DD200041A1 - Gleitlager fuer rohrleitungen mit gleitbahn - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gleitlager fuer Rohrleitungen mit Gleitbahn in baulichen Huellen wie nichtbegehbaren Kanaelen zur aufgrabungsfreien Verlegung, Fuehrung und Halterung von warngehenden Rohrleitungen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gleitlager zu entwickeln mit Rohrfuehrung und -lagerung, zum Aus- und Einziehen der Rohre bei gleichzeitiger Rohrhalterung. Erfindungsgemaess liegt eine durchgehende Gleitbahn unten, z. B. in einer U-Profilschiene und darueber einen ein- oder zweiteiliges Gleitteil am Rohrgleitlager; gegebenenfalls ist das Rohrgleitlager beiderseits mit je einer Lasche zur Fuehrung versehen. Fig. 2
Description
Gleitlager für Rohrleitungen mit Gleitbahn
Anwendungsgebiet der Erfindung
Gleitlager für Rohrleitungen mit Gleitbahn in Rohrhüllen bzw« baulichen Hüllen, wie nichtbegehbaren Kanälen zur aufgrabungsfreien Verlegung,, !Führung und Halterung von waringehenden Rohrlei tungen«
Die Verlegung betrifft das Aus- und Einziehen von Rohren wie zur Instandsetzung bzw« Rekonstruktion der Rohrnetze im inner-' städtischen Bereich, besonders im Kreuzungsbereich von Straßen und in Gebieten mit auftretendem Streustrorae
Die baulichen Hüllen können z0Be nach den Konstruktions-Prinzipien Trog/Platte oder Platte/Haube gestaltet oder Schutzrohre sein«
Es ist bekannt j daß Versorgungsleitungen wie für Fernwärme und Wasser in nicht begehbaren. Kanälen unter Anwendung von Stahl-Gleitschienen verlegt werden, um ein aufgrabungsfreies Auswechseln der Rohrleitungen zu ermöglichen« Hierbei tritt der Nachteil auf} daß die Stahlrohrlager in den Stahl-Gleitschienen anrosten und eine große Kraft für das Herausziehen bzw« Losreißen der Rohre aufgewendet werden muß5 die auf Grund des hohen Reibwertes von M.= 0s3 ««« 0,8 notwendig ist«, Die herkömmlichen reibungsarmen Gleitlager dienen nur zur Halterung der Rohrleitung und zur Bewegung der Rohrleitung durch Ausdehnung infolge Wärme (WP 74685), wobei der Reibwert M-= 0,1 beträgt« Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, das Verlegen bzw* Auswechseln der Rohrleitungen in nichtbegehbaren Kanälen zu erleichtern und mit dem geringsten Aufwand für Tiefbauarbeiten im wesentlichen aufgrabungsfrei durchzuführen„
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleitlager mit durchgehender Gleitbahn- aus geeigneten Werkstoffen zu entwikkein und mit einer Rohrführung und Rohrlagerung beim Aus- und Einziehen der Rohre zu: versehen-,, die gleichzeitig Rohrhalte-. rung ist«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine, durchgehende unten liegende Gleitbahn und einem einteiligen oder zweiteiligen Gleitteil am Gleitlager und einer angeordneten Führung gebildete Die Gleitbahn wird aus der Betonauflage und einer Gleitfläche mit guten Gleiteigenschaft.en wie zeBe Hartgewebe,
Glas, Keramik oeae Nichteisenmetalle gebildet oder aus einer < Profilschiene auf Betonsockel und einer ebensolchen Gleitfläche.
Das am Gleitlager angeordnete Gleitteil ist entweder einteilig oder zweiteilige Bei zweiteiliger Ausführung besteht das Gleitteil aus einem Gleitträger und einem. Gleitstreifen wie zeBo aus Hartgewebe und Polytetrafluorethylen (PTPE), Die Führung wird doch, die angeordnete Profilschiene gebildet oder durch die seitliche Anordnung von Laschen an den Gleitlagern, wobei die laschen vorzugsweise fest angeordnet und geformt sind*
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden· Die zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig* 1: den Querschnitt eines nichtbegehbaren Fernwärmekanals (Konstruktionssystem Trog/Platte); Fige 2: die Einzelheit des Gleitlagers Fig«, 1; Fige 3: den Querschnitt eines nichtbegehbaren Fernwärmekanals (Konstruktionssystem Platte/Haube) mit Betonauflage;
Fige 4ί die Einzelheit.des Gleitlagers Fig« 3; Figo 5: den Querschnitt eines nichtbegehbaren Fernwärme-.'-.;. '·. kanals·. (.Konstruktionsprinzip Platte/Haube) .,··"..· ,.
