CH500044A - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Positioniergenauigkeit eines geregelten Vorschubantriebes einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Positioniergenauigkeit eines geregelten Vorschubantriebes einer Werkzeugmaschine

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CH500044A
CH500044A CH1187169A CH1187169A CH500044A CH 500044 A CH500044 A CH 500044A CH 1187169 A CH1187169 A CH 1187169A CH 1187169 A CH1187169 A CH 1187169A CH 500044 A CH500044 A CH 500044A
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CH
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CH1187169A
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Doelling Klaus
Dost Peter
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Starkstrom Anlagenbau Veb K
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path

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Description


  
 



  Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Positioniergenauigkeit eines geregelten Vorschubantriebes einer Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Positioniergenauigkeit eines geregelten   Vors chub an-    triebes einer Werkzeugmaschine, bei welcher der   Schk.t-    ten der Werkzeugmaschine von einem Stellglied über eine Vorschubschalteinrichtung für die Bereitstellung des   Hydraulikdruckes    angetrieben und durch eine Schlittenbremse zum Zeitpunkt des Erreichens der   vorgewähiten    Position abgebremst wird, und wobei die Differenzspannung eines   Solijstwertvergleichers    einem   Regelverstär-    ker zugeführt wird, dessen Ausgang das Stellglied ansteuert,

   sowie eine   Schaltungsanordnung    zur Ausführung des Verfahrens.



   Die in Regelkreisen enthaltenen Verstärker weisen oft eine nachteilige   Störgrösse,    d. h. eine Drift der Ausgangsspannung auf, weiche in Vorschubantrieben zu Ungenauigkeiten bei der Positionierung des Maschinenschlittens führt.



   Es ist ein Verfahren zur   Driftkompensation    von   Oleichspannungsverstärkern    bekannt, bei welchem der Verstärkereingang periodisch von der Signalquelle getrennt und auf einem Bezugswiderstand geschaltet wird.



  Während dieser periodischen Trennung ist ein Gegenkopplungskreis vom Ausgang auf den Eingang des Verstärkers eingeschaltet, so dass die Ausgangs drift kompensierend auf den Verstärkereingang wirkt. Die R-C Glieder im Gegenkopplungskreis sind so dimensioniert dass sich die am Verstärkereingang anliegende Ausgangsspannung während des periodischen Umschaltens nur   gering    verändert. Um Verzerrungen des Ausgangssignals gegenüber dem Steuersignal gering zu halten, sind die Umschaltzeiten kleiner als die möglichen schnellsten Änderungen des Steuersignals gewählt.



   Der Nachteil des aufgezeigten Verfahrens besteht darin, dass die elektromechanischen oder elektronischen Schalter zum periodischen Trennen des Verstärkereingangs von der   Signalquelie    durch einen zusätzlichen Im   puisgeber    gesteuert werden müssen und dass zusammen mit dem   Oegenkoppiungskreis    und Bezugswiderstand ein   grösserer    Schaltungsaufwand zur Kompensation verbunden ist.



   Zweck der Erfindung ist es, den Schaltungsaufwand zur Kompensation von Störgrössen in einem geregelten Vorschubantrieb zu verringern.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausgangsdrift des Regelverstärkers innerhalb einer Reihenfolge von   Schaltvorgängen    des Vorschubantriebes so zu kompensieren, dass die Positioniergenauigkeit erhöht wird.



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schaltvorgänge beim Ausschalten des Vorschubantriebes nach einer zeitlichen Reihenfolge ablaufen, in welcher zuerst der Sollwert auf Null-Potential und nachfolgend das Stellglied abgeschaltet, anschliessend die Schlittenbremse eingeschaltet und zuletzt die   Vorschub-    schalteinrichtung abgeschaltet wird, und dass die Ausschaltung des Stellgliedes durch zeitverzögertes Trennen des Stellgliedes vom mit einer störenden Drift behafteten Ausgang eines Regelverstärkers erfolgt.



