CH83757A - Strahlapparatkältemaschine, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe im Kreislaufe durch einen Strahlapparat und zur Pumpe zurückgedrückt wird - Google Patents
Strahlapparatkältemaschine, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe im Kreislaufe durch einen Strahlapparat und zur Pumpe zurückgedrückt wirdInfo
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- CH83757A CH83757A CH83757A CH83757DA CH83757A CH 83757 A CH83757 A CH 83757A CH 83757 A CH83757 A CH 83757A CH 83757D A CH83757D A CH 83757DA CH 83757 A CH83757 A CH 83757A
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Description
Strahlapparatkältemaschine, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe im Kreislaufe durch einen Strahlapparat und zur Pumpe zurückgedrückt wird. Bei Strahlapparathältemaschinen ist es bekannt, den gasförmigen Kälteträger durch eine mittelst Pumpe im Kreislaufe bewegte Flüssigkeit sowohl zu verdichten, als auch zu verflüssigen. Desgleichen sind Anlagen bekannt, bei denen der gasförmige Kälteträger durch einen mit Schälrohr versehenen Strahl apparat verdichtet wird, der in ein mit Be triebsflüssigkeit gefülltes, rotierendes Gehäuse eingebaut ist.
Die zuerst genannten Anlagen haben den Nachteil, dass die Trennung des flüssigen Kälteträgers von der Betriebsflüssigkeit schwer erreichbar ist, zumal die in Frage kommen- den Flüssigkeiten in ihren spezifischen Ge wichten wenig von einander abweichen. Ein Nachteil der letztgenannten Anlagen besteht darin, dass die Verbindungsleitung zwischen Kondensator und Strahlapparat durch das rotierende Gehäuse geführt werden muss, so dass Stopfbüchsen erforderlich sind. Auch stellen sich im Innern des Gehäuses höhere Temperaturen ein, als im Interesse des Nutz effektes erwünscht ist.
Wollte man diese Temperaturen durch Wasserkühlung ernie drigen, so würden aus dem vorgenannten Grunde auch für die Wasserleitung Stopf büchsen nötig sein.
Die aufgezählten 'Nachteile sollen durch die Erfindung, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe durch einen Strahlapparat und zur Pumpe zurückgedrückt wird, ver mieden werden.
In den Kreislauf der Be- triebsfliissIgkeit ist ein an eine Kühlwasser leitung angeschlossener Kühler eingebaut, der die Betriebsflüssigkeit auf eine Temperatur ab kühlt, die höher liegt als die Verflüssigungs temperatur des Kälteträgers, so dass der Kälte träger sich. in unverflüssigtem Zustande von der Betriebsflüssigkeit trennt und zum Kon densator strömt, wo die Verflüssigung erfolgt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
a ist eine Pumpe, G ein an die Pumpe angeschlossener Strahlapparat, in den auch die Zuführungsleitung c des zu verdichtenden Gases mündet, und d ein Kühler, der sowohl mit denn Strahlapparat, als auch mit der Pumpensaugleitung verbunden ist; di ein Kon densator.
Zur Kältemaschinenanlage gehört ferner der Verdampfer e, von dem die er wähnte, in den Strahlapparat mündende Lei tung c ausgeht und der durch eine mit Re duzierventil versehene Leitung f mit. dem Kondensator in Verbindung steht. fi ist eine Verbindungsleitung zwischen Kühler und Kon densator. gi und g3 bedeuten die Zufluss-, Y= und gi die Abflussleitungen des Kühlwassers für den Kühler und Kondensator.
Der Kondensator ist mit dem flüssigen Kälteträger, die Pumpe und der Kühler mit der Betriebsflüssigkeit gefüllt. Die Kälte erzeugung erfolgt im Verdampfer durch Ver dampfen des vom Kondensator zugeströmten flüssigen Kälteträgers. Der verdampfte Kälte träger wird mittelst der im Kreislaufe be wegten Betriebsflüssigkeit durch den Strahl- apparat zum Kühler gefördert, wo er sich wegen seines im gasförmigen Zustande sehr geringen Gewichtes momentan von der Be triebsflüssigkeit trennt und durch die Leitung f i zum Kondensator strömt, in dem durch das Kühlwasser geringere Temperaturen und geringere Drucke aufrecht erhalten werden; so dass dort die Verflüssigung des Kälte trägers erfolgt.
