CH97336A - Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Lichtintensitätänderungen in Änderungen der Intensität von elektrischen Strömen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Lichtintensitätänderungen in Änderungen der Intensität von elektrischen Strömen.

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CH97336A
CH97336A CH97336DA CH97336A CH 97336 A CH97336 A CH 97336A CH 97336D A CH97336D A CH 97336DA CH 97336 A CH97336 A CH 97336A
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Nakken Theodorus Hendrik
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Nakken Theodorus Hendrik
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Description


      Verfahren    und     Einrichtung    zum Umsetzen von     Lichtintensitätänderungen     in     luderungen    der Intensität von     elektrischen    Strömen.

           ITm        Lichtintepsitätänderungen    in elektri  sche     Stronnstösse    umzuwandeln, war man bis  her fast     ausschliesslich    auf die     Selenzelle    an  gewiesen, die sich jedoch infolge ihrer     be-          l@.,nnte_-i        iliii.n.ge@    zur Lösung verschiedener  Aufgaben, zum Beispiel für den sprechenden       Film.,    die     Telautographie,    das     Telephot        usw.,     nicht     bewährt    hat.  



       Bei        dem        den        Geenstand        der        oben     Erfindung     bildenden    Verfahren wird  eine     luftlee_e    oder gasgefüllte Röhre     benützte,     in.

       welcher    sich ein photoelektrischer Körper       befindet.    Gemäss der     Erfindung    wird der  letztere der Wirkung einer ebenfalls in der       Pölire    angeordneten Elektronenquelle     aus-          -esetzt    und durch die     Lichtintensität-          Jr.derungen    von aussen beeinflusst.  



       Unter    dem Ausdruck "photoelektrischer  Körper" soll ein Körper     verstanden    sein,     wel-          clier,    wenn     negativ    geladen, bei Bestrahlung  mit Licht, besonders ultraviolettem Licht,  seine negative Elektrizität in starkem Masse  verliert.     Solche    Körper sind     beispielsweise:

       Die     Amalgame    des Kaliums, Natriums und         Rubidinms.    Durch die Anwesenheit von       i_ cien        Elektronen    in der den photoelektrischen       Körper    und die Elektronenquelle enthalten  der     Röhre,    ist eine Ermüdung des     photo-          elektrischen    Körpers, wie diese bei der Selen  zelle auftritt, ausgeschlossen; der     Körper-ist     also immer imstande, bei Belichtung sofort       Elektronen    auszusenden.  



       :auf    der Zeichnung sind mehrere     Aus-          -';i'irungsförmen    einer zur Durchführung des  Verfahrens nach der Erfindung dienenden  Einrichtung veranschaulicht. In sämtlichen       L@'_#@i1r@r_    bezeichnen:

    7 eine luftleere oder mit     verdünntem        neu-          tr^len    Gase gefüllte Glashülle,  2     e#nen    Glühfaden,  einen photoelektrischen Körper     -(bei-          st,ielsweise    in Form einer Platte), der aus       j'ul-)idiumamaigam-hergestellt    sein kann und  im     Nachfolgenden.    einfach mit     "Körper"    be  "     z        -i#el        i        net        werden        soll,

       4 und 5 die Kontaktstifte des Glühfadens  und  <B>6</B> den     Kontaktstift    des Körpers,           Fig.    1 zeigt das erste Ausführungsbei  spiel der Einrichtung;     Fig.    2 zeigt dasselbe  schematisch, wobei der Glühfaden 2 mit einer  Batterie 7 und einem Regelwiderstand 8     ver-          bunden    ist. Wird der Glühfaden 2 zum Glü  hen gebracht, so fängt er sofort an, Elek  tronen     ni        emittieren,    welche zum Teil den  Körper 3 treffen.

