CH613271A5 - Flat collector for solar energy - Google Patents

Flat collector for solar energy

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CH613271A5
CH613271A5 CH581176A CH581176A CH613271A5 CH 613271 A5 CH613271 A5 CH 613271A5 CH 581176 A CH581176 A CH 581176A CH 581176 A CH581176 A CH 581176A CH 613271 A5 CH613271 A5 CH 613271A5
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CH
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collector
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flat
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sheets
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CH581176A
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Friedrich Schlatter
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Friedrich Schlatter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/50Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed between plates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
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Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Flachkollektor für Sonnenenergie, mit mindestens einem Hohlraum für den Durchfluss eines zu erwärmenden Mediums, welcher Flachkollektor auf der einen Seite mit einer Sonnenenergie absorbierenden Schicht und auf der anderen Seite mit einer Wärmeisolation versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein mit der absorbierenden Schicht versehenes Profilblech (3, 4) aufweist, welches in nur einer Richtung profiliert ist.



   2. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum zwischen zwei Profilblechen (3, 4) angeordnet ist und die Profilbleche grösstenteils einen gegenseitigen Abstand von weniger als 4 mm aufweisen, wobei die Profilblechlänge ein Mehrfaches der Profilblechbreite ist.



   3. Flachkollektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand weniger als 2 mm beträgt.



   4. Flachkollektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand weniger als 1 mm beträgt.



   5. Flachkollektor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er Befestigungsmittel (20) für die Befestigung am Baukörper aufweist, welche die Profilbleche (3, 4) durchdringen.



   6. Flachkollektor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Profilblechen (3, 4) eine transparente Abdeckung mindestens teilweise angeordnet ist.



   7. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kollektor im wesentlichen aus Profilblechen (3, 4) zusammengesetzt ist, die im wesentlichen nur in Längsrichtung profiliert sind, in der Weise, dass in Abständen Rippen (3', 4') angeordnet sind, mit im wesentlichen ebenen Flächen (3", 4") dazwischen.



   8. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Blechprofilierung treppenförmig ist.



   9. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeisolation (9) im wesentlichen dieselbe Profilierung wie   das Profilblech    (3) aufweist und mit   kleinen Vor-    sprüngen (5) versehen ist zwecks Vorbestimmung eines Hohlraumes (25) zwischen Wärmeisolation (9) und Profilblech (3).



   Die Erfindung betrifft einen Flachkollektor für   Sonpen-    energie. Die Bezeichnung Flachkollektor trifft auch für einen Kollektor mit profilierter Oberfläche oder mit gebogener Oberfläche zu. Er unterscheidet sich von anderen Kollektoren dadurch, dass er die Sonnenbestrahlung nicht kopzentricrt sondern lediglich absorbiert.



   Bekannte   Flachkollektoren    für Gebäudeheizung benützen den sogenannten Treibhauseffekt. Auf der Sonnenseite eines Kastens befinden sich eine oder mehrere Glastafe]n mit Luftzwischenraum. Im Kasteninnern sind schwarz gefärbte Rohrschlangen oder Kollektorbleche angeordnet. Die der Sonnenseite abgewandte Seite des Kastens ist wärmeisoliert. Mit Sonnenseite ist diejenige Seite des Kollektors bezeichnet, die bei Sonnenschein der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.



   Solche bekannte Anordnungen haben Nachteile:
1. Glasgedeckte Kollektoren reflektieren und absorbieren einen erheblichen Anteil der Sonnenstrahlen, etwa 10   o/o    bei rechtwinkligem Auftreffen, z. B. bei Morgen- und Abendsonne.



   2. Die Glastafeln können durch den Knall von Überschallgeschwindigkeit fliegenden Flugzeugen sowie durch Steinwurf und Hagel zerstört werden.



