CH498592A - Damenkleidungsstück - Google Patents

Damenkleidungsstück

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Publication number
CH498592A
CH498592A CH194569A CH194569A CH498592A CH 498592 A CH498592 A CH 498592A CH 194569 A CH194569 A CH 194569A CH 194569 A CH194569 A CH 194569A CH 498592 A CH498592 A CH 498592A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cups
shells
women
knitted
garment
Prior art date
Application number
CH194569A
Other languages
English (en)
Inventor
K Spieth Ernst
E Paschke Heinz
Original Assignee
Spieth Ernst K Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spieth Ernst K Fa filed Critical Spieth Ernst K Fa
Publication of CH498592A publication Critical patent/CH498592A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D7/00Bathing gowns; Swim-suits, drawers, or trunks; Beach suits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


  
 



  Damenkleidungsstück
Die Erfindung bezieht sich auf ein Damenkleidungsstück aus Kunstfasergewirke, -gestricke oder -gewebe, insbesondere einen Turn- oder Badeanzug, mit in den Brustteil eingearbeiteten Körbchen oder Schalen zur Aufnahme der Brust.



   Bei bekannten Damenkleidungstücken dieser Art wird die Anpassung des Brustteils des   Kleidungsstiicks    an die AuBenform der Körbchen oder Schalen durch Abnäher erreicht. Solche Abnäher stören jedoch den ästhetischen Gesamteindruck des Kleidungsstücks. Diese nachteilige Wirkung wird noch dadurch verstärkt, dass es im allgemeinen nicht   mbglich    ist, durch Abnäher eine einwandfreie, genau der Form der Kbrbchen oder Schalen angepaBte Rundung zu erreichen. Schliesslich ist das Anfertigen der Abnäher mit einem beträchtlichen Arbeitsaufwand verbunden.



   Wenn die Körbchen oder Schalen auf einem Einsatzstück befestigt sind, muss auch dieses wiederum an die Innenform der Körbchen oder Schalen angepasst sein, was bei den bekannten Damenkleidungsstücken gleichfalls durch Abnäher erreicht wird. Diese ergeben den zusätzlichen Nachteil, dass Nähte unmittelbar auf der Brust aufliegen.



   Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines   Damenkleidungsstticks    dieser Art, das bei wesentlich geringerem Arbeitsaufwand ein gefälligeres Aussehen hat.



   Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Brustteil der AuBenform der   Körbchen    oder Schalen entsprechend plastisch verformt ist.



   Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die   Körbchen    oder Schalen auf einem Einsatzteil aus Kunstfasergewirke, -gestricke oder -gewebe befestigt sind, das der Innenform der Körbchen oder Schalen entsprechend plastisch verformt ist.



   In diesem Fall ist das Einsatzteil vorzugsweise nur entlang den Seitennähten und dem   Halssaum    mit dem Bekleidungsstiick vernäht.



   Vorzugsweise wird die plastische Verformung thermisch erzeugt.



   Die Körbchen oder Schalen bestehen vorzugsweise aus Weichplastik und weisen eine nach unten zunehmende Dicke auf.



   Ein   Ausfiihrungsbeispiel    der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines nach der Erfindung   ausgefiihrten    Turnanzugs,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Einsatzteils mit den Körbchen,
Fig. 3 eine   Riickansicht    des Brustteils der Vorderseite des   Kleidungsstiicks    mit dem darin befestigten Einsatzteil und
Fig. 4 einen Schnitt durch eines der im Kleidungsstück befestigten Körbchen.



   Der in der Zeichnung dargestellte Turnanzug besteht aus einem Kunstfasergewirke. In dieses Kleidungsstück sind zwei Körbchen 2 und 3 eingearbeitet, die auf ein besonderes Einsatzteil 4 mit rings um den Umfang verlaufenden Nähten 5 bzw. 6 aufgenäht sind. Dieses Einsatzteil 4 ist an der Innenseite des Vorderteils des Bekleidungsstück 1 mit Nähten 7, 8, 9 befestigt, die, wie in Fig. 3 zu erkennen ist, nur entlang dem Halssaum bzw. entlang den Seitennähten und einem Teil des Armlochsaums verlaufen. Die Befestigung dieses Einsatzteils ist daher von der Aussenseite des Kleidungsstücks her nicht erkennbar.



