DD138289B1 - Vorrichtung zum zufuehren von kuehlmitteln,insbesondere an koordinatenschleifmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum zufuehren von kuehlmitteln,insbesondere an koordinatenschleifmaschinen Download PDF

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DD138289B1
DD138289B1 DD20166877A DD20166877A DD138289B1 DD 138289 B1 DD138289 B1 DD 138289B1 DD 20166877 A DD20166877 A DD 20166877A DD 20166877 A DD20166877 A DD 20166877A DD 138289 B1 DD138289 B1 DD 138289B1
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/0858Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards using a liquid bath or a liquid curtain
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
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Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Zuführen von Kühlmitteln, insbesondere an Koordinatenschleifmaschinen.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist im ¥erkseugmaschinenbau allgemein, und insbesondere als vorteilhaftes Zubehör für Koordinatenschleifmaschinen anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Sühlmitteleinrichtungen für Soordinatenschleifaaschinen sind von verschiedenen Firmen als Hebelkühleinrichtungen bekannt, die alle den prinzipiellen gleichen Aufbau haben.
Die wesentlichen Nachteile dieser Einrichtungen sind:
2s ist bei vielen Bearbeitungsaufgaben nicht möglich, die zu schleifende Oberfläche gleichmäßig mit Kühlmittel zu beaufschlagen, dadurch entstehen Teaperaturdiffersnzen im Werkstück, die sich negativ auf das Arbeitsergebais auswirken.
Der Wärmeabtransport vom Werkstück ist bei Nebelkühlung viel geringer als bsi Flüssigkeitskühlung.
Da Koordinatenschleifmaschinen keine Absaugung haben, wird durch Nebellcühlung die Atemluft der Bedienperson an der Maschine oft unzulässig verunreinigt.
Ss findet kein Abtransport des Schleifstaubes statt.
Weiterhin ist eine Flüssigkeitskühlung bekannt, bei der das Kühlmittel der Arbeitsstelle allseitig, z. 3. durch eine die Arbeitsstelle und das Werkstück ringförmig umgebende Düse nach DT PS 851 617 zugeführt wird.
Hierbei ergibt sich ein ringförmiger Austritt des Kühlmittels um das ganze Schleifwerkzeug herum, wobei das Kühlmittel unter einem Druck 7Ou аепѵэгзп atü stehen kann- Dabei vrird auch gleichseitig dsr Schleifstaub gebunden und weggeführt.
Für Außenrund- und Flächenschleifmaschinen mag dieses Verfahren und die entsprechende Vorrichtung zwar vorteilhaft sein, jedoch ist durch die Art der Werkstücke Ьеілі Koordinatenschleifen und die verhältnismäßig große Plat-zbeanspruchung dar Vorrichtung durch ihre bedingte Ausbildung ein Einsatz auf Koordinatenschleifmaschinen nahezu unmöglich.
2іде Ringspaltdüse wird auch in der ¥S PS 31 4-8 488 verwendet, wo eine halbkreisförmige Zuführung von Kühlmitteln an eine radial zustellbare Schleifscheibe erfolgt.
Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daB diese Zuführungseinrichtung nicht beim Soordinatenschleifen zum Einsatz kommt, da sie ortsfest an еілег ebenfalls im Prinzip ortsfesten Schleifspindel angeordnet ist.
Ziel der Erfindung
Dia Erfindung dient dem Siel, eine Vorrichtung zum Zuführen von Kühlflüssigkeit, insbesondere für Koordinatenschleifmaschinen, unter Verwendung einer Singspaltdüse für die Kühlmittelzufuhr so zu gestalten, агй eine hohe Kühlvirkung und damit eine wesentliche Steigerung der Arbeitsproduktivität ohne schädliche Nebenwirkungen erreichbar ist.
iiesen der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösungen beschriebenen Mängel lassen sich auf folgende Ursachen zurückführen: In Gegensatz zum Innen- bzw. Außenrundschleifen rotiert beim Koordinatencchleifen das Werkstück in der Hegel nicht, wodurch weder mit eirer Nebelschmiereinrichtung, noch mit einer bekannten ortsfesten KUh uaitte1zuführung auf Koordinatenschleifmaschinen nur sehr schwer ein gleichmäßiges übersprühen der zu schleifenden Fläche erreicht wird.
¥m diese Hrsache zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zuführen von Kühlmitteln, insbesondere an Koordinatenschleifmaschinen, unter Verwendung einer Ringspaltdüse für die Kühlmittelzufuhr, zu schaffen, die so gestaltet ist, daß die Kühlflüssigkeit die gesainte Bearbeitungsfläche erreicht und dadurch sowohl den auftretenden Schleifstaub als auch die entstehende Warne vom Werkstück wegführt.
Erfindungsgenäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ringspaltdüse aus einem fragring und einem Zuführring besteht. Der fragring ist dabei fest an der Schleifspindel und der Zuführring im Tragring angeordnet. Mittels eines Eohres, das in einem Halter axial verschiebbar und mit ihm horizontal schwenkbar gelagert ist, ist der Zuführring festgelegt.
Die Vorrichtung ist dabei so gestaltet, daß der Halter am nicht rotierenden Teil des Planetenicopfes fest angeordnet und entsprechend der eingesetzten Schleifspindel auch in seiner Länge einstellbar ist.
Die Verbindung der ortsfesten Kühlmitteleinrichtung mit dem Rohr des Zuführringes ist über einen Schlauch hergestellt, der an einer während des Arbeitsprozesses feststehenden Baugruppe, beispielsweise dem Spindelstock, befestigt ist.
Durch diese Anordnung der Kühlmitteleinrichtung wird erreicht, daß im Bereich der Schleifscheibe, sowohl bei Rotation der Schleifspindel, d. h. Planetendrehung des Planetenkopfes, als auch bei der Hubbewegung der Schleifspindel konstante Arbeitsbedingungen vorhanden sind, da die Schleifscheibe stets vom Kühlmittelstroa umgeben ist. Es wird dabei nicht nur das Werkstück gekühlt, sondern auch der Schleifstaub entfernt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Prinzipskizze der Vorrichtung und Fig. 2: eine Prinzipskizze der Hingspaltdüse.
An einem Spindelstock 1 (Fig. 1) ist ein Planetenkopf mit seinem nicht rotierenden Teil 2 fest angeordnet, der einen rotierenden Teil 3 trägt. Im rotierenden Teil 3 sind Schleifspendein Ц- auswechselbar angeordnet. Am unteren Ende der Schleifspindeln 4· ist ein Tragring 5 einer Hingspaltdäse fest angeordnet.
In dieses Tragring 5 ist rotatorisch beweglich ein Zuführring 5 gelagert, der über eine Kupplung 7 иіѣ einem Rohr 8 verbunden ist.
Sin Halter 9 ist aza nicht rotierenden Tail 2 des Planetenkopfes angeordnet, in dem das Ruhr 8 axial verschiebbar geführt ist» über einen Schlauch 10, der am Spindelstock 1 befestigt ist, ist die Verbindung xit der ortsfesten Sühlisit te !einrichtung hergestellt.
kn dem zwischen Tragring 5 and Zuführring S vorhandenen Ringspait ЛЛ (Fig, 2) fließt das Kühlmittel 12 rings um die Schleifscnaibe 13 auf ein "»erkstück ІЧ-.
Die Wirkung dar Vorrichtung ist.',
3ei äfti* Bearbeitung eines Werkstückes 1A- fließt das Ilmlinittsl 12 von aer ortsfesten 3ini*ichtung durch den Schlauch 10 und das äonr 6 in den Hohlraum der Hingspaltdüse zwischen Tragring 5 und Suführring b. Die Kupplung 7 stellt nicht nur die Verbindung zwischen Rohr B und luführring б her, sondern bewirk* f-ußerdem, da3 kein Verspannen zwischen der 3ingspalxdüse una den Halter 9 aintritx.
I'urch den Hingspal-s 11 flie3t das ILhlraittei Λua dia ocnleifscheibe Leruo auf das Werkstück 14.
Durch die Lagezuordnung des Kühlraittelaastritts zur Schleifscheibe bleibt auch dann die Kühlleistung unverändert, weiin die Schleifspindel 4· die Hubbewegung und die Planetendrehung ausfünrt.

