CH97698A - Stopfbüchse. - Google Patents

Stopfbüchse.

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CH97698A
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CH
Switzerland
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ring
pressure
stuffing box
chamber
sealing
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English (en)
Inventor
Kuhrmeier Ernst
Original Assignee
Kuhrmeier Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/441Free-space packings with floating ring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


  Stopfbüchse.    Die neue Stopfbüchse gehört zu der Gat  tung, bei welcher geteilte Metalldichtungs  ringe durch Federn und den Druck des Druck  mittels an die abzudichtende Stange     ange-          presst    werden und bei welchen im besondern  durch einen zweiten Nebendichtungsring mit  versetzten     Fugen    das Durchschleichen des  Dampfes durch die Fugen des Hauptringes  möglichst verhindert wird.  



  Eine beispielsweise Ausführung der Er  findung ist auf der Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die Stopf  büchse;       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     C-D     in     Fig.    1;       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-B     in     Fig.    1;       Fig.    4 einen Längsschnitt durch eine ab  geänderte Ausführungsform.  



  a ist die Kolbenstange, - b die Zylinder  wand, in der die     Stopfbüchsenkammer    aus  gespart ist, und     c    die Brille, die durch die  Schrauben d angezogen wird. Der Dichtungs  ring (Hauptring) r ist durch vier schräge  Schnitte x aufgeschnitten und in seinem dem    Zylinder zugekehrten Teile dünn gehalten,  so dass er sich der Kolbenstange a leicht an  schmiegt, an welche er durch die Federn f  angedrückt wird. An seinem     hintern,    d. h.  dem Zylinder abgekehrten Ende trägt der  Ring r einen Vorsprung     r2,    der dicht an den  zweiten Dichtungsring s- (Nebenring) ange  schliffen ist. Die     Bauart    dieses Ringes s mit  am Umfange überdeckten -Fugen geht aus       Fig.    3 hervor.

   Er wird durch die Feder     g    an  die Stange a gedrückt. Eine zweite Dichtung  mit den Ringen     r1,        s1    ist in     Fig.    1 ersicht  lich, ebenso dass die Ringe r, s und     r1,        s1     durch Schrauben z an einer Verdrehung gegen  einander verhindert sind, um die     Versetztheit     der Ringspalten zu sichern. Der Vorsprung     r2     dient nicht nur, um die Dichtungsfläche gegen  über dem Ring s herzustellen, sondern auch,  um die beiden Ringe r, s zusammenzuhalten.  Zu diesem Zwecke ist noch der     einspringende     Vorsprung     q2    der äussern Packungsringe an  geordnet.

   Die äussern Packungsringe bestehen  aus den     Passstücken   <I>p, q</I>     bezw.        p1,        q1,        u,    der  Weichpackung     t    und dem Ring<I>v,</I> der unter  dem Druck der Brille     c    steht.

   Aus der Zeich  nung ist     eisichtlich,    dass der Vorsprung     r2         des Dichtungsringes     r    an dem Vorsprung     q      des äussern Packungsringes<I>q,</I>     q'    anliegt, der  eine Entfernung der beiden Dichtungsringe  voneinander verhindert, und     dass    der Dichtungs  ring s dicht an der Stirnfläche des Dichtungs  ringes<I>r</I> und an der Fläche     p-    des äussern  Packungsringes     p'    anliegt.

   Zwischen dem  Packungsstück     p    und dem Dichtungsring     r     bleibt ein ringförmiger Hohlraum<I>lt</I> frei,     durch     welchen der Druck in die zwischen dem Dich  tungsring r und     dein-        Packungsring    q gelas  sene erste     Druckkammer    eintritt, wo er einen  radialen Druck nach innen auf den Dichtungs  ring     r    und nach aussen auf den Packungs  ring q ausübt.

   Ebenso wird durch die Dampf  spannung ein     achsialer    Druck ausgeübt, der  den Ring     r    an den Ring s und diesen an das       Passstückpr    presst, um so die radiale Dichtung,  die einigermassen schon durch genaue     Verpas-          sung    der äussern Packungsringe erreicht ist,  sicher zu stellen und den Dichtungsdruck der       Dampfspannung    entsprechend zu halten. Wäh  rend für die erste Druckkammer der Dampf  druck die ausschlaggebende Rolle spielt, kommt  für die zweite Kammer zwischen Ring s und  Packung q der Druck der Federn und die  genaue Einpassung für den     aehsialen    Druck  mehr zur Geltung.  



  Unter Umständen kann, namentlich bei  sehr dicken     Kolbenstangen    oder sehr geringen  Drucken, jedoch die erste Dichtung, insbe  sondere durch Bemessung der Schnittfugen,  so gestaltet werden, dass ein, infolge der       Durchschlüpfung    geringerer Druck auch hinter  dem zweiten Dichtungsring herrscht. Dies  soll aber vermieden werden bei sehr heissem  Dampf, der in der ersten Kammer die Wirkung  der Federn durch deren Erhitzung bedeutend  abschwächt, während, die     Federwirkung    aber  in der zweiten Kammer möglichst erhalten  werden soll.  



  Die äussern Packungsringe     q,    q' bestehen  aus zwei Stücken, welche, wie aus     Fig.        \u    er  sichtlich, durch     halbschwalbenschwanzförmige     Verbindung miteinander so vereinigt sind,  dass der Arbeitsdruck die beiden Hälften nicht  nach aussen zu pressen vermag. Die Schnitt  fugen     dieserf    Packungsringe sind auch alle         gegeneinander    versetzt.

