CH720515B1 - Konsole und Fassadenunterkonstruktion mit der Konsole - Google Patents

Konsole und Fassadenunterkonstruktion mit der Konsole

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CH720515B1
CH720515B1 CH000157/2023A CH1572023A CH720515B1 CH 720515 B1 CH720515 B1 CH 720515B1 CH 000157/2023 A CH000157/2023 A CH 000157/2023A CH 1572023 A CH1572023 A CH 1572023A CH 720515 B1 CH720515 B1 CH 720515B1
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Dörig Reto
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Gft Fassaden Ag
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Abstract

Eine Konsole (11a) für die Anbringung einer Fassadenbekleidung an einem Tragwerk besteht aus einem Fussteil (13a), einem Distanzteil (15a) und einem Kopfteil (17). Das Kopfteil (17) weist Befestigungsdurchgänge (31) zur Befestigung eines Kantholzes (23) und einen Schlitz (25) auf, welcher sich in Richtung des Distanzteils (15a) erstreckt. Der Schlitz (25) ermöglicht bei der Erstellung der Unterkonstruktion für eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung die provisorische Fixierung eines Kantholzes (23) am Kopfteil (17). Die provisorische Fixierung des Kantholzes (23) geschieht, indem dieses mittels einer in den Schlitz (25) eingesetzten Schraube (91) am Kopfteil (17) provisorisch befestigt wird derart, dass dieses relativ zum Kopfteil noch ausgerichtet werden kann. Erst nach der Justierung des Kantholzes erfolgt dann die definitive Fixierung mit Schrauben (33). In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kopfteil (17) drehbar am Distanzteil (15a) angeordnet. Dies ermöglicht, das Kantholz (23) auch nach der Montage der Konsole (11a) noch winkelmässig auszurichten.

Description

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Konsole gemäss Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine Fassadenkonstruktion mit der Konsole gemäss Anspruch 14.
Stand der Technik:
[0002] Das kanadische Patent CA-2 226 584 offenbart ein Verbindungsteil mit einem ersten und einem zweiten Kopfstück, welche Endstücke mit einem Distanzglied miteinander verbunden sind, das im Wesentlichen den Raum zwischen dem Tragwerk und einer Verkleidung überbrückt. Das Distanzglied ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und besteht aus einem Kunststoffmaterial. Im Distanzglied und in den Endstücken sind Befestigungsdurchgänge (s. Figur 6) vorgesehen, durch welche eine mechanische Befestigung zwischen den Endstücken und dem Distanzglied herstellbar ist. Diese mechanische Befestigung ist durch Befestigungsmittel in den Befestigungsdurchgängen herstellbar.
[0003] Das deutsche Gebrauchsmuster DE-U-20 2007 009 780 offenbart ein als Befestigungskonsole bezeichnetes Verbindungsteil, welches der Befestigung einer Fassade an einem Tragwerk dient. Es besitzt ein erstes und ein zweites Kopfstück (Konsolenfuss und gegenüberliegendes Endstück), welche durch ein plattenförmiges Distanzglied (Konsolensteg) miteinander verbunden sind. Das Distanzglied besteht aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, welches den Raum zwischen Tragwerk und Fassade überbrückt.
[0004] Die EP3470598A1 offenbart ein Halteelement für ein Fassadenbefestigungssystem, das einen Grundhalter mit mindestens einer Befestigungsposition zur Befestigung an einer statisch tragfähigen Aussenfläche eines Gebäudes umfasst, sowie ein Verbindungselement, das eine feste Verbindung mit einem Fassadenelement erlaubt, und ein Verstellelement, das zwischen dem Grundhalter und dem Verbindungselement angeordnet wird und eine Kraftübertragung sowie eine Distanzregulierung zwischen Verbindungselement und Grundhalter erlaubt. Das Verbindungselement besteht im Kern aus einem metallischen Halteteller mit einer Hotmelt-Klebeschicht. Die Montage eines solchen Halteelementes erfolgt dadurch, dass Halteelemente in einem Raster auf einer statisch tragfähigen Gebäudeoberfläche befestigt werden, so dass die Halteteller mit ihrer Hotmelt-Klebeschicht von der Gebäudeoberfläche weg nach aussen orientiert sind; die Position der Halteteller durch Verstellen des Verstellelements in eine Montageposition gebracht wird und anschliessend ein Fassadenelement in einer Sollposition in Kontakt mit der Hotmelt-Klebeschicht mehrerer Halteteller gebracht wird. Anschliessend wird die Hotmelt-Klebeschicht durch ein Induktions-Heizgerät aufgeschmolzen und die Klebestelle mittels eines Haltemagneten bis zum Erreichen einer festen Verbindung zwischen Halteteller und Fassadenelement fixiert.
