CH686343A5 - Verfahren und Einrichtung zur chargenweisen Behandlung eines teilchenfoermigen Gutes. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur chargenweisen Behandlung eines teil-chenförmigen Gutes.
Es sind verschiedene zur chargenweisen Behandlung eines teilchenförmigen Gutes dienende Wirbelschicht-Einrichtungen mit einem einzigen, durch einen Behälter begrenzten Wirbelraum bekannt, in dem das teilchenförmige Gut mit Gas, insbesondere Luft, verwirbelt und dabei einer Behandlung unterzogen werden kann. Diese kann zum Beispiel ausschliesslich aus einer Trocknung des Gutes bestehen. Häufig wird jedoch das Gut im Wirbelraum zuerst mit einer Flüssigkeit besprüht und dabei mit einem Überzug versehen oder granuliert und danach getrocknet.
Bei der Herstellung eines neuen Produkts werden üblicherweise zuerst zu Versuchszwecken relativ kleine Mengen des Produktes hergestellt. Wenn dann die kommerzielle Verwertung des Produkts beginnt, sind je nach Bedarf grössere Mengen des Produkts herzustellen. Wenn ein neues Produkt mit nur einem einzigen Wirbelraum aufweisenden Wirbelschicht-Einrichtungen herzustellen ist, werden üblicherweise zuerst in der Versuchsphase in einer kleinen Wirbelschicht-Einrichtung relativ kleine Gut-Chargen verarbeitet, deren Massen zum Beispiel in der Grösse von oder einigen wenigen Kilogrammen liegen. Für die kommerzielle Produktion werden dann grössere Einrichtungen verwendet, in denen je nach Bedarf Chargen mit Massen in der Grösse von 100 kg oder von 1000 kg und mehr behandelt werden können.
Dieses Vorgehen hat den Nachteil, dass für die Herstellung eines Produktes mehrere verschieden grosse Einrichtungen benötigt werden, deren Beschaffung und Installation grosse Kapitalinvestitionen erfordert. Wenn die Behandlung eines Gutes zuerst in einer kleinen und danach in einer grösseren Einrichtung durchgeführt wird, muss man für diesen häufig als «Scale up» bezeichneter Einrichtungswechsel jeweils durch weitere Versuche neue Verfahrensparameter ermitteln, um das Produkt mit der gewünschten Qualität wirtschaftlich herstellen zu können. Diese Versuche sind oft sehr zeitraubend und kostspielig. Zudem sind die bekannten, nur einen einzigen Wirbelraum aufweisenden Wirbelschicht-Einrichtungen meistens derart ausgebildet, dass zum Einbringen und Entnehmen einer Gut-Charge durch mindestens eine Person auszuführende Manipulationen erforderlich sind. Diese bekannten Einrichtungen können daher nicht vollständig automatisch betrieben werden und sind schlecht für einen 24-Stunden-Dauerbetrieb geeignet.
Es ist nun bereits eine Wirbelschicht-Einrichtung zum chargenweisen Trocknen eines Gutes bekannt und kurz in der WO-A-91/06365 beschrieben, die einen im Grundriss rechteckförmigen Kasten besitzt. Dieser ist durch Trennwände in mehrere Kammern unterteilt. Der Innenraum jeder Kammer bildet einen im Horizontalschnitt viereckigen Wirbelraum. Jede Kammer ist an ihrem untern Ende mit einem Gas-einlass und an ihrem oberen Ende mit einem Gas-
auslass versehen. Die Einrichtung besitzt einen Rüttelförderer mit einem oben offenen Kanal, der bei einem Guteinlass in den ersten Wirbelraum mündet. In jeder Trennwand ist eine Öffnung vorhanden, die wahlweise mit einer Klappe abgesperrt oder freigegeben werden kann. Der letzte Wirbelraum ist mit einem Gutauslass verbunden. Die Einrichtung besitzt ferner eine Pumpe und einen Gaserhitzer, dessen Ausgang über Gaszuleitungen mit den Gaseinlässen der verschiedenen Kammern verbunden ist.
Ferner sind Ventile vorhanden, mit denen die Luftzufuhr zu den verschiedenen Wirbelräumen und die Luftableitung von diesen wahlweise gesperrt oder freigegeben werden kann. Beim Betrieb dieser bekannten Einrichtung wird mit dem Rüttelförderer eine Gut-Charge in den ersten Wirbelraum eingebracht, danach sukzessive mittels Luft in den jeweils nächsten Wirbelraum transportiert, dabei in jedem Wirbelraum während einer gewissen Zeitdauer mit erhitzter Luft verwirbelt, und schliesslich durch den Gutauslass der letzten Kammer aus dem letzten Wirbelraum hinausbefördert.
Diese bekannte Einrichtung und das Verfahren zu deren Betrieb haben verschiedene Nachteile. Einer dieser Nachteile besteht darin, dass beim Betrieb allen Gaseinlässen auf die gleiche Temperatur erhitzte Luft zugeführt wird. Wenn diese Luft zum Beispiel eine ungefähr 80°C betragende Temperatur hat, hat auch das nach dem Trocknen aus dem letzten Wirbelraum herausgelangende Gut ungefähr diese Temperatur. Dies kann unerwünschte Veränderungen des Gutes verursachen. Beispielsweise kann das Gut abhängig von der Art seiner nach dem Austritt aus dem letzten Wirbelraum stattfindende Aufbewahrung und Weiterbehandlung noch weiter austrocknen und dabei die in vielen Fällen erwünschte Restfeuchtigkeit verlieren. Wenn das Gut nach dem Austritt aus dem letzten Wirbelraum noch längere Zeit in heissem Zustand in Kontakt mit der Umgebungsluft steht, können zudem unter Umständen unerwünschte chemische Reaktionen stattfinden. Ferner können die bekannten Einrichtungen ausschliesslich zum Trocknen eines Gutes und für keine andern Behandlungen von diesem benutzt werden.
Ein anderer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, dass zum Einbringen des Guts in den ersten Wirbelraum ein Rüttelförderer erforderlich ist und der in den ersten Wirbelraum mündende Guteinlass nicht dicht abgeschlossen werden kann.
