CH517907A - Vorlagering für Weichstoff-Dichtungen - Google Patents

Vorlagering für Weichstoff-Dichtungen

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CH517907A
CH517907A CH1295470A CH1295470A CH517907A CH 517907 A CH517907 A CH 517907A CH 1295470 A CH1295470 A CH 1295470A CH 1295470 A CH1295470 A CH 1295470A CH 517907 A CH517907 A CH 517907A
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CH
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ring
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soft
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CH1295470A
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English (en)
Inventor
Guenther Dr Stahl
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Reinz Dichtungs Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/12Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering
    • F16J15/121Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement
    • F16J15/122Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement generally parallel to the surfaces
    • F16J15/123Details relating to the edges of the packing

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Description


  Vorlagering     für        Weichstoff        Dichtungen       Gegenstand des Hauptpatentes 503 925 ist ein Vor  lagering für Weichstoff-Dichtungen zur Abdichtung von  Durchgängen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass min  destens ein Ring aus hartem Metall mit wenigstens ei  nem Ring aus weicherem Material von solcher Dicke  und     Anordnung    zusammenwirkt, dass nur der weichere  Ring durch     Hineindrücken    des Ringes aus härterem Ma  terial unter der Wirkung eines Anpressdruckes verformt  wird.

      Hierdurch wird ein     Vorlagering    geschaffen, der in  seinem     Aufbau    einfach und daher     wirtschaftlich    her  stellbar ist sowie bei Belastung den Aufbau einer schmal  begrenzten, stark plastisch zu verformenden Dichtzone  mit hoher     spezifischer    Flächenpressung erlaubt. Der  Weichmetallring besitzt zum Aufbau einer gewissen spe  zifischen Dichtpressung und zur Anpassung an eine  gegebenenfalls nachgeschaltete Weichstoff-Flachdich  tung relativ zum Hartmetallring eine bestimmte Dicke,  damit ausreichende plastische Verformungswege zurück  gelegt werden können.

   Bei Belastung wird infolge der  plastischen Verformung des Weichmetallringes über  dem eingelegten Hartmetallring eine relativ schmale  Tragzone hoher spezifischer Dichtpressung aufgebaut.  Hierdurch wird eine gute     Mikro-    und Makroanpassung  an die Dichtflächen     erreicht.    Eine Beschädigung der  Dichtflächen wird vermieden, da der gesamte Verfor  mungsweg der Dichtverbindung von dem Weichmetall  ring aufgenommen wird. Die Kraft-Weg-Funktion kann  durch Abstimmung der Materialien und der geometri  schen Abmessungen des Hartmetallringes und des  Weichmetallringes in weiten Grenzen beeinflusst wer  den. Im Falle dynamischer Beanspruchung werden  Schwingungen weitgehend reduziert.

   Die Schwingungs  dämpfung wird dadurch erreicht, dass in der stark pla  stisch verformten Tragzone des Weichmetallringes eine  hohe spezifische Pressung aufgebaut wird und in diesem    Bereich das Material des Weichmetallringes ausserdem  eine gewisse     Kaltverfestigung        erfährt.     



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, den Verlauf der Kenn  linie den jeweils vorliegenden Betriebsbedingungen mit  weitestgehender Genauigkeit anpassen zu können.  



  Die Erfindung löst diese Aufgabe durch Aufbau     des     Weichmetallringes aus mehreren Schichten. Gemäss ei  ner zweckmässigen     Ausführungsform    der Erfindung be  steht der Weichmetallring aus drei Schichten.  



  In weiterer Ausgestaltung der     Erfindung    können die  einzelnen Schichten des Weichmetallringes aus Mate  rialien verschiedener Dicke bestehen.  



  Darüber hinaus können die einzelnen Schichten des  Weichmetallringes aus Materialien unterschiedlicher Ei  genschaften bestehen. Hierbei kann die äussere Schicht  zur Erzielung einer ausreichenden Mikroabdichtung  aus besonders weichem Material hergestellt sein.  



  Wird eine besonders hohe Dauerwechselfestigkeit  angestrebt, so wird für die äussere Schicht des Weich  metallringes besonders zähes Material verwendet.  



  Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin  dung lässt sich dadurch erzielen, dass die äussere  Schicht des Weichmetallringes mit verlängerten Rand  flächen den Vorlagering im Weichstoffmaterial, ohne  die Kennung desselben zu beeinflussen, festlegt.  



