CH720755A2 - Vorrichtung zur Zucht von Pilzen - Google Patents
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- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G18/00—Cultivation of mushrooms
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- A01G18/66—Cultivation bags
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zucht von Pilzen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Substrat-gefüllter Behälter (4) in einem autoklavierbaren Beutel (1) mit Luftfilter (2) eingeschweisst ist und die Versiegelung (3) erst geöffnet werden muss, nachdem die Pilzfruchtkörper angefangen haben zu wachsen. Die vorgestellte Erfindung vereinfacht die Zucht, ermöglicht eine vorschriftsmäßige Produkthaftung, reduziert den Plastikverbrauch, reduziert die Menge des Verpackungsmaterials für den Versand und erzeugt Pilze, die sich leicht, vollständig und frei von Substratresten pflücken lassen.
Description
Technisches Gebiet:
[0001] Vorrichtung zur Heimzucht von Pilzen
Stand der Technik:
[0002] Der Stropharia Cubensis Pilz ist sehr einfach zu züchten und es gibt viele Anleitungen und Erklärungen, um Laien die Pilzzucht mit Haushaltsutensilien zu ermöglichen.
[0003] Zudem gibt es seit ca. 30 Jahren sogenannte „Growkits“, die vor allem in den Niederlanden produziert werden.
[0004] Die „Growkits“ bestehen aus einer Kunststoffkiste mit Kunststoffdeckel, in den ein Luftfilter eingelassen ist. In der Kiste befindet sich das beimpfte Substrat, auf dem der Pilz wächst. Durch den Filter kann das Myzel, welches das Substrat durchwächst, atmen.
[0005] Des weiteren ist ein Kunststoffbeutel mit Luftfilter Teil des „Growkits“, sowie Klammern, um den Beutel zu verschließen.
[0006] Der Nutzer öffnet den Deckel, bei manchen „Growkits“ wird dann Wasser auf das Substrat gegossen und der Deckel wieder für einige Stunden aufgesetzt, bei anderen ist dieser Schritt nicht nötig.
[0007] Dann wird der Behälter in den Beutel gestellt, ggf. noch etwas Wasser eingefüllt, und der Beutel mit den Klammern verschlossen. Geht alles nach Herstellerangaben wachsen nach ca. 10 Tagen Pilze auf dem Substrat und können einige Tage später geerntet werden.
[0008] Üblicher Weise wird nach der Ernte das Substrat bewässert und es folgen noch zwei oder mehr Wachstumsschübe im Abstand von einigen Tagen.
[0009] Der Vorteil des „Growkits“ im Vergleich zur Zucht mit Küchenutensilien liegt in der Einfachheit des Zuchtvorgangs.
[0010] Das „Growkit“ hat mehrere Nachteile. Der wesentliche Nachteil liegt in der aus Kundensicht mangelhaften Produkthaftung. Zudem bricht die starre Kunststoffbox beim Posttransport relativ leicht und muss sehr gut einpackt werden, was die Transport- und Verpackungskosten erhöht. Zudem wachsen Pilze häufig am Boden und am Rand, wo sie aufgrund der starren Kunststoffkiste gequetscht werden, was sowohl Kontamination anzieht, als auch den Erntevorgang aufwändiger macht und die geernteten Pilze sind dann übersät mit Substratresten.
[0011] Auch auf den Pilzen, die auf der vorgesehenen Deckschicht wachsen, haften häufig Reste des Substrates, insbesondere vom meist verwendetem Vermiculit, an. Will man „schöne Pilze“ ist es aufwändig, diese Reste zu entfernen oder sie müssen weggeschnitten werden, was die Erntemenge entsprechend reduziert.
[0012] Die vorgestellte Vorrichtung „Behälter-im-Beutel“ (BiB), Figur 1, beseitigt alle Nachteile und ist noch einfacher in der Nutzung als das „Growkit“.