   3. Ein grosser Teil des Publikums empfindet verglaste Kollektoren unschön und verunstaltend.



   In unseren Breitengraden werden Flachkollektoren nach Süden orientiert, auf der südlichen Halbkugel der Erde nach Norden orientiert und in den Äquatorialgegenden horizontal angeordnet. Sie werden nicht dem Sonnenstand nachgeführt.



  Leistungsmessungen von Kollektoren werden oft unzweckmässig angeordnet. Es werden nur die Leistungsdaten bei günstigem Sonnenstand angeführt. Für die Praxis massgebend sind jedoch die Kollektorleistungen während eines ganzen Sonnentages, das heisst, die Summe der Kollektorleistung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es erstaunt nicht, dass solcherart gemessene Kollektorenleistungen bekannter Konstruktion nur 26 bis ca. 50   o/o    der Einstrahlung erreichen.



   Es ist Ziel der Erfindung, den Wirkungsgrad von Flachkollektoren zu verbessern und zugleich die Herstellungskosten zu senken, die Einsatzdauer der Kollektoren zu verlängern und die Verwendungsmöglichkeiten zu erweitern.



   Dies wird dadurch erreicht, dass der Flachkollektor mit mindestens einem Hohlraum für den Durchfluss eines zu erwärmenden Mediums versehen ist, der Flachkollektor auf der einen Seite mit einer Sonnenenergie absorbierenden Schicht und auf der andern Seite mit einer Wärmeisolation versehen ist, wobei er mindestens ein mit der absorbierenden Schicht versehenes Profilblech aufweist, welches in nur einer Richtung profiliert ist.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Weitere Lösungen ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 8. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kollektor, der als Dachdeckung dient;
Fig 2 einen ähnlichen Schnitt, mit einer Regenrinne;
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Stoss von Profilblechen, schematisch dargestellt;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Ortsblech. nach I--T in Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Kollektor einer weiteren erfindungsgemässen Konstruktion;
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie   II-II    in Fig. 5;
Fig. 7 einen Schnitt durch den Kollektor in Dachfirstnähe;
Fig. 8 einen Schnitt durch den Kollektor, mit Regenrinne.



   Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Kollektor 1, der als Dachdeckung 2 dient. Der Kollektor 1 setzt sich aus Profilblechen 3 und 4 zusammen, welche mit geringem Abstand, z. B. 1 mm, übereinander montiert sind. Das obere Profilblech 3 ist auf der Aussenseite Sonnenstrahlung absorbierend behandelt und ist innen blank. Mit blank ist hier optisch blank, glänzend gemeint. Es kann also ein Aluminiumblech, walzblank oder poliert sein, oder auch ein verzinktes Stahlblech. Vorteilhaft ist im letzteren Fall die Zinkschicht mit einem Korrosionsschutz zu versehen solange diese noch frischglänzend und noch nicht grau korrodiert ist.



   Das Profilblech 4 besteht vorteilhaft aus demselben Material wie das Profilblech 3, um   elektrolytischerKorrosion    vorzubeugen.



   Um die Profilbleche in zweckmässigem Abstand 25 zu halten, ist das untere Profilblech 4 mit Eindellungen 5 versehen, welche schon beim Walzen der Profilbleche erzeugt werden können. Die Profilbleche 3 und 4 sind zusammen mittels Schrauben, Schiessbolzen oder anderen Befestigungsmitteln auf den Pfetten 6 befestigt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Profilbleche an dieser Stelle dicht aufeinander gepresst sind, damit später das zwischen den Profilblechen fliessende Medium an dieser Stelle nicht austreten kann. Balken 6' tragen die Pfetten 6.



   In Fig. 1 ist ferner ein Einlaufrohr 7 für das zu erwärmende Medium, z. B. Wasser, mit Perforationen 8 gezeigt, wobei die Perforationen 8 in einer Linie angeordnet sind und gegen das obere Profilblech 3 gerichtet sind. Das untere Profilblech 4 ist in der Nähe des Einlaufrohres 7 nach oben ab  



  gewinkelt und das obere Profilblech 3 nach unten, so dass ein Abschluss gebildet wird, welcher das Einlaufrohr 7 umhüllt.



