CH98968A - Stossverbindung. - Google Patents
Stossverbindung.Info
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Description
Stossverbindung. Es ist bekannt und üblich, zwei mittelst Stossverbindung zusammenzufügende Körper mit mehr oder weniger abgeplatteten Teilen übereinanderzulegen und durch Verbindungs elemente (Niete, Schrauben, Nägel, Dübel, Dorne, Knöpfe usw.) miteinander zu verbin den. Dabei bilden diese Verbindungselemente über die BerührungsflIche irgendwie verteilte Gruppen.
Unter der üblichen, wie weiter un ten ausgeführt, übrigens irrigen Annahme, dass alle Verbindungselemente gleichmässig an ider Kraftübertragung beteiligt sind, wird die Anzahl der Verbindungselemente so be messen, dass die gesamte auf Trennung der Teile wirkende Kraft geteilt wird durcli -die Kraft, welche ein einzelnes Verbindungsele ment übertragen kann. Der Quotient ergibt dann die Gesam-tanzahl der Verbindungsele mente. Bei Aden bisherigen Stossverbindungen trifft aber die Voraussetzung der gleich mässigen Beanspruchung aller Verbindungs elemente nicht zu.
Es sei beispielsweise an genommen, dass zwei durch Längskräfte be anspruchte, gleiche eiserne Flachstäbe von gleiAmässigem Querschnitt durch beispiels- weise sechs Niete, #die der Länge nach hin tereinander angeordnet sind, zusammenge fügt wurden.
Sorgfältig durchgeführte Ver suche mit einer solchen Stossverbindung w er- ,den ergeben, -dass auf der ganzen Strecke vom ersten bis zum seästen Niet keine Neigung zum Gleiten eines Stabes über den andern auftritt, solange das erste und das -sechste Niet den sie umgebenden Mat erialteilen keine gegenseitige Vetschiebung gestatten.
Eine solche kann also überhaupt nicht eintreten, wenn die bezeichneten beiden Niete nicht Überanspruelit sind, da ein elastisches Naeit- geben des Nietenschaftes ausgeschlosser i ist.
In Wirklichkeit teilen sieh bei eine r der artigen, bisherigem Gebrauch entsprechen den StossVerbindung die beiden *äussersten Niete in 'die Übertragung der ganzen Last, während die dazwischenliegenden Niete erst zur Wirkung gelangen, wenn die äussersten Niete und Lochlaibungen über die Streck grenze hinaus beansprucht werden, so claÜ ein geringes Gleiten des einen Stabes über- den andern möglich ist.
In dem als Beispi el an genommenen Fall wird dann einzig wieder <B>das</B> zweite<B>und</B> das fünfte Niet zur Mit- tra,gung der Beanspruchung herangezogen und erst wenn das erste und das sechste Niet noch weiter überansprucht und deren Ab- scherung eine vollständige oder nahezu voll ständige wurde,
werden infolge der eince- tretenen sLarken Überanspriiehung des zwei ten und fünften Nietes auch dcqs drilte und vierte Niet zur MittragUng, der Last, heran- ,gezogen. Solche Überanspraehungen und Lockerungen gefährden aber besonders bei häufig we-hselnder und stossweiser Belastung die Sicherheit der Verbindung ganz erheb lich.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist inin eine Stossverbindung, welche eine durch aus gleichmässige Beanspruchung der Ver bindungselemente gewährleistet und dadurch die angeführten Übelstände der bisher üb- liehen Stossverbindungen vermeidet.
Gemäss der Erfindung muss die Stossverbindung eine solche sein, bei welcher in einem Querschnift zwischen den Verbindungselementen die WideAtände gegen Dehnung der übereinan- dergreifenden Stücke -wenigstens angenähert dasselbe Verhältnis zueinander aufweisen, ivie die GesamitragkräTte der einerseits und anderseits vom Schnitt vorhandenen Verbin- Jungselemente. In dem in der Praxis am häufigsten vorkommenden Fall,
dass das terial der übereinandercreifenden. miteinan der zu verbindenden Stücke von gleichem Material und daher von derselben Elastizität ist und ebenso die verwendeten Verbindungs elemente (Niete -usw.) -unter sich gleich stark sind. kann die Stossverbindung gemäss fol- ,genfler Forderung ausgeführt werden.