Die im Horizontalschnitt viereckige Form der Wirbelräume hat den Nachteil, dass beim Verwirbeln und auch beim Weiterbefördern des Gutes von einem Wirbelraum in den nächsten Wirbelraum häufig ein Teil einer Gut-Charge in den Ecken der Wirbelräume verbleibt. Die Verwirbelung und/oder Weiterbeförderung des Gutes von einem Wirbelraum in den nächsten Wirbelraum wird manchmal zudem dadurch gestört, dass die pro Zeiteinheit in den verschiedenen Wirbelräume hineinströmenden und aus diesen hinausströmenden Gasmengen nicht die vorgesehenen Werte haben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
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Nachteile der bekannten Wirbelschicht-Verfahren zu beheben. Dabei soll insbesondere ausgehend vom Betriebsverfahren der zuletzt beschriebenen, mehrere Wirbelräume aufweisenden Einrichtung ermöglicht werden, eine Gut-Charge derart zu trocknen und/oder eventuell vor dem Trocknen noch anderen Behandlungen zu unterziehen, dass das Gut nach dem Austritt aus dem letzten Wirbelraum problemlos und ohne die Gefahr einer Qualitätsverschlechterung aufbewahrt und/oder weiterbehandelt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss einem Aspekt der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und gemäss einem andern Aspekt der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens und der Einrichtung gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anlage mit einer Wirbelschicht-Einrichtung zum Trocknen eines vorher in einer andern Einrichtung granulierten Gutes und die Fig. 2 eine schematische Darstellung von einem Teil einer Wirbelschicht-Einrichtung zum Besprühen und Trocknen eines Gutes.
Die in der Fig. 1 ersichtliche Anlage oder Einrichtung zum chargenweisen Granulieren und anschliessenden Trocknen eines Gutes besitzt eine Misch- und Granulier-Einrichtung 1. Diese weist zwei Granulier-Einheiten 3 und 4 auf. Jede Granu-lier-Einheit 3, 4 besitzt eine Kammer 5 mit einem zylindrischen Mantel, dessen Achse mindestens annähernd und beispielsweise genau horizontal ist. Die beiden Kammern sind an einem nicht gezeichneten Gestell befestigt. In jede Kammer 5 mündet ein Guteinlass 5a und ein Flüssigkeitseinlass 5b mit einer Zweistoffdüse zum Zersprühen einer Flüssigkeit. Ferner ist jede Kammer mit einem Gutauslass 5c versehen. In jeder Kammer 5 ist ein nicht gezeichneter, um deren Achse drehbarer Rotor angeordnet. Die beiden Granuliereinheiten 3, 4 können gleich oder ähnlich ausgebildet sein und betrieben werden wie die in der bereits zitierten Publikation WO-A-91/06 365 beschriebenen Granulier-Einheiten. Es wird daher hiermit ausdrücklich auf diese Publikation bezug genommen.
Die Gutauslässe 5c der beiden Granulier-Einheiten sind mit einer Homogenisiervorrichtung 5 verbunden. Diese besitzt ein Gehäuse, ein Sieb sowie einen Rotor und ermöglicht, allfällige Gutklumpen zu zerkleinern. Der Auslass der Homogenisiervorrichtung 6 ist über eine nach unten verlaufende, mindestens zum grössten Teil geneigte Leitung 7 mit der als Ganzes mit 9 bezeichneten, zur chargenweisen Trocknung des Gutes dienende Wirbelschicht-Einrichtung verbunden. Die Homogenisiervorrichtung 6 besitzt einen mit einem Filter versehenen Lufteinlass, durch den Umgebungsluft in den Innenraum der Homogenisiervorrichtung eingesaugt und filtriert werden kann. Abgesehen von diesem Lufteinlass sind die Innenräume der Gutauslässe 5c, der Homogenisier- und Zerkleinerungsvorrichtung 6 und der Leitung 7 gasdicht gegen die Umgebung abgeschlossen.
Die Wirbelschicht-Einrichtung 9 besitzt mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei und nämlich gleich drei separate, in kleinem Abstand nebeneinander angeordnete und lösbar am nicht gezeichneten Gestell befestigte Wirbelschicht-Behälter 11, 12, 13. Diese werden im folgenden in der Reihenfolge der Bezugszeichen als erster bzw. zweiter bzw. dritter und letzter Wirbelschicht-Behäl-ter bezeichnet. Jeder Behälter 11, 12, 13 hat eine Wandung 15 und ist im allgemeinen - d.h. abgesehen von mindestens einem durchsichtigen Fenster, Befestigungsmitteln, Anschluss-Stutzen und dergleichen - rotationssymmetrisch zu einer vertikalen Achse. Ferner sind die drei Behälter im allgemeinen identisch ausgebildet. Die Wandung 15 besteht aus mehreren lösbar miteinander verbundenen Teilen und bildet einen Mantel, der unten und oben je einen zylindrischen Abschnitt und dazwischen einen sich nach oben konisch erweiternden Abschnitt hat. In jedem Behälter ist ungefähr beim untern Ende des konischen Mantelabschnitts ein gasdurchlässiger Siebboden 17 angeordnet. Der obere, zylindrische Mantelabschnitt enthält ein Filter 19. Der zwischen dem Siebboden 17 und dem Filter 19 vorhandene Bereich des Innenraums der drei Behälter 11, 12, 13 bildet einen ersten Wirbelraum 21 bzw. einen zweiten Wirbelraum 22 bzw. einen dritten und letzten Wirbelraum 23. Jeder Behälter ist unterhalb des Siebbodens 17 mit einem Gaseinlass 25 und oberhalb des Filters 19 mit einem Gasauslass 27 versehen.
