DD152115B1 - Spule mit sickenversteiften spulenflanschen in schweisskonstruktion - Google Patents

Spule mit sickenversteiften spulenflanschen in schweisskonstruktion

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Titel der Erfindung
Spule mit sickenversteiften Spulenflanschen in Schweißkonstruktion
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Spule mit sickenversteiften Spulenflanschen in Schweißkonstruktion für den Einsatz an Verseilmaschinen, Spulmaschinen und Wickelmaschinen o. ä. zum Auf- und Abwickeln von Drähten, Adern, Litzen oder sonstigem Verseilgut, wobei die Spulenflansche sowohl im Betriebszustand als auch insbesondere während der Spulenwechsel hohen Belastungen ausgesetzt sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
An die in Verseilmaschinen, Spulmaschinen und Wickelmaschinen eingesetzten Spulen werden in bezug auf ihre Festigkeit und Formhaltigkeit hohe Anforderungen gestellt. Insbesondere die Spulenflansche sind gegen Biege- und Stoßbelastungen empfindlich· Deshalb weisen viele im Verseilmaschinenbetrieb eingesetzte Spulen Flansche mit stärkeren Wanddicken auf, was einen erheblichen Materialeinsatz bedeutet. Die Spulen haben ein hohes Eigengewicht und lassen sich nicht als Glühspulen einsetzen, d. h. sie können z. B. nicht in Drahtziehanlagen eingesetzt werden. Solche als Scheibenspulen bezeichneten Spulen werden auch mit auswechselbaren Flanschen hergestellt und sind durch die DE-OS 23 12 896 und DE-OS 23 47 962 bekannt geworden.
Durch die DE-AS 25 32 156 ist eine Spule für Kabel und Drähte bekannt geworden, die doppelwandige Plansche aufweist. Auch diese Spulen, die oereits eine größere Steifigkeit aufweisen, benötigen immer noch einen erheblichen Materialaufwand, insbesondere viele Einzelteile, wodurch die Herstellung kompliziert und kostspielig wird* Es sind auch bereits Spulen mit sickenversteiften Spulerw flanschen bekannt gewordene Diese Versteifungssicken, die radial verlaufen, reichen nicht bis zur Spulennabe, so daß diese der größten Biegebelastung ausgesetzte Stelle von der Versteifung durch die Sicken nicht erfaßt wird· Andererseits lassen die Sicken, wenn man sie bis zur Nabe heranführt, kein Verschweißen der Flansche mit dem Spulerw kern mittels automatischer Schweißverfahren zu.
Durch die DE-OS 24 25 504 ist eine Spule bekannt geworden, deren Flansche so geformt sind, daß eine Versteifung in axialer Richtung eintritt, wobei der äußere Umfang der Flansche als hochgestellter Kragen ausgebildet ist, -^iese Flansche mit ihrer recht komplizierten Form bestehen aus Plaste und sind im Formpreßverfahren hergestellt. Der Spulenkern besteht dabei aus einem längsgeteilten Zylinder, der an beiden Enden einen Hingflansch aufweist. Diese Ringflansche greifen beim Zusammensetzen des Spulenkerns in eine Ringnut der Nabe der Spulenflansche ein, wobei der Spulenkern durch geeignete Spannelemente zusammengehalten wird· Diese Spulen sind empfindlich gegen stoßartige Belastung und daher in schneilaufenden Verseilanlagen nicht ausreichend sicher, A.ußerdem können sie infolge ihrer Wärmeempfindlichkeit nicht als Glühspulen eingesetzt werden·
Eine weitere Spulenausführung wird durch das DE-GM 73 12 offenbart· Diese Spule ist eine Blechkonstruktion, deren Flansche durch eine am äußeren Umfang angebogene umlaufende Ringsicke und durch gedrückte strahlenförmig angeordnete Radialsicken materialsparend versteift wurde· Sie ist dennoch für die großen Belastungen, denen sie in der kabel- und drahtseilherstellenden Industrie ausgesetzt wäre, nicht geeignet, denn die Verbindung der Spulenflansche mit dem Spulenkern durch Umbiegen und Ineinanderstauchen der vorhandenen Blechzungen ergeben keinesfalls die erforderliche