In jedem Mittelquerschnitt zwischen beliebigen Verbindungselementen müssen in der betref fenden Schnittebene die Flächeninhalte der übereinandercreifenden Stücke dasselbe Ver hältnis zueinander aufweisen, wie die An zahl der beiderseitig vom Schnitt vorhan denen Verbiiiclun"-,selemeiite. Durch eine der artige Gestaltung der Stossverbind-ung er-- ieicht man,
(lass die auf die verschiedenen Verbinduncselemente entfallende Beanspru- n chung gleich gross ist, wodurch eine 1)Pde-tt- fende Erhöhung der Sicherheit der Stof,)- verbindung erzielt wird.
kr, In der Zeichnung.sind verschiedene Aus führungsbeispiele der Erfindung veransehau- licht. Dabei ist der Einfachheit halber in- genommen, dass die übereinandergreifenden Stücke gleiche" Material und die verwendeten Verbindungselemente unter sich gleiche Stärke aufweisen.
Fig. 1, zeigt eine einfache, Überblatt:mig zweier Flaelistäbe mit einer einfachen Niet- reilie in Draufsicht; Fig. <B>22</B> ist ein Längssehnift einer Über- blattung zweier Flachstäbe; Fig. <B>03</B> veranschaulicht den Anschluss eines Stabes an ein Knotenblech; Fig. 4 zeigt die Verwendung ein- -Lind mehrfaeher Vernietung;
Fig. <B>5</B> stellt einen Längsschnitt durc]n die Verlasellung zweier stumpf aneinander .stossender Xonstruktionsteile dar.
In sämtlichen Figuren sind die versehie- denen Querschnittsfläehen mit<I>a,<B>b,</B> c</I> bezeichnet-.
Gemäss Fig. <B>1</B> sind die Stäbe<B>1</B> und II, von gleichbleibender Diche Lind aus gleichem <B>z3</B> Alaterial. durch fünf Niete miteinkinder ver- 11unden. Im Schnitt 1.. der in der Mitte zwi- sehen zweli Verbindungselementen liegt, hat der Stab<B>1</B> einen Flächeninhalt a, während der Stab II dort nur einen solchen von 111,
a hat. Auf der linken Seite des Schnitte.-,<B>]_</B> ist einNiet, auf der rechten Seite deren vier. Das Verhältnis der Zahl der beiderseitig vom Schnitt<B>1</B> vorhandenen Niete ist<B>1 -</B> 4, in gleicher Weise ist das Verhältnis der Flä- cheninhalfe der Stäbe<B>11</B> und<B>1.</B> in der be treffenden Schnittebene<B>1 :</B> 4.
Im Schnitt<B>2</B> hat der Stab<B>1</B> den Flächeninhalt von bl während der Stab II dort. einen solchen von 2/#-b hat. Auf der linken Seite des Sebnit- tes <B>2)</B> sind zwei Niefe, auf der rechten Seite davon deren drei.
Das Verhältnis der Zahl der beiderseitig vom Schnitt 2 vorhandenen Niete ist 2<B>:3:</B> in -leieher Weise ist das Ver hältnis der Flächeninhalte der TI und I in der betreffenden Schnittebene 2<B>- 3.</B> Im Schnitt<B>3</B> weist der Stab<B>1</B> den Flächen inhalt c auf, der Stab<B>11</B> aber einen solchen <B>voll</B> % e. Auf der linken Seite des Schnit tes<B>3</B> sind drei Niete, auf der rechten zwei solche.
Das Verhältnis der Zahl der beider- 5teitig vom Schnitt<B>3</B> vorhandenen Niete ist also<B>3 :</B> 2 und in gleicher Weise das Ver- 1)"iltnis der Flächeninhalte der Stäbe II und <B>1</B> in der betreffenden Schnittebene ebenfalls i, <B>:</B> 2. Im Schnitt 4 besitzt der Stab I den Flächeninhalt<B>d,</B> während der des Stabes<B>11</B> dort 4<B>(1</B> misst. Auf der linken Seite des Schnittes 4 sind vier Niete, auf der rechten Seite nur eines.
Das Verhältnis (ler Zahl der beiderseitig vom Schnitt 4 vorhandenen Niete ii,1; demnach 4<B>: 1,</B> wie auch die Flächen inhalte der Stäbe II und I in der betreffen- clen Schnittebene ein Verhältnis von 4<B>: 1</B> aufweisen.