   Der Körper wird hierdurch so  lange     negativgeladen,bis        einMaximum    erreicht  und ein Gleichgewichtszustand hergestellt       ist,    wonach der Glühfaden pro Zeiteinheit  die gleiche Anzahl Elektronen absorbiert und       ;@iisstösst.    Die Ladung des Körpers     lä.sst    sich       reit    einem     kalibrierten        Elektroskop    9 bestim  men, das     mittelst    eines Drahtes 10 mit dem  Körper 3 verbunden ist.

   Wird nun der     Kör-          I.-er    3 belichtet, so fängt er sofort an, pro  Zeiteinheit eine gewisse Anzahl Elektronen       auszusenden,    seine Spannung vermindert sich  und das Blatt 11 des     Elektroskops    fällt un  ter     clem    Einfluss der Schwere entsprechend  herab. Hört die Beleuchtung auf, so wird der       ursprüngliche    Zustand sofort wieder her  gestellt.  



       Fig.    3 veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel, bei welchem die oben erwähnte Wir  kung verstärkt und die Potentialänderungen       ges    Körpers in einfachster Weise     vergrössert          werden    können. Bei dieser Einrichtung ist  zwischen dem Glühfaden 2 und dem     Körper    3  ein Drahtgitter 12 angeordnet. Das     Gitter     kann auch eine andere Form besitzen und  braucht nicht     notwendig    zwischen Körper 3  und Glühfaden 2 angebracht zu sein, voraus  gesetzt, dass es den Übergang von Elektro  nen nicht verhindert; es ist mit einem Kon  taktstift 13 verbunden.

   Wird die beschrie  bene Vorrichtung auf die dargestellte Weise  geschaltet, so kann dem     Gitter    12 ein in Be  zug auf den Glühfaden 2 positives Potential  erteilt werden, wodurch sich etwa Folgendes  ergibt  Die durch den Glühfaden 2     emittierten     Elektronen werden durch das positive Gitter  beeinflusst und angezogen. Die Mehrzahl der  Elektronen erreicht durch das Gitter hindurch  den Körper 3, welcher daher ein höheres  negatives Potential erhält, als wenn das    Gitter nicht     vorhanden    wäre.

   Wird nun der  Körper 3 der     Wirkung    von L     ichtstralilen          ausgesetzt,    so fängt er sofort an, Elektronen       auszuechleudern,    jetzt aber unter günstigeren       Vorbedingungen    als bei der Vorrichtung  nach     rig.    1, weil das positive Gitter die       T@c!iteleht.ronc     anzieht, das heisst die     Emis-          siorrsgescliv.-iircligIceit    vergrössert;

   dies     würd(,          ohnehin    der Fall sein,     weil_    die negative La  dung des     Körpers    3 durch das Gitter ver  grössert wird, so dass der Körper sozusagen  eine höhere     bschleunigende        Spannung    er  hält.     Wird    nun das Gitter 12 über     einen        schi-          hohen         'iclerstand    14 mit seiner Spannungs  batterie verbunden, so verursachen die vom  Körper 3 emittierten extra.

   Elektronen eine       Potentialerniedrig.ung    des Gitters 12; das  heisst, die den Körper 3 treffenden     Elektronen          sofort    in der Anzahl zurück, was eine       weitere        Erniedrigung    des negativen Poten  tials de < : Körpers bedeutet. Auf diese Weise  kann man den Effekt der photoelektrischen  Emission     durch    ein Hilfselement     erhöhen,     welches an sich nichts mit der     photoelektri-          schenWirkung    des     Körpers    zu tun hat und  nur dessen Elektronenemission fördert.  



  Ist der     Widerstand    14     zii    gross, so er  füllt er seinen     Zweck    nicht; ist er zu klein,  so fliessen die Ladungen zu schnell ab. Es  empfiehlt sich in dieser Beziehung. einen  kleinen Kondensator 15 zu verwenden, dessen  Grösse natürlich ebenso wie diejenige des  Widerstandes 14 genau bestimmt werden soll.  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, liest der  Widerstand 14 im     Nebenschluss    zum Konden  sator 15.  



