CH500080A - Schutzeinrichtung gegen Regenwasser an Lagern, insbesondere für Fahrräder, Motorfahrräder und Fahrradanhänger - Google Patents

Schutzeinrichtung gegen Regenwasser an Lagern, insbesondere für Fahrräder, Motorfahrräder und Fahrradanhänger

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CH500080A
CH500080A CH162570A CH162570A CH500080A CH 500080 A CH500080 A CH 500080A CH 162570 A CH162570 A CH 162570A CH 162570 A CH162570 A CH 162570A CH 500080 A CH500080 A CH 500080A
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CH
Switzerland
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bearing
protective cover
dependent
kännel
axis
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Application number
CH162570A
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Maier Walter
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Maier Walter
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • F16C33/80Labyrinth sealings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
    • B60B27/023Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C2326/00Articles relating to transporting
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    • F16C2326/00Articles relating to transporting
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    • F16C2326/28Bicycle propulsion, e.g. crankshaft and its support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description


  
 



  Schutzeinrichtung gegen Regenwasser an Lagern, insbesondere für Fahrräder,
Motorfahrräder und   Falirradanhänger   
Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere bei Fahrrädern, Motorfahrrädern oder Anhängern für Velos, die Lager, meistens Kugellager, nach relativ kurzer Zeit wegen Rostbildung durch eintretendes Regenwasser unfehlbar unbrauchbar werden, so dass ihre Bestandteile wie Konen, Kugeln oder Lagerschalen ausgewechselt werden müssen, was natürlich Kosten und Gebrauchsausfall nach sich zieht.



   Es hat nicht an Vorschlägen für Schutzeinrichtungen zur Abhilfe dieser Mängel gefehlt, die zum Teil guten Erfolg hatten, aber meist etwas kompliziert waren.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun auch eine Schutzeinrichtung an Lagern, insbesondere solchen für Fahr- und Motorfahrräder und Veloanhänger, welche eine ebenso befriedigende Schutzwirkung erzeugt wie die bekannten, aber diese mit einfachern Mitteln erreicht.



   Sie ist gekennzeichnet durch einen an der festen Partie des Lagers angeordneten, die Achse im Abstand umgebenden ringförmigen Kännel mit der Offenseite nach aussen und einen mit der Achse mitdrehenden Schutzdeckel, der den Kännel zum Teil axial überdeckt mit einem radialen Spalt, der kleiner ist als der axiale Spalt zwischen der festen Partie des Lagers und dem Schutzdeckelrand, so dass allfällig in den Kännel eintretendes Regenwasser leichter in Umfangsrichtung dem Kännel folgt und unten wieder austritt, als dass es durch den axialen Spalt zur Achse und damit ins Lagerinnere gelangt.



   Im folgenden werden anhand der Fig. 1 bis 6 der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele erläutert. Es handelt sich hier überall um Kugellager von Fahr- oder Motorfahrrädern oder Fahrradanhängern; die Erfindung ist aber auch bei Gleitlagern, z. B. bei Motoren, anwendbar. Bei allen Varianten werden gleiche Teile mit gleichen   Überweisungen    bezeichnet.



   Fig. 1 zeigt im Schnitt ein Tretlager eines Fahrrades, das als Kugellager ausgebildet ist.



   Die Tretlagerachse 1 ist bei 2 verdickt, um bei 3 die Lauffläche für die Kugeln 4 zu bilden, welche Kugeln 4 auf einer Lauffläche 5 einer Lagerschale 6 abrollen. Diese Lagerschale ist in bekannter Weise in einem Tretlagergehäuse 7 des Fahrradgestells eingeschraubt und durch einen Konterring 8 gegen Lösen gesichert.



   Die Schutzeinrichtung, die ein Eindringen von Regenwasser ins Lager verhütet, ist gebildet durch einen die Achse umgebenden, ringförmigen Kännel 9 mit der offenen Seite nach aussen, der hier mit der Lagerschale 6 ein einziges Stück bildet. Auf der Achse 1 sitzt ein Schutzdeckel 10, z. B. aus Kunststoff, mit Presssitz und dreht also mit der Achse. Der Deckel überdeckt mit seinem gerundeten Rand 11 den Kännel 9 zum Teil in axialer Richtung; der Spalt 12 ist, gemessen in radialer Richtung, wesentlich kleiner als der Spalt 13, gemessen in axialer Richtung. Allfällig in den Kännel 9 gelangendes Regenwasser wird wegen des viel kleineren Abflusswiderstandes in Umfangsrichtung des Kännels lieber diesem folgen und unten praktisch wider   standsios    austreten, als dass es irgendwo durch den Spalt 12 ins Lagerinnere eintritt.

