CH533271A - Verfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes Medium - Google Patents
Verfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes MediumInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Verfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes Medium Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes Me dium. Es wurden schon Versuche gemacht, die Verwen dung von Kompensatoren dadurch zu vermeiden, dass man die Rohrleitung an Befestigungspunkten montiert, z. B. an Betonfundamenten. Dies geht bei kleinen Tem peraturänderungen, aber bei Rohren, die sehr hohe oder sehr tiefe Betriebstemperaturen haben, ist die Bean spruchung so gross, dass das Rohr bei steigender Tem peratur reisst oder die Streckgrenze des Materials über schritten wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver fahren aufzuzeigen, mit dem sich ein metallisches Rohr montieren lässt, das Temperaturänderungen unterwor fen ist, ohne dabei sogenannte Kompensatoren oder an dere Vorrichtungen zu verwenden, die die Expansion oder Kontraktion des Rohres bei einem Temperaturwechsel aufnehmen. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Rohrleitung auf eine Temperatur über der normalen Umgebungstemperatur aufgeheizt bzw. auf eine Temperatur unter der normalen Umgebungstemperatur abgekühlt und dabei in der gewünschten Stellung fixiert wird. Die Rohrleitung kann z. B. auf eine solche Temperatur aufgeheizt oder abgekühlt werden - sie wird im folgenden Fixiertemperatur genannt - die zwischen der minimalen und maximalen Betriebstemperatur der Flüssigkeit in der Rohrleitung liegt. Wenn die Temperatur in einem Rohr für eine heisse Flüssigkeit die Fixiertemperatur übersteigt, unterliegt das Rohr einer Druckbeanspruchung. Die Fixiertemperatur sollte so nahe bei der maximalen Betriebstemperatur liegen, dass das Rohr die maximale Druckbe anspruchung aushält. Wenn die Temperatur in der Rohrleitung unter die Fixiertemperatur fällt, unterliegt das Rohr einer Zugbeanspruchung. Die niedrigst zugelassene Betriebstemperatur sollte so gewählt werden, dass die erreichte Zugbeanspruchung noch ausgehalten wird. Wenn z. B. bei einer Betriebsabstellung die Temperatur auf eine so niedrige Temperatur abzufallen droht, dass eine unzulässige Zugbeanspruchung in der Rohrleitung auftreten kann, muss das Rohr durch Einblasen von Dampf oder heisser Luft z. B. aufgeheizt werden. Wenn es aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, die Rohrleitung auf diesem Wege aufzuheizen, ist es besser, das Rohr aufzuschneiden als einen unerwünschten Bruch der Rohrleitung zuzulassen. Wenn die Rohrleitung repariert werden soll, können die zerschnittenen Enden durch Erhitzen zusammengebracht und dann verschweisst werden. Eine ähnliche Bedingung gilt für eine Rohrleitung für eine kalte Flüssigkeit, aber in diesem Fall wird die Rohrleitung auf eine Temperatur unter der der Umgebung abgekühlt und auf dieser Temperatur während der Fixierung gehalten. Wenn eine Störung eintritt, kann die Temperatur des Rohres auf die normale Umgebungstemperatur ansteigen. Die Fixiertemperatur sollte daher so nahe bei dieser normalen Temperatur liegen, dass die maximal auftretende Druckbeanspruchung ausgehalten wird. Das Rohr kann in der gewünschten Stellung durch Befestigen oder Anklammern an Betonkörpern in bestimmten Abständen fixiert werden. Die Rohrleitung sollte zwischen den Befestigungskörpern so belastet werden, dass das Rohr durch die Druckbeanspruchung nicht zerbrechen kann. Bei Rohrleitungen, die im Boden verlegt sind, kann das durch einen genügend hohen Bodendruck erreicht werden. Befestigungskörper können vorzugsweise an den Rohrbögen und dort, wo Absperrventile vorhanden sind, verwendet werden. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung können diese Befestigungskörper auch weggelassen werden. Die Rohrleitung kann in der gewünschten Stellung dadurch fixiert werden, dass sie in einen Rohrgraben in die Erde gelegt und der Graben dann mit dem Aushub wieder aufgefüllt wird, so dass er die Rohrleitung umgibt und sie in der gewünschten Stellung festhält. Eine solche Rohrleitung wird an ihrem Platz durch sogenannte Friktions-Positionierung gehalten. Das bedeutet, dass bei kleinen Bewegungen in der Längsrichtung der Rohrleitung verursacht durch Temperaturänderungen, die Reibung zwischen Rohrleitung und Erdboden die Zugspannung der Rohrleitung in zulässigen Grenzen hält. Wenn Rohre in den Boden verlegt werden, wird die Rohrleitung in der gewünschten Lage in den Rohrgraben eingebracht. Sie wird dann erhitzt oder abgekühlt auf die normale Betriebstemperatur oder auf eine Temperatur zwischen der minimalen und maximalen Betriebstemperatur. Dann wird der Rohrgraben wieder mit Erde aufgefüllt. Der Bodendruck muss so hoch sein, dass die Rohrleitung auch bei den höchst möglichen Druckbeanspruchungen nicht reisst. Im folgenden wird