  Die     Fig.    4 bis 7     veranschaulichen    weitere  beispielsweise Vorrichtungen gemäss der Er  findung, wodurch Potentialänderungen des  Körpers in elektrische Stromstösse umgesetzt  werden können, die ihrerseits wiederum zum  Hervorrufen anderer     Wirkungen    benutzt  werden können.

   Auf die     Wirkungsweise        clie-          ser        "#,pparato    soll nicht     aiisfübrlich    ein  gegangen werden. weil die obige     Erkläruno@          für    (las     richtige    Verständnis     genügt    und  immer von der     Eigenschaft    Gebrauch     me-          macht    wird,

   dass belichtete     -photoelektrische              11=örpcr    Elektronen aussenden und dass ein       Glühfaden    durch seine Elektronenemission  in seiner Nähe aufgestellte Körper     negativ     z     u    laden vermag.

   Sämtliche     Ausführungs-          Cormen    besitzen daher je eine     Elektronen-          quelle    und einen photoelektrischen Körper,       \@-c@l(-her    bei Beleuchtung einen Teil seiner       -oll    der Elektronenquelle erhaltenen     negati-          @-:,n        I,adun-    verliert.

   Weiter ist es klar, dass       z-an        nicht    ausschliesslich! auf das oben er  wähnte positive Gitter angewiesen ist, um  die vom Glühfaden emittierten Elektronen  hauptsächlich in der Richtung zum Körper  zu schleudern.     Anstatt    des Gitters könnte  beispielsweise ein um die Zelle mit seiner       .'_chse    in der Verbindungsrichtung zwischen  Glühfaden und Körper angeordnetes     Solenoid          verwendet    werden; fliesst ein elektrischer  Strom durch dieses     Solenoid,    so wird ein  magnetisches Feld erzeugt, welches die     an-          Wirkung    ausübt.  



       Bei    der Vorrichtung nach     Fig.    4 ist in       der    Glashülle 1 eine     llletallplatte    16 ange  ordnet, welche mit einem Kontaktstift 17  verbunden ist. Der zwischen Glühfaden 2  und Platte 16 liegende Körper 3 ist hier  perforiert.

       Wird    der positive Pol einer Bat  terie von beispielsweise 40 bis 100 Volt mit  dem Kontaktstift 17, das heisst mit der  Platte 16, und der negative Pol mit dem  Kontaktstift 4 oder 5 des Glühfadens 2 ver  bunden und letzterer durch eine besondere  Batterie zum Glühen gebracht, so entsteht  zwischen dem Glühfaden 2 und der     Platte    16  ein     sogenannter    Plattenstrom, dessen Wert  von dem Potential des Körpers 3 in der  Weise abhängig ist,

   dass geringe Spannungs  änderungen dieses Körpers verhältnismässig  grosse Änderungen des Plattenstromes zur  Folge     haben.    Diese Wirkung lässt sich mit  der     jenimen    des     bekannten    Elektronenrelais       vergleichen;    hierbei ist indessen zu berück  sichtigen, dass in einem Elektronenrelais das  Potential des Gitters durch elektrische Im  pulse, bei der     Einrichtung    nach der     Erfin-          duna    durch     1".ichtimpulse,    beeinflusst wird.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    4 würde  gleichfalls auf die beschriebene Weise ar-    leiten, wenn der     gitterartige    Körper 3 nicht  eben zwischen dem Glühfaden 2 und der  Platte 16 angeordnet wäre; Vorbedingung  für die richtige Wirkung aber ist, dass     die     Entfernung     zwischen    Körper 3 und Glüh  faden 2 kleiner ist als diejenige     zwischen     Glühfaden und     Platte.16,    und dass der Körper  den Übergang von Elektronen zwischen den       beiden    übrigen Elementen nicht verhindert.  Wird diesen Bedingungen entsprochen, so ist  die genaue Form des Körpers 3 im übrigen  belanglos.  



