CH509536A - Explosionsschutzventil - Google Patents

Explosionsschutzventil

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Publication number
CH509536A
CH509536A CH850669A CH850669A CH509536A CH 509536 A CH509536 A CH 509536A CH 850669 A CH850669 A CH 850669A CH 850669 A CH850669 A CH 850669A CH 509536 A CH509536 A CH 509536A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve body
housing
valve
springs
valve according
Prior art date
Application number
CH850669A
Other languages
English (en)
Inventor
Rickenbach Hugo
Original Assignee
Rickenbach Hugo
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Publication date
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Publication of CH509536A publication Critical patent/CH509536A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/006Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves specially adapted for shelters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


  
 



     Explosionsschutzventil   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein   Explosions-      schutzventil    für den Schutz von in die freie Atmosphäre geführten Entlüftungsleitungen, das beim Auftreten atmosphärischer Druckschwankungen von der geöffneten Stellung in Schliesstellung geht und damit die Entlüftungsleitung abschliesst.



   Es ist bekannt, das Innere von Kanalisationsleitungen durch eine Entlüftungsleitung mit der freien Atmosphäre zu verbinden, damit keine unkontrollierbaren Druckunterschiede auftreten können, die Störungen, beispielsweise das Entleeren von   Wasserverschlüssen    (Siphons), bewirken können. Treten jedoch an der freien Atmosphäre erhebliche Druckgradienten auf, beispielsweise bei atomaren oder konventionellen Explosionen, so sind die erwähnten Leitungssysteme und vor allem die daran angeschlossenen sanitären Apparate gefährdet, und man sucht sie   weshalb,    insbesondere bei zivilen und militärischen Schutzbauten, gegen die Aus wirkungen solcher Druckeinflüsse zu schützen. Es ist bekannt, hierzu verschiedene Ausführungen von Ventilen und Klappen zu verwenden.

  Diese sind jedoch von aufwendiger Konstruktion oder weisen Mängel auf, die deren dauernde Betriebsbereitschaft, die ja bei der vorliegenden Anwendung unbedingt erforderlich ist, in Frage stellt. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Explosionsschutzventil für den Einbau in Entlüftungsleitungen von Kanalisationen zu schaffen, das war   tungsfrei,    schnell ansprechend und von einfacher Konstruktion ist.



   Diese Aufgabe wird durch das Explosionsschutzventil gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass es einen in einem Gehäuse schwebend aufgehängten Ventilkörper aufweist, der durch beidseits des Ventilkörpers am Gehäuse befestigte Federn mit Abstand von je einer beidseits des Ventilkörpers auf der Innenfläche des Gehäuses angeordneten Sitzfläche gehalten ist.



   Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Explosionsschutzventil und
Fig. 2 einen Schnitt durch das Explosionsschutzventil nach Fig. 1 längs der Linie III-I, ohne Innenteile.



   Das in Fig. 1 dargestellte Explosionsschutzventil weist ein Gehäuse 1 auf, das aus zwei Gehäuseteilen 2, 3 besteht, deren Innenraum eine zylindrische Partie 4, 5 und eine erweiterte Partie 6, 7 aufweist. An ihrem freien Ende weisen die Gehäuseteile 2, 3 ein Aussengewinde 8, 9 auf, mit Hilfe welches das Ventil mit anderen   Rohrleitungsteilen    verbunden werden kann.



   Die beiden Gehäuseteile 2, 3 sind auf der Seite der erweiterten Innenräume 6, 7 mit Hilfe von Schrauben 10 zusammengeschraubt, wobei zur Abdichtung des Spaltes eine Dichtung 11 vorgesehen ist. Es entsteht hierdurch ein erweiterter Innenraum, in dem ein   Ventil    körper 12 mit Hilfe von Federn 13, 14 schwebend (Normalstellung) gehalten wird. Hierzu weisen die Federn 13, 14 Haken 15, 16 auf, die in Ösen 17, 18 des Ventilkörpers 12 eingehängt sind. Das andere Ende der Federn weist eine Windung auf, die etwas grösser ist als der Durchmesser des zylindrischen Innenraumes der Gehäusetiele 2, 3 und die in eine an der Innenwand der Teile 2, 3 eingearbeiteten Rille 19, 20 eingerastet ist und so die Feder an diesem Ende haltert.



   Der Ventilkörper 12 ist aus zwei Halbschalen, beispielsweise aus Chromstahlblech die in geeigneter Weise durch eine Press- oder Drückoperation hergestellt werden, zusammengesetzt und weist einen den Ventilkörper 12 durchdringenden Zugstab 21 mit den Ösen 17, 18 auf. Eine Zugbelastung der vorgespannten Federn 13, 14 wird damit nicht auf die Halbschalen des Ventilkörpers 12 geleitet.