Fig. 2 stellt eine Sonderausführung der Erfindung dar, bei der die Kühlwasserabflriss- leitung des Kondensators zum Kühler geführt ist, so dass der Kondensator und Kühler nach einander von ein und demselben Kühlwasser durchströmt werden. Das hat den Vorteil. dass die Kühltemperatur des Betriebsflüssig keitskühlers stets einen höheren Wert an nimmt als die Kondensatortemperatur und dass durch diesen Umstand eine vorzeitige Verflüssigung des Kälteträgers schon im Kühler verhindert wird.
In Fig.2 ist der Flüssigkeitskühler in den Kondensator eingebaut dargestellt. Das hat den Vorteil, ein und denselben Wasser mantel h. für den Betriebsflüssigkeitskühler und den Kondensator gleichzeitig verwenden zu können. Desgleichen ist in Fig. 2 der Be- triebsflüssigkeitskühler mit dem Flüssigkeits raum des Kondensators durch eine Öffnung i in Verbindung gesetzt und ein Kälteträger vorgesehen, der leichter ist als die Betriebs flüssigkeit und daher in dem durch den Kon densator gebildeten Schenkel der kommuni zierenden Rohre auf der Betriebsflüssigkeit schwimmt.
Durch diese i,Iassnahine wird er reicht, dass etwa in den höher gelegenen Ver dampfer oder in den Kondensator gelangte Betriebsflüssigkeit durch den Kälteträger hin durch wieder zum Abscheidegefässe fliessen kann.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Saugraum des Strahlapparates als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist, der beim Ausrücken der Maschine die in der Fangdüse befindliche Flüssigkeitsmenge aufnimmt und verhindert, dass diese Flüssigkeit zum Ver dampfer strömt und dort einfriert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strahlapparatkältemaschine, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe durch einen Strahlapparat und im Kreislaufe zur Pumpe zurückgedrückt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Kreislauf der Betriebs flüssigkeit ein an eine Kühlwasserleitung an geschlossener Kühler eingebaut ist, der die Betriebsflüssigkeit auf eine Temperatur ab kühlt; die höher liegt als die Verflüssigungs temperatur des Kälteträgers, so dass der Kälte träger sich in unverflüssigtem Zustande von der Betriebsflüssigkeit trennt und zum Kon densator strömt, wo die Verflüssigung erfolgt. <B>U</B> N TERANSPRüCEE 1.Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein und das selbe Kühlwasser nacheinander den Kon densator und den Betriebsflüssigkeitskühler durchfliesst, um die Kühltemperatur des Betriebsflüssigkeitskühlers in einem steti gen, für die Durchführung des Arbeits- vofiganges erforderlichen Abhängigkeits verhältnisse von der Kondensatortemperatur zu erhalten. 2.Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Kondensator und Betriebsflüssigkeitskühler ineinander- gebaut sind, um ein und denselben Wasser mantel für den Betriebsflüssigkeitskühler und den Kondensator zu verwenden. 3.Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kälteträger leichter ist als die Betriebsflüssigkeit, dass weiter der Verdampfer oberhalb des Kon- densators angeordnet ist und der Flüssig keitsraum des Kondensators, sowie der jenige des Kühlers derart miteinander ver bunden sind, dass sie kommunizierende Rohre bilden, zum Zwecke, die in den Verdampfer oder in den Kondensator ge langte Betriebsflüssigkeit durch den im Kondensator- befindlichen flüssigen Kälte- träger hindurch zum Kühler zurückfliessen zu lassen. 4.Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Saugraum des eingebauten Strahlapparates als Be- triebsflüssigkeitsbehälterausgebildetist, um die Flüssigkeitsmenge, die beim Ausrücke der Maschine aus der Fangdüse des Strahl apparates zurückflutet, abzufangen und dadurch das Eintreten von Betriebsflüssig keit in den Verdampfer zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83757T | 1919-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83757A true CH83757A (de) | 1920-06-01 |
Family
ID=4339349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83757A CH83757A (de) | 1919-04-11 | 1919-04-11 | Strahlapparatkältemaschine, bei der eine Betriebsflüssigkeit von einer Pumpe im Kreislaufe durch einen Strahlapparat und zur Pumpe zurückgedrückt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83757A (de) |
-
1919
- 1919-04-11 CH CH83757A patent/CH83757A/de unknown
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