Claims (3)

  1. Srfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum Zuführen von Kühlflüssigkeit, insbesondere an Koordinatenschleifmaschinen unter Verwendung einer Ringspaltdüse für die Kühlmittelzufuhr, gekennzeichnet dadurch, daß die Hingspaltdüse aus einem Tragring (5) und einem Zuführriag (6) besteht, wobei der Tragring (5) fest ar. der Schleifspindel (4) und der Zuführring (β) in Tragring (5) angeordnet ist und mittels eines Rohres (8), das im Halter (9) axial verschiebbar und sit ihm horizontal .schwenkbar gelagert ist, festgelegt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Halter (9) am nicht rotierenden Teil (2) des Planetenkopfes fest angeordnet und entsprechend der eingesetzten Schleifspindel (4) auch in seiner Länge einstellbar ist,
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die
    Verbindung der ortsfesten Kühlmivte!einrichtung mit dem Rohr (8) des Zuführringes (6) über einen Schlauch (10), der an einer
    während des Arbeitsprozesses feststehenden Baugruppe, beispielsweise den Spindelstock4(1), befesxigt ist, hergestellt ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD20166877A 1977-10-24 1977-10-24 Vorrichtung zum zufuehren von kuehlmitteln,insbesondere an koordinatenschleifmaschinen DD138289B1 (de)

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