   Zwischen oder über den Pfetten ist eine Wärmeisolation 9 vorgesehen, welche gleichzeitig als Dachisolation dient.



   In Fig. 2 ist die untere Partie des Daches mit dem Kollektor und der Regenrinne 11 gezeigt. Das Profilblech 4   ist hier    bei 23 nach unten abgewinkelt und mit einer Rinne 10 verbunden. Ebenso ist das Profilblech 3 mit der Rinne 10 verbunden, wobei hier noch eine dichtende Zwischenlage gegen herabfliessendes Warmwasser nützlich sein kann. Unter der Rinne 10 ist die übliche Regenrinne 11 für das Auffangen von Regenwasser angeordnet.



   Fig. 3 zeigt schematisch wie die Profilbleche 3 und 4 mit einem weiteren Profilblechpaar 3' und 4' zusammengefügt sind. Der Stoss ist derart ausgebildet, dass erwärmtes Wasser zwischen dem letzteren weiterfliesst. Ein Eindringen von Regenwasser oder Staub wird durch eine Dichtung 27 verhindert. Geeignete Dichtungsmittel sind im Fensterbau bekannt.



   Fig. 4 zeigt einen seitlichenAbschluss des Daches mit dem Ortblech 12, nach der Schnittlinie   I-I    gemäss Fig. 1. Es ist die Pfette 6 und die Wärmeisolation 9 zu erkennen. Die Profilbleche 3 und 4 sind auf einer Breite von 4 bis 6 cm am Rand zusammengepresst, eventuell verklebt, und mittels Schrauben auf der Pfette 6 befestigt. Ein Ortblech 12 bildet bei 13 einen dem Profil vom Profilblech 3 angepassten Steg, überdeckt den Rand der Profilbleche 3, 4, deckt seitlich die Pfette 6 und endet unten mit einer Regennase 14. Der Raum 13' ist mit Polyurethanschaum dichtend ausgeschäumt.



   Die Wirkungsweise des Flachkollektors ist folgende:
In das Einlassrohr 7 wird beispielsweise Wasser gepumpt, welches durch Perforationen 8 an die Unterseite des Profilbleches 3 gespritzt wird. Darnach rinnt es, grösstenteils beide Profilbleche 3, 4, berührend, bis in die Rinne 10, von wo es seitlich oder innerhalb der Isolation 9 durch einen Ablaufstutzen 15 abgezogen wird. Bei Sonnenschein wird das Wasser erwärmt. Lässt man nur eine kleine Wassermenge durchlaufen, so nimmt es eine höhere Temperatur an, als beim Durchlauf einer grossen Wassermenge. Zur Erzielung einer grossen Wattleistung ist es vorteilhaft, die Durchlaufmenge derart zu regulieren, dass der Zwischenraum zwischen den Profilblechen annähernd ausgefüllt ist. Man erhält dann eine hohe Kalorienausbeute, jedoch eine relativ kleine Temperaturdifferenz zwischen Einlauf und Auslauf, z. B. 5 bis 100 C.



   Die optimale Durchflussmenge kann leicht ermittelt werden, indem man bei der ersten Betriebsaufnahme so viel Wasser durchlaufen lässt, dass irgendwo eine kleine Menge austritt. Darnach verringert man die Durchlaufmenge entsprechend.



   Bei Regen wirkt der Flachkollektor wie ein gewöhnliches Blechdach. Das Regenwasser läuft an der Oberfläche ab, reinigt sie von allfälligem Staub und sammelt sich in der Regenrinne 11.



   Weitere Ausführungsbeispiele:
Ist es erwünscht oder vorgeschrieben, dass die Dachfläche Schneefänger trägt, so kann man Blechstreifen 16 auf das Profilblech 3 aufkleben, auflöten, oder gleich mit den Befestigungsschrauben 17 befestigen. Diese Schneefänger sollen das gleichzeitige und vorzeitige Abrutschen einer Schneemasse verhindern.



