CH94136A - Brennstoffreservoir für Automobile und dergleichen Fahrzeuge. - Google Patents

Brennstoffreservoir für Automobile und dergleichen Fahrzeuge.

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CH94136A
CH94136A CH94136DA CH94136A CH 94136 A CH94136 A CH 94136A CH 94136D A CH94136D A CH 94136DA CH 94136 A CH94136 A CH 94136A
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CH
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Altmann Josef
Muchka Josef
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Altmann Josef
Muchka Josef
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


      Brennstoffreservoir    für Automobile und dergleichen Fahrzeuge.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Brenn  stoffreservoir für Automobile und dergleichen  Fahrzeuge und besteht darin, dass     @as    Re  servoir aus mehreren geschlossenen Behältern  zusammengesetzt ist, so     da.ss    der Brennstoff  vorrat durch Austausch eines leeren Behälters  durch einen gefüllten Behälter ergänzt wer  den kann. Durch das Reservoir- gemäss der Er  findung wird gegenüber den jetzt bei Auto  mobilen in Verwendung stehenden Brennstoff  reservoiren der Vorteil erreicht, dass jedes  Umfüllen des Brennstoffes vermieden ist.  Denn der auswechselbare Teil des Reservoirs  kann unmittelbar als Behälter ausgebildet  sein, in welchem der Brennstoff in den Han  del gebracht wird.  



  Die Erfindung lässt sich sowohl auf druck  lose, das heisst höher als der Vergaser ange  ordnete Reservoire, als auch auf unter Druck  stehende, das heisst     tiefer    als der Vergaser  angeordnete Reservoire anwenden.  



       Fig.    1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung mit einem Brennstoffreservoir,  welches aus einem festen Behälter 3     (Fig.    2)  und einem auswechselbaren Behälter 1     (Fig.       3 bis 6) zusammengesetzt ist,     wobei    die bei  den Teile     hintereinandergeschaltet    sind und  höher als der Vergaser 2 angeordnet sind.  



  Der fest angeordnete Behälter hat ein Vo  lumen, welches ein Mehrfaches des Volumens  des auswechselbaren Behälters ist, so dass in  folge der Grösse des festen Behälters für die  Auswechslung des leer gewordenen, auswech  selbaren Behälters immer ein geeigneter     Zeit-          ,)unkt    gewählt werden kann.  



  Das Reservoir kann zum Beispiel     unier     dem     Chauffeursitze    untergebracht werden. Der  Raum     neben    dem auswechselbaren Teil 1  kann zur Aufnahme eines oder mehrerer an  derer auswechselbarer Reservoirs 1' ausgenutzt  werden.  



  Der feste Teil 3     (Fig.    2) ist mit einer       Anschlussöffnung    4' und einer     Lufteintritts-          öffnung    4 versehen, die am Ende eines Roh  res 5 höher liegt als das höchste Niveau im  auswechselbaren Behälter. Dieses Rohr kann  gleichzeitig als     Benzinstandsanzeiger    ausge  bildet sein.  



  Der auswechselbare Teil 1     (Fig.    3 bis 6)  ist derart ausgestaltet, dass er sich zum Ver-           sand        bezw.    als Verkaufsbehälter eignet. Er  ist ganz glatt und mit einem Flacheisen 7       (Fig.    4) versehen, in dem sieh die     Anschluss-          öffnung    8 und die     Lufteintrittsöffnung    9  befindet, wobei gegebenenfalls noch eine grö  ssere     Einfüllöffnung    zum raschen Füllen des       BEhülters    vorgesehen sein kann.  