   Das Kunststoffgewirke des   Kleidungsstiicks    1 ist an den Stellen 10 und 11, die   tiber    den Körbchen 2 bzw. 3 liegen, entsprechend der AuBenform dieser Körbchen durch Wärmeanwendung thermoplastisch verformt.



  Diese Verformung beeinträchtigt die Eigenschaften des Kunststoffgewirks in keiner Weise und ergibt eine vollkommene Anpassung an die AuBenform der   Körbchen,    ohne dass irgendwelche Nähte oder Abnäher erforderlich sind. Das   Kleidungsstiick    hat daher ein sehr gefälliges Aussehen, und zugleich ist die Herstellung wesentlich vereinfacht.



   Das   Einsatzstiick    4 besteht aus dem gleichen Material wie das   Kleidungsstiick    1, und es ist an den Stellen 12 und 13, an denen die Körbchen 2 bzw. 3 auf  genäht sind, entsprechend der Innenform dieser   Körb-    chen gleichfalls thermoplastisch verformt. Dadurch wird eine Anpassung an die Form der   Körbchen    erreicht, ohne dass irgendwelche   störende    Nähte auf der Brust aufliegen.



   Die Körbchen 2 und 3 bestehen selbst aus Weichplastik und sind vorzugsweise im Spritzguss mit entsprechenden Verstärkungsrippen hergestellt. Wie aus der Schnittansicht von Fig. 4 erkennbar ist, nimmt die Materialdicke von unten nach oben allmählich ab, so dass die dickste Stelle 2a dort liegt, wo das grösste Ge   wight    aufzunehmen ist, während die dünnste Stelle 2b an der Oberseite des   Körbchens    ist. Auf diese Weise wird mit dem kleinsten Gewicht der beste Trageeffekt erzielt.

 

   Die beschriebene Ausbildung des   Kleidungsstiicks    ergibt praktisch die Wirkung einer in das Kleidungs   stick    eingearbeiteten   Bruststiitze,    die jedoch in keiner Weise von aussen erkennbar ist.



   Die Erfindung eignet sich auBer   fir    Turn- und Badeanzüge auch für beliebige andere Damenober- und -unterkleidungsstiicke. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Damenkleidungsstiick aus Kunstfasergewirke, -gestricke oder -gewebe, insbesondere Turn- oder Badeanzug, mit in den Brustteil eingearbeiteten Körbchen oder Schalen zur Aufnahme der Brust, dadurch gekennzeichnet, dass der Brustteil (10, 11) der AuBenform der Körbchen oder Schalen (2, 3) entsprechend plastisch verformt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Damenkleidungsstiick nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbchen oder Schalen (2, 3) auf einem Einsatzteil (4) aus Kunstfasergewirke, -gestricke oder -gewebe befestigt sind, das der Innenform der Körbchen oder Schalen entsprechend plastisch verformt ist.
    2. Damenkleidungsstiick nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzteil (4) nur entlang den Seitennähten (8, 9) und dem Halssaum (7) mit dem Kleidungsstiick (1) vernäht ist.
    3. Damenkleidungsstück nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbchen oder Schalen (2, 3) aus Weichplastik bestehen.
    4. Damenkleidungsstiick nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbchen oder Schalen (2, 3) eine von unten nach oben abnehmende Dicke haben.
CH194569A 1968-11-29 1969-02-07 Damenkleidungsstück CH498592A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE19686809239 DE6809239U (de) 1968-11-29 1968-11-29 Damenkleidungsstueck

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH498592A true CH498592A (de) 1970-11-15

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ID=6596187

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CH194569A CH498592A (de) 1968-11-29 1969-02-07 Damenkleidungsstück

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DE (1) DE6809239U (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE6809239U (de) 1969-05-29

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