Man sieht also, dass in jedem MittelquerschDitt zwischen beliebigen, be- i;achbarten Verbindungselementen in der be treffenden Sellnittebene die Flächeninhalte der übereinandergreifenden Stücke dasselbe Verhältnis zueinander aufweisen, wie die Anzahl der beiderseitig vom Schnitt vorhan denen Verbindungselemente.
Und da bei dem (rezeigten Ausführungsbeispiel angenommen <B>n</B> wurde, dass die Stäbe I und II aus gleichem Material und die verwendeten Niete unter sich alle gleich stark sind, ist die Grund forderung erfüllt, dass in einem Querschnitt, z-%-"ise.lien den Verbilidungselementen die Widerstände gegen Dehnung der übereinan- dergreifenden Stücke dasselbe Verhältnis zu einander aufweisen, wie die Gesamtkräfte der einerseits und anderseits vom Schnitt vorhandenen Verbindungselemente.
Wie aus den tiläclieniiihaltsangaben der -vf,rse-hiedenen Querscliiiitisebenen der einzel nen Stäbe in der Zeichnung ersichtlich ist, entsprechen auch die Ausführungen nach Fig. 2 bis<B>5</B> dieser Grundregel.<B>,</B> Im übrigen wird es von konstruktiven Erwägungen im gegebenen Fall abhängen, ob die geforderten Verhältnisse peinlich ge- nan oder nur angenähert durchgeführt wer den. T#Tenn Stücke von verschiedenartigem Material, #d. h.
von verschiedenem Elastizi- tätsmodul miteinander zu verbinden sind, so wird entsprechend dem geringe-ren Elastizi- iätsmodul des einen Materials dem betreffen- deu Stück sinngemäss ein grösserer Quer schnitt gegeben als dem andern<B>Stück</B> mit grösserem Elastizitätsmodul, und zwar der art, dass der Gesamtwiderstand gegen DP,
11- nung des einen der miteinander zu verbiu- denden. Stücke sieh zum Gesamtwiderstand des andern Stückes für gleiche Dehnung wenigstens angenähert so verhält, wie die Werte der Gesa.mttragkräfte der beidseitig vom Schnitte vorhandelien. Verbindungs elemente.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUGIEI-</B> Stossverbindung mit hintereinander all geordneten, wenigstens eine -Reihe bildenden Verbindungselementen, dadurch gekennzeic'h- net, dass in einem Querschnitt zwischen den Verbindungselementen der Widerstand gegen Deh <B>'</B> nung des einen der übereinandergreifen- den und miteinander verbundenen Stücke sieh #zum Widerstand gegen Dehnung des andern. Stückes wenigstens angenähert so verhält, wie die Werte der Gesamttragkräfte der einerseits und anderseits vom Schnitte vorhandenen Verbindungselemente.UNTERANSPRüCHE- <B>1.</B> Stossverbindung nach Patentanspruch, wo bei die zu verbindenden Stücke aus dem selben Material bestehen und daher gleiche Elastizität besitzen, dadurch gekennzeich- liet, dass in jedem Mittelquerschnitte zwi- sehen den Verbindungselementen die den übereinandergreifenden Stücken zugehöri gen Flächeninhalte wenigstens ange nähert dasselbe Verhältnis zueinander aufweisen wie die Cxesamtiragkrä;fie der einerseits und anderseits vom Schnitt vor handenen Verbindungselemente.<B>9-.</B> Stossverbindung na,eli Patentanspruch, und Unteransprucli <B>1,</B> wobei die einzelnen Verbindungselemente unter sich gleich stark sind, dadurch gekennzeichnet.dass in jedem Mittelquerschnitte zwischen<B>be-</B> nacUbarten Verbindungselementen die den übereinandergreifenden Stücken zugehöri gen Flächeninhalte sich wenigstens an- g em *thert so zueinander verhalten, wie sieh die Anzahl der Verbindungselemente auf der einen Seite Ader Schnittebene zur Anzahl der Verbindungselemente auf der der andern Seite derselben verhält.
Applications Claiming Priority (1)
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| US6042055A (en) * | 1997-12-19 | 2000-03-28 | Boeing North American, Inc. | Structural joint to accomodate large thermally-induced displacements |
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