Festigkeit an dieser hochbeanspruchten Stelle· Die durch das US-Patent 34 46 455 geschützte Spule stellt in ihrer Ausführung eine sehr stabile Konstruktion dar. Es muß jedoch festgestellt werden, daß diese Spule einen unvertretbar hohen Material__ und Fertigungsaufwand erfordert.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, den Material- und lertigungsaufwand bei der Herstellung der Spulen zu senken und den Anwendungsbereich zu vergrößern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst werden soll| besteht darin, eine Spule zu schaffen, deren Spulenflansche so geformt sind, daß über den gesamten Durchmesserbereich derselben eine hohe Biegesteifigkeit erreicht wird und die Spule als Glühspule verwendet werden kann·
Die Aufgabe wurde se gelöst, daß die Spulenflansche, in ihrer bereits bekannten Ausführung als Blechringscheiben, deren äußere Randzonen als umlaufende Ringsicken ausgebildet und bei denen zwischen dieser Ringsicke und dem inneren Durchmesser strahlenförmig verlaufende Radialsicken angeordnet sind, erfindungsgemäß am Innenrand, im Bereich der Radialsickenenden entgegen der offenen Seite der Ringsicke zu einem zylindrischen Kragen umgebogen sind, dessen äußerster Rand die Anschlußstelle für den Spulenkern bildet.
Ausführungsbeispiel
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Pig. 1 eine Stirnansicht auf den Spulenflansch Fig. 2 einen Schnitt durch die Spule längs der Mittenachse .
Die Spule besteht aus den Spulenflanschen 1 und dem Spulen». kern 6· Die Spulenflansche 1 sind aus Blechringscheiben .und der Spulenkern 6 ein aus Blech gefertigter Zylinder. In die
äußere ß-andzone der Blechringscheibe bzw· des Spulenflansches 1 ist eine Ringsicke 2 eingedrückt, während zwischen der Ringsicke 2 und dem inneren Druchinesser der Ringscheibe strahlenförmig verlaufende Eadialsicken 3 eingepreßt sind. Die innere Randzone der Ringscheibe ist einschließlich eines Teilstückes der Radialsicken 3 in einen zylindrischen Kragen 4 umgebogen, dessen Rand in Richtung entgegen der geöffneten Seite der Ringsicke 3 weist und die Anschlußstelle 5 zum Spulenkern б bildet· Durch die 3inbeziehung der Radialsickenenden in den Kragen 4 entsteht an der Übergangsstelle eine sehr stabile Versteifungszone 7· Diese Ausbildung der Spulenflansche 1 läßt ein Verschweißen von Spulenkern б und Spulenflansch 1 mittels eines automatisch arbeitenden Schweißverfahrens zu· Das Ergebnis ist eine fertigungstechnisch günstige und materialökonomische Herstellung von hochbelastbaren und universell einsetzbaren Spulen, die auch als Glühspulen eingesetzt werden können»

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    Spule mit sickenversteiften Spulenflanschen in Schweißkonstruktion für den Einsatz in Verseilmaschinen, Spulmaschinen und Wickelmaschinen zum Auf- und Abwickeln von Drähten, Adern, Litzen oder sonstigem Verseilgut, bestehend aus dem zylindrischen Spulenkern und den zu beiden Seiten angeschweißten, aus Blechringscheiben bestehenden Spulenflanschen, deren äußere Randzonen als umlaufende Ringsicken ausgebildet und bei denen zwischen dieser Ringsicke und dem inneren Durchmesser strahlenförmig verlaufende Radialsicken angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß der Innenrand der Spulenflansche (1), einschließlich eines Teilstückes der Radialsicken (3) entgegen der offenen Seite der Ringsicke (2) zu einem zylindrischen Kragen (4) umgebogen ist, dessen äußerster Rand die Anschlußstelle (5) für den Spulenkern (6) ist.
    - Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen -
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    DE-GM 7312927, B 65 H, 75/14
    US-PS 3446455, B 65 H, 75/14

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