CH93291A - Streichholz. - Google Patents

Streichholz.

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CH93291A
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Bash Samuel
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Bash Samuel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F5/00Matches

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Streichholz.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Streichholz mit biegsamem     Schaft    die gewöhn  lich in Form von Heftchen oder in Streifen  hergestellt werden. Es sind Streichhölzchen  bekannt, bei denen der Schaft aus Holz oder  dickem Karton, Wobei der Schaft starr ist,  sei es dass er durch Wahl der Abmessungen,  sei es durch Imprägnieren mit Schellack oder  andern Lösungen versteift wird.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, die Her  stellungskosten der Streichhölzchen der ge  nannten Art zu vermindern, ohne die Ver  wendbarkeit derselben zu beeinträchtigen.  Zu diesem Zwecke versehe ich die Streich  hölzchen mit biegsamen Schäften. Der     üb-          liebe    Zündmasse-Belag wird durch Reiben der  Seitenflächen desselben auf einer präparierten  Fläche entzündet im Gegensatz zu denjenigen  Streichhölzern mit starren Schäften, bei denen  die Köpfe durch Reiben der letzteren durch  eine rasche     schnellende    Bewegung über die  präparierte Flächeentzündet werden.

   Dadurch,  dass ich ein Zündholz mit biegsamem Schaft  herstelle, bin ich in der Lage, die Fabrika  tionskosten wesentlich zu reduzieren, da nicht  nur der Gebrauch der versteifenden Lösung    nicht nötig wird, sondern es kann auch das  teure Material, wie Holz, gespart werden.  Ich kann die Schäfte von     dünnem    braunem  Packpapier oder anderem genügend steifem  Packpapier herstellen, oder durch Aufeinander  legen mehrerer alter Zeitungen oder von Pa  pier von geringer Dicke, welches sonst nicht  die genügende Zugsbeanspruchung aushalten  würde.  



  Es ist     mir    bekannt, dass schon früher  vorgeschlagen worden ist, Papier zur Herstel  lung von Streichholzschäften zu verwenden.  Es wurde aber das Papier zu Röhren gerollt,  bis sie genügend Festigkeit besassen, um sich  nicht zu biegen, wenn die Köpfe durch Rei  bung entzündet wurden. Die Papierröhren  wurden in einer besonderen     versteifenden    Lö  sung     getränkt,    was eine unumgängliche     11Iaf,i-          nahine    bei der Herstellung     war.     



  Bei der     Auswahl    des Materials zur Her  stellung der Schäfte     der    Streichhölzer ent  sprechend der     vorliegenden        Erfindung    ist eine  wesentliche Bedingung, dass das Material eine       Zugsbeanspruchung    in der Längsrichtung des  Schaftes aushalten kann, wenn der Kopf  durch Reibung entzündet wird.     Einwiderstand         gegen Biegen wird nicht verlangt und muss  bei der Auswahl des Materials nicht berück  sichtigt werden.  



  Streichhölzer entsprechend meiner Erfin  dung können in verschiedenen Arten wie nach  stehend beschrieben verpackt und angeordnet  werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen  Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines  Bundes Streichhölzer mit     offenem    Deckel,  wobei die Streichhölzchen nur auf einer Seite  mit einem Kopf versehen sind;       Fig.    2 ist ein Grundriss mit mehreren  Lagen Streichhölzern verschiedener Länge  übereinander;  Fig. 3 ist eine Seitenansicht;  Fig. 4 und 5 zeigen Blätter von Streich  hölzern ;  Fig. 6 zeigt die Anordnung der Blätter  gemäss Fig. 4 und 5 übereinandergelegt;  Fig. 7, 8 und 9 zeigen zwei weitere Aus  führungsbeispiele in Ansicht;  Fig. 10 zeigt ein Büchlein mit den Blättern;  Fig. 11-14 zeigen Varianten.  



  In der Zeichnung stellt a den Schaft  des Streichholzes und b den Zündmassenbelag  desselben dar. Zur Herstellung der Streich  hölzer nach Fig. 1 werden Blätter aus Papier  auf die gewünschte Länge und Breite ge  schnitten, wobei das Papier     einfache    oder  doppelte Stärke besitzen kann. Die     Zünd-          masse    wird dann auf der einen Kante des  Blattes angebracht. Alsdann wird das Blatt  mit parallelen Schnitten c versehen, so dass  Streichhölzer entstehen, die durch einen Strei  fen d zusammenhängen. Die so gebildeten  Blätter werden in Bündeln übereinandergelegt,  und es wird durch den     Streifen    d und durch  einen Mantel e ein Drahtbügel f getrieben.