das erfindungsgemässe Verfahren anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, die als Beispiel einen Abschnitt eines Heisswasser-Rohres in einer Fernheizanlage zeigt. Das Rohr 1 ist von einer Isolierschicht und einer äusseren Umhüllung umgeben. Das Rohr wird in einem Graben in den Boden in eine solche Tiefe gelegt, dass der Bodendruck einer Bruchneigung infolge Ansteigen der Temperatur über die Fixiertemperatur entgegenwirkt. Das Rohr hat zwei Absperr-Ventile 2 und 3, die über Einziehschächte 4 und 5 zugänglich sind. Ein Betonkörper 6 in Form eines Fundamentes befindet sich in der Nähe des Ventiles 2. Ein weiterer Betonkörper 9 dient dazu, ein Abzweigrohr 10, das zu einem Wärmeverbraucher 12 führt, zu fixieren, und befindet sich in der Nähe der Abzweigung des Rohres 10 von dem Hauptrohr 1. Befestigungsvorrichtungen 11 und 13 befinden sich an dem Rohr in jedem Betonkörper 6 und 9, die nach der Montage der Rohrleitung angebracht werden. Diese Befestigungsvorrichtungen können Flansche, Aussparungen oder ähnliches sein, die mit dem Rohr verschweisst werden. Die Rohrleitung wird dann aufgeheizt, z. B. mit der normalen heissen Flüssigkeit, die durch sie gefördert werden soll und die von einer Heizungsanlage stammt, oder mit Dampf oder heisser Luft auf die gewünschte Fixiertemperatur, wobei man das Rohr sich frei ausdehnen lässt. Dann werden die Betonkörper 6 und 9 um die Befestigungsvorrichtungen 11 und 13 gegossen, die Erde wieder in den Graben eingefüllt und die Temperatur solange gehalten, bis der Beton ausgehärtet ist. Während des Betriebes wird das Hauptrohr 1 in der gewünschten Stellung durch den Druck der Erde in dem Graben festgehalten. Das Abzweigrohr 10 wird teilweise von dem Bodendruck und teilweise von dem Betonkörper 9 gehalten. Dieser Betonkörper 9, der sich nahe bei dem Hauptrohr 1 befindet, verhindert, dass das Hauptrohr 1 seitlichen Kräften durch das Abzweigrohr 10 ausgesetzt wird. Der Betonkörper 6 befindet sich dort, wo das Hauptrohr 1 aus der Waagrechten in eine leicht geneigte Richtung übergeht. Er verhindert die Bewegung des Hauptrohres 1 in senkrechter Richtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVerfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes Medium, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung auf eine Temperatur über der normalen Umgebungstemperatur aufgeheizt bzw. auf eine Temperatur unter der normalen Umgebungstemperatur abgekühlt und dabei in der gewünschten Stellung fixiert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung auf eine Temperatur zwischen der minimalen und maximalen Betriebstemperatur aufgeheizt oder abgekühlt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung in der gewünschten Stellung durch Befestigung in vorbestimmten Abständen an Betonkörpern fixiert wird.3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung in der gewünschten Stellung dadurch fixiert wird, dass sie in einen Rohrgraben in die Erde gelegt und der Graben dann mit dem Aushub wieder aufgefüllt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE699671A SE384255B (sv) | 1971-05-28 | 1971-05-28 | Sett for montering av en metallisk rorledning for fjerrverme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH533271A true CH533271A (de) | 1973-01-31 |
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ID=20270116
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1776771A CH533271A (de) | 1971-05-28 | 1971-12-06 | Verfahren zur Montage von Rohrleitungen für ein heisses oder ein kaltes Medium |
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Cited By (2)
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| DE2419132A1 (de) * | 1973-04-26 | 1974-11-21 | Rasmussen As E | Rohrleitungssystem und verfahren zu seiner herstellung |
| DE3534965A1 (de) * | 1984-10-12 | 1986-05-22 | Kabelwerke Brugg AG, Brugg | Fixpunkte von rohrleitungen |
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| JPS5345911B2 (de) * | 1972-06-21 | 1978-12-09 |
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1971
- 1971-05-28 SE SE699671A patent/SE384255B/xx unknown
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1972
- 1972-03-13 SU SU721758432A patent/SU677680A3/ru active
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- 1972-04-11 NL NL7204828A patent/NL177437C/xx not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2419132A1 (de) * | 1973-04-26 | 1974-11-21 | Rasmussen As E | Rohrleitungssystem und verfahren zu seiner herstellung |
| DE3534965A1 (de) * | 1984-10-12 | 1986-05-22 | Kabelwerke Brugg AG, Brugg | Fixpunkte von rohrleitungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS567105B1 (de) | 1981-02-16 |
| NL177437C (nl) | 1985-09-16 |
| NL177437B (nl) | 1985-04-16 |
| NL7204828A (de) | 1972-11-30 |
| SU677680A3 (ru) | 1979-07-30 |
| SE384255B (sv) | 1976-04-26 |
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