   Man kann ferner solche als Schneefänger dienende Blechstreifen 16 derart umbiegen, dass sie als Halter für Glastafeln 24 oder transparente Kunststoffprofile dienen, welche als Abdeckung über das Profilblech 3 gelegt werden. Diese Massnahme bewirkt eine gewisse Wärmeisolation gegen Wind und Abstrahlung vom Kollektor.



   Überdeckt man die ganze Dachfläche mit einer transparenten Abdeckung, so erreicht man damit höhere Wasscrtem peraturen, muss aber eine geringere Leistung in Watt in Kauf nehmen.



   Ohne eine solche Abdeckung auf dem Kollektor ist im Sommer eine hohe Leistung bei Wasser-Abnahmetemperaturen von 400 möglich. Wird auch im Winter eine Wassertem peratur von 400 C gewünscht, kann eine nur teilweise Abdekkung der Kollektorfläche am wirtschaftlichsten sein. Man bedeckt nur etwa das untere Drittel der Kollektorfläche mit Glastafeln oder transparenten Kunststoffprofilen, d. h. dasjenige Drittel der Dachfläche, welches der Regenrinne nahe liegt. Dies hat zur Folge, dass vorerst kaltes Wasser durch das Einlaufrohr 7 in den Kollektor einfliesst und sich beim Durchfliessen über eine Strecke von 2/3 der Distanz First Regenrinne immer mehr erwärmt. Darnach erreicht es den Bereich des glasüberdeckten Kollektors und erwärmt sich hier noch höher als sonst, z. B. um 10 bis 150 höher.

   Die Vorwärmung kann im Sommer bis 750 C und die Nachwärmung bis 900 C erreichen, im Winter etwa eine solche von 600 und eine Nachwärmung auf   750.    Das Optimum des Flächenverhältnisses von unbedeckter zu bedeckter Dachfläche hängt von der Einlauftemperatur, von der Distanz vom Dachfirst zur Dachrinne, von der Dachneigung, wie auch von klimatischen Bedingungen wie Windrichtung/Windstärke und Höhenlage über Meer ab.



   Ein unüberdeckter Kollektor kann im Sommer in unseren Breitengraden eine Leerlauftemperatur von 800 C erreichen.



  Leerlauftemperatur bezeichnet den Zustand des Kollektors, bei dem sich die Sonneneinstrahlung und die ungenutzte Wärmeabgabe (Verluste) die Waage halten. Dieser Zustand kann bei Aufladung des Speichers, bei Stromausfall usw., leicht eintreten. In diesem Fall können noch sehr preiswerte Wärmeisolierstoffe als Kollektorisolation dienen, z. B. Polystirol und Polyurethanschaum. Der mit Glas gedeckte Kollektorteil kann sich bis zu 1500 erhitzen. Deshalb ist hier eine wärmefestere Isolation notwendig, z. B. eine Reflexionsschicht auf Glasfaser- oder Steinwolle-Isolation, eventuell mit geschlossenzelligem Schaumstoff hinterlegt.



   Fig. 1 und 2 zeigen Ausführungsbeispiele mit treppenförmig profilierten Blechprofilen, welche für durchschnittliche Dachneigungen zweckmässig sind. Für steilere Dächer oder Fassaden kann auch Wellblech verwendet werden. Die horizontalen Stösse der Blechbahnen sind in Fig. 3 schematisch dargestellt. Insbesondere bei wenig geneigten Dächern ist das Anbringen einer Folie unter den Profilblechen ratsam. Einerseits kann sie, als Reflexionsfolie ausgebildet, die Abstrahlung von Wärme bedeutend verringern und andererseits bildet sie ein Unterdach.