Jeder Behälter 11, 12, 13 ist mit zwei Gutanschlüssen versehen, die einen in den Wirbelraum des betreffenden Behälters mündenden Durchgang begrenzen. Der eine Gutanschluss des ersten Behälters 11 ist lösbar und dicht mit der Leitung 7 verbunden und bildet den Guteinlass 31 der ganzen Wirbelschicht-Einrichtung 9. Der andere Gutanschluss des ersten Behälters 11 ist durch ein hül-senförmiges Verbindungsstück lösbar und dicht mit dem einen Gutanschluss des zweiten Behälters 12 verbunden. Der Innenraum dieses Verbindungsstücks bildet zusammen mit den Durchgängen der durch dieses verbundenen Gutanschlüsse einen den ersten Wirbelraum 21 mit dem zweiten Wirbelraum 22 verbindenden, geraden, horizontalen Durchgang 33. Der andere Gutanschluss des zweiten Behälters 12 ist wiederum lösbar und dicht durch ein Verbindungsstück mit dem einen Gutanschluss des dritten und letzten Behälters 13 verbunden. Die Durchgänge der beiden letztgenannten Gutanschlüsse bilden zusammen mit dem Innenraum des letztgenannten Verbindungsstücks einen geraden, horizontalen Durchgang 34, der den zweiten Wirbelraum 22 mit dem dritten Wirbelraum 23 verbindet. Der andere Gutanschluss des letzten Behälters 13 dient als Gutauslass 35 des dritten und letzten Wirbelraums 23. Der Durchgang des Guteinlasses 31 mündet zum Beispiel in kleinem vertikalem Abstand vom Siebboden 17 des ersten
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Behälters 11 in den ersten Wirbelraum 21. Die Durchgänge der andern Gutanschlüsse der drei Behälter münden zum Beispiel etwas weiter unten als der Guteinlass 31 und nämlich unmittelbar über dem Siebboden 17 des betreffenden Behälters in dessen Wirbelraum. Es sei jedoch angemerkt, dass der den Guteinlass 31 bildende Gutanschluss in der gleichen Höhe angeordnet werden könnte wie die andern Gutanschlüsse, so dass sich dann die beiden Gutanschlüsse jedes Behälters zum Beispiel diametral gegenüberstehen. Jeder der sechs Gutanschlüsse ist als Absperrvorrichtung ausgebildet und mit einem verstellbaren Absperrelement 37 versehen, das zum Beispiel aus einer verschwenkbaren Klappe besteht. Die Absperrelemente können wahlweise in eine Schliess- und eine Freigabe-Stellung gebracht werden, in der sie den Durchgang des betreffenden Gutanschlusses mindestens eini-germassen und vorzugsweise vollkommen gasdicht abschliessen bzw. freigeben. Die Absperrelemente 37 befinden sich in den Durchgängen möglichst nahe bei der Mündung, bei welcher der durch das betreffende Absperrelement abschliess-bare Durchgang in einen Wirbelraum mündet. Die Absperrelemente können dann die Enden der Durchgänge in ihren Schliess-Stellungen mehr oder weniger bündig mit den Innenflächen der Wandungen 15 der Behälter abschliessen. Die Absperrvorrichtungen, welche die Guteinlässe bilden, sind vorzugsweise mit elektrischen oder pneumatischen Stellvorrichtungen zum Verstellen der Absperrelemente 37 ausgerüstet. Dabei können die beiden dem Durchgang 33 zugeordneten Absperrelemente entweder durch je eine separate oder durch eine für beide Absperrelemente gemeinsame Stellvorrichtung verstellbar sein. Entsprechendes gilt für die beiden dem Durchgang 34 zugeordneten Absperrelemente 37. Der Gutauslass 35 ist über eine kurze Leitung mit dem Guteinlass einer Trennvorrichtung 39 verbunden, die zum Beispiel durch einen Zyklon gebildet ist. Der Gutauslass 39a der Trennvorrichtung bildet den Gutauslass der gesamten Anlage.
Die Wirbelschicht-Einrichtung 9 besitzt Gasaufbe-reitungs- und Gasfördermittel 41. Diese besitzen einen Lufteinlass 43 zum Einlassen der als Gas dienenden, aus der Umgebung angesaugten Luft. Der Lufteinlass 43 ist mit dem Eingang eines Filters 44 verbunden. Dessen Ausgang ist mit dem Eingang eines Gaserhitzers 45 verbunden. Eine Gasmischvorrichtung 47 besitzt einen mit dem Ausgang des Gaserhitzers verbundenen Heissgaseingang 47a und einen Kaltgaseingang 47b, der durch eine den Gaserhitzer 45 überbrückende Leitung mit dem Ausgang des Filters 44 verbunden ist. Die Gasmischvorrichtung 47 besitzt für jeden Wirbelraum einen Gasausgang 47c. Jeder von diesen ist über ein Heissgasventil 48 und ein Kaltgasventil 49 mit dem Heissgaseingang 47a bzw. dem Kaltgaseingang 47b verbunden. Die Ventile 48, 49 sind als Drosselventile ausgebildet, mit denen die Durchströmung stetig dosiert oder ganz unterbunden werden kann. Jeder Ausgang 47c der Gasmisch Vorrichtung 47 ist über ein Stromregelventil 51 und über ein Ventil 53 zum wahlweisen Sperren oder Freigeben des Gasdurchgangs mit dem Gaseinlass 25 des zugeordneten Wirbelschicht-Behälters verbunden.
Der Gasauslass 27 des ersten Wirbelschicht-Behälters 11 ist über ein Ventil 55 zum wahlweisen Sperren oder Freigeben des Gasdurchgangs und über ein Stromregelventil 57 mit dem Eingang einer in der Art eines Ventilators ausgebildeten Pumpe 58 verbunden. Die Gasauslasse 27 der andern Wirbelschicht-Behälter 12 und 13 sind je über ein Ventil 55 zum wahlweisen Sperren und Freigeben des Gasdurchgangs - aber ohne zwischengeschaltetes Stromregelventil - mit dem Eingang der gleichen Pumpe 58 verbunden. Die Trennvorrichtung 38 besitzt einen Gasauslass, der über ein Ventil 56 mit dem Eingang der Pumpe 58 verbunden ist. Deren Ausgang ist mit einem in die Umgebung mündenden Luftauslass 59 verbunden.
Die Ventile 48, 49, 53, 55, 56 können zum Beispiel aus Klappen bestehende Absperr- und/oder Drosselelemente haben und sind vorzugsweise mit elektrischen oder pneumatischen Stellvorrichtungen zum Verstellen der Absperr- und/oder Drosselelemente versehen. Die Stromregelventile 53, 57 können zum Beispiel eine als verstellbares Drosselelement dienende Klappe aufweisen, an der eine diese gegen den Gasstrom drückende Feder angreift, deren Federkraft manuell einstellbar ist.
Die Einrichtung besitzt einen Temperatursensor 61 zum Messen der Temperatur des vom Gaserhitzer 45 erhitzten und der Gasmischvorrichtung 47 zugeführten Gases. In den die Gasmischvorrichtung 47 mit den Wirbelschicht-Behältern 11, 12, 13 verbindenden Gaszuleitungen ist je ein Temperatursensor 62 vorhanden, um die Temperatur des den Wirbelräumen zugeführten Gases zu messen. Ferner ist in jedem Wirbelraum 21, 22, 23 ein Temperatursensor 63 zum Messen der Temperatur des verwirbelten Gutes vorhanden. Zudem können noch Temperatursensoren 63 vorhanden sein, um die Temperaturen des aus den Wirbelräumen hinausströmenden Gases zu messen.