  Die     Spannung    des Körpers 3 kann einen  so hohen Wert erreichen, dass ein hoher Wi  derstand eingeschaltet oder der Körper 3 po  sitiv geladen werden muss, für welchen Zweck  der Kontaktstift 6 benutzt werden kann.  



  Ist die Entfernung     m=ischen    Glühfaden  und Körper zu gering, so könnte letzterer  durch die Hitze des Glühfadens zerstört wer  den;     mif    Rücksicht hierauf kann man die       _lnordnung    nach     Fig.    5     bis    7 treffen. Der  photoelektrische Körper 3 ist bei diesen Aus  führungen in verhältnismässig grosser Ent  fernung vom Glühfaden 2 und möglichst nahe  an der Wand der Glashülle angeordnet, so       dass'    er etwa mittelst eines Ventilators gekühlt  werden kann, was bei der Vorrichtung nach       Fig.    4 nicht möglich ist.

   Damit die grössere Ent  fernung zwischen Glühfaden 2 und Körper 3  die richtige Wirkung nicht beeinträchtigen  kann, ist nach     Fig.    5 der Körper 3     mittelst     eines Drahtes 19 mit einem besonderen     Gitter     18 verbunden. Es ist klar, dass die Einrich  tung nun in ähnlicher Weise wirkt wie die  jenige nach     Fig.    4, dieser gegenüber jedoch       den    Vorteil hat, dass das     Gitter    aus schwer  schmelzbarem Metall hergestellt werden kann.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  besitzt der photoelektrische Körper 3 die  Form eines Hohlspiegels, in dessen Brenn  punkt eine     kleine,    im Nachfolgenden     "Elek-          trode"    genannte     Platte    20 angebracht ist.  Die     Anordnung    dieser Elektrode ermöglicht  eine ganze Reihe verschiedener Schaltungen.  wovon im Nachstehenden einige näher be  schrieben     nTerden    sollen.

      
EMI0004.0001     
  
    cc) <SEP> Ist <SEP> der <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> durch <SEP> den <SEP> Draht <SEP> 19
<tb>  :iiit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 18 <SEP> und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20
<tb>  @'iai cli <SEP> einen <SEP> Draht <SEP> 21 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Glühfaelen <SEP> 2
<tb>  -:

   < -'miidei@, <SEP> so <SEP> =xird <SEP> bei <SEP> Beleuclitunb <SEP> des
<tb>  ':-@r±,ers <SEP> 3 <SEP> der <SEP> folgende, <SEP> teilweise <SEP> metallische,
<tb>  l(-ilweise <SEP> elektronische <SEP> Stromkreis <SEP> gebildet:
<tb>  @-@liihfadea <SEP> ?, <SEP> Gitter <SEP> 18, <SEP> Draht <SEP> 19, <SEP> Körper <SEP> 3,
<tb>  A#'lektrode <SEP> 20, <SEP> Draht <SEP> 21, <SEP> Glühfaden <SEP> 2. <SEP> Die
<tb>  Stärke <SEP> dieses <SEP> Stromes <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Elek  \roner.emission <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> 3, <SEP> das <SEP> heisst
<tb>  durch <SEP> die <SEP> Intensität <SEP> des <SEP> diesen <SEP> Körper <SEP> be  ::irahlenden <SEP> Lichtes <SEP> bedingt <SEP> und <SEP> bestimmt
<tb>  ilirer;5eits <SEP> das <SEP> Potential <SEP> des <SEP> Gitters <SEP> 18 <SEP> und
<tb>  ct#7r'iurrli <SEP> den <SEP> Wert <SEP> des <SEP> Plattenstromes.
<tb>  