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weisen die erweiteten Innenräume 6, 7 der Gehäuseteile 2, 3 eine Anzahl Rippen 23 auf, innerhalb weicher der Ventilkörper, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist, mit Spiel zentriert wird.



   Am Übergang der zylindrischen Partie 4, 5 in die erweiterte Partie 6, 7 der beiden Gehäuseteile 2, 3 ist eine Sitzfläche 23, 24 eingearbeitet, die zusammen mit der  betreffenden Partie des Ventilkörpers 12 eine Dichtung bildet.



   Die normale Betriebsstellung des Ventilkörpers 12 entspricht der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, in welcher der Ventilkörper 12 in etwa gleichweitem Abstand von den Sitzflächen 23, 24 schwebend durch die Federn   13    14 gehalten wird. Da der Ventilkörper im wesentlichen nur aus zwei dünnwandigen Halbschalen besteht, ist er sehr leicht, so dass für das Halten in seiner Schwebelage weiche und nur wenig vorgespannte Federn 13, 14 notwendig sind, wodurch ein rasches Ansprechen beim Auftreten von Druckgradienten gewähleistet ist.



   Tritt beispielsweise eine Druckwelle von der linken Seite in Fig. 1 in das   Explosionsschutzventii    ein, so wird der Ventilkörper nach rechts bewegt und der dichte Abschluss an der Sitzfläche 24 hergestellt. Trifft dagegen auf der linken Seite eine Unterdruckwelle ein, so wird der Ventilkörper durch den im rechten Teil herrschenden höheren Druck nach links auf die Sitzfläche 23 gepresst. Durch das rasche Ansprechen des Ventilkörpers werden sowohl Druckwellen wie auch   Sogwellen    abgefangen und, ohne das angeschlossene Kanalisationssystem zu beschädigen, nach aussen reflektiert.

 

   Der Einbau dieses Ventiles ist nicht nur auf primäre Entlüftungsleitungen von Kanalisationen in Zivil- und Militärschutzräumen zum Schutze der angeschlossenen sanitären Apparate beschränkt, sondern kann auch für den Einbau in Leitungssystemen aller Art verwendet werden, beispielsweise auch für den Einbau in Be- und   Entlüftungsleitungen    von Wasser- und Öltankanlagen in Zivil- und Militärschutzräumen zur Verhütung des Eindringens von Druckschwankungen, die in der Aussenluft durch verschiedene Ursachen erzeugt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Explosionsschutzventil für den Schutz von in die freie Atmosphäre geführten Entlüftungsleitungen, das bei Auftreten atmosphärischer Druckschwankungen von der geöffneten Stellung in Schliesstellung geht und damit die Entlüftungsleitung abschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass es einen in einem Gehäuse schwebend aufgehängten Ventilkörper aufweist, der durch beidseits des Ventilkörpers am Gehäuse befestigte Federn mit Abstand von je einer beidseits des Ventilkörpers auf der Innenfläche des Gehäuses angeordneten Sitzfläche gehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zweiteilig ist, wobei dessen Trennfläche im Gebiet des grössten Durchmessers einer erweiterten Innenraumpartie liegt, in welcher der Ventilkörper durch die Federn schwebend und federnd gehalten ist.
    2. Ventil nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Gehäuseteile einen Sitz zur Auflage des Ventilkörpers am Übergang der erweiterten Innenpartie zu einer zylindrischen Innenpartie des Gehäuses aufweist.
    3. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn als Zugfedern z.B. in zylm- drischer oder konischer Form ausgebildet sind, deren innere Enden an einer im Zentrum des Ventilkörpers angeordneten Öse eingehakt und an deren anderen Enden mindestens eine Windung der Feder in einer im Gehäuse eingearbeiteten Rille eingerastet ist.
    4. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper aus zwei dünnwandigen Halbschalen besteht, die auch die Sitzpartie bilden.
    5. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper im Zentrum einen den Ventilkörper durchdringenden Zugstab mit Ösen an seinen Enden zum Einhängen der Federn aufweist.
    6. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper durch einige am Innengehäuse angeordnete Rippen lose zentriert ist.
CH850669A 1969-06-04 1969-06-04 Explosionsschutzventil CH509536A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3903986A1 (de) * 1989-02-10 1990-08-16 Manfred Scherwarth Explosionsschutzventil
CN116006724A (zh) * 2023-01-09 2023-04-25 安徽齐力不锈钢制品有限公司 一种液压双管路防爆阀

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