Die Anlage besitzt noch eine Steuervorrichtung 71. Diese besitzt elektronische Schaltungsmittel, insbesondere einen Prozessrechner, optische Signalgeber, wie Lämpchen und Leuchtdioden, mindestens eine Anzeige- und Registriervorrichtung, manuell bedienbare Bedienungselemente und eventuell pneumatische Elemente. Ferner sind durch Pfeile angedeutete elektrische Leitungen und eventuell Druckluft-Leitungen vorhanden. Diese Leitungen verbinden die Steuervorrichtung 71 mit den elektrischen Motoren der Granulier-Einheiten 3, 4 der Homogenisiervorrichtung sowie der Saugvor-richtung 58 mit den verschiedenen Stellvorrichtungen, den Temperatursensoren und den allfälligen andern Sensoren. Die Steuervorrichtung 71 ist derart ausgebildet, dass der Betrieb der Anlage wahlweise manuell oder automatisch gesteuert werden kann.
Im folgenden wird der Betrieb der in der Fig. 1 gezeichneten Anlage zum Granulieren und Trocknen eines teilchenförmigen Gutes erläutert.
Beim Betrieb der Wirbelschicht-Einrichtung 9 wird mit der Pumpe 58 dauernd Luft aus der Umgebung angesaugt. Wenn alle Ventile 53, 55 offen sind und
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sich alle Absperrelemente 37 in der Schliess-Stel-lung befinden, wird Luft von unten nach oben durch alle Wirbelräume 21, 22, 23 hindurchgesaugt. Der Druck der sich in den Wirbelräumen befindenden Luft ist dabei kleiner als der in der Umgebung der Behälter 11, 12, 13 herrschenden Luftdruck.
Wenn alle Ventile 53 und 55 offen sind, regelt jedes Stromregelventil 53, 57 den Durchfluss oder Volumenstrom - d.h. das pro Zeiteinheit durch den Durchgang des Stromregelventils strömende Gasvolumen - mindestens annähernd und beispielsweise genau auf einen vorgegebenen und einstellbaren Sollwert. Die Durchfluss-Sollwerte der drei je mit einem Gaseinlass 25 der drei Wirbelschicht-Behälter 11, 12, 13 verbundenen Stromregelventile 51 sind zum Beispiel alle ungefähr gleich gross, könnten aber auch verschieden sein. Der Durchfluss-Soll-wert des über eines der Ventile 55 mit dem Gasauslass 27 des ersten Wirbelschicht-Behälters 11 verbundenen Stromregelventils 57 ist zweckmässigerweise mindestens gleich dem Durchfluss-Soll-wert des über eines der Ventile 53 mit dem ersten Behälter 11 verbundenen Stromregelventils 51 und zum Beispiel 10% bis 30% grösser als der letztgenannte Durchfluss-Sollwert. Die Saugleistung der Saugvorrichtung 58 ist derart festgelegt, dass diese pro Zeiteinheit ein Gasvolumen - d.h. Luftvolumen - fördern kann, das mindestens gleich der Summe der Durchfluss-Sollwerte des mit dem ersten Behälter 11 verbundenen Stromregelventils 57 und der beiden mit den andern Behältern 12 und 13 verbundenen Stromregelventile 51 ist.
Wenn die mit dem ersten Behälter 11 verbundenen Ventile 53, 55 offen sind und die zu den beiden Gutanschlüssen des ersten Behälters 11 gehörenden Absperrelemente 37 sich in ihrer Schliess-Stellung befinden, strömt pro Zeiteinheit ein Gasvolumen oder - genauer gesagt - Luftvolumen durch den ersten Wirbelraum 21, das gleich dem durch das Stromregelventil 51 festgelegten Durchfluss-Sollwert ist. Wenn sich hingegen das zum Guteinlass 31 gehörende Absperrelement 37 in seiner Freigabe-Stellung befindet, wird zusätzlich zu der durch den Gaseinlass 25 in den ersten Wirbelraum 21 gesaugten Luft auch noch Luft aus der Umgebung in die Homogenisiervorrichtung 6 hinein und durch die Leitung 7 sowie den Guteinlass 31 hindurch in den ersten Wirbelraum 21 gesaugt. Das Stromregelventil 57 gewährleistet dabei, dass der Luft-Durchfluss durch den Guteinlass 31 nicht so gross wird, dass die Gasströmung durch den zweiten und dritten Wirbelraum 22 bzw. 23 zusammenbricht.
Der Gaserhitzer 45 erhitzt die durch ihn hindurchströmende Luft auf eine zweckmässigerweise mindestens 70°C und beispielsweise mindestens 80°C betragende Temperatur. Die erhitzte Luft kann in der Gasmischvorrichtung 47 mit kalter, d.h. nicht erhitzter und also Umgebungstemperatur aufweisender Luft vermischt werden, wobei das Mischverhältnis für jeden Wirbelraum separat einstellbar ist. Die optimalen Temperaturen der den Wirbelräumen zuzuführenden Luft sind von der Art und Temperaturempfindlichkeit des Gutes abhängig. Für viele Zwecke wird dem ersten und dem zweiten Wirbelraum vorzugsweise Luft zugeführt, deren Temperatur mindestens 50°C und zum Beispiel mindestens 60°C bis zum Beispiel höchstens 100°C beträgt. Dabei ist die Temperatur der dem zweiten Wirbelraum 22 zugeführten Luft zum Beispiel kleiner als die Temperatur der dem ersten Wirbelraum zugeführten Luft oder höchstens gleich dieser Temperatur. Man kann zum Beispiel dem ersten Wirbelraum 21 Luft mit einer Temperatur von ungefähr 80°C und dem zweiten Wirbelraum Luft mit einer Temperatur von 60°C bis 70°C zuführen. Die dem letzten Wirbelraum 23 zugeführte Luft hat vorzugsweise eine niedrigere Temperatur als die den andern Wirbelräumen 21, 22 zugeführte Luft. Die Temperatur der dem letzten Wirbelraum 23 zugeführte Luft beträgt vorzugsweise weniger als 50°C und für die meisten Zwecke noch besser weniger als 40°C. Die Temperatur der dem letzten Wirbelraum zugeführten Luft kann zum Beispiel ungefähr oder höchstens etwa 30°C betragen und also nur wenig grösser als die normale Raumtemperatur oder ungefähr gleich dieser sein. Wenn die in den Lufteinlass 43 eingesaugte Luft ungefähr Raumtemperatur hat, kann also dem mit dem letzten Wirbelraum 23 verbundenen Gaseinlass 25 zum Beispiel ausschliesslich kalte, nicht erhitzte Luft zugeführt werden.
Die Temperaturen der den verschiedenen Wirbelräumen zugeführte Luft können durch die Steuervorrichtung 71 aufgrund der mit den Temperatursensoren 61 und 62 gemessenen Temperaturen auf vorgegebene und einstellbare Sollwerte geregelt werden.
