CH97485A - Ausrückkupplung. - Google Patents

Ausrückkupplung.

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Publication number
CH97485A
CH97485A CH97485DA CH97485A CH 97485 A CH97485 A CH 97485A CH 97485D A CH97485D A CH 97485DA CH 97485 A CH97485 A CH 97485A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
clutch
movable
wedge
coupling
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Bloch Paul
Steinegger Dr Rudolf
Original Assignee
Bloch Paul
Steinegger Dr Rudolf
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Publication date
Application filed by Bloch Paul, Steinegger Dr Rudolf filed Critical Bloch Paul
Publication of CH97485A publication Critical patent/CH97485A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/12Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with means for synchronisation not incorporated in the clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Ausrückkupplung.    Es werden in vielen Maschinen Kupp  lungen gebraucht, deren Hälften durch Finger,  Daumen oder Zähne, die auf jeder Kupplungs  hälfte gleichmässig verteilt sind, fest ineinander  greifen. Wir nennen zum Beispiel Geschwindig  keitswechsel von Werkzeug- und Hebema  schinen, für Automobile und Motorfahrzeuge,  etc.  



  In diesen verschiedenen Getrieben werden  Stirnräder oder Klauen miteinander in Ein  griff gebracht, und zwar meistens während  dem Betrieb. Dies bedingt fast überall bei Auto  mobilen und Motorfahrzeugen insbesondere  zur Vermeidung von Zahnbrüchen, vorherige  Abkupplung des Motors.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Ausrückkupplung der oben beschriebenen Art,  bei welcher die einzelnen Teile derart gebaut  sind, dass ein Ineinandergreifen der beiden  Kupplungshälften jederzeit ohne Zahnbruch  gefahr geschehen kann. Zu dieseln Zweck  ist wenigstens die eine Kupplungshälfte auf  der sie tragenden Welle so befestigt, dass  sie gegenüber dieser Welle um einen Winkel  oszillieren kann, dessen Bogen, auf dem Teil  kreis der Kupplungshälfte gemessen, unge-    fähr einer halben Teilung der ineinander  greifenden Teile entspricht.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind beispiels  weise verschiedene Ausführungsformen einer  Kupplung dargestellt, die erfindungsgemäss  gebaut sind.  



  Fig. 1 zeigt die ganze Anordnung einer  Stirnkupplung im Schnitt;  Fig. 2 ist ein Schnitt dieser Kupplung  nach der Linie II-II der Fig. 1;  Fig. 3 zeigt die Hälfte einer andern Kupp  lung in eingerücktem Zustande;  Fig. 4 ist ein Schnitt, ähnlich, wie der  jenige der Fig. 2, einer andern Ausführungs  form von Einzelteilen.  



  Fig. 5 und 6 sind Abwicklungen von  verschiedenen Zahnformen, die bei Kupplungen  nach der Erfindung verwendet werden.  



  In Fig. 1 und 2 ist a die treibende Welle  und b die geführte Welle. Diese sind mit  einander durch konische Ritzeln c1 und c2  verbunden.     c2    läuft leer auf der Welle b und  bildet die eine Hälfte der Kupplung. Zu  diesem Zweck weist er frontale Klauen d  auf, die mit neben solchen e, die seitlich aus  der zweiten Kupplungshälfte f herausragen,      in Eingriff gebracht werden können. Mittelst  dem Winkelhebel g wird diese zweite Kupp  lungshälfte achsial bewegt, damit ihre Zähne e  mit denjenigen d des Ritzels c2 in Eingriff  kommen können.  



  Die bewegliche Kupplungshälfte f ist  nicht fest auf der sie tragenden Welle be  festigt, sondern mittelst Keile h, die, gegen  die Welle zugespitzt, je in eine durch zwei  schiefe Ebenen gebildeten Nut hineingreifen.  Diese Keile sind in Segmente h1 hineinge  schraubt, welche durch Zugfedern h2 mitein  ander verbunden sind. Der Zug der Federn  drückt die Keile gegen die Achse und be  wirkt so, dass im Ruhezustand, d. h. wenn  die Welle b nicht mitgenommen wird, die  bewegliche Kupplungshälfte in bezug auf die  Welle immer die gleiche Stellung annimmt.  



  Diese Welle b weist Ansätze b1 auf, die  als erhöhte Sektoren einander diametral gegen  über aus der Welle herausragen.  



  Die bewegliche Hälfte der Kupplung hat  in ihrem Innern auch solche Ansätze e', die  gleichen Durchmessers sind, wie diejenigen  der Welle b und in die Lücken hineingreifen,  welche die Ansätze b1 zwischen ihnen lassen.  Zwischen den Ansätzen e1 und b1 ist ein  Spiel gelassen, um eine Schwingung des  Teiles e zu erlauben, deren Amplitude, auf  dem Teilkreis der Zähne e gemessen, einer  halben Teilung entspricht.

