DD143458A1 - Vorrichtung zum zentrieren und verankern von metallischen abdeckscheiben - Google Patents

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DD143458A1 DD21263179A DD21263179A DD143458A1 DD 143458 A1 DD143458 A1 DD 143458A1 DD 21263179 A DD21263179 A DD 21263179A DD 21263179 A DD21263179 A DD 21263179A DD 143458 A1 DD143458 A1 DD 143458A1
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Joachim Krebs
Eckhard Gruber
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Vorrichtung ist insbesondere fuer das verzugfreie Verankern von metallischen Abdeckscheiden in einer Nut der Aussenringe von Waelzlagern vorgesehen. Das Verankern erfolgt entgegen den bisherigen Vorrichtungen nicht in axialer Kraftrichtung, sondern auf Grund des aus mehreren Sektoren bestehenden Formstempels in radialer Richtung (radiale Kraftwirkung). Dadurch wird eine verzugsfreie Verankerung erreicht.-Fig.1-

Description

212 631
a) Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Zentrieren und Verankern von metallischen Abdeckscheiben
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren und . Verankern von metallischen Abdeckscheiben, insbesondere für Wälzlager.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits Vorrichtungen zur Montage und zum Verankern von Deck- und Dicht scheiben bekannt, die auf Grund ihres Wirkprinzips und ihres sehr komplizierten Aufbaus zu teuer in der Herstellung sind (vgl. BRD-OS Nr. 16 75 103). Des weiteren sind in der US-Patentschrift Hr. 4 054 334 und in der GB-Patentschrift Ur. 12 23 116 Vorrichtungen und Verfahren zur Montage und/zur Verankerung von Deck- und Dichtscheiben, insbesondere für Scheiben aus Plast, bekannt geworden, die für metallische Scheiben ungeeignet sind. Für metallische Abdeckscheiben wird mit· diesen Vorrichtungen keine verzugsfreie und formschlüssige Verankerung in einer Nut des Fälzlageraußenringes erreicht.
d) Ziel der Erfindung .
Das Ziel der Erfindung ist, die angeführten Mangel beim Zentrieren und Verankern von metallischen Abdeckscheiben, deren Querprofil eine radiale Kraftrichtung für das Zentrieren und Verankern zuläßt, zu beseitigen und eine einfache und brauchbare Vorrichtung zum Zentrieren,und verzugsfreien Verankern zu schaffen.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß ein Formstempel in mehr"ere Sektoren geteilt ist. An jedem einzelnen der Formstempelsektoren ist die Megativfornr des zu erzielenden Abdeckscheibenrandes als verstemmendes Formelement eingearbeitet. An den Innenseiten der Formstempelsektoren sind Kegelflächen, die auch sphärische Form haben können, angeordnet. Diese Kegelflächen liegen an passenden Flächen eines als Kraftübertragungselement wirkenden Kegeldornes gleitend an. Die axiale Bewegung des Kegeldornes ist einstellbar.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß das Verankern der metallischen Deckscheiben in einer dafür vorgesehenen Hut des Wälzlageraußenringes erfolgt und ein ausreichender Festsitz der Scheibe, auch gegen tangentiale Kraftrichtung, gewährleistet ist.
Die Erfindung ist so ausgeführt, daß an einem Formstempel Verformungselemente und für die Kraftübertragung an der Innenseite der Sektoren des Formstempels Kegelflächen angeordnet sind. Diese Kegelflächen des Formstempels gleiten an den Flächen eines Kegeldornes. Durch die axiale Krafteinwirkung auf die Sektoren des Formstempels wird eine zwangsläufige Radialbewegung der einzelnen Formstempelsektoren bewirkt, und es erfolgt eine formschlüssige Verankerung des Randes der Deckscheibe in der dafür vorgesehenen !Tut des Y/älzlageraußenringes. Die Bewegung des Formstempels ist mittels eines Anschlages einstellbar. Dadurch wirkt sich die radiale Kraftrichtung der Verformungselemente nicht qualitätsmindernd auf die Lager aus.
Das mit einer zu verankernden Deckscheibe bestuckte Objekt, z. B. Wälzlager, wird durch einen federnden Gegenhalter in Verankerungsposition justiert und gehalten.
Ein v/eiterer Vorteil des in mehrere Sektoren eingeteilten Formstempels besteht darin, daß eine eventuelle Ovalität der Ringnut im Wälzlageraußenring sowie zu große-Plustoleranzen der Ringnut j die sich bei den bisher bekannten
Montagevorrichtungen stets negativ auf den am Gesamtumfang der Abdeckscheiben erforderlichen gleichmäßigen Formschluß auswirkte, beseitigt wird und zwar dadurch, daß die einzelnen Sektoren sich auch der ovalen Form einer Ringnut anpassen können und somit einen an allen Stellen des Abdeckscheibenrandes erforderlichen Pestsitz garantieren. Durch den beim Verankern ausschließlich radial wirkenden Kraftfluß tritt kein Verwerfen der Scheiben ein, so wie es beispielsweise bei axialwirkendem Kraftfluß bisher bekannter Vorrichtungen der Fall ist. Das erfindungsgemäße Lö-Bungsprinzip gestattet eine gute Automatisierbarkeit.
f) Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Pig. 1 zeigt den Schnitt einer Vorrichtung für größere
Lager Pig. 2 zeigt den Schnitt einer Vorrichtung für kleinere Lager.
Die Vorrichtung besteht aus einem in mehrere Sektoren geteilten Formstempel 1 mit Kegelflächen 8 und Verformungselementen 10. Des weiteren aus einem federnden Gegenhalter 9j einem Kegeldorn 4 mit Kegelflächen 8 und einem einstellbaren Anschlag 2.

Claims (4)

Erf indungsanspruch:
1. Vorrichtung zum Zentrieren und Verankern von metallischen Abdeckscheiben, insbesondere für Wälzlager, dadurch gekennzeichnet , daß ein mit Verformungselementen (10) und Kegelflächen (8) versehener Formstein- · pel (1) aus mehreren Sektoren besteht.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet , daß die an dem Formstempel (1) und einem Kegeldorn (4) angeordneten Kegelflächen (8) sphärische Form haben.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbewegung der Vorrichtung durch einen Anschlag (2) einstellbar ist.
4· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3»dadu.r,ch gekennzeichnet., daß ein federnder Gegenhalter (9) das abdeckscheibenaufnehmende Wälzlager (5) in Arbeitsposition hält. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD21263179A 1979-05-03 1979-05-03 Vorrichtung zum zentrieren und verankern von metallischen abdeckscheiben DD143458B1 (de)

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DD143458B1 DD143458B1 (de) 1982-12-15

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