Die Steuervorrichtung kann hierzu den Gaserhitzer 45 und/oder die Ventile 48, 49 steuern. Bei der in der Fig. 1 gezeichneten Anlage wird die aus der Umgebung in die Gasmischvorrichtung 47 eingesaugte Luft keiner den Wasserdampfgehalt der Luft beeinflussenden Behandlung unterzogen. Die relative Feuchte der von der Gasmischvorrichtung 47 in den letzten Wirbelraum 23 strömenden Luft ist daher wegen ihrer relativ niedrigen Temperatur kleiner als die relative Feuchte der von der Gasmischvorrichtung in den ersten und zweiten Wirbelraum strömenden Luft. Die in den letzten Wirbelraum gelangende Luft kann also eine ähnliche Feuchte haben, wie die in der Umgebung der Behälter 11, 12, 13 vorhandenen Luft. Die relative Feuchte der durch den Gaseinlass 25 des letzten Behälters 13 in dessen Wirbelraum 23 strömenden Luft kann zum Beispiel mindestens 20% betragen.
Nun wird zunächst die Granulation und anschliessende Trocknung einer einzelnen Gut-Charge beschrieben.
Das zu granulierende Gut besteht aus einem trockenen Schüttgut, das beispielsweise einen pharmazeutischen Wirkstoff und ein Bindemittel enthält. Die zu granulierende Gut-Charge wird durch den Guteinlass 5a in eine der beiden Granulier-Einheiten, zum Beispiel in die Granulier-Einheit 3 eingebracht, wie es durch einen mit einem vollen Strich gezeichneten Pfeil angedeutet ist. Die Gut-Charge wird danach zum Beispiel zuerst während einer gewissen Zeitdauer in der Granulier-Einheit 3 trocken gemischt und anschliessend unter Zufuhr einer min-
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destens zum Teil aus Wasser bestehenden Flüssigkeit granuliert. Dabei werden die feinen Teilchen des ursprünglich in die Granulier-Einheit eingebrachten Schüttgutes zu grösseren, nassen Granulat-Teilchen agglomeriert.
Die aus nassen Granulat-Teilchen bestehende Gut-Charge wird der Homogenisiervorrichtung 6 zugeführt, welche allenfalls vorhandene Klumpen zerkleinert und die Gut-Charge dadurch homogenisiert. Ferner wird nun das sich vorher in seiner Schliess-Stellung befindende Absperrelement 37 des Guteinlasses 31 vorübergehend geöffnet. Das mit dem Gaseinlass 25 des ersten Behälters 11 verbundene Ventil 53 wird bei diesem Vorgang zum Beispiel geschlossen. Das mit dem Gasauslass 27 des ersten Behälters 11 verbundene Ventil 55 ist bei diesem Vorgang offen. Das von der Homogenisiervorrichtung homogenisierte Gut gelangt nun unter der Einwirkung der Schwerkraft und infolge der Förderwirkung der in die Homogenisiervorrichtung 6 hinein sowie durch die Leitung 7 gesaugten Luft zum Guteinlass 31 und durch diesen hindurch in den ersten Wirbelraum 21.
Wenn sich die ganze Gut-Charge in diesem befindet, wird der Guteinlass 31 wieder geschlossen. Ferner wird das mit dem Gaseinlass 25 des ersten Behälters 11 verbundene Ventil 53 geöffnet. Das sich im ersten Wirbelraum 21 befindende Gut wird nun während einer gewissen Zeitdauer in diesem durch die dem Gaseinlass des ersten Behälters zugeführte Luft verwirbelt, deren Temperatur - wie erwähnt - zum Beispiel ungefähr 80°C beträgt. Das Gut bildet dann eine in der Fig. 1 angedeutete Wirbelschicht und wird dabei einer ersten Trocknungsbehandlung unterzogen sowie teilweise getrocknet.
Nach dieser Behandlung der Gut-Charge im ersten Wirbelraum 21 werden die beiden im Durchgang 33 angeordneten, sich vorher in der Schliess-Stellung befindenden Absperrelemente 37 vorübergehend in die Freigabe-Stellung gebracht. Falls das mit dem Gaseinlass des zweiten Behälters 12 verbundene Ventil 53 offen ist, wird es geschlossen. Falls das mit dem Gasauslass des zweiten Behälters 12 verbundene Ventil 55 nicht schon offen ist, wird es nun geöffnet. Das mit dem Gasauslass des ersten Behälters verbundene Ventil 55 wird geschlossen. Bei diesen Zuständen der Ventile und Absperrelemente 37 wird Luft durch den Gaseinlass des ersten Behälters 11 in den ersten Wirbelraum 21, von diesem durch den Durchgang 33 in den zweiten Wirbelraum 22 und in diesem nach oben gesaugt. Diese Luft befördert die vorher im ersten Wirbelraum 21 verwirbelte Gut-Charge in den zweiten Wirbelraum 22.
Wenn dies geschehen ist, werden die im Durchgang 33 vorhandenen Absperrelemente 37 geschlossen und das mit dem Gaseinlass des zweiten Behälters 12 verbundene Ventil 53 geöffnet. Die Gut-Charge wird nun im zweiten Wirbelraum 22 verwirbelt und dabei einer zweiten Behandlung unterzogen, bei der das Gut ein wenig abgekühlt und weiter getrocknet wird. Der Flüssigkeitsgehalt des Gutes wird dabei annähernd auf den für die ganze Behandlung in der Wirbelschicht-Einrichtung 9 vorgesehenen Endwert reduziert.
Nach dieser Behandlung im zweiten Wirbelraum 22 wird die Gut-Charge durch vorübergehendes Freigeben des Durchgangs 34 mit Hilfe von Luft in den dritten Wirbelraum 23 befördert. Dieser Transport des Gutes vom zweiten in den dritten Wirbelraum wird analog durchgeführt, wie der vorher beschriebene Transport des Gutes vom ersten in den zweiten Wirbelraum.
Die Gut-Charge wird danach während einer gewissen Zeitdauer im dritten Wirbelraum verwirbelt und einer dritten Behandlung unterzogen. Bei dieser wird das Gut abgekühlt und nur noch wenig oder eventuell überhaupt nicht weiter getrocknet.