    Der freie Deckel ist doppelt ausgeführt, wo  bei die eine Seite mit einer Reibfläche y ver  sehen ist. Die Zündmasse b kann auf der  einen oder auf beiden Seiten der Schäfte a  aufgetragen werden.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und  3 ist die Zündmasse nur auf einer Seite eines    jeden Schaftes     a    angebracht und bildet eine  mindestens annähernd runde, kugelige Erhö  hung. Die übereinanderliegenden Blätter a'  besitzen verschiedene Längen, so dass die  Zündmassen von aufeinanderfolgenden Blättern  a' nicht aufeinander zu liegen kommen, wo  durch die Dicke des ganzen Heftchens redu  ziert wird. Die Köpfe aufeinanderfolgender  Lagen sind abwechselnd nach verschiedenen  Richtungen gelegt, so dass alle Köpfe der  kürzeren Streichhölzeraufdie eine und die Köpfe  der längeren auf die andere Seite gerichtet sind.  



  Um das Abfallen der     Zündmasse    zu er  schweren, können die     Enden    der Schäfte mit  halben Schwalbenschwanznuten h, in Fig.4,  versehen sein, wobei die Masse in diese Nu  ten eingebracht wird, zum Beispiel durch Ein  tauchen der Schäfte a in die     Zündmasse.        L    m  die Dicke eines Blockes von Blättern     zrr    re  duzieren, kann, wie in     Fig.    6 dargestellt, der  Schaft in der Weise geformt sein, dass über  einanderliegende Blätter mit abwechselnd auf  verschiedene Seiten gerichtete Aussparungen  versehen werden, so dass die Blätter, wie in       Fig.    6 gezeigt, übereinander zu liegen kommen.  



  In     Fig.    7 ist ein Blatt gezeigt, bei dem  die Schäfte     a    mit einem freien Ende beid  seitig mit Nuten versehen sind. Die     Zünd-          masse    wird, wie in     Fig.    8 und 9 dargestellt,  auf die schmäleren     Endstücke    der Schäfte     a     aufgetragen. Ferner sind die Schäfte     a    un  mittelbar angrenzend an die Köpfe c     niit    ei  nem Belag von leicht entzündbarer Masse,  z. B.     Paraffin,    Wachs     etc.,    versehen.

   F     ig.    10  zeigt ein Heftchen, das zwei einander gegen  überliegende Streichflächen     g    aufweist, und  das ausserdem eine gezahnte Kante j besitzt,       welohe    etwas über den Deckel vorsteht, so  dass das Heftchen leichter     geöffnet    und dass  sofort erkannt werden kann,

   wo die     Streich-          flächen        g        zu        finden        sind.        'Bei        dieser        Aus-          führung    des     Deckels    e wird der Kopf     de.     Zündhölzchens zwischen die     Streichfliichen        g     gebracht, dann wird das Streichholz in der  Längsrichtung rasch     herausgezogen,

          wobei     durch die entstehende Reibung die Entzün  dung der     Zündmasse    eintritt. Wenn nur eine  Streichfläche vorhanden ist, so kann die Zünd-      masse gegen die Streichfläche mit genügend  hohem Drucke gepresst werden, in dem ein  Finger gegen den mit Wachs versehenen Teil  des Streichholzes gelegt wird, wobei das  Streichholz wieder in der Längsrichtung über  die     Streichfläche    gezogen wird.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 11  ist ein Blatt auf beiden Seiten mit Einschnit  ten b versehen. Der zwischen den Einschnit  ten verbleibende Teil ist als Streichfläche y  ausgebildet. Letztere verbindet die Streich  hölzer a untereinander.  



  In Fig. 12 ist ein Streichholz dargestellt,  das an beiden Enden einen Kopf b aus einer  Zündmasse aufweist. Das Streichholz kann  auch wie in Fig. 13 und 14 dargestellt, ans  verschiedenen Teilen hergestellt sein. Es  kann zum Beispiel die Zündmasse b auf einen  Streifen kÚ angebracht sein, der mit dem  Schaft k verleimt, oder sonst festgebunden ist.  



  Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ist  die Dicke des Streichholzes und das Material  desselben so gewählt, dass es leicht gebogen  werden kann, während zum Entzünden des  selben nur die Zündmasse gegen die Reib  fläche gelegt wird, wobei durch Zug in der  Längsrichtung auf das Streichholz und durch  leichten Druck beim Ziehen des Streichholzes  dessen     Entzünden    stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Streichholz dadurch gekennzeichnet, dass dessen Schaft biegsam ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft aus minde stens einer Lage Papier besteht. Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der biegsame Schaft mindestens ani einen Ende mit Zündmasse versehen ist. Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft auf beiden Seiten und mindestens am einen Ende mit Zündmasse versehen ist.
    Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft mindestens am einen Ende mit halben Schwalben- schwanznuten versehen ist. Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündmasse nur auf einer Seite des Schaftes und mindestens an einem Ende des Schaftes angeordnet ist. 6. Streichholz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Schaft aus miteinander verbundenen Lagen von Zei tungspapier besteht.
    . Streichholz, nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Schaft aus meh reren Papierlagen besteht und dass die Zündmasse auf einem besonderen auf dem Schaft befestigten Stück angeordnet ist, wie in Fig. 13 und 1-1 dargestellt.
CH93291D 1921-02-10 1921-02-10 Streichholz. CH93291A (de)

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