   Eine weitere erfindungsgemässe Ausführung eines Flachkollektors ist in den Fig. 5 bis 8 dargestellt. Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Kollektor 1, der als Dachdeckung dient. Hier ist die Profilierung nicht horizontal angeordnet, sondern der Dachneigung folgend. Fig. 6 zeigt im Schnitt nach   II-II    in Fig. 5 das Profil der Profilbleche 3 und 4.



  In Fig. 5 und 6 ist wiederum die Wärmeisolierung 9 und ein Dachbalken 6' dargestellt. Bei 18 erkennt man einen Stoss der Profilbleche, wobei Zwischenlagen 19 vorgesehen sind, welche einerseits die Schraubenlöcher dichten und andererseits den Abstand zwischen den Profilblechen bestimmen. Die Zwischenlagen 19 werden mit Vorteil vor der Montage angeklebt, wobei diese Stellen auf dem Profilblech 3 aussen markiert werden, um sie beim Bohren leichter aufzufinden.



  Die Profilbleche sind in bekannter Weise mittels Schrauben 20 und Dichtungen 20' an den Balken 6' befestigt. Bei Verwendung von sehr weichen Wärmeisoliermaterialien 9 kann man Distanzhülsen 21 verwenden, um ein Zusammendrücken derselben zu verhindern. Diese Befestigungsart lässt erhebliche Wärmedehnungen der Profilbleche zu.



   Fig. 7 zeigt das obere Ende des Kollektors mit dem Ein  laufrohr 7. Um dieses einfügen zu können, sind die Profilbleche 3 und 4 etwas voneinander abgehoben. Das Einlaufrohr 7 kann dem   Blechprofil    entsprechend vorgebogen sein.



  Vorteilhafterweise wird ein flexibles, aber nicht   zusammen    drückbares Rohr verwendet, im Handel Spiralrohr genannt.



  Die Funktionsweise ist ähnlich wie für Fig. 1 beschrieben.



   Fig. 8 zeigt den Schnitt durch das untere Ende des Kollektordaches mit dem Profilblech 3 und 4, sowie der Rinne 10. Das erwärmte Wasser sammelt sich in der Rinne 10 und das Regenwasser in der Regenrinne 11.



   In Fig. 6 ist mit strichpunktierten Linien über dem Profilblech 3 des Kollektors noch ein transparentes Kunststoffprofil 24 dargestellt Dabei ist dieselbe Profilform für Kunststoff und Blech vorteilhaft. Sowohl bei profilierten wie auch bei flachen Abdeckungen muss der Wärmedehnung Rechnung getragen werden. Das Kunststoffprofil 24 kann auch umgekehrt (also anders als dargestellt) befestigt sein, muss dann aber einen Zwischenraum von 2 bis 3 cm zum Profilblech 3 aufweisen. Um eine unerwünschte Luftzirkulation zwischen Profilblech 3 und dem Kunststoffprofil 24 zu verringern, kann eine Schikane 24' oder Dichtung eingesetzt werden (Fig. 8).



   Für Dächer und Fassaden, welche besonders billig sein sollen, kann auch das Blech 4 weggelassen werden. In diesem Fall gibt man dem Isoliermaterial 9 ebenfalls die Profilform des Bleches und belegt es gegebenenfalls mit einer dünnen Aluminiumfolie. Auch hier muss ein geringer Zwischenraum zwischen dem Profilblech 3 und der Isolation 9 vorgesehen sein zwecks Durchlass des zu erwärmenden Wassers. Diese Ausführungsart kann besonders für kleine Kollektoren günstig sind.



   Fig. 6: Es genügt, wenn das zu erwärmende Wasser nur die Profiltiefe zwischen den Profilblechen 3, 4 und zwischen den Stegen ausfüllt. Es braucht nicht auch noch in den schmalen Stegen zu laufen. Es hat sich gezeigt, dass diese Stege ihre Wärme infolge der Wärmeleitung des Metalls an das vorbeiströmende Wasser abgeben.