Nach der Behandlung des Gutes im dritten Wirbelraum wird das sich vorher in der Schliess-Stel-lung befindende Absperrelement 37 des Gutauslasses 35 vorübergehend in den Freigabe-Stellung gebracht. Ferner wird das mit dem Gasauslass des dritten Behälters 13 verbundene Ventil 55 geschlossen. Falls das mit der Trennvorrichtung 39 verbundene Ventil 56 vorher geschlossen war, wird es jetzt geöffnet. Die Gut-Charge wird daher durch die in den dritten Wirbelraum 23 hinein und von diesem in die Trennvorrichtung 39 gesaugte Luft aus dem dritten Wirbelraum 23 in die Trennvorrichtung 39 transportiert. Diese trennt das Gut von der zu dessen Transport dienenden Luft. Das Gut kann nun vom Gutauslass 39a der Trenn Vorrichtung 39 zum Beispiel in ein Gebinde 81 gefüllt und in diesem aufbewahrt und/oder mit einer Fördervorrichtung weitertransportiert werden. Das aus dem Gutauslass 39a herausgelangende, teilchenförmige Gut kann entweder das Endprodukt des Herstellungsverfahrens oder ein Zwischenprodukt bilden, das noch weiterverarbeitet wird.
Die Anlage und das Verfahren für deren Betrieb ermöglichen, eine Gut-Charge schnell zu granulieren und danach schnell in den ersten Wirbelraum zu transportieren und in diesem gut zu verwirbeln. Danach kann die Gut-Charge schnell und vollständig in den jeweils nächsten Wirbelraum transportiert und in diesem wiederum gut verwirbelt werden.
Bei der Entwicklung eines neuen Produkts kann man zum Beispiel mindestens einen Versuch durchführen, bei dem eine einzelne Gut-Charge verarbeitet wird. Dabei kann zum Beispiel eine Person die Durchfluss-Sollwerte der Stromregel venti le 51, 59 in geeigneter Weise einstellen und durch Betätigen von Bedienungselementen der Steuervorrichtung 71 Verfahrensparameter einstellen.
Wenn es durch mindestens einen derartigen Versuch gelungen ist, ein Produkt mit den gewünschten Eigenschaften herzustellen, kann man zur seri-enmässigen Verarbeitung von Gut-Chargen übergehen. Dabei kann den beiden Granulier-Einheiten 3, 4 abwechselnd eine Gut-Charge zugeführt werden. Die beiden Granulier-Einheiten können dann diese Gut-Chargen zeitlich gegeneinander verschoben mischen sowie granulieren und anschliessend über die Homogenisiervorrichtung 6 dem ersten Wirbelraum 21 der Wirbelschicht-Einrichtung 9 zuführen. Wenn eine in den ersten Wirbelraum 21 eingebrachte Gut-Charge nach der Behandlung im ersten Wirbelraum aus diesem heraus in den zweiten Wirbelraum 22 befördert wurde, kann die nächste Gut-
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Charge in den ersten Wirbelraum gebracht werden. Auf diese Weise können mit der Anlage quasi-konti-nuierlich Gut-Chargen gemischt, granuliert und getrocknet werden. Diese quasi-kontinuierliche Verarbeitung kann automatisch durch die Steuervorrichtung 71 gesteuert werden. Die Anlage kann dabei im Bedarfsfall im 24-Stunden-Betrieb Gut-Chargen verarbeiten. Man kann daher gut mit ein und derselben Anlage Versuche für die Herstellung neuer Produkte durchführen und relativ grosse Produktmengen herstellen.
Die Anlage kann zum Beispiel ausgebildet sein, um Gut-Chargen zu verarbeiten, deren Massen in einem Bereich von 1 kg bis 5 kg liegen können. Bei Entwicklungsarbeiten kann man mit einer solchen Anlage dann zum Beispiel einzelne Chargen mit einer Masse von ungefähr 2 kg verarbeiten. Die zum Mischen und Granulieren einer solchen Gut-Charge in einer der beiden Granulier-Einheiten 3, 4 erforderliche Granulier-Zeitdauer kann zum Beispiel im Bereich von 3 min bis 10 min liegen. Die Wirbelschicht-Einrichtung 9 kann derart betrieben werden, dass jede Gut-Charge während ungefähr oder höchstens der halben Granulier-Zeitdauer, also während beispielsweise ungefähr 1,5 min bis 5 min in jedem Wirbelraum behandelt wird. Der Transport einer Charge von einem Wirbelraum in den nächsten Wirbelraum kann zum Beispiel 5 s bis 20 s erfordern. Die Anlage kann also zum Beispiel pro Stunde bis 20 Gut-Chargen verarbeiten, deren Massen zum Beispiel ungefähr 3 kg betragen, so dass also ungefähr 60 kg Gut pro Stunde gemischt, granuliert und getrocknet werden kann.
Da das Gut nach der im ersten und zweiten Wirbelraum mit heisser Luft durchgeführten Trocknung im letzten Wirbelraum abgekühlt wird, ist seine Temperatur beim Austritt aus der Trennvorrichtung 39 höchstens noch wenig höher als die normale Raumtemperatur. Das Gut kann daher gelagert und/oder weitertransportiert werden, ohne dass es wegen erhöhter Temperatur die vorgesehene Restfeuchtigkeit verliert oder sonst Schaden erleidet.
Aus den pro Zeiteinheit durch die Wirbelräume strömenden Luftvolumina sowie aus den mit den Temperatursensoren 62 gemessenen Temperaturen der den Wirbelräumen zugeführten Luft und aus den Temperaturen, die mit den Temperatursensoren 62 und/oder mit den Temperatursensoren 63 gemessen werden, kann man Grössen ermitteln, die ein Mass für den Flüssigkeitsgehalt der sich in den Wirbelräumen befindenden Gut-Teilchen geben. Man kann daher zum Beispiel einen Sollwert für den Flüssigkeitsgehalt vorgeben, den das Gut am Ende der im zweiten Wirbelraum stattfindenden Trocknungsbehandlung haben soll. Der Prozessrechner der Steuervorrichtung 71 kann dann zum Beispiel ausgebildet und programmiert sein, um die Zeitdauern, während denen eine Gut-Charge in einer Granulier-Einheit verweilt und danach im ersten sowie im zweiten Wirbelraum behandelt wird, derart festzulegen, dass der Flüssigkeitsgehalt des Gutes nach der Behandlung im zweiten Wirbelraum eben den vorgesehenen Sollwert hat.
Es sei angemerkt, dass die Steuervorrichtung 7 ausgebildet sein kann, um den Ablauf des Verfahrens wahlweise auf verschiedene andere Arten zu steuern.
Die zum Teil in der Fig. 2 ersichtliche Anlage zum chargenweisen Verarbeiten eines Gutes besitzt eine Wirbelschicht-Einrichtung 109 mit 4 Wirbelschicht-Behältern 111, 112, 113, 114, die einen Wirbelraum 121 bzw. 122 bzw. 123 bzw. 124 begrenzen. Der erste Wirbelbehälter 111 besitzt einen Guteinlass 131, der mit einem Absperrelement 137 wahlweise dicht abgeschlossen oder freigegeben werden kann.