  Ferner kann die äussere Schicht des Weichmetall  ringes Lappen aufweisen, die als Weichstoffauflage die  Dämpfungseigenschaften der Dichtung im Falle dyna  mischer Beanspruchungen verbessern.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand von Aus  führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Vorlagering mit einem aus mehreren  Schichten bestehenden     Weichmetallring    für die Einfas  sung eines     Hartmetallringes    im Querschnitt;      Fig. 2 einen Vorlagering bekannter Ausführung mit  einem aus einheitlichem Werkstoff bestehenden Weich  metallring für den Hartmetallring;  Fig. 3 ein Diagramm mit einer über der Last P auf  getragenen relativen Dicke der Vorlageringe nach Fig. 1  bzw.

   Fig. 2;  Fig.4 eine bevorzugte Ausführungsform des Vor  lageringes nach der     Erfindung    für eine     Weichstoff-          Flachdichtung,    ebenfalls im Querschnitt;  Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Vorlage  ringes nach der Erfindung, bei der die äussere Schicht  des Weichmetallringes teilweise als Dämpfungslappen  ausgebildet ist,     wiederum    im Querschnitt, und  Fig.6 eine Draufsicht auf die Ausführungsform  nach Fig. 5.  



  In den Figuren sind Vorlageringe für     Weichstoff-          Dichtungen        zur    Abdichtung von Durchgängen veran  schaulicht, bei denen mindestens ein Ring aus hartem  Metall mit wenigstens einem Ring aus weicherem Mate  rial von solcher Dicke und Anordnung zusammenwirkt,  dass nur der weichere Ring durch Hineindrücken des  Ringes aus härterem Material unter der Wirkung eines  Anpressdruckes verformt wird. Einen solchen Vorlage  ring zeigt Fig. 2, bei dem der harte Rundstahldraht 1 in  einem Weichmetallring 3 liegt, der aus einem einheit  lichen, gegenüber dem Rundstahldraht weicheren Mate  rial besteht.  



  Demgegenüber zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemässen  Vorlagering, bei welchem ein harter Rundstahldraht 1  teilweise von einem Ring 2 umgeben ist, der aus einem  verhältnismässig weichen Material besteht, das aus drei  Schichten, nämlich einer äusseren Schicht 2a, einer  mittleren Schicht 2b und einer inneren Schicht 2c auf  gebaut ist. Zur Abstimmung der Kettenlinie können die  einzelnen Schichten 2a, 2b, 2c des Weichmetallringes 2  sowohl verschiedene Dicke als auch verschiedene Ma  terialeigenschaften aufweisen.  



  Im Diagramm nach Fig.3 ist die relative Dicke  eines Vorlageringes nach der Erfindung, wie er in Fig. 1  gezeigt ist, und eines bekannten Vorlageringes nach  Fig. 2 über der Last P aufgetragen. Dabei wird von ei  ner bestimmten Ausgangsbelastung     ausgegangen.    Der  Formparameter, der sich aus dem Quotient der Dicke  des Weichmetallringes und dem Durchmesser des harten  Rundstahldrahtes ergibt, beträgt 0,6. Ferner wird vor  ausgesetzt, dass bei dem Weichmetallring 2 des     erfin-          dungsgemässen        Vorlageringes    die einzelnen Schichten  2a, 2b, 2c jeweils gleich dick bemessen sind und ihre  Gesamtdicke so gross wie diejenige des Weichmetall  ringes 3 des bekannten Vorlagerings bemessen ist.

   Die  Kennlinie A betrifft den bekannten Vorlagering nach  Fig. 2 und die Kennlinie B den erfindungsgemässen Vor  lagering mit geschichtetem Weichmetallring nach Fig. 1.  Die mittlere Schicht 2b des Weichmetallringes besteht  dabei aus einem mässig     härteren    Material als die innere  und äussere Schicht     2c    und 2a. Die mittlere Schicht 2b  ist jedoch weicher als der Rundstahldraht 1. Der Rund  stahldraht des Vorlageringes ist so hart gewählt, dass er  auch unter Belastung keine plastische Verformung er  fährt. Der Vergleich der beiden Kennlinienkurven A  und B in Fig. 3 zeigt, wie sich die Kennlinie des Vor  lageringes infolge des Schichtaufbaues des Weichmetall  ringes 2 verschiebt.

