CH97485A - Ausrückkupplung. - Google Patents
Ausrückkupplung.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
- F16H3/12—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with means for synchronisation not incorporated in the clutches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Ausrückkupplung. Es werden in vielen Maschinen Kupp lungen gebraucht, deren Hälften durch Finger, Daumen oder Zähne, die auf jeder Kupplungs hälfte gleichmässig verteilt sind, fest ineinander greifen. Wir nennen zum Beispiel Geschwindig keitswechsel von Werkzeug- und Hebema schinen, für Automobile und Motorfahrzeuge, etc. In diesen verschiedenen Getrieben werden Stirnräder oder Klauen miteinander in Ein griff gebracht, und zwar meistens während dem Betrieb. Dies bedingt fast überall bei Auto mobilen und Motorfahrzeugen insbesondere zur Vermeidung von Zahnbrüchen, vorherige Abkupplung des Motors. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ausrückkupplung der oben beschriebenen Art, bei welcher die einzelnen Teile derart gebaut sind, dass ein Ineinandergreifen der beiden Kupplungshälften jederzeit ohne Zahnbruch gefahr geschehen kann. Zu dieseln Zweck ist wenigstens die eine Kupplungshälfte auf der sie tragenden Welle so befestigt, dass sie gegenüber dieser Welle um einen Winkel oszillieren kann, dessen Bogen, auf dem Teil kreis der Kupplungshälfte gemessen, unge- fähr einer halben Teilung der ineinander greifenden Teile entspricht. Auf beiliegender Zeichnung sind beispiels weise verschiedene Ausführungsformen einer Kupplung dargestellt, die erfindungsgemäss gebaut sind. Fig. 1 zeigt die ganze Anordnung einer Stirnkupplung im Schnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt dieser Kupplung nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 zeigt die Hälfte einer andern Kupp lung in eingerücktem Zustande; Fig. 4 ist ein Schnitt, ähnlich, wie der jenige der Fig. 2, einer andern Ausführungs form von Einzelteilen. Fig. 5 und 6 sind Abwicklungen von verschiedenen Zahnformen, die bei Kupplungen nach der Erfindung verwendet werden. In Fig. 1 und 2 ist a die treibende Welle und b die geführte Welle. Diese sind mit einander durch konische Ritzeln c1 und c2 verbunden. c2 läuft leer auf der Welle b und bildet die eine Hälfte der Kupplung. Zu diesem Zweck weist er frontale Klauen d auf, die mit neben solchen e, die seitlich aus der zweiten Kupplungshälfte f herausragen, in Eingriff gebracht werden können. Mittelst dem Winkelhebel g wird diese zweite Kupp lungshälfte achsial bewegt, damit ihre Zähne e mit denjenigen d des Ritzels c2 in Eingriff kommen können. Die bewegliche Kupplungshälfte f ist nicht fest auf der sie tragenden Welle be festigt, sondern mittelst Keile h, die, gegen die Welle zugespitzt, je in eine durch zwei schiefe Ebenen gebildeten Nut hineingreifen. Diese Keile sind in Segmente h1 hineinge schraubt, welche durch Zugfedern h2 mitein ander verbunden sind. Der Zug der Federn drückt die Keile gegen die Achse und be wirkt so, dass im Ruhezustand, d. h. wenn die Welle b nicht mitgenommen wird, die bewegliche Kupplungshälfte in bezug auf die Welle immer die gleiche Stellung annimmt. Diese Welle b weist Ansätze b1 auf, die als erhöhte Sektoren einander diametral gegen über aus der Welle herausragen. Die bewegliche Hälfte der Kupplung hat in ihrem Innern auch solche Ansätze e', die gleichen Durchmessers sind, wie diejenigen der Welle b und in die Lücken hineingreifen, welche die Ansätze b1 zwischen ihnen lassen. Zwischen den Ansätzen e1 und b1 ist ein Spiel gelassen, um eine Schwingung des Teiles e zu erlauben, deren Amplitude, auf dem Teilkreis der Zähne e gemessen, einer halben Teilung entspricht. Beim plötzlichen Einrücken des beweglichen Teiles e zur Kupp lung der Welle b mit der Welle a kann es vorkommen, dass zwei sich gegenüberstehende Zähne der Kupplungshälften gegeneinander stossen, so dass die zur Kupplung notwendige achsiale Bewegung der beweglichen Kupp lungshälfte unmöglich wäre, wenn die Keile h, einerseits nicht aus ihren Rinnen hinausge drückt würden und das Spiel zwischen den Ansätzen b und c' nicht eine relative Be wegung der beweglichen Kupplungshälfte