Eine Gut-Zufuhrvorrichtung 141 besitzt einen Speicher 143 zum Speichern eines teilchenförmi-gen, trockenen Guts. Der Speicher 143 ist über eine Absperr- und Dosiervorrichtung 145 und eine nach unten geneigte Leitung 147 mit dem Guteinlass 131 verbunden.
Der erste Wirbelbehälter 111 ist noch mit einer Sprühvorrichtung 151 versehen. Diese besitzt mindestens eine im ersten Wirbelraum 121 angeordnete Sprühdüse, die als Einstoff- oder als Zweistoffdüse ausgebildet sein kann. Eine Sprühmaterial-Zufuhrvorrichtung 153 besitzt ein Reservoir 155 zum Speichern eines mindestens zum Teil aus einer Flüssigkeit bestehenden Sprühmaterials und eine Dosiervorrichtung 157, die zum Beispiel eine Pumpe 157 aufweist. Diese hat einen mit dem Reservoir 155 verbundenen Eingang und einen mit der Sprühvorrichtung 151 verbundenen Ausgang.
Soweit vorgängig nichts anders angegeben wurde, kann die in der Fig. 2 gezeichnete Wirbelschicht-Einrichtung 109 gleich oder ähnlich ausgebildet sein, wie die anhand der Fig. 1 beschriebene Wirbelschicht-Einrichtung 9.
Beim Betrieb der Einrichtung 109 führt die Gut-Zufuhrvorrichtung 141 dem ersten Wirbelraum 121 durch den vorübergehend freigegebenen Guteinlass 131 eine Gut-Charge zu. Diese wird dann im ersten Wirbelraum 121 mit eine geeignete Temperatur aufweisender Luft verwirbelt und dabei mit dem Sprühmaterial besprüht. Dieses kann zum Beispiel aus einer Lösung und/oder einer Dispersion bestehen und dazu dienen, die Gut-Teilchen mit Überzügen zu versehen und/oder zu granulieren, d.h. zu grösseren Teilchen zu agglomerieren.
Die im ersten Wirbelraum 121 einer Sprühbehandlung unterzogene Gut-Charge kann dann in den zweiten Wirbelraum 122 und anschliessend nacheinander in die Wirbelräume 123 sowie 124 transportiert werden. Die Gut-Charge kann dabei in den Wirbelräumen 122, 123 einer Trocknungsbehandlung mit heisser Luft unterzogen und im letzten Wirbelraum 124 abgekühlt werden. Das Trocknen und Abkühlen kann ähnlich durchgeführt werden, wie es anhand der Fig. 1 beschrieben wurde.
Wie beschrieben, ist jeder Wirbelraum durch einen separaten lösbar an einem Gestell befestigten Behälter begrenzt. Wie ebenfalls beschrieben, ist jeder Durchgang, der zwei Wirbelräume miteinander verbindet, durch lesbar miteinander verbundene Teile begrenzt. Man kann die Wirbelschicht-Einrichtungen daher je nach Bedarf mit einer grösseren oder kleineren Anzahl separat hergestellter und zumindest weitgehend identischer Wirbelschicht-Behälter ausrüsten. Ferner kann man bei einer beste-
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henden Einrichtung in relativ einfacher Weise einen zusätzlichen Wirbelschicht-Behälter anfügen oder einen nicht mehr benötigten Wirbelschicht-Behälter entfernen.
Die Einrichtungen und deren Betriebsverfahren können noch auf andere Arten modifiziert werden.
Bei den auf den ersten Wirbelschicht-Behälter folgenden Behältern kann man eventuell anstelle der mit den Gaseinlässen verbundenen Stromregelventile oder zusätzlich zu diesen Stromregelventile vorsehen, die mit den Gasauslässen verbunden sind, sodass die pro Zeiteinheit durch die letzteren Gasvolumina auf Sollwerte geregelt werden können. Die Stromregelventile können ferner eventuell derart ausgebildet werden, dass die Durchfluss-Sollwerte mittels der Steuervorrichtung 71 eingestellt werden können. Eventuell kann man dann sogar vorsehen, dass die den Stromregelventilen 53 und 55 entsprechende Stromregelventile auch noch die Funktionen je eines Ventils 53 bzw. 55 ausüben, so dass die Ventile 53 und das mit dem Gasauslass des ersten Wirbelschicht-Behälters verbundene Ventil 55 weggelassen werden können.
Ferner kann zum Beispiel die dem Gaserhitzer 45 zugeführte Luft vor dem Einleiten in diesen noch trocknen und zudem die Feuchte der dem letzten Wirbelraum zugeführten Luft durch Trocknen oder Befeuchten auf einen vorgegebenen Sollwert regeln.
Die anhand der Fig. 2 beschriebene Einrichtung kann noch dahingehend geändert werden, dass das Gut in zwei oder noch mehr Wirbelräumen mit einem mindestens zum Teil flüssigen Sprühmaterial besprüht wird. Man kann dann zum Beispiel in den verschiedenen Wirbelräumen verschiedene Sprühmaterialien auf die Gut-Teilchen aufsprühen und die letzteren dabei mit verschiedene Temperaturen aufweisender Luft verwirbeln.
Des weitern kann man anstelle von Luft ein anderes Gas zum Verwirbeln der Teilchen verwenden. Ferner kann man den Teilchen beim Trocknen anstelle von Wasser ein organisches Lösungsmittel entziehen und dieses mit einer geeigneten Vorrichtung zurückgewinnen.
