DD200044A1 - Verfahren zur bestimmung aequidistanter abschnitte - Google Patents

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DD200044A1
DD200044A1 DD23140981A DD23140981A DD200044A1 DD 200044 A1 DD200044 A1 DD 200044A1 DD 23140981 A DD23140981 A DD 23140981A DD 23140981 A DD23140981 A DD 23140981A DD 200044 A1 DD200044 A1 DD 200044A1
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Ullrich Meyer
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Ullrich Meyer
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung aequidistanter Abschnitte bei der geradlinigen Bewegung in der Ebene oder im Raum, bei dem die zurueckgelegten Wegabschnitte in Richtung orthogonaler Achsen in Form von wegproportionalen Pulsfolgen vorliegen. Ziel der Erfindung ist es ein Verfahren anzugeben, das mit geringem Aufwand und sehr schnell eine aequidistante Abschnittsbestimmung zulaesst. Bei dem erfindungsgemaessen Verfahren werden vor der Bestimmung der aequidistanten Abschnitte alle moeglichen Bewegungsrichtungen in Sektoren eingeteilt und fuer jeden Sektor entsprechend der geforderten Distanz ein Summenwert bestimmt. Bei der Bestimmung der aequidistanten Abschnitte wird entsprechend der Bewegungsrichtung der Sektor ausgewaehlt und eine Zaehlschaltung mit dem Summenwert voreingestellt. Die ausgewaehlten Pulsfolgen werden gezaehlt, und beim Erreichen der vorgegebenen Summe wird ein Ausgangssignal abgegeben. Das Verfahren kann bei der automatischen Bildauswertung angewandt werden.

