DD143293A1 - Hydraulische rotationskolbenmaschine,pumpe oder motor,mit kaemmeingriff - Google Patents

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DD143293A1
DD143293A1 DD21228679A DD21228679A DD143293A1 DD 143293 A1 DD143293 A1 DD 143293A1 DD 21228679 A DD21228679 A DD 21228679A DD 21228679 A DD21228679 A DD 21228679A DD 143293 A1 DD143293 A1 DD 143293A1
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pressure
ring piece
rotary piston
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pump
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DD21228679A
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Konrad Christ
Hans-Dieter Schulze
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Konrad Christ
Schulze Hans Dieter
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Rotationskolbenmaschine, bei der ein Ringstück, dessen Innenverzahnung durch beweglich angeordnete Rollen gebildet wird, mit einem Läuferzahnrad den Verdrängermechanismus bildet. Mit zunehmendem Verschleiß des Läuferzahnrades und der Rollen vergrößert sich der Leckvolumenstrom, und der Wirkungsgrad der Maschine fällt ab. Mittels Drucktaschen in der Aufnahmebohrung des Ringstückes wird die Druckbeaufschlagung der Rolle verändert. Das Hochdruckfeld wird vergrößert und damit eine zusätzliche Anpreßkraft der Rolle erzeugt.- Diese drückt gegen das Läuferzahnrad und ihre Aufnahmebohrung im Ringstück. Dadurch verringert sich der Leckölverlust, und der Wirkungsgrad wird konstant gehalten. Auch bei Drehrichtungsumkehr werden die Drucktaschen stets mit dem höheren Druck beaufschlagt durch eine Ventileinrichtung zwischen dem Eingangs- und Ausgangsanschluß des Motors.