Des weitern kann die Wirbelschicht-Einrichtung eventuell zum Gefriertrocknen eines Gutes ausgebildet werden. In diesem Fall kann man die Gasaufbereitungsmittel mit einem Gaskühler ausrüsten. Das zu trocknende Gut kann dann zuerst in mindestens einen Wirbelraum mit gekühltem, zum Beispiel aus Luft bestehendem Gas verwirbelt sowie getrocknet und danach im letzten Wirbelraum ungefähr auf die normale Raumtemperatur erwärmt werden.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur chargenweisen Behandlung eines teilchenförmigen Gutes, wobei mindestens eine Gut-Charge durch einen Guteinlass (31, 131) in einen ersten Wirbelraum (21, 121) sowie danach in mindestens einen anderen Wirbelraum (22, 23, 122, 123, 124) gebracht, in jedem Wirbelraum (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) mit Gas verwirbelt sowie behandelt und aus dem letzten Wirbelraum (23,123) hinausbefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die bzw. jede Gut-Charge in mindestens einem Wirbelraum (22, 23, 122, 123, 124) anders behandelt wird, als im Wirbelraum (21, 22, 121, 122, 123), in dem sie sich vorher befand.2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die bzw. jede Gut-Charge nacheinander in mindestens drei Wirbelräume (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) gebracht und in diesen verwirbelt wird, wobei die Behandlung eine Trocknung des Gutes durch Verwirbeln mit Gas umfasst, dessen Temperatur von der in der Umgebung der Wirbelräume (21, 22, 23,121, 122, 123, 124) herrschenden Umgebungstemperatur verschieden ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem sich vor dem letzten Wirbelraum (23, 124) befindenden Wirbelraum (21, 22,122, 123) Gas zugeführt wird, dessen Temperatur stärker von der Umgebungstemperatur verschieden ist als die Temperatur des dem letzten Wirbelraum (23, 124) zugeführten Gases, wobei zum Beispiel mindestens einem sich vor dem letzten Wirbelraum (23, 124) befindenden Wirbelraum (21, 22, 122,123) Gas mit einer mindestens 60°C betragenden Temperatur zugeführt wird wobei zum Beispiel dem letzten Wirbelraum (23, 124) Gas mit einer weniger als 50°C betragenden Temperatur zugeführt wird und wobei das dem letzten Wirbelraum (23, 124) zugeführte Gas zum Beispiel eine grössere relative Feuchte hat als das mindestens einem andern Wirbelraum (21, 22, 122, 123) zugeführte, eine Temperatur von mindestens 60°C aufweisende Gas.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut in mindestens einem sich vor dem letzten Wirbelraum (124) befindenden Wirbelraum (121) mit einem mindestens zum Teil flüssigen Sprühmaterial besprüht wird, um die in den betreffenden Wirbelraum (121) eingebrachten Teilchen des Guts mit einem Überzug zu versehen und/oder zu grösseren Teilchen zu agglomerieren, und dass das Gut mindestens im letzten Wirbelraum (124) ohne Besprühung verwirbelt wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Guteinlass (31, 131) des ersten Wirbelraums (21, 121) zum Einbringen des Guts vorübergehend freigegeben und ein durch den Guteinlass (31, 131) in den ersten Wirbelraum (31, 131) einströmender Gasstrom erzeugt wird und dass der Guteinlass (31, 131) danach wieder geschlossen wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei jeder Wirbelraum (21, 22, 23, 121, 122, 123,124) mit einem Gaseinlass (25) sowie einem Gasauslass (27) verbunden ist, wobei die Wirbelräume (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) paarweise durch einen wahlweise absperrbaren und freigebbaren Durchgang (33, 34) miteinander verbunden sind, wobei durch ein und dieselbe Pumpe (58) Gas durch alle Wirbelräume (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) hindurchgefördert wird und wobei die bzw. jede Gut-Charge durch vorübergehendes Freigeben von einem Durchgang (33, 34) mittels Gas durch diesen hindurchbefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das pro Zeiteinheit durch den mit dem ersten Wirbelraum (21, 121) verbundenen Gaseinlass (25) hindurchgesaugte Gasvolumen und5101520253035404550556065815CH 686 343 A5das pro Zeiteinheit durch den mit dem ersten Wirbelraum (21, 121) verbundenen Gasauslass (27) hindurchgesaugte Gasvolumen je auf einem konstanten Wert geregelt wird und dass für jeden andern Wirbelraum (22, 23, 122, 123, 124) dasjenige Gasvolumen pro Zeiteinheit auf einen Sollwert geregelt wird, das dem betreffenden Wirbelraum (22, 23, 122, 123, 124) durch den zugeordneten Gaseinlass (25) zugeführt oder das durch den zugeordneten Gasauslass (27) aus dem betreffenden Wirbelraum (22, 23, 122, 123, 124) abgeleitet wird.6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit mindestens zwei durch einen wahlweise absperrbaren und freigebbaren Durchgang (33, 34) verbundenen Wirbelräumen (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124), einem in den einen, ersten Wirbelraum (21, 121) mündenden Guteinlass (31, 131), einem aus einem andern, letzten Wirbelraum (23, 124) herausführenden Gutauslass (35) und Mitteln (41), um Gas aufzubereiten und von unten nach oben durch die Wirbelräume (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) hindurchzuleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (41) ausgebildet sind, um mindestens einem sich vor den letzten Wirbel räum (23, 124) befindenden Wirbelraum (21, 22, 122, 123) Gas zuzuführen, das eine andere Temperatur hat als das dem letzten Wirbelraum (23, 124) zugeführte Gas.7. Einrichtung nach Anspruch 6, wobei ein mit mindestens zwei Wirbelräumen (21, 22, 23, 121,122, 123, 124) verbundener Gaserhitzer (45) zum Erhitzen von diesen zuzuführendem Gas vorhanden ist, gekennzeichnet durch eine einstellbare Gasmischvorrichtung (47), um mindestens einem der Wirbelräume (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) zusätzlich zu erhitztem Gas noch nicht erhitztes Gas zuzuführen.8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Guteinlass (31, 131) durch ein Absperrelement (37) wahlweise absperrbar oder freigebbar ist.9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis8, wobei jeder Wirbelraum (21, 22, 23, 121, 122,123, 124) mit einem Gaseinlass (25) und einem Gasauslass (27) verbunden ist und wobei alle Gasauslässe (27) mit ein und derselben Pumpe (58) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem ersten Wirbelraum (21, 121) verbundene Gaseinlass (25) sowie der mit dem ersten Wirbelraum (21, 121) verbundene Gasauslass (27) mit einem Stromregelventil (51, 57) zum Regeln des pro Zeiteinheit hindurchströmenden Gasvolumens auf einen konstanten Wert verbunden ist.10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wirbelraum (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) durch einen separaten Behälter (11, 12, 13, 111, 112, 113, 114) mit einem im allgemeinen zu einer vertikalen Achse rotationssymmetrischen Mantel begrenzt ist, wobei vorzugsweise bei beiden in je einen Wirbelraum (21, 22, 23, 121, 122, 123, 124) mündenden Enden des bzw. jedes Durchgangs (33, 34) ein verstellbares Absperrelement (37) zum wahlweisen Absperren und Freigeben des Durchgangs (33, 34) vorhanden ist.51015202530354045505560659
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| CH43692A CH686343A5 (de) | 1992-02-13 | 1992-02-13 | Verfahren und Einrichtung zur chargenweisen Behandlung eines teilchenfoermigen Gutes. |
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