   Die Weichpackung t  dient dazu, etwa an dem äussern     'Umfang    der       Stopfbüchsenkammer,    insbesondere durch die  Schnittfugen, durchgedrungenes Gas oder       Flüssigkeit,        irn    besondern Kondenswasser, mit  Sicherheit aufzufangen. Unter     'Umständen     können die äussern Ringe q,<I>q'</I> aus einem  Stück gemacht sein, ohne dass dadurch die  Möglichkeit verloren geht, die Stopfbüchse  fertig über die Kolbenstange a zu schieben.

    Die Kolbenstange     a    darf dann nur an keiner  Stelle einen grösseren Durchmesser haben als  die     Innenrundungen    der     Vorsprünge        q=.    Die  Packung ist sowohl für hohe Drucke, als auch  für geringe Drucke und Vakuum, für Hitze  und Kälte     brauchbar.    Für Hitze ist die gleich  mässige     Ausdehnung    der äussern und innern  Teile noch vorteilhaft, da beide von dem       heilien    Gas in den     Zwischenkammern    berührt  werden.  



       Fig.    4 zeigt eine.     Ausführungsform    mit  zwei Abänderungen. Von den zwei Federn f'  und<I>f"</I> des Dichtungsringes     r    ist die<B>(f-)</B> in  die zweite     Druckkammer    mit dem geringeren  Druck gelegt. Das bringt einen gewissen Vor  teil für die     Anbringung    der Dichtung, wäh  rend anderseits der     Ring    dadurch steif wird.  Hierbei werden zuerst der Ring s, dann der  Ring r und dann die Aussenringe q einge  bracht.

   Sitzen beide Federn f',<I>f 2</I> des Ringes     r     in der ersten     Druckkammer,    so können sie  erst nach dein Einbringen des Aussenringes q  aufgezogen werden, d. h. bis dahin müssen  die Segmente des Ringes     r    mit der Hand  gehalten werden. Werden sie aber schon durch  die Feder f   vor dem Einbringen des Ringes q  zusammengehalten, so entfällt diese Hand  arbeit.  



  Weiter ist die Weichpackung t entfallen.  Das ist namentlich dann möglich, wenn die       Aussenringe    q     einstöckig    und deshalb keine  radialen     Fugen    vorhanden sind, durch welche  Dampf oder Wasser hinter die Ringe gelangen  kann und durch die Weichpackung abgefangen  werden muss. In diesem Fall kann die ganze  Stopfbüchse durch einen einfachen Deckel c  abgeschlossen werden, der so genau angepasst  ist, dass er mit dem richtigen Druck auf der      Stirnfläche des letzten äussern und innern  Ringes q     bezw.    s liegt.  



  Die Wirkungsweise der Stopfbüchse nach       Fig.    1, 2 und 3 ist hiernach folgende: Der  Dampf tritt unter vollem Druck hinter den  dünnen Teil des Dichtungsringes     r    und legt  dessen Segmente in vorteilhafter Weise an die  Stange     a    an, wobei die Federwirkung für das  Einsetzen der Stopfbüchse und den Beginn  des Betriebes von ,grosser, für die Dauer des  Betriebes     unter    Umständen von geringer Be  deutung sein kann.

   Der Dampfdruck presst       achsial    den Ring r. an den Ring s und den  Rings an die Dichtungsfläche     p2.    Der Dampf  geht durch die Spalten des Ringes r in die  Kammer ausserhalb dem Ring s und dem Vor  sprung     p2    unter geringer oder gar keiner Ver  minderung seines Druckes.

   Die Spalten des  Ringes s sind nach aussen überdeckt und nach  den Stirnseiten einerseits     durchden    Vor Sprung     r2     anderseits durch die     Dichtungsfläche        p2    abge  schlossen, so dass weder an der Umfläche der       Stange        a,    noch von der Dampfkammer aus  ' Dampf durchschlüpfen könnte, wenn diese  Dichtungen absolut wirkten. Hinter den Ring     r1     gelangt der Dampf, welcher über die Dich  tungsfläche     p2    oder an der Stange     a    dennoch  durchgeschlüpft ist und wirkt hier grundsätz  lich in derselben Weise.

   Nur ist wegen des  geringeren Druckes und der geringeren Tem  peratur das Verhältnis zu den Federn f 1 und  <B>9 1</B> ein anderes, so dass diese die Hauptrolle  spielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stopfbüchse mit mindestens zwei geteilten, mit versetzten Fugen aneinander gepressten Dichtungsringen unter Verwendung des Druck mittels und von Federn zur radialen und achsialen Pressung, gekennzeichnet durch die Anordnung eines langen Hauptringes und eines hinter ihm liegenden, radial und achsial ange- pressten kurzen Nebenringes in zwei getrennten Kammern, von welchen die erste unter dem vollen Druckmitteldruck steht, während in die zweite Kammer nur durchschlüpfender Druck gelangt, und wobei der Hauptring in beide Kammern, der Nebenring aber nur in die zweite Kammer zu liegen kommt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Stopfbüchse nach dem Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, dass die Trennung der zwei Kammern durch Anliegen eines äussern Ansatzes des Hauptringes an einem innern Ansatz der Stopfbüchsenkammer bewirkt und der Druck in der Kammer des Nebenringes (s) nur durch den durch die Fugen des Hauptringes durchschlüpfen den Druck herbeigeführt wird und eine peripherale Abdichtung des Nebenringes (s) stattfindet. 2. Stopfbüchse nach dem Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Dichtungsringe aus weichem Eisen. 3. Stopfbüchse nach dem Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Nebendichtungsringe.
CH97698D 1921-07-08 1921-07-08 Stopfbüchse. CH97698A (de)

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CH97698T 1921-07-08

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