CH699227A2 - Einrichtung zum senkrechten Parkieren eines Fahrrades. - Google Patents
Einrichtung zum senkrechten Parkieren eines Fahrrades. Download PDFInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H3/00—Separate supports or holders for parking or storing cycles
- B62H3/12—Hanging-up devices
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Abstract
Mit der Einrichtung kann ein Fahrrad (6) schnell und platzsparend an einer Wand (7) geparkt werden. Der Boden bleibt frei. Das Fahrrad (6) wird formschlüssig und schonend gehalten. Die Einrichtung kann auch von schwächeren Personen benützt werden. Die Einrichtung nutzt die Konstruktion des Fahrrades (6) für einen einfachen Bewegungsablauf beim Parkieren. Wesentliche Bestandteile sind Einhängefinger (3) und Gegenhalter (4) für das Vorderrad sowie Tragraste (1) und Positionierungshalter (14) für das Hinterrad.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Parkieren eines Fahrrades in senkrechter Lage, mit einer oberen Haltevorrichtung für das Vorderrad und einer unteren Haltevorrichtung für das Hinterrad, insbesondere eine Vorrichtung für das senkrechte und bodenfreie Parken eines Fahrrades (Vorderrad über dem Hinterrad). [0001] Die heute bestehenden Fahrradparkiereinrichtungen erfordern einen grossen Kraftaufwand (Wandhaken), oder sind technisch sehr aufwendig und bieten nicht den gleichen Halt (Lift). Eine mit der Erfindung vergleichbare Lösung ist auf dem Markt nicht anzutreffen. Bekannte Lösungen [0002] Der einfache oder verbesserte Wand- oder Deckenhaken. Hier ist das Parken des Fahrrades schwierig und für kleine und schwächere Personen nicht möglich. Das Fahrrad ist nicht gut fixiert. Der sogenannte Bike-Parker. Beim Bike-Parker wird das Parken des Fahrrades durch einen vorgespannten Hebelarm unterstützt. Die Vorrichtung ist sehr kompliziert. Die Handhabung ist nicht einfach. Unsachgemässes Bedienen durch Unbefugte kann zu Verletzungen führen. Der Platzbedarf für den Parkvorgang ist gross. Ein nicht genutzter Bügel steht störend im Raum. Der Lift-Parker. Hier wird das Fahrrad über das Vorderrad, mit Hilfe eines Elektro-Antriebs, angehoben. Der Parkvorgang dauert sehr lang. Die Vorrichtung ist aufwendig und nicht wartungsfrei. Beschreibung der Erfindung [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrrad auf einfache Art, schnell, schonend und gut fixiert, in senkrechter Lage zu parken. Die Einrichtung muss auch von schwächeren Personen benützt werden können. Sie soll an der Wand oder auf dem Boden befestigt werden können. Im Weiteren soll die Einrichtung durch einfache und klare Formen geprägt sein und ein minimales Verletzungsrisiko in sich bergen. [0004] Diese Aufgabe wird bei einer Parkiereinrichtung der eingangs definierten Art erfindungsgemäss durch die Merkmale gemäss dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 gelöst. [0005] Dank der beim Parken erzeugten Aufwärtsbewegung dreht sich das Vorderrad selbstständig in eine End-Position, aus der es sich nur in Abwärtsbewegung wieder lösen kann. [0006] Das Hinterrad steht auf zwei Punkten (Tragraste und Positionierungshalter) im sichern Gleichgewicht. [0007] Die Einrichtung kann in beliebigem Winkel zu einer Wand befestigt werden. Es zeigen: <tb>Fig. 1<sep>rein schematisch den Beginn des Parkvorganges (Phase 1). <tb>Fig. 2<sep>die Parkstellung (nach Abschluss des Parkvorganges, d.h. Phase 2) und <tb>Fig. 3<sep>eine praktische Ausführung einer erfindungsgemässen Fahrrad-Parkeinrichtung, rein schematisch in perspektivischer Darstellung. [0008] Anhand von Fig.1 und 2, welche rein schematisch eine erfindungsgemässe Einrichtung zeigen, seien nachstehend zuerst die Phasen des Parkvorganges beschrieben: <tb>a.<sep>Das Fahrrad 6 wird mit Schwung über dem Hinterrad 6' aufgerichtet und in das instabile Gleichgewicht gebracht. <tb>b.<sep>In dieser Position wird das Fahrrad 6' mit dem Vorderrad 6'' am Einhängefinger 3 eingehängt (Fig. 1). <tb>c.<sep>Durch gleichzeitiges leichtes Ziehen an der Lenkstangenmitte, zum Stabilisieren des Fahrrades und Drücken auf den Sattel wird das Fahrrad über die Tragraste 1 gegen den Positionierungshalter 2 in die Parkposition gefahren. <tb>d.<sep>Das Fahrrad ist geparkt (Fig. 2). <tb>e.