[0013] Der BiB, Figur 1, besteht aus einem Beutel (1) mit Luftfilter (2), in dem der Substrabehälter (4,10) bereits vor der Sterilisation hineingestellt und der Beutel dann verschweißt (3) wird, so daß der Behälter (4,10) nicht erst vom Nutzer geöffnet und in den Beutel hineingelegt wird.
[0014] Der Behälter (4,10) besteht nicht aus Kunststoff, sondern aus Pappe, Flachs, Hanffasern, Bambus oder ähnlichem Material, welches ggf. teilweise mit einer biologisch abbaubaren, ungiftigen Substanz beschichtet ist.
[0015] Die Pilze (11,13) wachsen nicht direkt auf dem Substrat (7,14), sondern auf dem Deckel (5, 8,11) des Behälters (4,10) und ggf dem Behälter (4,10,13) selber, was dazu führt, daß sie sauber ohne anhaftende Substratreste abgeerntet werden können.
[0016] Die Pilze wachsen also in dem versiegelten Beutel (1), so daß die Produkthaftung erfüllt werden kann. Ganz anders bei dem üblichen „Growkit“, welches einige Tage, ggf. mehr als eine Woche vor dem ersten Pilzwachstum vom Nutzer geöffnet wird. Wird die Box des „Growkits“ geöffnet und es wachsen nach einigen Tagen keine Pilze, so kann weder Kunde nochHersteller wissen, ob es an seinem fehlerhaften Produkt oder an einem Fehler des Kunden lag.
[0017] Im Gegensatz dazu wachsen die Pilze (11,13) in dem versiegelten Beutel (1) des BiB und der Nutzer öffnet das Siegel (3) erst, wenn er Pilze sieht. Bleibt der Beutel versiegelt und wachsen keine Pilze, so liegt ein Produktionsfehler vor und der Hersteller ist haftbar. Der Nutzer kann nichts falsch machen, wenn er nicht in böswilliger Absicht handelt.
[0018] Die Substratbehälter des „Growkits“ besteht aus einem durchsichtigen starren Kunststoff und hält das Substrat in Form. Das Substrat besteht im Wesentlichen aus einem Nährstoff, meistens ein Getreide und einem Füllstoff, häufig Vermiculite.
[0019] Manchmal gibt es eine „Deckschicht“ aus Vermiculite, die Teil des Substrats im Substratbehälter ist.
[0020] Im Gegensatz dazu besteht beim BiB der Substratbehälter (4,10), der auch die Form eines Blumentopfes oder jede beliebige Form haben kann, aus Pappe, Flachs, Hanffasern, Holz, Bambus oder anderen Materialien, welche vom Myzel durchwachsen werden können.
[0021] Der Substratbehälter (4,10) kann an der Innenseite mit einer Wasser-abweisenden, biologisch abbaubaren Schicht versehen sein, das bei dünnen Materialien, wie Pappe notwendig ist.
[0022] Der Deckel (5,8) kann ebenfalls aus Pappe bestehen aber nicht beschichtet sein und ein oder mehrere Löcher (6,9) oder eine Perforation aufweisen, er kann auch aus Flachs, Jute, Baumwolle, Hanffasern und/oder weiteren Gewebe oder anderem Material bestehen, welches das Myzel durchwachsen kann.
[0023] Das Substrat (7,14) kann aus reinem Nährstoff, zum Beispiel Reis, Hafer oder Roggen bestehen und Füllstoffe, wie zum Beispiel Vermiculit enthalten und/oder weitere Stoffe, wie Gips können optional eingemischt werden.
[0024] Der Substratbehälter (4,10) wird mit Substrat (7,14) befüllt und vor der Sterilisation in den Beutel (1) mit Filter (2) eingebracht, der Beutel verschweißt (3) und dann der gesamte BiB, (Fig 1), sterilisiert. Die Beimpfung erfolgt vorzugsweise mit flüssiger Pilzkultur und mit einer Nadel.