[0005] Die EP 2 180 115 offenbart ein Verbindungsteil für die Befestigung von einer Gebäudehüllenverkleidung an einem Tragwerk, wobei das Verbindungsteil ein erstes und ein zweites Endstück umfasst, die über ein Distanzglied verbunden sind, das im Wesentlichen den Raum zwischen Tragwerk und Gebäudehüllenverkleidung überbrückt. Das Distanzglied ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und besteht aus einem Material, dessen Wärmeleitfähigkeit höchstens 20 W/(m K) beträgt, um den Wärmeübergangswiderstand zwischen den Endstücken zu erhöhen.
[0006] Den bekannten Konsolen ist gemeinsam, dass zur Justierung die Länge des auskragenden Verbindungsteils angepasst wird. Dies erfordert jedoch ......
Aufgabe
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Konsole vorzuschlagen, die kostengünstig herstellbar und mit deren Hilfe eine Unterkonstruktion einer vorgehängten Fassade rasch erstellt werden kann. Insbesondere ist ein Ziel, eine Konsole vorzuschlagen, mit der der Abstand einer Lattung zur Tragkonstruktion mit wenig Aufwand eingestellt werden kann. Ein weiteres Ziel ist es, eine Fassadenunterkonstruktion vorzuschlagen, die sich mit geringerem Aufwand als herkömmliche Fassadenunterkonstruktionen realisieren lässt.
Beschreibung
[0008] Diese und weitere Ziele werden durch den Gegenstand gemäss Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Gegenstands sind in den Unteransprüchen definiert.
[0009] Die Erfindung betrifft eine Konsole für die Anbringung einer Fassadenbekleidung an einem Tragwerk. Die Konsole umfasst ein Fussteil, ein Distanzteil und ein Kopfteil mit einer Befestigungsmöglichkeit für die Anbringung eines Kantholzes.
[0010] Die erfindungsgemässe Konsole zeichnet sich nun dadurch aus, dass das Kopfteil ein U-Profil mit einer Basis und zwei Schenkeln ist und in den Schenkeln
[0011] Befestigungsdurchgänge und einen Schlitz zur Befestigung eines Kantholzes aufweist, welcher sich in Richtung des Distanzteils erstreckt, und das Distanzteil einen Befestigungsabschnitt aufweist, welcher sich senkrecht zum Distanzteil erstreckt. Das Vorsehen eines Schlitzes hat den Vorteil, dass das Kantholz zuerst in der Konstruktion fixiert und anschliessend noch ausgerichtet werden kann. Dabei wird das Kantholz zunächst mittels lediglich einer Schraube, die durch den Schlitz hindurch ins Kantholz getrieben wird, am Kopfteil befestigt. Die Länge des Schlitzes definiert dabei die Distanz, um welche sich das Kantholz noch hin- und herbewegen und ausrichten lässt. Diese Art des Ausrichtens hat den Vorteil, dass die Länge der Konsole unverändert bleiben kann. Die Verwendung eines U-Profils hat den Vorteil, dass das Kantholz von diesem von drei Seiten her gehalten ist.
[0012] Wenn die Befestigungsdurchgänge vorzugsweise in kurzem Abstand vom distalen Rand des Kopfteils ausgeführt sind, kann das Kantholz maximal ausgerichtet werden. Der Holzquerschnitt des Kantholzes ist dabei abgestimmt auf den Abstand zwischen den Befestigungsdurchgängen und dem Schlitz. Im Normalfall muss das Kantholz im Querschnitt eine solche Kantenlänge haben, dass die Befestigungsdurchgänge und der Schlitz abgedeckt sind. Zusätzlich soll ein bestimmter Überstand von vorzugsweise ca. 1 cm vorhanden sein, damit die Befestigungsschraube in einem Abstand zum Rand ins Holz schraubbar ist.