   Für den Anlauf des Vorschubantriebes können die Schaltvorgänge beim Einschalten in umgekehrter Reihenfolge mit gleichen und/oder veränderten Verzögerungszeiten ausgelöst werden.



   Weiterhin kann der Ausgang des Regelverstärkers auf den ersten Eingang einer dritten   Reiaisschaltung    und der Ausgang dieser   Relaisschaitung    auf den Anschluss des Stellantriebes geführt sein und der erste Ausgang einer   Zeitschlaltkette    mit dem Eingang einer zweiten Re   laisschaltung,    der zweite Eingang der   Zeitschaitkette    mit dem Eingang einer ersten Relaisschaltung, der dritte Ausgang der Zeitschaltkette mit dem zweiten Eingang der dritten   Reiaisschaltung    und der vierte Ausgang der Zeitschaltkette mit dem ersten Eingang einer vierten Relaisschaltung verbunden sein, wobei der Eingang der ersten Zeitschaltkette auf den Ausgang einer zweiten Zeitschaltkette geführt ist.



   Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass in der ersten und zweiten Zeitrelaiskette mehrere Relais mit  einstellbarer Abfallzeit vorgesehen sind und dass Verriegelungskontakte zum wechselseitigen, nacheinander erfolgenden Auslösen der   abfailverzögerten    Relais in den   Zeitschaltketten    vorgesehen sind, wobei die Zeitschaltketten über Öffner gegenseitig so verriegelt sind, dass immer nur eine Zeitschaltkette mit geschlossenen Kontakten in den Relaiszuleitungen am Befehlseingang angeschlossen ist.



   Zur   Driftabschaltung    des Regelverstärkers können der Istwerteingang des   Soll-Istwert-Vergleichers    und der Eingang einer   Nullprüfeinrichtung    zusammengeschaltet mit dem Ausgang eines Istwertgebers verbunden sein, wobei der Ausgang der Nullprüfeinrichtung auf den   Aufrufeingang    der dritten   Relaisschaltung    geführt ist.



   Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass durch die zeitliche Schaltfolge während des Ein- und   Aus schal-    tens des Vorschubantriebes ein stetiges Arbeiten des Regelantriebes erreicht und durch die mit geringem Schaltungsaufwand erreichte   Driftkompensatilon    der Ausgangsspannung des Regelverstärkers die Positionierge   nauiglceit    erhöht wird.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist das Blockschaltbild des Vorschub-Regelantriebes dargestellt.



   Der Ausgang des Regelverstärkers 10 ist auf den ersten Eingang der Relaisschaltung R3 und der Ausgang der Relaisschaltung R3 auf den Anschluss des Servoventils 3 vom Stellglied S geführt. Der erste Ausgang der Zeitschaltkette ZR1 ist mit dem Eingang der Relaisschaltung R2, der zweite Ausgang der Zeitschaltkette ZR1 mit dem Eingang der   Relaisschaitung    R1, der dritte Ausgang der Zeitschaltkette   ZR1    mit dem zweiten Eingang der   Reiaisschaltung    R3 und der vierte Ausgang der Zeitschaltkette ZR1 mit dem ersten Eingang der   Re    laisschaltung R4 verbunden. Der Eingang der Zeitschaltkette ZR1 ist auf den Ausgang der Zeitschaltkette ZR1 geführt.

  Der Schlitten 5 der Werkzeugmaschine ist mechanisch mit dem Stellglied S, beispielsweise aus dem Hydraulikmotor 4 und dem Servoventil 3 bestehend, verbunden. Der Antrieb des Stellgliedes S erfolgt von der Hydraulikpumpe 1 über die Vorschubschaltung 2. An der Hydraulikpumpe 1 ist weiterhin die Schaltvorrichtung 6 der   Schlittenbremse    angeschlossen. Die Vorschubschaltung 2 ist ausserdem mit dem Ausgang der Relaisschaltung   R1    und die Schaltvorrichtung 6 mit der Relaisschaltung R2 verbunden. Der Regelkreis besteht aus dem Stellglied S, dem Istwertgeber 7, der mit dem Schlitten 5 gekoppelt ist, dem Soll-Istwert-Vergleicher 9, dem Regelverstärker 10 und der Relaisschaltung R3.