  <I>b)</I> <SEP> Der <SEP> unter <SEP> <I>a</I> <SEP> beschriebene <SEP> Stromkreis
<tb>  1_ann <SEP> dadurch <SEP> umbekehrt <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> man
<tb>  den <SEP> Körper <SEP> ä <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Draht <SEP> 22 <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Glühfaden <SEP> 2 <SEP> und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> durch
<tb>  einen <SEP> Draht <SEP> 23 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 18 <SEP> verbindet,
<tb>  in <SEP> welchem <SEP> Falle <SEP> natürlich <SEP> die <SEP> umbekehrte
<tb>  tVirkung <SEP> erzielt <SEP> wird.
<tb>  



  ei <SEP> Wird <SEP> der <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> durch <SEP> den <SEP> Draht
<tb>  19 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 18 <SEP> und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20
<tb>  durch <SEP> einen <SEP> Draht <SEP> 24 <SEP> mit <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 16 <SEP> ver  bunden, <SEP> so <SEP> treten <SEP> durch <SEP> Elektronenemission
<tb>  iol@_ende <SEP> Erscheinungen <SEP> auf:
<tb>  1. <SEP> Die <SEP> Gitterspannung <SEP> wird <SEP> erniedrigt <SEP> und
<tb>  die <SEP> Plattenstromstärke <SEP> erhöht, <SEP> das <SEP> heisst
<tb>  es <SEP> erreicht <SEP> eine <SEP> grössere <SEP> Anzahl <SEP> Elektro  nen <SEP> die <SEP> Platte <SEP> direkt;

  
<tb>  ?. <SEP> Die <SEP> Platte <SEP> 16 <SEP> wird <SEP> von <SEP> durch <SEP> den <SEP> Körper
<tb>  emittierten <SEP> Elektronen <SEP> getroffen, <SEP> das
<tb>  heisst, <SEP> die <SEP> Elektronenemission <SEP> hat <SEP> das <SEP> Be  streben, <SEP> die <SEP> Stärke <SEP> des <SEP> Plattentromes <SEP> zu
<tb>  erh <SEP> öhen.
<tb>  



  d) <SEP> Der <SEP> iuiter <SEP> c <SEP> beschriebene <SEP> Stromkreis
<tb>  hcinn <SEP> d-.duirh <SEP> umgekehrt <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> man
<tb>  den <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> durch <SEP> den <SEP> Draht <SEP> 25 <SEP> mit <SEP> der
<tb>  Platte <SEP> 16 <SEP> und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> durch <SEP> den
<tb>  Draht <SEP> \33 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 18 <SEP> verbindet, <SEP> in <SEP> -\vel  chem <SEP> Falle <SEP> m <  <SEP> n <SEP> natürlich <SEP> die <SEP> umgekehrte
<tb>  Wirkung <SEP> erzielt.
<tb>  



  e) <SEP> Ist <SEP> der <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> keinem <SEP> der
<tb>  12bri-en <SEP> Elemente <SEP> und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> durch
<tb>  den <SEP> Draht <SEP> 23 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter <SEP> 18 <SEP> verbunden,
<tb>  o <SEP> fliessen <SEP> die <SEP> vom <SEP> Körper <SEP> 3 <SEP> ausgesehleuder  tcn <SEP> Elektronen <SEP> von <SEP> der <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> zum
<tb>  CTitter <SEP> 18, <SEP> dessen <SEP> Ladung <SEP> dadurch <SEP> vergrössert     
EMI0004.0002     
  
    wird, <SEP> was <SEP> wiederum <SEP> eine <SEP> Schwächung <SEP> des
<tb>  I latter_stromes <SEP> verursacht. <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Falle
<tb>  ist <SEP> die <SEP> Einwirlaunb <SEP> auf <SEP> den <SEP> Plattenstrom
<tb>  ,ollständi" <SEP> elektronisch.
<tb>  



  Damit <SEP> die <SEP> oben <SEP> besehrieberen <SEP> und <SEP> auch
<tb>  sonsi:is#e <SEP> Schaltungen <SEP> ohne <SEP> Änderung <SEP> der
<tb>  -Vorrichtung <SEP> selbst <SEP> vorgenommen <SEP> werden <SEP> kön  nen, <SEP> benutzt <SEP> nian <SEP> vorzugsweise <SEP> eine <SEP> Ein  i-icllttinb <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 7. <SEP> Der <SEP> Körper <SEP> 3, <SEP> der
<tb>  Glü@ifaden <SEP> 2, <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 16, <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> 18
<tb>  und <SEP> die <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> sind <SEP> hier <SEP> je <SEP> mit <SEP> einem
<tb>  au:;