   Zum Begriff  Abstand  ist noch zu definieren: Der Abstand 25 in Fig. 6, zwischen den Profilblechen 3 und 4, wie in den Patentansprüchen zur Kennzeichnung verwendet, bezieht sich auf den Hohlraum, wo das zu erwärmende Medium fliesst. Es ist offensichtlich, dass der Blechabstand beim Einlaufrohr 7 grösser ist und in den Rippen kleiner. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Flachkollektor für Sonnenenergie, mit mindestens einem Hohlraum für den Durchfluss eines zu erwärmenden Mediums, welcher Flachkollektor auf der einen Seite mit einer Sonnenenergie absorbierenden Schicht und auf der anderen Seite mit einer Wärmeisolation versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein mit der absorbierenden Schicht versehenes Profilblech (3, 4) aufweist, welches in nur einer Richtung profiliert ist.
    2. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum zwischen zwei Profilblechen (3, 4) angeordnet ist und die Profilbleche grösstenteils einen gegenseitigen Abstand von weniger als 4 mm aufweisen, wobei die Profilblechlänge ein Mehrfaches der Profilblechbreite ist.
    3. Flachkollektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand weniger als 2 mm beträgt.
    4. Flachkollektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand weniger als 1 mm beträgt.
    5. Flachkollektor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er Befestigungsmittel (20) für die Befestigung am Baukörper aufweist, welche die Profilbleche (3, 4) durchdringen.
    6. Flachkollektor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Profilblechen (3, 4) eine transparente Abdeckung mindestens teilweise angeordnet ist.
    7. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kollektor im wesentlichen aus Profilblechen (3, 4) zusammengesetzt ist, die im wesentlichen nur in Längsrichtung profiliert sind, in der Weise, dass in Abständen Rippen (3', 4') angeordnet sind, mit im wesentlichen ebenen Flächen (3", 4") dazwischen.
    8. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Blechprofilierung treppenförmig ist.
    9. Flachkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeisolation (9) im wesentlichen dieselbe Profilierung wie das Profilblech (3) aufweist und mit kleinen Vor- sprüngen (5) versehen ist zwecks Vorbestimmung eines Hohlraumes (25) zwischen Wärmeisolation (9) und Profilblech (3).
    Die Erfindung betrifft einen Flachkollektor für Sonpen- energie. Die Bezeichnung Flachkollektor trifft auch für einen Kollektor mit profilierter Oberfläche oder mit gebogener Oberfläche zu. Er unterscheidet sich von anderen Kollektoren dadurch, dass er die Sonnenbestrahlung nicht kopzentricrt sondern lediglich absorbiert.
    Bekannte Flachkollektoren für Gebäudeheizung benützen den sogenannten Treibhauseffekt. Auf der Sonnenseite eines Kastens befinden sich eine oder mehrere Glastafe]n mit Luftzwischenraum. Im Kasteninnern sind schwarz gefärbte Rohrschlangen oder Kollektorbleche angeordnet. Die der Sonnenseite abgewandte Seite des Kastens ist wärmeisoliert. Mit Sonnenseite ist diejenige Seite des Kollektors bezeichnet, die bei Sonnenschein der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.
    Solche bekannte Anordnungen haben Nachteile: 1. Glasgedeckte Kollektoren reflektieren und absorbieren einen erheblichen Anteil der Sonnenstrahlen, etwa 10 o/o bei rechtwinkligem Auftreffen, z. B. bei Morgen- und Abendsonne.
    2. Die Glastafeln können durch den Knall von Überschallgeschwindigkeit fliegenden Flugzeugen sowie durch Steinwurf und Hagel zerstört werden.
    3. Ein grosser Teil des Publikums empfindet verglaste Kollektoren unschön und verunstaltend.