[0013] Vorzugsweise sind die einander gegenüberliegenden Befestigungsdurchgänge in den beiden Schenkeln versetzt zueinander angeordnet, damit die Befestitungsschrauben, die von gegenüberliegenden Seiten her ins Kantholz geschraubt werden, nicht aufeinandertreffen können.
[0014] Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist Kopfteil drehbar am Distanzteil angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die Kanthölzer auch noch nach der Montage der Konsole am Tragwerk rotiert werden kann. So können mit der Konsole verbundene Kanthölzer senkrecht oder waagrecht oder in einem beliebigen anderen Winkel angeordnet werden, z.B. im Giebelbereich.
[0015] Das Distanzteil weist einen Befestigungsabschnitt auf, welcher sich senkrecht zum Distanzteil erstreckt. Am Befestigungsabschnitt kann das Kopfteil drehbar befestigt sein.
[0016] Vorteilhaft ist Basis des U-Profils mit einem Niet oder einer Schraube mit dem Befestigungsabschnitt verbunden. Dies ist eine einfache und kostengünstige Befestigungsart und kann gleichzeitig dafür sorgen, dass das Kopfteil drehbar bleibt. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform sind das Fussteil und das Distanzteil einstückig ausgebildet. Für die Herstellung können das Fussteil und das Distanzteil aus einem Metallblech, inbesondere aus einem Alublech oder Stahlblech, ausgestanzt oder mit Hilfe eines Schneidgeräts, z.B. Laser, ausgeschnitten und danach abgekantet werden. Vorzugsweise ist das Fussteil der Konsole eine rechteckige Platte mit einer Längsseite und einer Breitseite.
[0017] Zweckmässigerweise ist das Fussteil so ausgebildet, dass daran ein Thermostop mittels einer Form- oder Reibschlussverbindung befestigbar ist, also beispielsweise eingeschnappt oder aufgeschoben werden kann. Dazu kann das Fussteil in kurzem Abstand von der Biegekante einen oder mehrere Stege aufweisen. Diese lassen sich herstellen, indem aus einem flachen Blech zunächst die Kontur der Konsole ausgeschnitten wird. Zusätzlich werden da, wo die spätere Biegekante zu liegen kommt, ein oder mehrere U-förmige Stege ausgeschnitten, die so positioniert werden, dass die spätere Biegekannte die Stege ausspart. Dies führt dann dazu, dass nach dem Abkanten des Distanzteils Stege übrigbleiben, die Teil des flachen Fussteils sind und über die Biegekante hinausragen.
[0018] Das Fussteil besitzt Bohrungen, vorzugsweise zwei senkrecht zueinander aufeinander stehende Langlöcher, für die Aufnahme von Befestigungsschrauben. Das Vorsehen von zwei Langlöchern im Fussteil hat den Vorteil, dass die Konsole nach dem Anbringen von Bohrungen im Tragwerk noch ausgerichtet werden kann.
[0019] Vorteilhaft ist ein Thermostop vorhanden, der am Fussteil vorzugsweise lösbar befestigbar ist. Der Thermorstop ist aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, das den Wärmefluss weitgehend unterbricht.
[0020] Vorteilhaft der weist Thermostop eine Grundplatte mit zwei einander gegenüberliegenden und nach oben abstehenden Seitenwänden auf, die nach innen orientierte Hinterschneidungen aufweisen. Dies erlaubt es, den Thermostop am Fussteil formschlüssig zu befestigen, indem die einander gegenüberliegenden Seitenkanten des Fussteils mit den Hinterschneidungen zusammenwirken.
[0021] Gemäss einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist das Distanzteil aus einem Material mit einem niedrigen Wärmeleitkoeffizienten, insbesondere einem faserverstärkten Kunststoff, hergestellt. Dies hat den Vorteil, dass kein Thermostop erforderlich ist und eine gute thermische Trennung zwischen Kopfteil und Fussteil realisiert ist.
[0022] Vorteilhaft sind das Fuss- und das Kopfteil jeweils mit separaten Befestigungsmitteln mit dem Distanzteil verbunden sind. Dies hat den Vorteil, dass die Länge der Konsole veränderbar ist.