   <SEP> der <SEP> Hülle <SEP> herausragenden <SEP> Kontaktst:äcli
<tb>  erbunden, <SEP> wodurch <SEP> die <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> Fig. <SEP> Ei
<tb>  leschriebenen <SEP> Dralitverbindunben <SEP> innerhalb
<tb>  der <SEP> Hülle <SEP> entbehrt <SEP> werden <SEP> können. <SEP> Das <SEP> heisst,
<tb>  ausser <SEP> den <SEP> in <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> gezeigten
<tb>  Kontaktstiften <SEP> besitzt <SEP> die <SEP> Einrichtung <SEP> noch
<tb>  Kontaktstifte <SEP> 26, <SEP> 27, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Gitter
<tb>  18 <SEP> bezw. <SEP> mit <SEP> der <SEP> Elektrode <SEP> 20 <SEP> verbunden
<tb>  sind.

   <SEP> Die <SEP> verschiedenen <SEP> Schaltunuen <SEP> kann
<tb>  man <SEP> nunmehr <SEP> in <SEP> einfachster <SEP> )Veise <SEP> dadurch
<tb>  herstellen, <SEP> dass <SEP> man <SEP> den <SEP> einen <SEP> Kontaktstift
<tb>  mit <SEP> dem <SEP> andern <SEP> elektrisch <SEP> verbindet, <SEP> wäli  rencl <SEP> man <SEP> ausserdem <SEP> das <SEP> eine <SEP> oder <SEP> das <SEP> an  dere <SEP> der <SEP> in <SEP> der <SEP> Hülle <SEP> vorgesehenen <SEP> Elemente
<tb>  erden <SEP> kann.
<tb>  



  Im <SEP> Rahmen <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> sind <SEP> zahl  reiche <SEP> Konstrul@tions:inderungen <SEP> möglich. <SEP> Die
<tb>  Phtte <SEP> 16 <SEP> kann <SEP> beispielsweise <SEP> ausserhalb <SEP> der
<tb>  CTlaäliülle <SEP> angeordnet <SEP> sein <SEP> oder <SEP> einen <SEP> Teil
<tb>  der <SEP> Hüllenwand <SEP> bilde , <SEP> während <SEP> die <SEP> Hülle
<tb>  nicht <SEP> nur <SEP> mehrere <SEP> photoelektrische <SEP> Körper,
<tb>  sondern <SEP> auch <SEP> mehrere <SEP> Crlülifäden <SEP> enthalten
<tb>  kann, <SEP> woclurcli <SEP> die <SEP> T <SEP> ebensdauer <SEP> der <SEP> EinriA  tunZ <SEP> erhöht <SEP> wird. <SEP> a_ucli <SEP> kann <SEP> man <SEP> in <SEP> einigen
<tb>  Fällen <SEP> vorteilhaft <SEP> einen <SEP> besonderen <SEP> Glüh  E'^den <SEP> für <SEP> die <SEP> Aufladunb <SEP> des <SEP> photoelektri  selicn <SEP> Körpers <SEP> benutzen.
<tb>  