  Die Anordnung des Flacheisens 7 und der  Anschluss- und     Lufteintrittsöffnung    in dem  Flacheisen ist derart,     da.ss    in der liegenden       Anschlussstellung    des Behälters auch das  niedrigste Niveau oberhalb des tiefsten Punk  tes der     Anschlussöffnung    und das höchste Ni  veau unterhalb des tiefsten Punktes der Luft  eintrittsöffnung     (Fig.    5 und 6) und unter  halb der     Einfüllöffnung    liegt, falls eine sol  che vorhanden ist,

   und dass in der aufrechten  Transportstellung des Behälters das höchste  Niveau des Benzins unterhalb der     Anschluss-          öffnung    und der     Lufteintrittsöffnung    liegt, so  dass in der aufrechten Stellung des Benzin  behälters Benzin aus keiner der Öffnungen  und in der liegenden Stellung des Behälters  nur aus der     Benzinanschlussöffnung    8 aus  fliessen kann. Der Verschluss sämtlicher Öff  nungen des Behälters erfolgt für den Trans  port durch Plomben, welche in dem Flach  eisen 7 versenkt sind und daher nicht verletzt  werden können.  



  Bei der     Anschlussöffnung        (Fig.    5) kom  men zweckmässig zwei     Plombenplättchen    11  und 12 verschiedener Stärke in Verwendung,  von welchen die stärkere Plombe 12 von Hand  aus oder mit einem Werkzeug entfernt wer  den kann, während die schwächere Plombe 11  durch Einstecken einer zwischen dem festen  Teil und dem auswechselbaren Teil 1 ange  ordneten     Anschlussvorrichtung    6     (Fig.    1)  durchstossen wird.  



  Das Flacheisen kann, zum Beispiel durch       Abschrägungen    10     (Fig.    7), zu einem     Wi-          derla.ger    für eine seitlich aufschiebbare       Plombenpresse    ausgestaltet werden, mittelst  welcher die Plomben     eingepresst    werden.  



  Die     Anschlussvorrichtung    6     (Fig.    1), mit  welcher der auswechselbare Teil 1 an die       Anschlussöffnung    4' des festen Teils 3     (Fig.     2) angeschlossen wird, ist mit     dem.    festen Be-         hälter    verbunden, um den auswechselbaren       Behälter    ganz glatt durchführen zu können.  



  Die     Fig.    8 und 9 veranschaulichen die Er  findung schematisch bei einem tiefer als der  Vergaser 2 gelegenen, unter Druck stehenden       Reservoir,    welches aus einem fest angeordne  ten Behälter 3 und einem auswechselbaren  Behälter 1 besteht.  



  In     Fig.    8, wo der auswechselbare Be  hälter 1 höher als der feste Behälter 3 liegt,  ist sowohl der feste, als auch der auswechsel  bare Behälter an die Druckleitung ange  schlossen.  



  In     Fig.    9, wo dagegen der auswechselbare  Behälter 1 nicht über dem festen Behälter 3,  sondern daneben liegt, ist der auswechselbare  Behälter unter höheren Druck gesetzt als der  feste Behälter, was dadurch erreicht wird,  dass der Druck in der     Drnekleitung    zum aus  wechselbaren Behälter mittelst eines Druck  reduzierventils 21 in einem geringeren Mass  reduziert wird als im festen Behälter.  



       Fig.    10 und 11 veranschaulichen eine an  dere Ausführungsform der gegenseitigen An  ordnung des festen und des auswechselbaren  Behälters 1, 3, bei welcher die     Anschluss-          öffnungen    8 und 4' der beiden Behälter ein  ander gegenüberstehen. Die     Anschlussvorrich-          tung    besteht aus einem Rohrstutzen 47 aus  elastischem Material (z. B. Kautschuk), wel  cher nach Entfernung der     Verschlussplomben     des auswechselbaren Behälters in einen ent  sprechend gestalteten Sitz des Flacheisens 7  gesteckt und mittelst .eines     Quetschhahnes    48  oder dergleichen festgehalten und zugleich  zusammengedrückt wird, so dass kein Benzin  ausfliessen kann.

   Sodann wird der Behälter 1  in die in     Fig.10    gezeichnete Stellung gebracht  und dabei so gegen den Behälter 3 geschoben,  dass der Rohrstutzen in einem Sitz des An  schlussstückes des festen Behälters abdichtet.  Hierauf wird der Behälter 1 festgestellt und  der     Quetschhahn    geöffnet, wodurch die Ver  bindung hergestellt ist.  