[0025] Die Nadel wird durch den durchsichtigen Kunststoffbeutel (1) und dann durch den Deckel (5,8) oder eine Wand des Substratbehälters (4,10) gestochen und so direkt das Substrat (7,14) beimpft.
[0026] Das Impfloch im Beutel wird nach der Beimpfung sogleich verschlossen (z.B. mit Klebstoff), so daß der Luftaustausch nur durch den HEPA-Filter (2) am Beutel (1) erfolgt.
[0027] Das Pilzmyzel wächst durch das Substrat (7,14) und wächst durch den Deckel (5,8). Es kann auch die Wasser-abweisende Schutzschicht abbauen und so auch die Seiten der Substratbehälter durchwachsen (13).
[0028] In der vorgestellten Zuchtvorrichtung BiB wird der Substratbehälter (4,10) zu keinem Zeitpunkt durch den Nutzer geöffnet.
[0029] Der Beutel (1) wird erst geöffnet, wenn die erster Pilze wachsen. Wenn sie geerntet werden sollen, können die Pilze, die auf dem Deckel (11) bzw. Behälterrand (13) wachsen sauber abgepflückt werden ohne dass ihnen Teile des Substrates (7,14) anhaften.
[0030] Nachdem alle Pilzschübe abgeerntet wurden, kann der Myzelkuchen zusammen mit dem Substratbehälter als Kompost-Verbesserer, als 100% organisch-biologischer Dünger oder zur Regenwurmzucht genutzt werden. Nur der Kunststoffbeutel muss über den Hausmüll entsorgt werden.
[0031] Im Vergleich zum „Growkit“ fällt erheblich weniger Plastikmüll an.
[0032] Da der BiB, Figur 1, nicht aus starrem Kunststoff besteht und also nicht brechen kann, ist der Versand unproblematisch, günstiger und braucht weniger Verpackungsmaterial.
[0033] Die Herstellung und Beimpfung kann an einem einfachen Arbeitsplatz ohne besondere Anforderungen an die Sauberkeit erfolgen.
Darstellung der Erfindung:
[0034] Die Erfindung ist eine „Behälter-im-Beutel“ (BiB) Pilzzuchtvorrichtung (Fig 1) für insbesondere den Stropharia cubensis Pilz, welche die existierenden „Growkits“ wesentlich verbessert, indem die Zucht vereinfacht wird, die Produkthaftung den Produkthaftungsvorschriften gemäß gestaltet werden kann und zudem die Menge des benötigten nicht biologisch abbaubaren Materials sowie des Verpackungsmaterials wesentlich reduziert wird.
[0035] Die vollständige Behälter-im-Beutel („BiB“) Pilzzuchtvorrichtung (Fig 1) besteht aus einem Behälter (4,10) aus einem biologisch abbaubaren Material, wie Pappe oder Naturfaser, welcher ggf. auf der inneren Seite mit einer biologisch abbaubaren Wasser-undurchlässigen und ungiftigen Schicht versehen ist.
[0036] Der Behälter (4,10) hat einen Deckel (5,8) aus einem Material, welches vom Myzel durchwachsen werden kann, also aus den gleichen Materialien besteht, wie der Behälter nur ohne die Wasser-abweisende Schutzschicht. Der Deckel (5,8) und der Behälter (4,10) können aus dem selben Grundmaterial oder aus unterschiedlichen Materialien bestehen, zum Beispiel kann der Behälter aus beschichteter Pappe und der Deckel aus nicht beschichteter Pappe mit einem oder mehreren Löchern (6,9) bestehen.
[0037] Der Beutel (1) besteht aus einem autoklavierbaren Stoff, z.B. weich-PVC und hat entweder eine Mikroperforation oder einen eingeschweißten Luftfilter (2), so dass ein Luftaustausch stattfinden kann bei dem die meisten Keime und Sporen aus der Luft gefiltert werden. Als Beutel (1) eignen sich existierende Pilzzuchtbeutel, wie zum Beispiel „Shitake-Zucht-Beutel“.