    In unseren Breitengraden werden Flachkollektoren nach Süden orientiert, auf der südlichen Halbkugel der Erde nach Norden orientiert und in den Äquatorialgegenden horizontal angeordnet. Sie werden nicht dem Sonnenstand nachgeführt.
    Leistungsmessungen von Kollektoren werden oft unzweckmässig angeordnet. Es werden nur die Leistungsdaten bei günstigem Sonnenstand angeführt. Für die Praxis massgebend sind jedoch die Kollektorleistungen während eines ganzen Sonnentages, das heisst, die Summe der Kollektorleistung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Es erstaunt nicht, dass solcherart gemessene Kollektorenleistungen bekannter Konstruktion nur 26 bis ca. 50 o/o der Einstrahlung erreichen.
    Es ist Ziel der Erfindung, den Wirkungsgrad von Flachkollektoren zu verbessern und zugleich die Herstellungskosten zu senken, die Einsatzdauer der Kollektoren zu verlängern und die Verwendungsmöglichkeiten zu erweitern.
    Dies wird dadurch erreicht, dass der Flachkollektor mit mindestens einem Hohlraum für den Durchfluss eines zu erwärmenden Mediums versehen ist, der Flachkollektor auf der einen Seite mit einer Sonnenenergie absorbierenden Schicht und auf der andern Seite mit einer Wärmeisolation versehen ist, wobei er mindestens ein mit der absorbierenden Schicht versehenes Profilblech aufweist, welches in nur einer Richtung profiliert ist.
    Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Weitere Lösungen ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 8. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kollektor, der als Dachdeckung dient; Fig 2 einen ähnlichen Schnitt, mit einer Regenrinne; Fig. 3 einen Schnitt durch einen Stoss von Profilblechen, schematisch dargestellt; Fig. 4 einen Schnitt durch ein Ortsblech. nach I--T in Fig. 1; Fig. 5 einen Schnitt durch einen Kollektor einer weiteren erfindungsgemässen Konstruktion; Fig. 6 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 5; Fig. 7 einen Schnitt durch den Kollektor in Dachfirstnähe; Fig. 8 einen Schnitt durch den Kollektor, mit Regenrinne.
    Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Kollektor 1, der als Dachdeckung 2 dient. Der Kollektor 1 setzt sich aus Profilblechen 3 und 4 zusammen, welche mit geringem Abstand, z. B. 1 mm, übereinander montiert sind. Das obere Profilblech 3 ist auf der Aussenseite Sonnenstrahlung absorbierend behandelt und ist innen blank. Mit blank ist hier optisch blank, glänzend gemeint. Es kann also ein Aluminiumblech, walzblank oder poliert sein, oder auch ein verzinktes Stahlblech. Vorteilhaft ist im letzteren Fall die Zinkschicht mit einem Korrosionsschutz zu versehen solange diese noch frischglänzend und noch nicht grau korrodiert ist.
    Das Profilblech 4 besteht vorteilhaft aus demselben Material wie das Profilblech 3, um elektrolytischerKorrosion vorzubeugen.
    Um die Profilbleche in zweckmässigem Abstand 25 zu halten, ist das untere Profilblech 4 mit Eindellungen 5 versehen, welche schon beim Walzen der Profilbleche erzeugt werden können. Die Profilbleche 3 und 4 sind zusammen mittels Schrauben, Schiessbolzen oder anderen Befestigungsmitteln auf den Pfetten 6 befestigt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Profilbleche an dieser Stelle dicht aufeinander gepresst sind, damit später das zwischen den Profilblechen fliessende Medium an dieser Stelle nicht austreten kann. Balken 6' tragen die Pfetten 6.
    In Fig. 1 ist ferner ein Einlaufrohr 7 für das zu erwärmende Medium, z. B. Wasser, mit Perforationen 8 gezeigt, wobei die Perforationen 8 in einer Linie angeordnet sind und gegen das obere Profilblech 3 gerichtet sind. Das untere Profilblech 4 ist in der Nähe des Einlaufrohres 7 nach oben ab **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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