  Zweckmässig ist eine Anordnung, bei wel  cher zwischen den parallel geschalteten, aus  wechselbaren Behältern und dem Vergaser ein  allen auswechselbaren Behältern gemein-           samer    fester Behälter eingeschaltet ist, aus       dem    der Vergaser gespeist     wird.    In diesen       f(sten    Behälter ergiesst sich zunächst der  Inhalt der einzelnen auswechselbaren Be  hälter.  



  Ist die Entleerung des angeschalteten  auswechselbaren Behälters erfolgt, was zum  Beispiel mittelst eines Standanzeigers des  festen - zweckmässig an der     Spritzwand    des  Wagens angeordneten - Behälters zu erken  nen ist oder durch ein Signal angezeigt wer  den kann. dann wird durch Betätigung eines  Schalters, welcher' zwischen den auswechsel  baren Behältern und dem festen Behälter ein  gebaut ist, der entleerte Behälter abgeschal  tet und ein anderer, noch voller, auswechsel  barer Behälter angeschaltet.  



  In den     Fig.    12 bis 33 sind einige bei  spielsweise Ausführungsformen einer solchen  Anordnung dargestellt.  



  In     Fig.    1<B>)</B> bezeichnet 1 die auswechsel  baren Behälter, 2 den Vergaser, 3 den festen  Behälter und 70 den zwischen den Behältern 1  und 3 angeordneten Schalter.  



  Von den auswechselbaren Behältern 1 füh  Ten     Leitungen    71 zu dem Schalter 70 und  von diesem eine Leitung 72 zu dem festen Be  hälter 3, der durch eine Leitung 73 mit dem  Vergaser 2 verbunden ist.  



  Die auswechselbaren Behälter 1 sind in  einem besonderen Behälterkasten 74     (Fig.    13,  14 und 28) untergebracht, der an Stelle des  jetzt üblichen Brennstoffreservoirs in dem  Wagen angeordnet wird.  



  Der Schalter 70 ist an einem der fest  gelagerten     Teile    3, 74 angeordnet. Seine An  ordnung am Behälterkasten 74 hat den Vor  teil, dass die in grösserer Anzahl vorhandenen  Leitungen 71 kurz sind und nur die Leitung  71 länger ist. In diesem Falle soll die Be  tätigungsvorrichtung für den Schalter vom  Führersitz ausgehen.  



  Der Behälterkasten 74 ist in drei ver  schiedenen Ausführungsformen in den     Fig.     13. 14 und 28 dargestellt. Die     Fig.    13 und  28 zeigen einen Behälterkasten 74 für rück  wärts am. Wagen     anzuordnende    auswechsel-    bare Behälter. Die     Fig.    14 zeigt einen Be  hälterkasten 74 für vorne unter dem Führer  sitz anzuordnende auswechselbare Behälter.  



  Der Behälterkasten 74 besitzt sechs Zellen,  in welche die Rohre 71 hineinragen. In diese  Zellen werden die auswechselbaren Behälter  eingeschoben, wobei die Rohre 71 in das In  nere der Behälter eindringen. Nach erfolg  tem Einschieben der Behälter 1 erfolgt deren  Feststellung im Behälterkasten. Dies ge  schieht zum Beispiel durch Türen 75, welche  den Boden der     Behälterkastenzellen    bilden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    14  und 28 hat der Behälterkasten 74 Zellen,  welche nach oben     (Fig.    14)     bezw.    nach hin  ten     (Fig.    28) offen sind. In diese Zellen wer  den die auswechselbaren Behälter von oben       bezw.    von hinten eingesetzt und in der spä  ter beschriebenen Weise festgestellt.  



  Die auswechselbaren Behälter 1 sind in  einer beispielsweisen Ausführungsform in       Fig.    15 dargestellt. Die Einzelheiten ihrer  Ausgestaltung sind in einigen Ausführungs  formen aus den     Fig.    16, 17, 18, 19 und 20  ersichtlich.  



  Die auswechselbaren Behälter 1 können  beliebiger Form sein. Sie sind wegen der  Raumausnützung prismatisch gestaltet und  haben in ihrem     obern    Boden, zweckmässig in  dessen Mitte, eine Füllöffnung 76     (Fig.    15),  welche mit einem     abnehmbaren        Verschluss-          stück    77     (Fig.    16) versehen ist, das unter  Zwischenschaltung einer Dichtung 78 in  einem Stutzen 79 der Öffnung 76 einge  schraubt ist.

