CH511506A - Mikroschalter - Google Patents

Mikroschalter

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CH511506A
CH511506A CH1719470A CH1719470A CH511506A CH 511506 A CH511506 A CH 511506A CH 1719470 A CH1719470 A CH 1719470A CH 1719470 A CH1719470 A CH 1719470A CH 511506 A CH511506 A CH 511506A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hammer
housing
microswitch
switch
rocker
Prior art date
Application number
CH1719470A
Other languages
English (en)
Inventor
Hahne Rudolf
Original Assignee
Hahne Rudolf
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Filing date
Publication date
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Publication of CH511506A publication Critical patent/CH511506A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


  
 



  Mikroschalter
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Mikroschalter, dessen Schaltorgane aus drei beweglichen Teilen zusammengesetzt sind.



   Es sind bereits Mikroschalter bekannt, die infolge ihrer kleinen Abmessungen für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden können. Diese bekannten Schalter weisen jedoch zwei grundlegende Nachteile auf. Einerseits kann eine einwandfreie Funktionsweise dieser bekannten Schalter infolge ihrer verhältnismässig komplizierten Ausbildung nicht immer gewährleistet werden. In der Tat sind Wippe und Hammer dieser Schalter über eine Achse verlaufend freihängend angeordnet, und die Schaltorgane werden durch Federkraft von Platten oder Scheren getragen. Diese Ausbildung hat sich als störanfällig erwiesen. Andererseits ist die Bauweise der bekannten Mikroschalter derart, dass ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Laufruhe den Erfordernissen nicht entspricht.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Mikroschalters, welcher die Nachteile der bekannten Schalter dieser Art nicht aufweist. Dies wird erfindungsgemäss bei einem Mikroschalter, dessen Schaltorgane aus drei beweglichen Teilen zusammengesetzt sind, erreicht durch ein Gehäuse, in welchem eine Wippe sowie ein Hammer auf einer im Gehäuse fest angebrachten, als Kontaktorgan dienenden Achse schwenkbar gelagert sind, welche Wippe ein Schalterbetätigungselement aufweist und unter dem Einfluss einer Feder in einer ersten Stellung gehalten wird und in eine zweite Stellung bewegt werden kann, wobei der Hammer mit einem weiteren Kontaktorgan in Berührung kommt, und durch einen oberen Gehäuseabschlussteil.



   Der erfindungsgemässe Mikroschalter soll die immer grösser werdenden Probleme bezüglich der Raumersparnis weitgehend lösen. Bei einem Aussendurchmesser von beispielsweise 11 mm könnte dieser Schalter in Lampen und Fassungen auf dem Gebiet der Radio- und Tonband Technik eingebaut werden. Er soll auch ganz allgemein auf dem Gebiet der Elektronik sowie im Modellbau Verwendung finden.



   Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Schalters anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und in auseinandergezogener Darstellung, einer ersten Ausführungsform eines Mikroschalters;
Fig. 2 eine Seitenansicht des zusammengesetzten Schalters gemäss Fig. 1;
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Mikroschalters;
Fig. 4 eine Seitenansicht des zusammengesetzten Schalters nach Fig. 3 und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schaltorgane des Mikroschalters bei entferntem Oberteil.



   Im Gehäuse 10 des Schalters, das aus einem Kunststoff gefertigt sein kann, sind die drei beweglichen, als Schaltorgane dienenden Teile angeordnet. Eine Wippe 11 ist auf einer Achse 12 schwenkbar gelagert. Diese Achse 12 ist aus Stahl gefertigt und im Boden des Gehäuses 10 fest angebracht. Das eine Ende 13 dieser Welle steht aus dem Bodenteil des genannten Gehäuses vor und dient als erstes Kontaktorgan. Ein Messingstift 14 ist im Boden des Gehäuses 10 angebracht und dient als zweites Kontaktorgan. Auf der Achse 12 ist weiterhin ein Hammer 15 schwenkbar gelagert, welcher mit dem zweiten Kontaktorgan 14 in Berührung gebracht werden kann. Hierzu ist am Hammer 15 ein parallel zur Hammerachse gerichtetes Feder-Stahlplättchen 16 angebracht, das der Übertragung einer Federkraft auf den Hammer 15 dient.

  Diese Kraft wird von einer Blattfeder 17 erzeugt, welche mit ihrem einen Ende mit dem genannten Stahlplättchen 16 in Wirkungsverbindung steht. Das andere Ende der Blattfeder 17 ist bei 18 an der Wippe befestigt. Diese besondere Ausbildung ist erforderlich, damit die Blattfeder 17 nicht direkt, sondern mittelbar über das Stahlplättchen 16 auf den Hammer 15 wirkt. Ein direktes Anliegen der Feder 17 am Hammer 15 würde eine Trägheit verursachen, welche die erforderliche schnelle Schwenkbewegung des Hammers 15 verhindern würde.



   Zum Verschwenken der Wippe 11 und damit zur Schalterbetätigung ist an der Wippe ein nach oben ragender Stift 19 angebracht. Beim Verschieben dieses Stiftes 19 wird die Wippe 11 verschwenkt, wodurch die Blattfe  der 17 gespannt wird und eine Federkraft auf das Stahlplättchen 16 und damit auf den Hammer 15 überträgt.