  Zur Sollwertvorgabe für den Regelkreis ist die   Relaisschaitung    R4 vorgesehen, deren Ausgang mit dem   Soll4stwert-    Vergleicher 9, deren zweiter Eingang mit der Relaisschaltung R5 zur   Soliwertauswaht    und deren dritter Eingang mit dem   Soliwertbereitstelier    8 verbunden ist. Der Istwerteingang des   Soll-Istwert-Vergieichers    9 und   dér    Eingang der   Nullprüfeinrichtung    N sind   zusammellge-    schaltet mit dem Ausgang des Istwertgebers 7 verbunden. Der Ausgang der   Nuliprüfeinrichtung    ist auf den Aufrufeingang B der   Relaisschaltung    R3 geführt.



   Um ein schnelles und möglichst fehlerloses Reagieren des Vorschubantriebes auf vorgegebene Sollwerte und mögliche Störgrössen zu erzielen, ist der gesamte Antrieb als Regelantrieb ausgebildet. Durch den Soll   wertbereitsteller    8 werden der   Relaissehaltung    R4 verschiedene Sollwerte zur Verfügung gestellt. Die Relaisschaltung R5 wählt die entsprechenden Sollspannungen aus, und über die   Relaissehaftung    R4 werden diese dem Soll-Istwert-Vergleicher 9 zugeführt. Die vom Istwertgeher 7 gemessene Geschwindigkeit des Schlittens 5 bzw.



  Drehzahl des   Stellgliedes    S gelangt als Istspannung ebenfalls in den Soll-Istwert-Vergleicher 9. Die Differenz zwischen Soll- und Istwert wird dem aus einem oder mehreren Gleichstromverstärkern bestehenden   Regel    verstärker 10 zugeführt, und dieser steuert über die Relaisschaltung R3 den elektrischen Teil des   Servoventüs    3 des Stellgliedes S. Sobald die Vorschubschaltung 2 von der   Relaisschaftung      R1    aufgerufen ist und somit der Hydraulikdruck am Servoventil 3 ansteht, wird der Hydrau   likmotor    4 entsprechend dem vorgegebenen Sollwert in Drehung versetzt, und dieser verschiebt den Schlitten 5 der Werkzeugmaschine.



   Ein stetiges Arbeiten des Regelantriebes wird besonders durch die zeitliche Schaltfolge der einzelnen Stellund Regelglieder während des Ein- und Ausschaltvorganges erreicht. Nachdem auf den Befehlseingang A der Zeitschaltkette   ZR2    ein Startsignal gelangt ist, wird die Relaisschaltung   R1    über die Zeitschaltkette ZR1 aufgerufen und damit die   Vorschubschaitung    2 eingeschaltet. Die Vorschubschaltung 2 besteht im Beispiel aus einem hydraulischen Wegeventil, welches den Hydraulikdruck auf das Servoventil 3 bzw. zurück auf die Hydraulikpumpe 1 gibt. Bei anderen Antrieben kann die   Vorschubschaitung    2 auch als elektromechanische Kupplungen zum Einschalten bestimmter   Drehzahlbereiche    des Stellgliedes S ausgebildet sein.