[0023] Vorteilhaft ist an der Oberseite des Fussteils ein Anschlussteil vorhanden, welches eine Aufnahme für das Distanzteil aufweist. Durch die Aufnahme ist ein Ende des Distanzteils jeweils fest umschlossen.
[0024] Zweckmässigerweise ist das Kopfteil mittels eines Winkelprofils mit dem Distanzteil verbunden, wobei das Winkelprofil einen ersten Schenkel aufweist, der einen Befestigungsabschnitt für das Kopfteil bildet. Am zweiten Schenkel eine Aufnahme für das distale Ende des Distanzteils ausgebildet oder angeordnet.
[0025] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fassadenkonstruktion mit einer Mehrzahl an einer Tragstruktur angeordneten Konsolen gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13, einer an den Kopfteilen der Konsolen angeordnete Lattung und einer an der Lattung angeordneten Fassadenbekleidung.
[0026] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Figur 1: Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Konsole bestehend aus einem Fussteil und einem daran angeordneten Thermostop, einem Distanzteil und einem Kopfteil, an welchem ein Kantholz angeordnet ist, und in einer Seitenansicht;
Figur 2: Die Konsole von Fig. 1 in Draufsicht;
Figur 3: Ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Konsole, bei welcher das Distanzteil aus einem Material mit einem kleinen Wärmeleitkoeffizienten besteht;
Figur 4: Die Konsole von Fig. 3 in Draufsicht;
Figur 5: Ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Konsole analog der Konsole von Fig. 1, bei welchem das Kopfteil für einen anderen Holzquerschnitt ausgelegt ist; und
Figur 6: Die Konsole von Fig. 6 in Draufsicht;
Figur 7: Eine Stirnansicht einer Hausfassade (ohne Vorsatzschale) mit einer senkrechten Grundlattung, die an erfindungsgemässen Konsolen montiert ist;
Figur 8: Einen Vertikalschnitt durch eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit einer senkrechten Grundlattung, einer horizontalen Konterlattung und einer Fassadenbekleidung aus Holzbrettern;
Figur 9: Einen Horizontalschnitt durch die Fassade von Fig. 8.
[0027] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Konsole 11a, an welcher eine Bekleidung einer vorgehängten Fassade anordenbar ist. Die Konsole 11a wird auf oder an einem Tragwerk (in den Figuren 1 und 2 nicht gezeigt) befestigt und umfasst ein Fussteil 13a, ein Distanzteil 15a und ein Kopfteil 17, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel das Fussteil 13a und das Distanzteil 15a einstückig ausgebildet sind. Am distalen Ende des Distanzteils 15a ist ein Befestigungsabschnitt 19 vorgesehen, an welchem das Kopfteil 17 mittels eines Niets 21 oder einer Schraube vorzugsweise drehbar angeordnet ist. Am Kopfteil 17 ist ein Kantholz 23 angeordnet, an welchem dann eine Bekleidung einer Fassade befestigbar ist.
[0028] Nachdem der Untergrund des Tragwerks nie vollkommen glatt und eben ist, sind bekannte Konsolen oftmals mehrteilig ausgeführt, um deren Länge veränderbar zu gestalten, damit mit diesen eine senkrecht ausgerichtete Fassadenbekleidung erstellt werden kann.
[0029] Vorliegend wird jedoch erfindungsgemäss ein anderer Weg beschritten, indem nicht die Länge der Konsole veränderbar ausgeführt ist, sondern das Kopfteil 17 so gestaltet ist, dass das Kantholz 23 relativ zu diesem leicht justierbar ist, d.h. dass der Abstand des Kantholzes 23 zum Fussteil 13a in einem Bereich von mehreren Zentimetern einstellbar ist. Zu diesem Zweck ist am Kopfteil 17 ein Schlitz 25 und mehrere Befestigungsdurchgänge 31 zur Aufnahme von Schrauben 33 vorgesehen, mit denen das Kantholz 23 am Kopfteil festschraubbar ist. Der Schlitz 25 hat eine Länge von ca. 4 bis ca. 10 cm, abhängig vom Holzquerschnitt, und erstreckt sich in Längsrichtung 27 der Konsole 11a. Die Befestigungsdurchgänge 31 wiederum befinden sich vorzugsweise in kurzem Abstand, vorzugsweise zwischen 1 und 2 cm, zum distalen Rand 29 des Kopfteils 17, damit sich ein möglichst grosser Justierbereich ergibt.