   Dieses     Verschlussstück    hat in  der Mitte eine Öffnung 80     (Fig.    17), die an  der Aussenseite des     Verschlussstückes    mit  einer Plombe 81 und an der Innenseite mit  einer federnden     Verschlussklappe    82     (Fig.    16,  17, 19) versehen ist. Die Feder 83     der"Ver-          schlussklappe    ist durch eine Schraube 84 am       Verschlussstück    befestigt. Dieses hat Löcher  85 zum Einsetzen eines     Schraubenschlüssels.     



  Der obere und der untere Boden des Be  hälters sind wegen des Druckes, dem der Be  hälter bei seiner Feststellung im Behälter  kasten 74 unterworfen werden kann, gewölbt  und     gegebenenfallls    durch ein zwischen dem      obern und dem untern Boden angeordnetes  Rohr 86 versteift. Dieses Rohr hat Öffnun  gen 87, um den Brennstoff beim Einfüllen  rasch durchtreten zu lassen. An dem tiefsten  Punkte des Bodens     iss    eine Vertiefung 88 an  geordnet, so     dass    die letzten Reste des Brenn  stoffes durch das in diese Vertiefung ragende  Rohr 71 hinausbefördert werden können.  



  Wenn das Rohr 71 die Öffnung 80 fast  ganz ausfüllen sollte, können in der     Öffnung     80 des     Verschlussstückes    77 besondere Luft  zutrittsöffnungen 89 angeordnet sein     (Fig.     18).  



  Das     Verschlussstück    77 wird lediglich  beim Füllen des Behälters herausgeschraubt  und mit einer neuen Plombe versehen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    20  hat der obere Boden der Kanne an der Innen  seite keine vorspringenden Teile, wodurch  erreicht wird, dass der Inhalt des Behälters  auch dann restlos durch Ausgiessen entleert  werden kann, wenn die Entleerung nicht  durch das Rohr 71, sondern durch Neigen des  Behälters nach Herausschrauben des     Ver-          sehlussstückes    erfolgen soll.  



  Am     Verschlussstücke    77 kann das in den  Behälter ragende Ende der Leitung 71 be  festigt sein     (Fig.    32). Doch muss dann für  jeden Behälter ein solches Rohrstück vor  handen sein.  



  Die Befestigung der auswechselbaren Be  hälter 1 in dem Behälterkasten 74 der     Fig.    13  zeigen die     Fig.    16 und 21.  



  In dem Behälterkasten 74 ist das Rohr 71  dicht, zum Beispiel mit einem angelöteten  Stutzen 90, befestigt. An der Unterseite des  obern Behälterkastens sind     Widerlager    91  für den     obern    Behälterboden vorgesehen,     wäb-          rend    in der Mitte der verschliessbaren Tür 75  in einem Stutzen 93 eine Schraube 92 als       Widerlager    für den untern Behälterboden  angeordnet ist. Die Tür 75 ist, wie zum Bei  spiel in     Fig.    21 gezeigt ist, an einer Seite  in einem Scharnier des Behälterkastens 74  drehbar befestigt und trägt an der andern  Seite einen verstärkten Rand 94 und eine  durch Feder 95 nach aussen gedrückte Leiste    96.

   Die     Bewegung    der Leiste 96 nach aussen  ist durch am Rande 94 angebrachte (nicht  dargestellte) Anschläge begrenzt. Die federnde  Leiste 96 legt sich in der geschlossenen Stel  lung der Türe gegen die beiderseits der       Ausnehmung    97     (Fig.    13 und 22) angeord  neten zwei festen Leistenpaare 98. und 99 des       Behälterkastens74.    Oberhalb     derAusnehmung     97 ist innen im Behälterkasten eine Blattfeder  100 und ein     Widerlager    101 für diese Feder  angeordnet.  