  Zwischen den relativ zueinander beweglichen Teilen   Känneirand    9 und Deckelrand 11 ist keinerlei Reibung vorhanden wie es bei einer Dichtung der Fall wäre. Versuche über lange Zeit an einem mit Wasserstrahl benetzten Modell haben die Wirksamkeit dieser einfachen Schutzeinrichtung bestätigt.



   Die Variante nach Fig. 2 besitzt einen Kännel 9, der durch eine Hülse 9a mit einem abgewinkelten Profit in die Lagerschalenöffnung 14 eingesetzt ist und durch leichtes Aufweiten an der   Lagerinnenseite    an der Schale befestigt ist. Die übrigen Teile und ihre Wirkungsweise sind gleich wie bei Fig. 1.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Kännel mit dem Konterring 8 aus einem Stück gefertigt. Die übrigen Teile sind ähnlich wie bei Fig. 1 und wirken gleichartig.  



   Die Variante nach Fig. 4 ist im Prinzip gleich wie bei Fig. 2, nur kommt hier zusätzlich noch ein weiterer mit der Achse mitdrehender Abweisring 15 zur Anwendung, der Regenwasser, das Wider Erwarten doch noch den Spalt 12 durchdringen sollte, am axialen Eindringen zu den Kugeln hin hindert.



   Die Variante nach Fig. 5 ist im grossen ganzen ähnlich derjenigen nach Fig. 3, doch ist hier der den Kännel 9 tragende Konterring mit einem zusätzlichen Kännel 16 versehen, der vom Lagergehäuse ablaufendes Regenwasser, bevor es zum Kännel 9 gelangen kann, ableitet und so die Schutzwirkung erhöht.



   Die Variante nach Fig. 6 besitzt eine etwas andere Lagerkonstruktion, indem die Achse   in    einen aufgeschraubten Lagerkonus 17 besitzt. Der Kännel 9 ist durch eine Hülse 9a, analog Fig. 2, mit abgewinkeltem Profil gebildet und wird in der Lagerschale festgehalten.



  Der Schutzdeckel 10 sitzt auf dem Konus 17 fest. Auch hier ist die Schutzwirkung darauf zurückzuführen, dass in den Kännel gelangendes Regenwasser lieber den Weg entlang des Kännels, in Umfangsrichtung also, nimmt und unten leicht wieder austritt, als dass es durch den Spalt ins Lagerinnere einzutreten versucht.



   Die erfindungsgemässe Schutzeinrichtung ist nicht nur bei Kugellagern, sondern auch bei Gleitlagern, z. B.



  bei Moped-Tretkurbellagern anwendbar.



   Praktische Versuche über längere Zeit haben die gute Wirksamkeit bestätigt. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Schutzeinrichtung gegen Regenwasser an Lagern, insbesondere für Fahrräder, Motorfahrräder und Fahrradanhänger, gekennzeichnet durch einen an der festen Partie des Lagers angeordneten, die Achse im Abstand umgebenden ringförmigen Kännel mit der Offenseite nach aussen und einem mit der Achse mitdrehenden Schutzdeckel, der den Kännel zum Teil axial überdeckt mit einem radialen Spalt, der kleiner ist als der axiale Spalt zwischen der festen Partie des Lagers und dem Schutzdeckelrand, so dass allfällig in den Kännel eintretendes Regenwasser leichter in Umfangsrichtung dem Kännel folgt und unten wieder austritt, als dass es durch den radialen Spalt zur Achse und damit ins Lagerinnere gelangt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Überdeckung des Kännels grösser ist als der radiale Spalt.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kännel mit der Lagerschale ein einziges Stück bildet.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kännel gebildet ist durch eine in die Lagerschale eingesetzte Hülse mit nach aussen abgewinkeltem Profil.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kännel als Teil des Konterrings ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Konterring zwei Kännel besitzt, von denen der eine vom Schutzdeckel axial zum Teil überdeckt wird.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Schutzdeckel noch ein mitdrehender Abweisring vorgesehen ist, der gegenüber dem festen Teil des Lagers einen geringeren radialen Spalt hat als der axiale Spalt zwischen Schutzdeckel und der fixen Lagerpartie.
CH162570A 1970-02-05 1970-02-05 Schutzeinrichtung gegen Regenwasser an Lagern, insbesondere für Fahrräder, Motorfahrräder und Fahrradanhänger CH500080A (de)

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CH500080A true CH500080A (de) 1970-12-15

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CH (1) CH500080A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2484591A1 (fr) * 1980-06-13 1981-12-18 Renault Dispositif d'etancheite d'arbre tournant a pression equilibree

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