Description

21 2206 -ι-
Hydraulische Rotationskolbenmaschine, Pumpe oder Motor, mit Kämmeingriff
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Rotationskolbenmaschine, Pumpe oder Motor, mit Kämmeingriff, bei der ein Ringstück, dessen Innenverzahnung durch beweglich in Aufnahmebohrungen angeordnete Rollen gebildet wird, mit einem darin befindlichen Lauferzahnrad, das einen Zahn weniger als das Ringstück besitzt, den Verdrängermechanismus bildet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Verbesserung der Abdichtwirkung zwischen den Rollen und dem Läuferzahnrad, insbesondere bei zunehmendem Verschleiß der Verdrängerteile, ist eine zusätzliche Anpreßkraft erforderlich, um dem Volumenstromverlust im Verdränger entgegenzuwirken.
Bei einer bekannten Rotationskolbenmaschine (DS-PS 1.931.143) erfolgt das Anpressen der Rollen durch verstellbare"Dichtschieber, die feder- und druckbelastet in radial verlaufenden Schlitzen des Ringstückes angeordnet sind. Diese Anordnung bedingt einen größeren Durchmesser der Maschine und erfordert einen zusätzlichen hohen J?ertigungsaufwand zur Herstellung der Dichtschieber und Einarbeitung der Schlitze. Die eingebauten Dichtschieber stellen außerdem zu-
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sätzliche Verschleißteile dar, welche die ohnehin auftretenden Leckverluste noch erhöhen.
Ziel der Erfindung .
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die angeführten Nachteile "zu vermindern und eine konstruktiv einfache Rotationskolbenmaschine,'ohne Einbau zusätzlicher Teile; in den Verdränger zu schaffen. .
Darlegung des Wesens der Erfindung '
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Volumenstromverluste im Verdränger zu verringern und auch bei zunehmendem Verschleiß der Verdrängerteile die Funktionssicherheit der Rotationskolbenmaschine zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in den Aufnahmebohrungen im Ringstück, in denen die Rollen drehbar gelagert sind, ein oder mehrere Drucktaschen angeordnet sind, die über einen Ringkanal untereinander in Verbindung stehen und über eine Ventileinrichtung mit dem den höheren Druck aufweisenden Geräteanschluß verbunden sind.
In einer Ausführung besteht die Ventileinrichtung aus zwei Rückschlagventilen, wobei ;je eines in Öffnungsrichtung mit einem Geräteanschluß verbunden ist und in Sperrichtung beide über Bohrungen mit dem Ringkanal in Verbindung stehen.
Bei einer weiteren Ausführung der Ventileinrichtung ist zwischen den Geräteanschlüssen ein Oder-Ventil angeordnet, und eine Bohrung verbindet den Ringkanal mit dem Abgang des Oder-Ventils.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Drucktaschen wird, ohne zusätzlichen Einbau von Dichtelementen, durch die Druckverteilung am Rollenumfang eine zusätzliche hydrauli-
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sehe Preßkraft erzeugt, die auch auftretende Verschleißerscheinungen an den Verdrängerteilen ausgleicht, so daß Volunienstromverluste minimiert werden und damit die Funktionssicherheit gewährleistet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung vvird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. Λ : Aufnahinebohrung mit einer Drucktasche Fig. 2: Aufnahmebohrung mit zwei Drucktaschen Fig. 3* Längsschnitt der Haschine Fig. 4: Anordnung der Rückschlagventile Fig. 5* Anordnung des Oder-Ventils
In Fig· 1 und 2 ist die Holle 1 in der Aufnahmebohrung 2 des Singstückes 3 dargestellt. In der Aufnahmebohrung sind Drucktaschen 4 eingearbeitet, die über den Ringkanal 5 (gestrichelt dargestellt) miteinander verbunden sind. Durch die Drucktaschen 4 wird die Druckbeaufschlagung der Rolle in der Aufnahmebohrung 2 gegenüber der Ausführung ohne Drucktaschen geändert. Im Spalt zwischen der Rolle 1 und der Aufnahmebohrung 2 baut sich vom Druckraum 6 bis zur Drucktasche 4 das Hochdruckfeld auf und von. der Drucktasche 4 zum Druckraum 7 erfolgt der Druckabfall vom Hochdruck zum Niederdruck. Diese Druckfelder zwischen Rolle und Aufnahmebohrung bewirken eine Druckkraft,.die bestrebt ist, die Rolle gegen den Zahn des LauferZahnrades 12 und die Aufnahmebohrung 2 des .Ringstückes 3 zu pressen, wodurch die Dichtwirkung verbessert und der Verschleiß kompensiert wird. Die Ventileinrichtung 9> 10 gewährleistet, daß auch bei Drehrichtungsumkehr der höhere Druck in den Drucktaschen wirkt, wobei sich die Druckräume 6; 7 in ihren Funktionen umkehren. Fig. 4 zeigt die Ventileinrichtung zur Druckbeaufschlagung des Ringkanals 5 und damit der Drucktaschen 4 durch zwei im Steuerblock angeordneten Ventilen 9·
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Ein Rückschlagventil ist mit dem Ausgangs anschluß und das andere mit dem BingangsanschluJB des Motors verbunden. Über Bohrungen 8 sind beide Rückschlagventile mit dem Ringkanal 5 verbunden. Eine weitere Ventileinrichtung zeigt Fig. 5· Ein Oder-Ventil 1Ö ist zwischen den Geräteanschlüssen angeordnet und eine Bohrung 11 stellt die Verbindung zwischen Ringkanal 5 und dem Abgang des Oder-Ventils her.

Claims (3)

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Erfindungsanspruch
1o Hydraulische Rotationskolbenmaschine, Pumpe oder Motor, mit Kämmeingriff, bei der ein Ringstück, dessen Innenverzahnung durch beweglich in Aufnahmebohrungen angeordnete Rollen gebildet wird, mit einem darin befindlichen Läuferzahnrad, das einen Zahn weniger als das Ringstück besitzt, den Verdrängermechanismus bildet, gekennzeichnet dadurch , daß in den Aufnahmebohrungen (2) im Ringstück (3) ein oder mehrere Drucktaschen'(4) angeordnet sind, die über einen Ringkanal (5) untereinander in Verbindung stehen und über eine Ventileinrichtung (9; 10) mit dem den höheren Druck aufweisenden Geräteanschluß verbunden sind. ·
2. Hydraulische Rotationskolbenmaschine, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der Ventileinrichtung zwei Rückschlagventile (9) angeordnet sind, wobei je eines in Öffnungsrichtung mit einem Geräteanschluß verbunden ist und in Sperrichtung beide über Bohrungen (8) mit dem Ringkanal (5) in Verbindung stehen.
3. Hydraulische Rotationskolbenpumpe, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der Ventileinrichtung zwischen den Gqräteanschlüssen ein Oder-Ventil (10) angeordnet ist und eine Bohrung (11) den Ringkanal (5) mit dem Abgang des Oder-Ventils (10) verbindet.
Hierzu 1 Seite Zeichnungon
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