  Der Vorgang beim Einsetzen eines aus  wechselbaren Behälters in- einem Behälter  lasten nach     Fig.    13 ist folgender:  Es wird die Plombe 81 des Behälters 1  herausgestochen und sodann der Behälter von  unten in die Zelle des Behälterkastens 74 ge  schoben. Hierbei tritt das Ende des Rohres  71 in die Öffnung 80 des     Verschlussstückes     77 ein und stösst die federnde Klappe 82 auf.  Gleichzeitig wird beim Einschieben des Be  hälters die Blattfeder 100 an die Behälter  kastenwand gedrückt.

   Ist der Behälter ganz  eingeschoben, so dass sein oberer Boden an  die     Widerlager    91 anliegt, welche gegebenen  falls mit     Luftdurchtrittsöffnungen    102 ver  sehen sein können, so liegt sein unterer Rand  höher als das     Widerlager    101 der Blattfeder  100. Der Behälter setzt sich daher mit sei  nem untern Rand auf das     Widerlager    101  der Feder. Sodann wird die Zellentüre 75  in die     Schlussstellung    gebracht, wobei die  Leiste 96 mit dem Finger zurückgedrückt  wird. Hierauf wird die Schraube 92 angezo  gen, bis der Behälter festsitzt. Durch eine  geeignete     Schraubensicherung    kann eine Lok  kerung der Schraube verhindert werden.

   Das  Versteifungsrohr 88 gewährleistet, dass die  beiden Behälterböden durch den Druck der  Schraube 92 einander nicht genähert werden  und das Rohr 71 nicht auf den untern Boden  aufstosst.  



  Wenn der Behälter 1 aus der Zelle heraus  genommen wird, schliesst sich die federnde       Klappe    82, nachdem das Rohrende 71 aus dem  Behälter austritt. Der Behälter ist also wie  der geschlossen, was aus Sicherheitsgründen  und wegen Verhinderung des     Versa)imutzens         der Behälter beim     Transporte    sehr wichtig  ist.  



  Die Befestigung der auswechselbaren Be  hälter in dem Behälterkasten 74     nach        Fig.    14  zeigen die     Fig.    23, 24 und 25..  



  Am Boden der Zellen des Behälterkastens  sind     Widerlager    91 und. an zwei gegenüber  liegenden obern Rändern Leistenpaare .98  und 99 angeordnet. Zwischen diesen beiden  Leistenpaaren ist ein Bügel 103 einschwenk  bar, der in der     Mitte    die     Anzugschraube    92  trägt. Diese ist von dem Steigrohr 71 durch  setzt, welches einen mit     Lufteintrittsöffnun-          gen-    versehenen Stutzen 104 mit einer Dich  tungsscheibe 105 trägt. Das Steigrohr ist  bei 106     (Fig.    14) geteilt. Die beiden Teile  des Steigrohres können durch eine gewöhn  liche Holländerverbindung oder dergleichen  vereinigt werden.  



  Der Vorgang beim Einsetzen eines aus  wechselbaren Behälters ist folgender:  Nach Entfernung der Plombe 81 wird der  gefüllte Behälter in eine Zelle des Behälter  kastens gestellt. Hierauf wird das Rohrstück  71, über welches der Bügel 103 geschoben  ist, in den Behälter von oben eingesteckt, so  dann der Bügel     103    zwischen die beiden Lei  stenpaare 89, 99 eingeschwenkt und die  Schraube 92 angezogen, wodurch der Behälter  festgestellt wird. Sodann wird mittelst einer       I1olländerverbindung    oder dergleichen bei  106 der Anschluss des Steigrohres an das  Rohr 71 hergestellt.  



  Verwendet man grosse, schwere Behälter 1  (zum Beispiel bei Motorpflügen), deren Sei  tenwände in den Zellen entsprechend geführt  sind, dann ist es nicht erforderlich, dass man  die Behälter durch Schraube 92 und Wider  lager 91 feststellt.  