  Der Hammer 15 wird dadurch verschwenkt und gegen das zweite Kontaktorgan 14 zur Anlage gebracht. Besondere Sperrmittel für den Hammer 15 in dieser Lage sind nicht erforderlich, da sich dieser einerseits mit dem einen Ende an das Kontaktorgan anlegt und andererseits mit einem Teil seines Umfangsrandes an der Gehäuseinnenseite zur Anlage kommt.



   Das Gehäuse 10 des Schalters ist mittels einer Abdeckplatte 20 aus einem Kunststoff abgeschlossen. In den Fig. 1 und 2 ist der erfindungsgemässe Mikroschalter als Arbeits-Einbauschalter ausgebildet. Zu diesem Zwecke ist die genannte Abdeckplatte 20 mit einem Schlitz 21 versehen, durch welche der Stift 19 der Wippe 11 ragen kann. Der Einbauschalter kann somit durch Verschiebung des genannten Stiftes 19 betätigt werden.



   Wie in der Fig. 1 angedeutet ist, kann die Achse 12 nach oben verlängert werden und mit diesem verlängerten Teil 22 in einem Loch 23 der Abdeckplatte 20 gehalten sein. Diese zusätzliche Halterung dient der Stabilisierung der für die einwandfreie Wirkungsweise des Schalters wichtigen Lagerachse 12.



   In den Fig. 3 und 4 ist der Mikroschalter als unabhängiger Mehrzweckschalter ausgebildet. Hierzu ist anstelle einer Abdeckplatte, wie sie beim oben erläuterten Ausführungsbeispiel Verwendung findet, ein Kipphebel-Aufsatz 25 vorgesehen, der auf das Gehäuse 10 aufsetzbar ist. Der Kipphebel 26 dieses Aufsatzes 25 ist mit einem Kupplungs teil 27 versehen, das zum Zusammenwirken mit dem Stift 19 bestimmt ist. Beim Verschwenken des Kipphebels 26 wird der Stift 19 mitgenommen, welcher in der oben beschriebenen Weise die Verschwenkung des Hammers 15 einleitet.



   Die beschriebene einfache Bauweise des erfindungsgemässen Mikroschalters ermöglicht trotz kleinsten Abmessungen eine sichere Fupktionsweise und einen ruhigen Lauf des Hammers. Infolge der besonderen Lagerung des Hammers ergeben sich vorzügliche Schalteigenschaften.



  So ist u. a. die Geschwindigkeit der Schaltbewegung des Hammers derart, dass an den Kontaktstellen keine, die Kontaktorgane  anfressende  Funkenbildungen entstehen können. Auch weist die Wippe sehr geringe Trägheitsverluste auf. Da bei der Verschwenkung der Wippe der von dieser beschriebene Radius unverändert bleibt, wird stets der gleiche Federdruck auf den Hammer übertragen. Im weiteren ist durch den verhältnismässig grossen Abstand zwischen dem Kontaktende des Hammers und dem zweiten Kontaktorgan, welcher Abstand in der Ausschaltlage 0,83 mm betragen kann, eine Schleichkontakte begünstigende Funkenbildung weitgehend ausgeschlossen.



   Ausser den in der Beschreibungseinleitung genannten Anwendungsmöglichkeiten könnte der erfindungsgemässe Schalter dank seinen minimalen Abmessungen auch in Zeitmessgeräten, beispielsweise in elektrischen Uhren, Verwendung finden, ohne dass er hierzu besonders ausgebildet werden müsste. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Mikroschalter, dessen Schaltorgane aus drei beweglichen Teilen zusammengesetzt sind, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (10), in welchem eine Wippe (11) sowie ein Hammer (15) auf einer im Gehäuse fest angebrachten, als Kontaktorgan dienenden Achse (12) schwenkbar gelagert sind, welche Wippe (11) ein Schalterbetätigungselement (19) aufweist und unter dem Einfluss einer Feder (17) in einer ersten Stellung gehalten wird und in eine zweite Stellung bewegt werden kann, wobei der Hammer (15) mit einem weiteren Kontaktorgan (14) in Berührung kommt, und durch einen oberen Gehäuseabschlussteil (20 bzw. 25).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Mikroschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) und der Gehäuseabschlussteil (20 bzw. 25) aus einem Kunststoff bestehen.
    2. Mikroschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (17) als Blattfeder ausgebildet ist und ihre Kraft über ein Zwischenelement (16) auf den Hammer (15) überträgt.
    3. Mikroschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalterbetätigungselement (19) in den vom Gehäuseabschlussteil (20 bzw. 25) umschlossenen Raum ragt.
    4. Mikroschalter nach Unteranspruch 3, zur Verwendung als Arbeits-Einbauschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseabschlussteil als Abdeckplatte (20) ausbildet ist, in welcher ein Schlitz121) vorgesehen ist durch den das Schalterbetätigungselement (19) ragt.
    5. Mikroschalter nach Unteranspruch 3, zur Verwendung als unabhängiger Mehrzweckschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseabschlussteil als Kipphebel Aufsatz (25) ausgebildet ist, dessen Kipphebel (26) mit dem Schalterbetätigungselement (19) gekuppelt ist.
CH1719470A 1970-11-19 1970-11-19 Mikroschalter CH511506A (de)

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