<sep>Durch gleichzeitiges leichtes Ziehen an der Lenkstangenmitte, zum Stabilisieren des Fahrrades und durch Ziehen am Sattel kann das Fahrrad wieder aus der Parkstelllung gelöst werden. Vorteile der Erfindung [0009] Die Fixierung erfolgt ohne bewegliche Teile. Die Vorrichtung ist absolut wartungsfrei. Die Vorrichtung ist für Unbefugte absolut ungefährlich, praktisch keine Verletzungsgefahr. Die Lösung ist einfach und formschön. Die Vorrichtung kann auch von schwächeren Personen genutzt werden. Die Vorrichtung kann auch an einer halbhohen Mauer befestigt werden. Das Fahrrad wird vollumfänglich und absolut schonend fixiert. Ausführungsbeispiel [0010] Der Fahrrad-Wandparker gemäss Fig. 3besteht aus folgenden Teilen: einer Tragkonstruktion einer oberen Haltevorrichtung für das Vorderrad einer unteren Haltevorrichtung für das Hinterrad [0011] Die Tragkonstruktion besteht aus einem geformten Stahlrohr 12, 15 und zwei damit verbundenen Wandbefestigungskonsolen 11 und 13. Die Rohrkonstruktion besteht aus einem langen vertikalen Teil 12, der unter anderem das Vorderrad stabilisiert, und einem am unteren Ende durch drei Biegungen geformten Tragarm 15. Die Wandkonsolen 11, 13 sind U-förmig aus einem Blech geschaffen, mit dem runden Teil zur Wand und an einem Schenkel mit der Rohrkonstruktion 12 verbunden. Die Verbindung zur Wand 7 erfolgt mit handelsüblichen Mitteln. Die untere Wandbefestigungskonsole 13 hat ein längeres freies Ende für die Positionierung des Hinterrades. [0012] Der Einhängefinger 3 und der Gegenhalter 4 sind beim gezeigten Beispiel in der Ausführung identisch. Eine andere Variante ist gestrichelt gezeigt. Die Konstruktion besteht aus einem horizontalen, in der Länge verstellbaren mittleren, zylindrischen Teil 8, einer Kugle 9 für die seitliche Sicherung und einem Verbindungsmittel 10 zum Rohr. Einhängefinger 3 und Gegenhalter 4 sind am Rohr 12 in der Höhe verstellbar angeordnet. [0013] Die untere Wandbefestigungskonsole 13 ist in ihrer zweiten Funktion als Positionierungshalter konzipiert. Die beiden Schenkel 13' 13" sind mit je einer Lochreihe versehen. Ein Anschlagbolzen 14, der die beiden Schenkel über zwei sich gegenüberliegende Löcher verbindet, kann in verschiedenen Positionen gesteckt werden, so dass der Abstand zwischen Positionierungshalter (hier 14) und Tragraste 1 einstellbar ist.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Parkieren eines Fahrrades in senkrechter Lage, mit einer oberen Haltevorrichtung für das Vorderrad und einer unteren Haltevorrichtung für das Hinterrad, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Haltevorrichtung einen seitlichen abstehenden Einhängefinger zum seitlichen Einführen des Vorderrades des über dem Hinterrad aufgerichteten Fahrrades und einen im Abstand oberhalb des Einhängefingers angeordneten Gegenhalter aufweist, welcher dazu vorgesehen ist, sich gegen das Äussere des eingehängten Vorderrades anzulegen, und dass die untere Haltevorrichtung eine ebenfalls seitlich abstehende Tragraste aufweist, welche nach eingehängtem Vorderrad vom Hinterrad unter Beibehaltung des Berührungskontaktes überfahrbar ist, bis dieses im stabilen Gleichgewicht gegen einen Positionierungshalter zur Anlage gelangt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einhängefinger und Gegenhalter der oberen Haltevorrichtung aus einem Mittel bestehen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Abstand zwischen der oberen und unteren Haltevorrichtung der Grösse des zu parkierenden Fahrrades anzupassen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und untere Haltevorrichtung an einer Tragkonstruktion angebracht sind oder Teil dieser Tragkonstruktion bilden.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, das die Tragkonstruktion als vertikal anzubringendes Rohr, vorzugsweise aus Metall, ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Rohres seitlich absteht und so die Tragraste für das Hinterrad bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH11292008A CH699227A2 (de) | 2008-07-21 | 2008-07-21 | Einrichtung zum senkrechten Parkieren eines Fahrrades. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH11292008A CH699227A2 (de) | 2008-07-21 | 2008-07-21 | Einrichtung zum senkrechten Parkieren eines Fahrrades. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH699227A2 true CH699227A2 (de) | 2010-01-29 |
Family
ID=41620996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH11292008A CH699227A2 (de) | 2008-07-21 | 2008-07-21 | Einrichtung zum senkrechten Parkieren eines Fahrrades. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH699227A2 (de) |
-
2008
- 2008-07-21 CH CH11292008A patent/CH699227A2/de not_active Application Discontinuation
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