  Nach einer in der Zeitschaltkette ZR2 eingestellten Zeit wird über die Zeitschaltkette ZR1 die   Relaissehaltung    R2 eingeschaltet, so dass die Schaltvorrichtung 6 die   Schlittenbremse    löst. Danach schaltet die   Reiaisschaltung    R3, welche wiederum zeitverzögert von der Zeitschaltkette ZR1 angesteuert wurde, die   Ausgangsspannung    des Regelverstärkers 10 auf den elektrischen Teil des   Servoventils    3 des Stellgliedes S. Anschliessend wird die   Relaisschaltung    R4 aufgerufen und damit der ausgewählte Sollwert auf den Soll-Istwert-Vergleicher 9 gegeben. Nach einem Abschaltsignal am Befehlseingang A fällt zunächst die Re   iaisscliaitung    R4 und gleichzeitig die Sollspannung auf den Wert O ab.

  Damit über den   Regelverstärker    10 das Servoventil 3 vollständig geschlossen wird, d. h. die zugehörige Steuerspannung den Wert 0 erreicht, wird der Ausgang des Regelverstärkers 10 vom Stellglied S getrennt und damit eine noch vorhandene Drift des Regelverstärkers 10 abgeschaltet. Dies wird durch die Relaisschaltung R3 erreicht, welche nach einer in der Zeitschaltkette ZR1 eingestellten Zeit aufgerufen wird. In weiteren zeitlichen Abständen fallen die   Relaiss chaltun-    gen R2 und   R1    ab, wodurch die Schaltvorrichtung 6 die Schlittenbremse betätigt und anschliessend die   Verschub-    schaltung 2 den Hydraulikdruck vom Stellglied 4 abschaltet.



   In den Zeitschaltketten ZR1, ZR2 sind mehrere, im Beispiel jeweils 4 Relais mit einstellbarer Abfallzeit enthalten. Ist die Betriebsspannung der Relais in den Zeit   schaltketten    ZR1; ZR2 eingeschaltet, so sind die Relais der Zeitschaltkette ZR2 angezogen und die Zuleitungen der Relais in der Zeitschaltkette   ZR1    geöffnet. Wird ein Startbefehl am Befehlseingang A erteilt, fällt das erste Relais in der Zeitschaltkette ZR2, welches keinen   Halte-    stromkreis besitzt, verzögert ab und schaltet dabei das erste Relais in der Zeitschaltkette ZR1 ein, so dass die   Relaisschaitung    R1 über den zweiten Ausgang der Zeitschaltkette ZR1 angesteuert wird.

  Durch das Schliessen der Kontakte des ersten Relais der   Zeitschaitkette    ZR1  wird die Zuleitung des zweiten Relais in der Zeitschaltkette ZR2 unterbrochen. Mit dem verzögerten Abfall dieses Relais wird das zweite Relais in der Zeitschaltkette ZR1 eingeschaltet und die   Reiaisschaitung    R2 angesteuert. Auf diese Weise werden alle Relais der Zeitschaltkette ZR1 entsprechend den eingestellten Abfallzeiten der Relais in der Zeitschaltkette ZR2   zugeschal-      tet    Nach einem Befehl zum Ausschalten am Befehlseingang A wird die Zuleitung der Relais der   Zeitschaitkette    ZR1 geöffnet. Da das vierte Relais dieser Zeitschaltkette ZR1 keinen Haltestromkreis besitzt, fällt es verzögert ab und schaltet hierbei das vierte Relais der Zeitschaltkette ZR2 wieder ein.

  Gleichzeitig wird der   Haitestrom-    kreis des dritten Relais der Zeitschaltkette ZR1 geöffnet, so dass dieses Relais ebenfalls verzögert   abfällt.    Dieser Vorgang wiederholt sich, bis   alle    Relais der Zeitschaltkette ZR1 nacheinander abgefallen und die Relais der Zeitschaltkette ZR2   eingeschaket    sind. Damit ist   d    Zustand zum Einschalten des Vorschubantriebes wieder hergestellt. Zusätzliche   Verriegeiungskontakte    in den Zeitschaltketten ZR1; ZR2 ermöglichen es, während des Ein- oder Ausschaltvorganges die Fortschaltung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu unterbrechen.