[0038] Der Behälter (4,10) ist mit Substrat gefüllt und befindet sich in dem Beutel (1), welcher verschweißt ist (3). Der Substrat-gefüllte Behälter (7,14) wird im Beutel (1) autoklaviert, also in einem Dampfdrucktopf auf für 20-30 Minuten auf über 121°C erhitzt und erhöhtem Druck ausgesetzt.
[0039] Nach der Abkühlung erfolgt die Beimpfung des Substrates (7,14) mit einer Nadel und mit flüssiger Impfkultur durch den Beutel (1) und den Deckel (5,8) oder eine Behälterwand (4).
Nach der Beimpfung wird der Behälter für einige Stunden oder Tage waagerecht gleichmäßig gedreht oder auf den Kopf gestellt, damit die Impfflüssigkeit das Substrat optimal durchtränkt.
[0040] Der Beutel (1) wird vom Nutzer das erste Mal geöffnet, wenn man mit bloßem Auge die kleinen Pilze auf dem Deckel und/oder Behälterrand wachsen sieht.
[0041] Bei der Herstellung der Vorrichtung ist kein steriler Raum notwendig.
[0042] Die wichtigste Neuerung zur bislang bekannten Zucht in Pilzzuchtbeuteln besteht darin, daß das Substrat (7,14) nicht direkt in den Beutel (1) gegeben wird, sondern in einem biologisch abbaubaren Behälter (4,10), auf dessen Rand (13) die Pilze (Fruchtkörper) wachsen.
[0043] Dadurch wird der Behälter Teil des Myzels und macht es besonders beständig, gegen Keime aus der Luft und ermöglicht eine gleichmäßige Wasserzufuhr.
Aufzählung der Zeichnungen:
[0044] Seite 1: Figur 1: Komplettansicht ZuchtvorrichtungSeite 2: Figur 2: Substratbehälter mit Substrat und Deckel Figur 3: Substratbehälter mit Pilzen auf dem Deckel und dem Behälter
Ausführung der Erfindung:
[0045] In der dargestellten kompletten Ausführung, Fig 1, besteht der Substratbehälter (4,10) aus einem Pappbecher, welcher an der Innenseite eine Wasser-abweisende biologisch abbaubare Schicht aufweist.
[0046] Der Behälter (4,10) hat einen Pappdeckel (5,8), der zwei kleine Löcher (6,9) aufweist.
[0047] Der Beutel (1) besteht aus weichem PVC, welches Temperaturen bis mindestens 130°C aushält, also autoklavierbar ist.
[0048] Das Substrat (7,14) besteht aus Hafer, wie es für Tierfutter Verwendung findet.
[0049] Die Impfflüssigkeit ist besteht aus Wasser mit Malzextrakt, welches sterilisiert und nach Abkühlung mit Sporen des Pilzes beimpft wurde.
[0050] Alle 4 Ausgangsprodukte: der Pappbecher für Getränke oder Suppen, der Beutel zur Pilzzucht, der Futterhafer und Impflösungen sind seit langer Zeit auf dem Markt etabliert und werden in sehr großen Stückzahlen hergestellt. Ihre Herstellung wird als bekannt vorausgesetzt und ist nicht Teil des Patentanspruchs.
[0051] Die Erfindung kombiniert diese 4 Produkte zu einem bislang nicht dagewesenen Produkt mit besonders vorteilhaften Eigenschaften.
[0052] Die Herstellung des BiB (Fig 1) erfolgt in mehreren Schritten: 1. Der Futterhafer (7,14) wird für einige Stunden in Wasser eingeweicht, danach gewaschen und in den Pappbecher (4,10) gefüllt. 2. Der Pappbecher (4,10) wird mit einem nicht beschichteten Pappdeckel (5,8) verschlossen und in den Beutel (1) gelegt. 3. Der Beutel (1) wird verschweißt (3) und in einen Autoklaven gelegt und sterilisiert. 4. Nach der Abkühlung wird mittels einer Spritze mit Kanüle die Impfflüssigkeit durch den Beutel (1) und Becherrand (4) in das Substrat gespritzt. 5. Das Einspritzloch im Beutel wird zugeklebt. Das Impf-Loch im Pappbecher bleibt offen. 6. Der Pappbecher (4,10) wird auf den Kopf gestellt und so lange auf dem Kopf stehen gelassen, bis sich die ersten Spuren des Myzels auf dem Deckel (5,8) des Pappbechers zeigen.