[0030] Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Kopfteil 17 ein U-Profil mit einer Basis 35 und zwei einander gegenüberliegenden Schenkeln 37a und 37b. In der Mitte der Basis 35 ist ein Bohrloch 39 für den Niet 21 vorgesehen. Je zwei Befestigungsdurchgänge 31 sind in beiden Schenkeln 37a und 37b vorgesehen, wobei diese vertikal versetzt zueinander sind, damit einander gegenüberliegende Befestigungsschrauben 33 nicht aufeinandertreffen können.
[0031] Am Fuss des Distanzteils 15 sind Aussparungen 39 vorgesehen, wobei das ausgesparte Material Stege 41 bilden, die in der Draufsicht der Fig. 2 über das Distanzteil 15 hinausragen.
[0032] Im Fussteil sind zwei in Abstand von- und senkrecht zueinander angeordnete Langlöcher 42 vorgesehen, die der Aufnahme von Befestigungsschrauben (nicht dargestellt) dienen, mit denen sich das Fussteil an einem Tragwerk befestigen lässt.
[0033] Die Konsole 11a gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel lässt sich aus einem grösseren Stahlblech ausstanzen und dann durch anschliessendes Abkanten in die endgültige Form biegen, wobei an der Stelle, wo die Aussparungen 40 resp. Stege 41 vorgesehen sind, vorgängig U-förmige Schlitze herausgeschnitten werden, z.B. mit einem Schneidlaser. Die Stege 41 bilden sich dann von selbst, wenn das Distanzteil 15a durch Abbiegen im Abstand zur einen Seitenkante gebildet wird.
[0034] Zur Vermeidung einer Wärmebrücke wird unter dem Fussteil 13 vorzugsweise ein Thermostopp 43 angeordnet. Der Thermostopp 43 ist aus einem Material mit einem niedrigen Wärmeleitkoeffizienten herstellt, z.B. aus Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan oder einem anderen Kunststoff. Es können auch rezyklierte Kunststoffe eingesetzt sein. Der Thermostopp hat eine Grundplatte 45, von welcher an zwei einander gegenüberliegenden Seiten zwei Seitenwände 46 nach oben abragen. Die Seitenwände 46 haben nach innen orientierte Hinterschneidungen 48, welche die gegenüberliegenden Kanten des Fussteils 13a in Eingriff nehmen können. Im Fussteil 13a können Aussparungen 47 für die Befestigungsmittel vorgesehen sein.
[0035] Das zweite Ausführungsbeispiel einer Konsole 11b gemäss den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel 1 darin, dass das Distanzteil 15b aus einem Material mit einem niedrigen Wärmeleitkoeffizienten, vorzugsweise aus einem faserverstärktem Kunststoff hergestellt ist. Als Verstärkungsmaterialien kommen insbesondere Glas-, Kohle oder Aramidfasern in Betracht.
[0036] Die Konsole 11b besitzt ein Fussteil 13b mit einer Bodenplatte 49, von welcher ein Anschlussstück 51 abragt. Am Anschlussstück 51 ist eine zylindrische Aufnahme 53 für das eine Ende des Distanzteils 15b vorgesehen oder ausgebildet. Das Distanzteil 15b ist mit einem ersten Ende in der Aufnahme 53 formschlüssig aufgenommen und mittels zweier Nieten 55 festgeschraubt.
[0037] Die Verbindung zum Kopfteil 17 ist durch ein Winkelprofil 59 realisiert. Der eine Schenkel des Winkelprofils 59 bildet den Befestigungsabschnitt 19 und der andere Schenkel 61 ist mit dem Distanzteil 15b verbunden. Analog zum Anschlussstück 51 ist auch hier eine Aufnahme 63 ausgebildet oder angeordnet, welche das Distanzteil 15b formschlüssig aufnehmen kann. Im Schenkel 61 sind zwei Reihen von in Abstand voneinander angeordnete Bohrungen 65 vorgesehen. Jeweils zwei in gleicher Distanz vom Befestigungsabschnitt 19 vorgesehene Bohrungen 65 korrespondieren mit entsprechenden Bohrungen im Distanzteil 15b. Mittels Nieten 69 ist das zweite Ende des Distanzteils 15b am Schenkel 61 fixiert, wobei der Abstand zwischen dem Fussteil 13a und dem Kopfteil 17 in Stufen, d.h. im Abstand der Bohrungen voneinander, veränderbar ist. Dies hat den Vorteil, dass mit dem gleichen Distanzteil 15b Konsolen 11b unterschiedlicher Länge hergestellt werden können, welche dann für unterschiedliche Dämmstärken einsetzbar sind.