Description

!Titel der Erfindung .
Verfahren zur Bestimmung äquidistanter Abschnitte
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung äquidistan ter Abschnitte bei der geradlinigen Bewegung in der Ebene oder
im Kaum, bei dem die zurückgelegten Wegabschnitte in Richtung orthogonaler Achsen in Jform von wegproportionalen Pulsfolgen vorliegen und keine hohen Genauigkeitsanxorderungen bestehen»
die Abstands- und Wegbestimmung sind Verfahren bekannt$ bei denen wegproportionale Impulse in voreinstellbaren Zählern gezählt werden (ze B* Üß-Patent 3 865 3Op)* Dieses einfache Verfahren ist geeignet bei Bewegungen mit einem Preiheitsgrad«» Allgemein bekannt sind auch technische Lösungen, bei denen die resultierende Bewegung entsprechend dem Superpositionsprinzip aus den zurückgelegten Wegabschnitten in Richtung der Koordinatenachsen rechnerisch ermittelt werden kann0 Mr die Berechnung sind entweder Wurzelfunktionen oder trigonometrische !funktionen
1 ^
notwendige Diese sind rechenzeitintensiv ' bzw· erfordern spezielle Prozessoren K
'Ce-P*.Glasneck? Dissertation Humboldt-Universität Berlin (1974) •\EeLorenz y Diple-Arbeit ITP Ludwig-Maximilian-Universität München
J I H U Ό
Die zurückgelegten Wegabschnitte müssen dabei ständig erfaßt werden, wenn eine Wegmessung während der Bewegung erfolgen solle
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, das mit geringem Aufwand und sehr schnell eine äquidistante Absclinittsbestimraung zuläßt«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer geradlinigen Bewegung in der Ebene oder im Raum ein Signal abzugeben9 wenn eine vorgegebene Distanz zurückgelegt wurde«. ..
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß vor der Bestimmung äquidistanter Abschnitte alle möglichen Bewegungsrichtungen in Sektoren entsprechend eines mathematischen Algorithmus oder einer graphischen Näherung eingeteilt werden und für jeden Sektor entsprechend der geforderten Distanz ein ganzzahliger Summenwert bestimmt wird*
Danach erfolgt eine Auswahl der für die Summenbildung zugelassenen Pulsfolgen durch Tabellieren der Sektoren (Summe und Pulsfolgenzuordnung)« Bei der Bestimmung der äquidistanten Abschnitte wird nun eine Auswahl des Sektors entsprechend der vorgesehenen Bewegungsrichtung vorgenommen und mittels einer Torschaltung die für die Summenbildung zugelassenen Pulsfolgen von einem mit dem .Summenwert voreingestellten Zähler gezählt. Die {Porschaltung läßt nur die Pulse an den Zählereingang gelangen, die entsprechend der Pulsfolgenzuordiiung vorgegeben sind» Beim Erreichen der vorgegebenen Summe von Zählpulsen wird ein Ausgangssignal abgegeben, welches anzeigt, daß die vorgegebene Distanz zurückgelegt wurde«
Dieses Ausgangssignal kann gleichzeitig für eine erneute Voreinstellung des Zählers mit dem Summenwert benutzt werden.
Sine einfache anschauliche Einteilung, in Sektoren ist graphisch möglich. Die Ortspunkte der vorgegebenen Distanz bilden einen Kreisbogen, der durch einen treppenfömiigen Linienzug entsprechend der diskreten Pulsierte genähert wird* Innerhalb eines Sektors muß die Summe der Pulse konstant sein«, In Richtung der Koordinatenachsen können dabei Sektoren gebildet werden, für deren Sumiaenbildung nur Pulse der entsprechenden Koordinaten herangezogen werden*
Die Pulsfolgenzuordnung wie auch der Summenwert werden für jeden Sektor tabellarisch abgespeicherte
Anhand der vorgegebenen Bewegungsrichtung wird der Sektor bestimmt und damit der zugeordnete Summenwert sowie die für die Summenbildung zugelassenen Pulsfolgen aus der {Tabelle ermittelt und in entsprechende Register eingetragen· Jeder Koordinatenrichtung ist eine Bitstelle des Pulsfolgen-Kegisters zugeordnet*
Mit dem Inhalt des Summenregisters wird der Vorwärts~Rück?järts~ Zähler voreingestellt· Über eine Torschaltung werden die ausgewählten Pulsfolgen an den Rückwärts-Zählgang des Zählers gelegte Gleichzeitig werden über eine zweite Torschaltung die Pulse der Gegenrichtung an den Vorwärts-Zähleingang gelegt und damit wird ein sicheres Arbeitenbsim Jittern (Schwanken um eine Nullpunktlage) ermöglicht»
Der Überlaufausgang des Zählers gibt beim Kückwärtszählen ein Ausgangssignal abs wenn die geforderte Distanz zurückgelegt wurde und ermöglicht eine erneute Voreinstellung des Zählers» Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten, ist in einer vorangehen-' den Schaltung dafür Sorge zu tragen? daß die Zählpulse nicht überlappend angelegt werden*
Das Ausgangssignal kann gleichzeitig für eine erneute Voreinstellung des Zählers mit dem Summenwert benutzt werden.

Claims (2)

Erfindunp;sanspruch
1· Verfahren, zur Bestimmung äcjuidistanter Abschnitte bei der geradlinigen Belegung in der Ebene oder im· Raum, bei dem die zurückgelegten Wegabschnitte in Richtung orthogonaler Achsen in Form von wegproportionalen Pulsfolgen vorliegen, gekennzeichnet dadurch, daß vor der Bestimmung äquidistanter Abschnitte alle möglichen Bewegungsrichtungen in Sektoren eingeteiltj für jeden Sektor entsprechend, der geforderten Distanz ein ganzzahliger SummeiTwert bestimmt und die für die Sumraenbiläung zugelassenen Pulsfolgen ausgewählt, werden? der Summenwert sowie die Pulsfolgenzuordnung in einem Speicher tabellarisch abgelegt werden, danach die Auswahl des Sektors entsprechend der vorgesehenen Bewegungsrichtung erfolgt 5 ein Zähler mit dem Summenwert voreingestellt wird und mittels einer durch die Pulsfolgenzuordnung gesteuerten Torschaltung die für die Summenbildung zugelassenen Pulsfolgen von dem Zähler gezählt werden und beim Erreichen des voreingestellten Summenwertes ein Ausgangs si grxal abgegeben wird«
2« Verfahren nach Punkt 1S gekennzeichnet dadurchs daß das Ausgangssignal für ein erneutes Voreinstellen des Zählers mit dem Summendert verwendet wird·
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