den Informationsverarbeitungsteil 4#1 die nächste Informationsanforderung aus» Der vorwählbare Zähler 7*1 gibt nur bei Koinzidenz zwischen vorgewählter und eingelaufener Impulszahl einen Ausgangsimpuls an den addierenden x-/z-Wegespeicher ab, der schrittweise seinen eingeschriebenen Betrag in x- und/oder z-Achsrichtung erhöht. Gleichzeitig wird der Addierimpuls im Impulsspeicher 13*1 gehalten, wodurch der direkte Ausgang des Impulsspeichers 13.1 aktiv bleibt und das erste UND-Glied 16 in Verbindung mit dem vom Informationsverarbeitungsteil 4»1 ausgegebenen Informationsanforderungssignal durchschaltet. Dadurch wird der Unterprogramm-Teilspeicher 18 mit dem Informationsverarbeitungsteil verbunden. Das im Unterprogramm-Teilspeicher 18 stehende Schärfprogramm wird ausgeführt und mit dem aus dem Unterprogramm-Teilspeicher 18 auslaufende Zeichen "UP-Ende" wird der vorwählbare Zähler 7*1 auf ETuIl zurückgestellt und der Impulsspeicher 13.1 gelöscht. Hierdurch ist das erste UND-Glied 16 wieder gesperrt und das am invertierten Ausgang des Impulsspeichers 13.1 liegende UND-Glied 17 vorbereitet. Das erneut eintreffende Informationsanforderungssignal vom Informationsverarbeitungsteil 4.1 passiert nun das UND-Glied 17 und ruft aus dem Informationsspeicher 14 bzw, den zugehörigen Unterprogrammspeicher 15 in bekannter Weise die zur weiteren Bearbeitung erforderlichen Programmteile ab.
Der addierende Wegspeicher 8.1 für die x- und z-Achse ist
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als Korrekturspeicher für die Wegwerte in den zugehörigen Achsen vorhanden und ist unabhängig von dem erfindungsgemäßen Schaltungsablauf stets, wenn erforderlich, aufrufbar, um für das nachgeschärfte Werkzeug (Innendrehmeißel 1) den Nachsehärfebetrag in der x- und z-Achee der numerischen Steuerung zu kompensieren.
Beim Ablauf des Schärfprogrammes wird das Werkzeug (im vorliegenden Beispiel der Innendrehmeißel 1) außerhalb der Bearbeitungszone in eine Position (Schärfzone) bewegt, in der -χ ein Teil der Schneide des Innendrehmeißels 1 mit der Schleif-
scheibe 2 in Berührung kommt. Die an der Werkzeugmaschine vorhandene Bahnsteuerung steuert die Schneide des Innendrehmeißels 1 entlang der Kontur der Schleifscheibe 2, so daß unter Berücksichtigung des Spitzenradius r der Schleifscheibe 2 die Haupt- und Uebenschneide und der dazwischenliegende Schneidenradius R des Innendrehmeißels 1 nachgeschärft werden. Die Topfform der Schleifscheibe 2 mit den Winkeln und <fz garantiert das Schleifen der unter den Winkeln und aC2 liegenden Haupt- und ITe be η sehn ei de des Innendrehmeissels 1· Mit einer derartigen Schleifscheibe 2 sind in ihrer Schneidenform und -geometrie vielfältige Werkzeuge nachschärf bar, so daß aach bei unterschiedlichen, für eine genaue End-) bearbeitung vorgesehenen Werkzeugen keine Umrüstung der an der Drehmaschine zum Uachschärfen angeordneten Schleifscheibe 2 notwendig ist, sondern lediglich das entsprechende zugehörige Schärfprogramm vorzusehen ist.
Claims (3)
1· Einrichtung zum spanenden Genaubearbeiten von Werkstükken auf Werkzeugmaschinen, die mit einer Bahnsteuerung ausgerüstet sind mit Werkzeugen geometrisch bestimmter Schneide, bei der das für die Endbearbeitung vorgesehene Werkzeug in der Werkzeugmaschine um einen Festbetrag nachgeschärft wird, indem der Werkzeugsupport nach einem in einem Informationsspeicher stehenden Schärfprogramm über ein Informationsverarbeitungsteil in eine Position außerhalb der Bearbeitungszone bewegt wird, in der das Werkzeug mit einem Schärfwerkzeug in Berührung kommt, welches so an der Werkzeugmaschine angeordnet ist, daß es den wärmebedingten Verlagerungen der Werkstückaufnahme folgt,
gekennzeichnet dadurch,
gekennzeichnet dadurch,
daß das Schärfwerkzeug als Standardschleifkörper (2) ausgebildet ist und für das vor der Endbearbeitungsphase liegende Schärf programm eine Erkennungsschaltung (6; 6.1) vorgesehen ist, deren Ausgang mit einem Zähler (7;7.1) verbunden ist, dessen voreinstellbarer Zählstufenausgang Tore ansteuert, welche in die Verbindungsleitungen zwischen dem Informationsspeicher (3;14;15) und den Informationsverarbeitungsteil (4;4.1) geschaltet wird, wobei ein Programmteil für die Schneidenkontur vorgesehen ist und das Informationaverarbeitungateil (4;4«1) und die vorhandene Bahnsteuerung auf das Schärfprogramm zum Antrieb des Werkzeugsupports umschaltbar ist·
2· Einrichtung nach Punkt 1, bei der das Schärfprogramm in einem Unterprogrammspeicher gespeichert ist, gekennzeichnet dadurch, · .
daß sowohl der Aufrufeleitung für den Informationsspeicher (14;15), wie auch der Aufrufeleitung für den das Schärfprogramm enthaltenen Unterprogramm-Teilspeicher (18) je ein Tor (16;17) vorgeschaltet ist, deren Durchschalteeingänge an zwei alternativen Ausgängen eines Impulaspeichers (13»1) angeschlossen sind, welcher mit dem Ausgang
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des Zählers (7.1) "verbunden ist.
3· Einrichtung nach Punkt 1, bei der das Schärfprogramm Bestandteil des Werkstückprogrammes ist, insbesondere an lochbandgesteuerten Werkzeugmaschinen', gekennzeichnet dadurch,
daß der Ausgang der Erkennungsschaltung (6) parallel am Setzeingang eines ersten Impulsspeichers (12) angeschlossen ist, dessen Ausgang mit dem Durchschalteeingang der in der Informationssperre (5) angeordneten Tore verbunden sind und eine zweite Erkennungsschaltung (9) für das Ende des Schärfprogrammes vorgesehen ist, deren Ausgang am Löscheingang des ersten Impulsspeichers (12) liegt, wobei am Ausgang des Zählers (7) ein zweiter Impulsspeicher (13) angeschlossen ist, dessen Ausgang mit dem Löscheingang des ersten Impulsspeichers (12) und dem ersten Eingang eines UND-Gliedes (11) verbunden ist, welches mit seinem zweiten Eingang an der zweiten Erkennungs.schaltung (9) angeschlossen ist und dessen Ausgang auf dem Rückstelleingang des Zählers (7) und dem Löscheingang des zweiten Impulsspeichers (13) geschaltet ist.
Hieüu^j3_-Seiten Zeichnungen
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