mit unterschnittener Betonauflage; Fig. 6; die Einzelheit des Gleitlagers der Fig, 5 . Die Fig. 1 zeigt eine aufgrabungsfrei verlegte Fernwärmeleitung nach dem Konstruktionsprinzip Trog/Platte«, Auf den Betonsockelri der Bodenplatte wird eine Profi !schiene 1 zeBo -Profil mit Steinschrauben befestigt«,
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In Fige 2 ist die Gleitfläche 2 dargestellt, die in der Profil-Schiene 1 als Streifen aus Hartgewebe durchgehend angeordnet ist« Der Streifen ist vorzugsweise auf die Profilschiene 1 geklebt oder durch Kerbnägel befestigt
An der Unterseite des Rohr-Gleitlagers 3 ist ein Gleit teil 4 angeordnet und beispielsweise durch Kerbnägel befestigt„ Das Gleitteil 4 besteht aus einem Gleitteil 5 z» Bc aus Hartgewebe und einem Gleitstreifen 6 ζβΒβ aus PTFE» Der Gleitträger 5 ist entsprechend der Fige 2 in der Mitte mit einer Nut versehene In diese Hut ist der Gleitstreifen 6 ein~ gesetzte Die Höhe des Streifens ist so zu bemessen, daß etwa V3 des Gleitstreifens überstellte Der Gleitträger 5 ist in Gleitrichtung beiderseits etwa 1/3 der Breite angeschrägt,, Die Fige 3 zeigt eine aufgrabungsfrei verlegte Fernwärmeleitung nach dem Konstruktionsprinzip Platte/Haube« Auf der Platte befindet sich in Längsrichtung der Rohrleitung eine durchgehende Betonauflage 7* auf welcher die Gleitfläche 2 angeordnet ist und beiderseits wenig übersteht«
Die Gleitfläche 2 ist auf der Betonauflage 7 vorzugsweise aufgeklebt oder durch Steinschrauben befestigt* Ein.ν weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Pige 5 mit einer aufgespritzten. Gleitfläche 2 auf einer in Richtung der Rohrleitung unfrerschnitteneu .Betonauflage 7? so"daß.das Zuschneiden und . . Befestigen einer Gleitfläche 2 wie aus Hartgewebestreifen entfällte Am Rohr~Gleitlager 3 ist das zweiteilige Gleit teil 4 wie vorgenannt angeordnetβ Weiterhin sind am Rohr~Gleitlager 3 beidseits. je eine Lasche 8 angeordnet, die über die Gleitfläche 2 überstehen^ wodurch eine seitliche .Führung erreicht wird«
-5- £J S 3ZS ö
Durch, die vorgenannten Ausführungen der Gleitlager treten die Vorteile ein, daß
- die aufgrabungsfreie Verlegung weitestgehend angewendet werden kann, insbesondere im Straßenkreuzungsbereich;
- der Katodenschutz durch die Anordnung der nichtmetallischen Gleitflächen gewährleistet ist;
- auch das Verlegen der Rohrleitungen durch Einziehen in unterirdisch vorgetriebenen, nichtbegehbaren oder in begehbaren Kanälen aller Konstruktionsprinzipien in einfacher Weise möglich ist.
Claims (1)
- (ο1* Gleitlager für Rohrleitungen mit Gleitbahn und Gleitteil am Rohrgleitlager zum kontinuierlichen und aufgrabungsfreien Aus-» und Einziehen von Rohrleitungen in nichtbegehbare Kanäle, gekennzeichnet durch eine in Achsrichtung der Rohrleitung durchgehend verlaufende untenliegende Profilschiene (1) oder Betonauflage (7) und einer darauf durchgehend angeordneten oder aufgetragenen streifenförmigen Gleitfläche (2) und einem am Rohr-Gleitlager (3) angeordneten Gleitteil (4), bestehend aus einem Gleitträger (5) und einem darauf quer zur Achsrichtung der Rohrleitung angeordneten Gleitstreifen (6)e2t Gleitlager nach Punkt 1 f da&^ch^ejcejmz^ijih^e^^ daß das Gleitteil (4) bei einteiliger Ausführung aus einem Gleitwerkstoff-»Stabprofil und bei zweiteiliger Ausführung aus einem Gleitträger (5) und einem Gleitstreifen (6) besteht und daß der Querschnitt des Stabprofiles oder des Gleitträgers (4) vorzugsweise kreisabschnitts™ förmig ist oder daß die zur Gleitbahn zugewandte Fläche beiderseits in Gleitrichtung etwa 1/3 der Breite ange~' schrägt ist und in der verbleibenden Fläche eine Hut quer zur Gleitrichtung angebracht und darin der Gleit-· *·' . streifen (6) angeordnet' ist»-. · ' ..· · - -.*. ...· ;..:.,·3« Gleitlager nach Punkt 2? d^d^^c^^geken^zeJ^inet^ daß der Gleitstreifen (6) auch aus einem aufgetragenen, ausgehärteten', plastisch verarbeiteten Gleitwerkstoff oder durch partielle Oberflächenvergütung hergestellt : sein kann«4* Gleitlager nach Punkt 1, ££ke2mz£3^n^etiradu£ch. einen Katodenschutz der Rohrleitung, bestehend aus der Anordnung einer Gleitfläche (2) auf einer untenliegenden Gleitbahn und einem Gleit teil (4) an dem darüberliegenden Rohr—Gleitlager (3) aus elektrisch nicht leitenden Werkstoffen«5· Gleitlager nach Funkt 1 und 4, ^daß die Betonauflage (7) von trapezförmigem Querschnitt ist und bei obenliegender Schmalseite, wie Fig„ 4 zeigt, die Gleitfläche (2) beiderseits etwa um die Materialdicke überkragt oder bei obenliegender Breitseite, wie Figo 6 zeigt, die Breite der Gleitfläche (2) bündig mit der Breitseite der Betonauflager (7) ist und aus einem Materialprofil von entsprechender Dicke oder aus einem aufgetragenemj ausgehärteten plastisch verarbeitbaren Gleitwerkstoff besteht.Hierzu >J Seilen Zeichnunoen
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1981
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