  Sebliesslich <SEP> kann <SEP> man <SEP> die <SEP> Beleuchtung <SEP> des
<tb>  photoelektrisehen <SEP> Körpers <SEP> durch <SEP> den <SEP> Glüh  faden <SEP> da.dureli <SEP> vermeiden, <SEP> dass <SEP> man <SEP> beispiels  weise <SEP> eine <SEP> U-förmig <SEP> gebogene <SEP> Röhre <SEP> verwen  det. <SEP> Glühtoden <SEP> und <SEP> photoelektrischen <SEP> Körner
<tb>  an <SEP> den <SEP> Enden <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Sehenkel <SEP> ar:orlnei:
<tb>  und <SEP> zwischen <SEP> beiden <SEP> Schenkeln <SEP> eine <SEP> Bl,-i-cl;  vor.ieht. <SEP> Die <SEP> Ablenkung <SEP> der <SEP> Elel@troncii <SEP> er  folgt <SEP> dann <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> mittelst <SEP> eins <SEP> Soie  noids, <SEP> welches <SEP> um <SEP> die <SEP> RöhreeR@unden <SEP> i::t.

           In dieser Beziehung wird auf     Vig.    8 der  Zeichnung hingewiesen, in welcher der photo  elektrische Körper 3 als ein     Metallüberzug     auf der Innenwand der U-förmigen Röhre 1       (gedacht,    zwischen den beiden Rohrschenkeln  eine Blende 28 angeordnet und um die Röhre  Herum für die Ablenkung der Elektronen ein       Solenoid    29 vorgesehen ist.  



  Die Erfindung kann für die verschieden  sten Zwecke Verwendung finden. Vollstän  digkeitshalber sei noch darauf hingewiesen,       dass    die Vorrichtung auch für die Erzeugung  an radiofrequenten Wechselströmen benutzt       werden    kann, deren Stärke durch Licht  impulse beeinflusst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Umsetzen von Licht- intensitätänderungen in Änderungen der Intensität von elektrischen Strömen mit- telst einer luftleeren oder gasgefüllten Röhre, in welcher sich ein photoelektri scher Körper befindet, dadurch gekenn zeichnet, dass der letztere der Wirkung einer ebenfalls in der Röhre angeordne ten Elektronenquelle ausgesetzt und durch die Lichtintensitätänderungen von aussen beeinflusst wird. Il.
    Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine luftleere oder gasgefüllte Röhre, in welcher eine Elek tronenquelle, sowie ein der Wirkung die ser Quelle ausgesetzter photoelektrischer Körper angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Beeinflus sung des photoelektrischen Körpers durch die i'lektronenquelle mittelst eines zwi schen den Glühfäden und den Körper geschalteten Gitters gesteuert wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine mit einem Aussenkontakt versehene Metallplatte, welche in der Röhre in grösserer Ent- fernung vom Glühfaden als der photd- elektrische Körper angeordnet ist unter Anbringung dieses Körpers in der Weise, dass er den Übergang von Elektronen vom Glühfaden zur Platte nicht behin dert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine in der Röhre angeordnete Metallplatte und ein Metall gitter, welche beide mit Aussenkontakten versehen sind, wobei das Metallgitter in kleinerer Entfernung vom Glühfaden liegt als die Platte, während die Entfer nung zwischen dem photoelektrischen Körper und dem Glühfaden diejenige zwischen dem Glühfaden und dem Gitter übersteigt. :1-. Einrichtung nach Patentanspruch Il, ge kennzeichnet durch einen photoelektri schen Körper, der die Form eines Hohl spiegels hat und in seinem Brennpunkt eine Metallelektrode besitzt, wobei der photoelektrische Körper mit dem Gitter und die Elektrode mit dem Glühfaden veibunden ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine metallische Ver bindung zwischen Körper und Gitter und eine solche zwischen Elektrode und Platte. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine metallische Ver bindung zwischen Körper und Platte und eine solche zwischen Elektrode und Gitter. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen photoelektri schen Körper in Form eines Hohlspiegels, in dessen Brennpunkt eine Metallelektrode vorgesehen ist, und gekennzeichnet da durch, dass für jedes in der Hülle vor gesehene Element ein aus der Hülle herausragender Kontakt vorgesehen ist.
CH97336D 1920-07-21 1921-07-08 Verfahren und Einrichtung zum Umsetzen von Lichtintensitätänderungen in Änderungen der Intensität von elektrischen Strömen. CH97336A (de)

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