[0038] Die Fig. 5 und 6 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Konsole 11c, welche sich von derjenigen der Fig. 1 und 2 lediglich darin unterscheidet, dass das Kopfteil 17 für die Aufnahme eines Kantholzes mit einem rechteckigen Querschnitt, z.B. der Abmessungen 45mm x 90mm ausgelegt ist. Entsprechend sind die Schenkel 37a und 37b bedeutend länger als beim oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel.
[0039] Fig. 7 zeigt die Fassade 71 eines Hauses, bei welcher Fassade die Konsolen 11b in einem Raster am Tragwerk 73 angeordnet sind. An den Konsolen 11b sind Kanthölzer 23 senkrecht angeordnet. Unter dem Giebel 75 ist eine Reihe von Konsolen parallel und in kleinem Abstand zum Unterdach 77angeordnet, an denen die Lattung ebenfalls parallel zum Giebel 75 verläuft.
[0040] Die Figuren 8 und 9 zeigen den Aufbau der Unterkonstruktion für eine vorgehängte und hinterlüftete Fassadenbekleidung 79 näher im Detail. An einem Tragwerk 73 sind im Abstand voneinander Konsolen 11b angeordnet, die mittels Befestigungsschrauben 81 festgemacht sind. Auf das Tragwerk 73 ist eine erste Dämmschicht 83 aufgebracht, die entweder ans Tragwerk 73 geklebt oder mittels spezieller Schrauben (nicht gezeigt) daran festgeschraubt ist. An den Kopfteilen 17 sind Kanthölzer 23 angeordnet, die zusammen eine Grundlattung bilden, die senkrecht ausgerichtet wird. Der Raum zwischen den Kanthölzern 23 der Grundlattung ist durch eine zweite Dämmschicht 85 ausgefüllt. Auf die Grundlattung ist eine Konterlattung 87 aufgebracht, die für einen hinterlüfteten Raum 89 zwischen der zweiten Dämmschicht und der an der Konterlattung 87 angebrachten Fassadenbekleidung 79 sorgt.
[0041] Mit Hilfe der erfindungsgemässen Konsolen lässt sich rasch eine Unterkonstruktion für eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung 79 aufbauen. Dazu werden zunächst die Konsolen 11 in einem Raster am Tragwerk 73 montiert (siehe Fig. 7). Danach werden Dämmplatten am Tragwerk 73 angebracht und der Raum zwischen den Konsolen 11 mit diesen vollständig ausgefüllt. Anschliessend werden an den Konsolen 11 Kanthölzer 23 fixiert, ausgerichtet und dann festgeschraubt. Die einzelnen Arbeitsschritte sind dabei: Fixieren des Kantholzes 23 mit Hilfe einer Schraube 91, die durch den Schlitz 25 ins Kantholz eingeschraubt wird, fixiert. Die Schraube 91 wird dabei nicht vollständig ins Holz eingeschraubt, sondern nur so weit, dass das Kantholz am Kopfteil 17 gehalten ist. Die Schraube 91 darf nur so weit ins Holz geschraubt werden, dass das Kantholz 23 noch ausgerichtet werden kann. Danach wird das Kantholz 23 senkrecht resp. in einem definierten Abstand zum Tragwerk 73 ausgerichtet und mittels mehrerer Schrauben 33 durch die Befestigungsdurchgänge 31 hindurch am Kopfteil 17 festgeschraubt.
[0042] Da die Kopfteile 17 frei drehbar sind, müssen die Kanthölzer 23 nicht zwangsläufig senkrecht angeordnet werden, sondern können waagrecht oder in einem beliebig anderen Winkel, z.B. im Bereich eines Giebels (siehe Fig. 7), ausgerichtet werden, ohne dass die Konsolen nochmals gelöst werden müssten. Dies hat den Vorteil, dass die Konsole selbst nicht in einer ganz bestimmten Ausrichtung am Tragwerk fixiert werden muss.