gegenüber der sie tragenden Welle erlauben würde. (Siehe Fig. 5) Dieses Spiel gestattet also die plötzliche Verbindung beider Kupp lungshälften, wobei, je nach der Lage der be weglichen, diese sich der Lage der ihr gegen überstehenden anpasst. Die Fig. 4 zeigt wie man auch die Keile h ausführen könnte. Die zwei Keile h10 sind hier in Führungen h11 beweglich, die in die bewegliche Kupplungshälfte eingeschraubt sind. Zwischen Führung und Keil ist eine Feder eingeschoben, die bestrebt ist, die Keile in die entsprechende Rinne der Welle zu drücken. Fig. 3 zeigt eine zweite Art von Kupp lung, die nach dem gleichen Prinzip gebaut ist. Die bewegliche Kupplungshälfte ist hier allein vollständig dargestellt. Die Übertra gung der Bewegung geschieht durch Stirn räder c3 und c4. Die Zähne dieser Räder sind auf der Seite, wo sie ineinanderfahren, zu gespitzt. Die bewegliche Kupplungshälfte e10 hat eine Muffe e11, die, frontal ausgeschnitten, gegen hinten zugespitzt über einen Keil h20 greift. In einer auf der entgegengesetzten Seite sich erstreckenden Hülse k ist eine Feder k1 untergebracht, die bestrebt ist, das Stirnrad c3 gegen den Keil h20 zu drücken. Diese Feder stützt sich dabei auf dem Boden einer Kapsel l, die fest mit der Welle ver bunden ist. Beim Einrücken der Räder c3 und c4 kann es ebenfalls vorkommen, dass zwei sich gegen überliegende Zähne aneinander stossen, was ein plötzliches Kuppeln hindern würde. Die schrägen Flächen der Stirnräder c3 und c4 gleiten aber aufeinander (siehe Fig. 6). Die Feder k1 gibt eventuell nach, und das zwischen h20 und Einschnitte e12 vorhandene Spiel er laubt dem Teil e10 gegenüber der Welle b eine relative Bewegung und ein Anpassen des Rades an die momentane Stellung der Zähne des Gliedes c4. In der Fig. 6 sind nachein ander die verschiedenen Stellungen der Zähne bei diesem Vorgang dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausrückkupplung mit auf jeder Kupplungs hälfte gleichmässig verteilten, fest ineinander greifenden Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine der.Kupplungshälften auf der sie tragenden Welle so befestigt ist, dass sie gegenüber dieser Welle um einen Winkel oszillieren kann, dessen Bogen, auf dem Teilkreis der Kupplungshälfte gemessen, ungefähr einer halben Teilung entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Ausrückkupplung nach Patentanspruch, da- durcb gekennzeichnet, dass die Mitnahme der Welle durch die bewegliche Kupplungs hälfte mittelst wenigstens einer auf der Welle vorgesehenen Erhöhung geschieht, wobei ein radialbeweglicher Keil vorhanden ist, der bei ungekuppelten Hälften, die ihrer Welle gegenüber bewegliche Hälfte in eine Stellung zurückführt, aus welcher sie die nach Art des Betriebes notwendige Schwingung relativ zur genannten Welle ausführen kann. 2. Ausrückkupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Keil wirkende Feder auf Druck arbeitet und im Innern der Kupplung untergebracht ist. 3.Ausrückkupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Keil wirkende Feder auf Zug arbeitet und ausserhalb der Kupplung angebracht ist. 4. Ausrückkupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Mitnahme der Welle durch die bewegliche Kupplungs hälfte ein in der Welle feststehender Keil vorgesehen ist, der sich in einem zuge spitzten Ausschnitt bewegen kann, gegen dessen Scheitel er durch eine Feder ge drückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97485T | 1921-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97485A true CH97485A (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=4355234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97485D CH97485A (de) | 1921-10-08 | 1921-10-08 | Ausrückkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97485A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043726B (de) * | 1953-05-09 | 1958-11-13 | Albert Schrieder | Schaltbare Formschlusskupplung |
-
1921
- 1921-10-08 CH CH97485D patent/CH97485A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043726B (de) * | 1953-05-09 | 1958-11-13 | Albert Schrieder | Schaltbare Formschlusskupplung |
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