   Die   Reiaisschaltung    R3 kann   ausser    über die Zeitschaltkette ZR1 auch von der   Nuliprüfeinrichtung    N angesteuert werden. Wird die Istspannung am Ausgang des Istwertgebers 7 Null, so wird durch die   Nullprilfeinrich-    tung N am Aufrufeingang B der Relaisschaltung R3 ein Befehl erteilt. Damit wird im Nulldurchgang des Istwertes die Ausgangsdrift des Regelverstärkers 10 durch die Relaisschaltung R3 abgeschaltet. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    I. Verfahren zur Erhöhung der Positioniergenauigkeit eines geregelten Vorschubantriebes einer Werkzeug- maschine, bei welcher der Schlitten der Werkzeugma- schine von einem Stellglied über eine Vorschubschalteinrichtung für die Bereitstellung des Hydraulikdruckes angetrieben und durch eine Schlittenbremse zum Zeitpunkt des Erreichens der vorgewählten Position abgebremst wird, und wobei die Differenzspannung eines Soll-Ist wert-Vergieichers einem Regelverstärker zugeführt wird, dessen Ausgang das Stellglied ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorgänge beim Ausschalten des Vorschubantriebes nach einer zeitlichen Reihenfolge ablaufen,
    in welcher zuerst der Sollwert auf Null-Potential und nachfolgend das Stellglied (S) abgeschaltet, anschlie- ssend die Schlittenbremse eingeschaltet und zuletzt die Vorschubschalteinrichtung (Z) abgeschaltet wird, und dass die Ausschaltung des Stellgliedes (S) durch zeitverzögertes Trennen des Stellgliedes vom mit einer störenden Drift behafteten Ausgang des Regeiverstärkers (10) erfolgt.
    II. Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Regeiverstärkers (10) auf den ersten Eingang einer ersten Relaisschaltungsanofdhung (R3), deren Ausgang auf den Anschluss des Stellantriebes (S) geführt ist, und dass der erste Ausgang einer Zeitschaltkette (ZR1) mit dem Eingang einer zweiten Re laisschaltungsanordnung (R2), der zweite Ausgang der Zeitschaltkette (ZR1) mit dem Eingang einer dritten Re laisschalt;
    ;ungsanordnung (R1), der dritte Ausgang der Zeitschaltkette mit dem zweiten Eingang der ersten Re laisschaltungsanordnung (R3) und der vierte Ausgang der Zeitschaltkette (ZR1) mit dem ersten Eingang einer vierten Reiaisschaltungsanordnung (R4) verbunden sind, wobei der Eingang der ersten Zeitschaltkette (ZR1) auf den Ausgang einer zweiten Zeitschaltkette (ZR2) geführt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorgänge beim Einschalten des Vorschubantriebes in umgekehrter Reihenfolge mit gleichen und/oder veränderten Verzögerungszeiten ausgelöst werden.
    2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dla- durch gekennzeichnet, dass in den Zeitschaltketten (ZR1; ZR2) mehrere Relais mit einstellbarer Abfallzeit vorgesehen sind und dass Verriegeiungskontakte zum wechselseitigen, nach eingestellten Verzögerungszeiten erfolgendem Auslösen der abfaliverzögerten Relais in den Zeitschaltketten (ZR1; ZR2) vorgesehen sind, wobei die Zeitschaltketten (ZR1; ZR2) über Öffner gegenseitig so verriegelt sind, dass immer nur eine Zeitschaltkette (ZR1 bzw. ZR2) mit geschlossenen Kontakten in den Relaiszuleitungen am Befehlseingang (A) angeschlossen ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Istwertgebers (7) mit dem Eingang einer Nullprüfeinrichtung (N) zusammengeschaltet und parallel mit dem Istwert-Eingang des Soll-Istwert-Vergleichers (9) verbunden ist, wobei der Ausgang der Nuliprüfeinrichtung (N) auf den Aufrufeingang der ersten Reiaisschaltungsanordnung (R3) geführt ist.
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