[0043] Zusammen definieren die Kanthölzer 23 eine Grundlattung. Der Raum zwischen den Kanthölzern wird anschliessend mit einer zweiten Lage eines Dämmstoffs 85 ausgefüllt. Auf die Grundlattung wird sodann eine Konterlattung 87 bestehend aus waagrecht angeordneten Latten geschraubt. An die Konterlattung 87 wird sodann die Fassadenbekleidung 79, auch Vorsatzschale genannt, geschraubt, die im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 7 bis 9 aus senkrechten Brettern besteht, in der Praxis jedoch auch Zementfaserplatten, Steinplatten oder dergleichen sein können.
[0044] Eine Konsole für die Anbringung einer Fassadenbekleidung an einem Tragwerk besteht aus einem Fussteil, einem Distanzteil und einem Kopfteil. Das Kopfteil weist Befestigungsdurchgänge zur Befestigung eines Kantholzes und einen Schlitz auf, welcher sich in Richtung des Distanzteils erstreckt. Der Schlitz ermöglicht bei der Erstellung der Unterkonstruktion für eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung die provisorische Fixierung eines Kantholzes am Kopfteil. Die provisorische Fixierung des Kantholzes geschieht, indem dieses mittels einer in den Schlitz eingesetzten Schraube am Kopfteil provisorisch befestigt wird derart, dass dieses relativ zum Kopfteil noch ausgerichtet werden kann. Erst nach der Justierung des Kantholzes erfolgt dann die definitive Fixierung mit Schrauben. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kopfteil drehbar am Distanzteil angeordnet. Dies ermöglicht, das Kantholz auch nach der Montage der Konsole noch winkelmässig auszurichten.
Legende
[0045] 11a, 11b,11c Konsole 13a, 13b Fussteil 15a, 15b Distanzteil 17 Kopfteil 19 Befestigungsabschnitt 21 Niet 23 Kantholz 25 Schlitz 27 Längsrichtung der Konsole 29 Rand 31 Befestigungsdurchgänge 33 Schrauben 35 Basis des U-Profils 37a, 37b Schenkel des U-Profils 39 Bohrloch in der Basis 35 40 Aussparungen 41 Stege 42 Langlöcher 43 Thermostopp 45 Grundplatte 46 Seitenwände 47 Aussparungen in der Grundplatte 48 Hinterschneidungen 49 Anschlussstück 51 Bodenplatte 53 Proximale Aufnahme für das Distanzteil 55 Nieten 59 Winkelprofil 61 Schenkel des Winkelprofils 63 Distale Aufnahme für das Distanzteil 65 Bohrungen im Schenkel 61 67 Schrauben 69 Schraubenmutter 71 Hausfassade 73 Tragwerk 75 Giebel 77 Unterdach 79 Fassadenbekleidung 81 Befestigungsschrauben 83 Erste Dämmschicht 85 zweite Dämmschicht 87 Konterlattung 89 Raum zwischen Fassadenbekleidung und zweiter Dämmschicht 91 Schraube zur vorläufigen Fixierung des Kantholzes bei der Montage

Claims (17)

1. Konsole (11) für die Anbringung einer Fassadenbekleidung an einem Tragwerk, insbesondere an einer Gebäudewand, mit – einem Fussteil (13a, 13b), – einem Kopfteil (17) mit einer Befestigungsmöglichkeit (31,33) für die Anbringung eines Kantholzes (23), und – einem senkrecht vom Fussteil (13a, 13b) abragenden Distanzteil (15a,15b), das das Fussteil (13a,13b) mit dem Kopfteil (17) verbindet,dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (17) ein U-Profil mit einer Basis (35) und zwei Schenkeln (37a,37b) ist und in den Schenkeln (37a,37b) Befestigungsdurchgänge (31) und einen Schlitz (25) zur Befestigung eines Kantholzes (23) aufweist, welcher sich in Längsrichtung (27) des Distanzteils (15a,15b) erstreckt, und das Distanzteil (15a,15b) einen Befestigungsabschnitt (19) aufweist, welcher sich senkrecht zum Distanzteil (15a,15b) erstreckt.
2. Konsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsdurchgänge (31) in kurzem Abstand vom distalen Rand (29) des Kopfteils (17), vorzugsweise zwischen 1 und 2 cm zum distalen Rand (29), ausgeführt sind, wobei die einander gegenüberliegenden Befestigungsdurchgänge (31) vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet sind.
3. Konsole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (17) drehbar am Distanzteil (15a,15b) angeordnet ist.
4. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (35) des U-Profils mit einem Niet (21) oder einer Schraube mit dem Befestigungsabschnitt (19) verbunden ist.
5. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil (13a) und das Distanzteil (15a) einstückig ausgebildet sind und vorzugsweise aus einem Metallblech, insbesondere Alu- oder Stahlblech, hergestellt sind.
6. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil (13a, 13b) eine vorzugsweise rechteckige Platte mit einer Breit- und einer Längsseite und so ausgebildet ist, dass daran ein Thermostop mittels einer Form- oder Reibschlussverbindung befestigbar ist.
7. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil (13), das Distanzteil (15a) und vorzugsweise der Befestigungsabschnitt einstückig ausgebildet sind und durch Ausstanzen und/oder Laserschneiden und anschliessendem Abkanten hergestellt sind.
8. Konsole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Fuss des Distanzteils eine oder mehrere Aussparungen (40) vorgesehen sind, die Biegekante zwischen Fussteil (13) und Distanzteil (15) sich in kurzem Abstand von einer Längskante des Fussteils befindet und das ausgesparte Material ein oder mehrere Stege (41) bilden, die sich in der Draufsicht auf das Fussteil über das Distanzteil hinaus erstrecken.
9. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Thermostop (43) vorhanden ist, der am Fussteil (13a) vorzugsweise lösbar befestigbar ist und der Thermostop (43) vorzugsweise eine Grundplatte mit zwei einander gegenüberliegenden und nach oben abstehenden Seitenwänden (46) aufweist, die nach innen orientierte Hinterschneidungen (48) aufweisen.
10. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil Bohrungen, insbesondere zwei senkrecht aufeinander stehende Langlöcher (42), für die Aufnahme von Befestigungsschrauben (81) aufweist.
11. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 6, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzteil (15b) aus einem Material mit einem niedrigen Wärmeleitkoeffizienten, insbesondere einem faserverstärkten Kunststoff, hergestellt ist und das Fuss- (13b) und das Kopfteil (17) vorzugsweise jeweils mit separaten Befestigungsmitteln (55,69) mit dem Distanzteil (15b) verbunden sind.
12. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Fussteils (13b) ein Anschlussteil (51) vorhanden ist, welches eine Aufnahme (53) für das Distanzteil aufweist.
13. Konsole nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (17) mittels eines Winkelprofils (59) mit dem Distanzteil (15b) verbunden ist, wobei das Winkelprofil einen ersten Schenkel aufweist, der einen Befestigungsabschnitt für das Kopfteil (17) bildet, und einen zweiten Schenkel (61), an welchem eine Aufnahme (63) für das distale Ende des Distanzteils (15b) ausgebildet oder angeordnet ist.
14. Fassadenkonstruktion mit einer Mehrzahl an einer Tragstruktur angeordneten Konsolen (11a; 11b) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13, einer an den Kopfteilen (17) der Konsolen angeordnete Lattung (23) und einer an der Lattung (23), gegebenfalls einer an der Lattung (23) angeordneten Konterlattung (87), angeordneten Fassadenbekleidung.
15. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil (13a;13b), Distanzteil (15a; 15b) und Befestigungsabschnitt (19) der an der Tragstruktur angeordneten Konsolen (11a; 11b) zusammen in der Draufsicht U-förmig ausgebildet sind.
16. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lattung durch ein Kantholz gebildet ist, das im Querschnitt eine solche Kantenlänge hat, dass die Befestigungsdurchgänge und der Schlitz abgedeckt sind und zusätzlich vorzugsweise ein bestimmter Überstand von ca. 1 cm vorhanden ist.
17. Fassadenkonstruktion nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Tragwerk (73) eine erste Dämmschicht (83) aufgebracht und der Raum zwischen den Kanthölzern (23) der Grundlattung durch eine zweite Dämmschicht (85) ausgefüllt ist.
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