   Der Anpressdruck verändert sich  über einen verhältnismässig weiten Verformungsbereich  nur geringfügig, wie das Diagramm zeigt.    Durch     Änderung    der Materialeigenschaften der mitt  leren Schicht 2b,     insbesondere    einer Änderung der Här  te und Zähigkeit, kann die Kennlinie B des     Mehrschicht-          Vorlageringes    erheblich beeinflusst werden.

       Wird    die  mittlere Schicht 2b aus zähem Werkstoff ausgeführt, der  sich bei der aufgegebenen Belastung nur mässig pla  stisch     verformt,    so kann dadurch die Elastizität des  Vorlageringes im Bedarfsfall so weit     beeinflusst    werden,  wie es die Anpassung an die dynamischen Bewegungs  verhältnisse erfordert. Infolgedessen kann     eine    Abdich  tung auch an kritischen Stellen des Brennraumes von  Motoren gewährleistet werden, die besonders     grosse     Schwingungsamplituden     aufweisen.     



  Die Mehrschichtausführung des Weichmetallringes  macht eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungs  gemässen Vorlageringes zur Befestigung des Dichtungs  ringes möglich, wie sie Fig. 4 zeigt. Die äussere Schicht  2a wird nach dieser     Ausführungsform    bei 2d über eine  Weichstoffnebendichtung 4 gebördelt, ohne dass die  Funktion des Mehrschicht-Vorlageringes beeinträchtigt  wird. Bei Verwendung des Vorlageringes als     Brenn-          raumabdichtung,    z. B. an Verbrennungsmotoren, bietet  der Mehrschicht-Vorlagering die Möglichkeit, gleichzei  tig die Funktionen Abdichtung, Weichstoffeinfassung  und     Steigerung    der Schwingungsdämpfung in Verbin  dung mit dem Weichstoff 4 zu übernehmen.  



  An solchen Stellen des Motors, die besonders kri  tischen     dynamischen        Beanspruchungen    oder Schwingun  gen unterworfen sind, kann die äussere Schicht 2a des  Weichmetallringes 2 nach einer weiteren bevorzugten  Ausführungsform mit Dämpfungslappen 2e versehen  sein, die als verbreitetere Weichstoffauflage eine zusätz  liche Schwingungsdämpfung hervorrufen.  



  Für den Fall, dass eine besonders hohe Dauerwech  selfestigkeit der Flachdichtung erwünscht wird, wird  für die äussere Schicht des Weichmetallringes vorzugs  weise besonders     zähes    Material verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorlagering für Weichstoff-Dichtungen zur Abdich tung von Durchgängen, bei welchem mindestens ein Ring aus hartem Material mit wenigstens einem Ring aus weicherem Material von solcher Dicke und Anord nung zusammenwirkt, dass nur der weichere Ring durch Hineindrücken des Ringes aus härterem Material unter der Wirkung eines Anpressdruckes verformt wird, ge kennzeichnet durch den Aufbau eines Weichmetallringes (2) aus mehreren Schichten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorlagering nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Weichmetallring (2) aus drei Schichten (2a, 2b, 2e) besteht. 2.
    Vorlagering nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Schichten (2a, 2b, 2c) des Weichmetallringes (2) aus Materialien verschiedener Dicke bestehen. 3. Vorlagering nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Schichten (2a, 2b, 2c) des Weichmetallringes (2) aus Materialien unterschied licher Eigenschaften bestehen. 4. Vorlagering nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Schicht (2a) des Weich metallringes (2) zur Erzielung einer ausreichenden Mi kroabdichtung aus besonders weichem Material be steht.
    5. Vorlagering nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Schicht (2a) des Weich metallringes aus besonders zähem Material besteht. 6. Vorlagering nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Schicht (2a) des Weich- metallringes (2) mit verlängerten Randflächen (2d) zum Uebergreifen von Weichstoffmaterial (4) versehen ist. 7. Vorlagering nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Schicht (2a) des Weich metallringes (2) Dämpfungslappen (2e) aufweist.
CH1295470A 1968-06-06 1970-08-28 Vorlagering für Weichstoff-Dichtungen CH517907A (de)

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