   Beim plötzlichen  Einrücken des beweglichen Teiles e zur Kupp  lung der Welle b mit der Welle a kann es  vorkommen, dass zwei sich gegenüberstehende  Zähne der Kupplungshälften gegeneinander  stossen, so dass die zur Kupplung notwendige  achsiale Bewegung der beweglichen Kupp  lungshälfte unmöglich wäre, wenn die Keile h,  einerseits nicht aus ihren Rinnen hinausge  drückt würden und das Spiel zwischen den  Ansätzen b und c' nicht eine relative Be  wegung der beweglichen Kupplungshälfte  gegenüber der sie tragenden Welle erlauben  würde. (Siehe Fig. 5) Dieses Spiel gestattet  also die plötzliche Verbindung beider Kupp  lungshälften, wobei, je nach der Lage der be  weglichen, diese sich der Lage der ihr gegen  überstehenden anpasst.    Die Fig. 4 zeigt wie man auch die Keile h  ausführen könnte.

   Die zwei Keile h10 sind  hier in Führungen h11 beweglich, die in die  bewegliche Kupplungshälfte eingeschraubt  sind. Zwischen Führung und Keil ist eine  Feder eingeschoben, die bestrebt ist, die Keile  in die entsprechende Rinne der Welle zu  drücken.  



  Fig. 3 zeigt eine zweite Art von Kupp  lung, die nach dem gleichen Prinzip gebaut  ist. Die bewegliche Kupplungshälfte ist hier  allein vollständig dargestellt. Die Übertra  gung der Bewegung geschieht durch Stirn  räder c3 und c4. Die Zähne dieser Räder sind  auf der Seite, wo sie ineinanderfahren, zu  gespitzt. Die bewegliche Kupplungshälfte e10  hat eine Muffe e11, die, frontal ausgeschnitten,  gegen hinten zugespitzt über einen Keil h20  greift. In einer auf der entgegengesetzten  Seite sich erstreckenden Hülse k ist eine  Feder k1 untergebracht, die bestrebt ist, das  Stirnrad c3 gegen den Keil h20 zu drücken.  Diese Feder stützt sich dabei auf dem Boden  einer Kapsel l, die fest mit der Welle ver  bunden ist.  



  Beim Einrücken der Räder c3 und c4 kann  es ebenfalls vorkommen, dass zwei sich gegen  überliegende Zähne aneinander stossen, was  ein plötzliches Kuppeln hindern würde. Die  schrägen Flächen der Stirnräder c3 und c4  gleiten aber aufeinander (siehe Fig. 6). Die  Feder k1 gibt eventuell nach, und das zwischen  h20 und Einschnitte e12 vorhandene Spiel er  laubt dem Teil e10 gegenüber der Welle b  eine relative Bewegung und ein Anpassen des  Rades an die momentane Stellung der Zähne  des Gliedes c4. In der Fig. 6 sind nachein  ander die verschiedenen Stellungen der Zähne  bei diesem Vorgang dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausrückkupplung mit auf jeder Kupplungs hälfte gleichmässig verteilten, fest ineinander greifenden Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine der.Kupplungshälften auf der sie tragenden Welle so befestigt ist, dass sie gegenüber dieser Welle um einen Winkel oszillieren kann, dessen Bogen, auf dem Teilkreis der Kupplungshälfte gemessen, ungefähr einer halben Teilung entspricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Ausrückkupplung nach Patentanspruch, da- durcb gekennzeichnet, dass die Mitnahme der Welle durch die bewegliche Kupplungs hälfte mittelst wenigstens einer auf der Welle vorgesehenen Erhöhung geschieht, wobei ein radialbeweglicher Keil vorhanden ist, der bei ungekuppelten Hälften, die ihrer Welle gegenüber bewegliche Hälfte in eine Stellung zurückführt, aus welcher sie die nach Art des Betriebes notwendige Schwingung relativ zur genannten Welle ausführen kann. 2. Ausrückkupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Keil wirkende Feder auf Druck arbeitet und im Innern der Kupplung untergebracht ist. 3.
    Ausrückkupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Keil wirkende Feder auf Zug arbeitet und ausserhalb der Kupplung angebracht ist. 4. Ausrückkupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Mitnahme der Welle durch die bewegliche Kupplungs hälfte ein in der Welle feststehender Keil vorgesehen ist, der sich in einem zuge spitzten Ausschnitt bewegen kann, gegen dessen Scheitel er durch eine Feder ge drückt wird.
CH97485D 1921-10-08 1921-10-08 Ausrückkupplung. CH97485A (de)

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CH97485T 1921-10-08

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CH97485A true CH97485A (de) 1923-01-16

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ID=4355234

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CH97485D CH97485A (de) 1921-10-08 1921-10-08 Ausrückkupplung.

Country Status (1)

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CH (1) CH97485A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043726B (de) * 1953-05-09 1958-11-13 Albert Schrieder Schaltbare Formschlusskupplung

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