[0053] Damit ist der Herstellungsvorgang abgeschlossen. Zur Lagerung vor der Pilzzucht kann der BiB kühl gestellt werden.
[0054] Zur Pilzzucht wird Becher wird wieder umgedreht, so dass der Deckel oben ist.
[0055] Das Myzel wächst nun im Substrat bei einer geeigneten Raumtemperatur, bis es das gesamte Substrat (7,14) durchwachsen hat und auch den Behälter und den Deckel zumindest teilweise durchwachsen hat.
[0056] Sodann fängt es an Fruchtkörper (Pilze) an den Außenseiten des Behälters und Deckels zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Behälter nach wie vor eingeschweißt im Beutel.
[0057] Erst wenn die ersten Pilze, auf dem Deckel (11) und/oder auf dem Behälterrand (13) wachsen, wird die Versiegelung (3) aufgeschnitten.
[0058] So kann mit Sicherheit festgestellt werden: Wachsen keine Pilze, während der Beutel versiegelt bleibt, ist das Produkt ist offensichtlich fehlerhaft, weil es beispielsweise durch Hitze oder Frost zerstört wurde.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Zucht von Pilzen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Substrat-gefüllter Behälter (4,10) in einem autoklavierbaren Beutel (1) mit Luftfilter (2) eingeschweißt ist und die Versiegelung (3) erst geöffnet werden muss, nachdem die Pilzfruchtkörper angefangen haben zu wachsen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Substratbehälter (4,10) einen Deckel (5,8) hat, welcher aus einem Material besteht, welches vom Myzel durchwachsen werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Substratbehälter (4,10) selber aus einem Material besteht, welches das Myzel durchwachsen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Substratbehälter (4,10) auf der Innenseite mit einer biologisch abbaubaren, vorübergehend wasserdichten Schicht versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (7,14) im Substratbehälter (4,10) nach der Sterilisation und Abkühlung durch den Beutel (1) hindurch mittels einer sterilen Kanüle mit einer Flüssigkultur des Pilzes beimpft werden kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Substratbehälter (4,10) und/oder der Deckel (5,8) ein oder beliebig viele Löcher (6,9) enthalten, bzw. perforiert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (4,10) und dessen Deckel (5,8) aus Pappe bestehen, der Behälter auf der Innenseite eine Wasser-undurchlässigen Beschichtung aufweist, der Deckel kleine Löcher (6,9) aufweist, das Substrat (7,14) Hafer enthält und die Flüssigkultur Sporen und/oder Myzel des Stropharia cubensis Pilzes enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH000470/2023A CH720755A2 (de) | 2023-05-02 | 2023-05-02 | Vorrichtung zur Zucht von Pilzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH000470/2023A CH720755A2 (de) | 2023-05-02 | 2023-05-02 | Vorrichtung zur Zucht von Pilzen |
Publications (1)
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|---|---|
| CH720755A2 true CH720755A2 (de) | 2024-11-15 |
Family
ID=93460399
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| CH000470/2023A CH720755A2 (de) | 2023-05-02 | 2023-05-02 | Vorrichtung zur Zucht von Pilzen |
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|---|---|
| CH (1) | CH720755A2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20230080143A1 (en) * | 2021-07-13 | 2023-03-16 | Bio365 LLC | Plant growing system and method |
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2023
- 2023-05-02 CH CH000470/2023A patent/CH720755A2/de not_active Application Discontinuation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20230080143A1 (en) * | 2021-07-13 | 2023-03-16 | Bio365 LLC | Plant growing system and method |
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