  Der Schalter ist in     Fig.    26 dargestellt.  Die Rohre 71 werden bei den verschiedenen  Stellungen des Schalterkolbens 107 mit dem  Rohr 72 nacheinander verbunden. Der Schal  terkolben ist zweckmässig mit einem (nicht  dargestellten) nach. einer Richtung wirken  den     Klemmgesperre    versehen, damit er nicht  unabsichtlich     zurückgeschoben    werden kann.  An der Schalterstellung erkennt man dann,    welche Behälter schon entleert sind und aus  gewechselt werden können.  



  Es ist selbstverständlich, dass beim Schal  ter an Stelle des Kolbens 107 ein Rundschie  ber Verwendung finden könnte.  



       Fig.    27 zeigt eine Steig- und Druckrohr  anordnung für den Fall: als nicht Saugförde  rung, sondern Druckförderung Verwendung  findet.  



  71 ist das Steigrohr, das vom Druckrohr  108 konzentrisch eingeschlossen wird.  



  Die     Fig.    29 und 30 zeigen die Befestigung  eines Behälters nach     Fig.    20 in einem Be  hälterkasten nach     Fig.    28. Der Behälter       (Fig.    20) hat an seinem Fusse ein Verstär  kungsband 109.     Wenn    der Behälter in den  Behälterkasten eingeschoben ist, wie     Fig.    28  zeigt, wird er in seiner Stellung durch zum  Beispiel an den Seitenwänden     (Fig.    29) oder  an der Rückwand     (Fig.    30) des Behälter  kastens angeordnete Leisten 110 gehalten.

    An der Türe 75     (Fig.    28) ist eine zweck  mässig etwas nachgiebige (federnde) und       nachstellbare    Leiste 111 angeordnet, welche  sich beim Schliessen der Türe ebenfalls gegen  das Band 109 legt.  



  Wenn der Behälter in den     Kasten    ein  geschoben ist, soll die     Anschlussstelle    für die  Leitung 71 leicht zugänglich sein, damit der  Anschluss leicht hergestellt werden kann. Zu  diesem Zwecke ist der     Versclilussstutzen    (die       Einfüllöffnung)    in einer Ecke des Behälters       (Fig.    20 und 28) angeordnet. Dadurch wird  auch erreicht, dass der Behälter durch     INTeigen     leicht ausgegossen werden kann. Am     obern     Rande des Behälters können gewöhnliche  umklappbare Handhaben zum Tragen ange  bracht sein, die bei Nichtgebrauch in den  vertieften Behälterdeckel zu liegen kommen.  



       Fig.    31 zeigt einen durch Öffnungen des  Stutzens 79 gezogenen     Plombendraht    112, des  sen Enden 113 breitgedrückt sind. Durch den       Plombendraht    wird das unbefugte Heraus  schrauben des     Verschlussstückes    77 verhin  dert.  



       Fig.    32 zeigt ein     Verschlussstück,    an     dem     das     Saugrohr    selbst angebracht ist. In diesem  Falle muss an dem     Verschlussstück    noch eine      (vor Gebrauch) plombierte     Lufteintritts-          öffnung    114 vorhanden sein.  



       Fig.    33 zeigt in schematischer Darstellung  den festen Behälter 3, welcher gleichzeitig  als     Saugvorrichtung    für die Brennstofförde  rung ausgebildet sein kann. In diesem Falle  wird durch das Rohr 115 die Luft aus dem  Behälter 3     herausgesaugt.    Der Brennstoff  strömt aus dem Behälter 1 durch das Rohr<B>72</B> in  den Behälter 3 nach und fliesst durch das Rohr  73 zum Vergaser. Ist der     -angeschlossene    Be  hälter 1 entleert, dann wird durch Rohr 72  statt Brennstoff Luft angesaugt und strömt  durch Rohr 115 ab. Durch diese angesaugte  und abströmende Luft kann im Rohr 72 oder  im Rohr 115 eine     eingebaute    Pfeife zum Er  tönen gebracht werden, woran man erkennt,  dass der Behälter leer ist.  



  Das Wesen der Erfindung bleibt von dem  Umstande, ob die Förderung des Brennstoffes  aus den auswechselbaren Behältern 1 durch  Saugwirkung, Druckwirkung oder durch  Druckgefälle erfolgt, unberührt.  



  Die Brennstoffanlage gemäss der Erfin  dung bietet folgende Vorteile:  1. Es treten keine     Verdunstungs-    und     Ver-          schüttungsverluste    auf, weil der Brennstoff  nicht eingegossen werden muss.  



  2. Es ist jede Gefahr der Entzündung  oder Explosion sowohl beim gefüllten, als  auch beim entleerten Behälter vermieden,  weil der Behälter stets verschlossen bleibt.  



  3. Es wird durch die Notwendigkeit des       Umsehaltens    die Aufmerksamkeit des Fah  rers auf den Brennstoffverbrauch gelenkt.  



  4. Es ist eine leichte Verbrauchskontrolle  durch blosse Vormerkung der Zahl der     ver-          braucMen    Behälter möglich.  



  5. Es ist die Entwendung von Brennstoff  ausserordentlich erschwert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffreservoir für Automobile und dergleichen Fahrzeuge, dadurch gekennzeich net, dass es aus mehreren verschlossenen Be hältern zusammengesetzt ist, so dass der Breiin- toffvorrat durch Austausch eines leeren Be- s <B>s</B> hälters durch einen gefüllten Behälter er gänzt werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem festen und mindestens einem aus wechselbaren Behälter besteht. z.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Behälter hintereinander geschaltet sind, so dass der Inhalt der aus wechselbaren Behälter sich zunächst in den festen Behälter ergiesst und aus die sem erst dem Vergaser zufliesst. 3. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, mit nriah- reren auswechselbaren Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass jeder auswechselbare Behälter an dem festen Behälter anschalt- bar ist. 4.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekenn zeichnet durch eine Schalteinrichtung zum Abschalten des jeweils entleerten Behälters und Anschalten eines vollen Behälters an den festen Behälter. 5. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen des festen Behälters mindestens gleichgross ist wie das Volumen der. auswechselbaren Behälter. 6.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen dem auswechselbaren und dem festen Behälter durch eine mit einem Anschlussmundstück versehene Anschluss- vorrichtung hergestellt wird, mit deren Anschlussmundstück der Verschluss der Anschlussöffnung des auswechselbaren Behälters durchgestossen werden kann. 7.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen des auswechselbaren Behälters in einer als Widerlager für eine Plombenpresse aus- gebildeten örtlichen Verstärkung des Be hälterdeckels vorgesehen sind. 8. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstärkung der Wan dung die Form eines Profilstabes hat, auf welchen die Plombenpresse aufge schoben werden kann. 9.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass- die beiden Behälter mit ihren Anschlussöffnungen einander gegenüberliegend angeordnet sind und durch Gegeneinanderpressen der An schlussöffnungen die Verbindung der bei den Behälter hergestellt ist (Fig. 10). 10. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung, welche den Brennstoff aus den ausweoh- selbaren Behältern gegen den Vergaser leitet, fest am Kraftwagen angeordnet ist und die auswechselbaren Behälter an die Enden dieser Rohrleitung angeschlos sen sind. 11.
    Brennstoffreservoir nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Rohrleitung als Steigrohr in das Behälterinnere eingeführt sind. 1\3. Brennstoffreservoir nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Rohrleitung von der Rohr leitung abnehmbar sind, um nach ihrer Abnahme in die Öffnung des auswech selbaren Behälters hineingesteckt zu wer den. 13. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Behälter kasten, in\ welchem die auswechselbaren Behälter gelagert sind. 14. Brennstoffreservoir nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden des auswechselbaren Behälters eine Ver tiefung und gegenüber dieser Vertiefung im Deckel eine Anschlussöffnung vor gesehen ist. 15.
    Brennstoffreservoir nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Verschluss des auswechselbaren Behälters bewirkende Verschlussscheibe eine beson dere Bohrung für den Anschluss des Be hälters an die Rohrleitung besitzt. 16. Brennstoffreservoir nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Boh rung der Verschlussscheibe aussen mit einer Plombe verschlossen ist und innen mit einer selbsttätig schliessenden Klappe versehen ist. 17. Brennstoffreservoir nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schlussscheibe in einer Ecke des Be hälterdeckels angeordnet ist.
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