CH498329A - Druckminderer - Google Patents

Druckminderer

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CH498329A
CH498329A CH66270A CH66270A CH498329A CH 498329 A CH498329 A CH 498329A CH 66270 A CH66270 A CH 66270A CH 66270 A CH66270 A CH 66270A CH 498329 A CH498329 A CH 498329A
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CH
Switzerland
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valve
diaphragm
pressure
pressure chamber
chamber
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CH66270A
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English (en)
Inventor
Chigita Hiroyoshi
Original Assignee
Tanaka Seisakusho Kk
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/08Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level and having a throttling member separate from the closure member, e.g. screens, slots, labyrinths

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description


  
 



  Druckminderer
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckminderer, insbesondere einen Druckminderer zur Verminderung des Druckes von in einem   Hochldruckbehälter    gespeichertem komprimierten Gas, zum   Beis.piel    komprimierter Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxyd, Azetylen oder verflüssigtes Erdgas, das bei der Abgabe des Gases an eine Vorrichtung, beispielsweise einen Schneidbrenner, einen Gasofen, eine Schweisseinrichtung oder verschiedene durch Gas betätigte klinische Instrumente.



   Ein Druckminderer, welcher den Gasdruck von einem hohen Wert (Primärdruck) zum Speichern des Gases auf einen niederen Wert   (Sekundär-    oder Aus, lassdruck) für praktische Anwendungen vermindert, muss spezielle Eigenschaften besitzen;   insbesondere    muss die   Änderung    des   Sekundärdruckes    des Gases für jede vorhersehbare Änderung des Primärdruckes des    Gases so klein als möglich sein und ferner sollte e der    Sekundärdruck des Gases bei jeder vorhersehbaren, durch eine   Belastungs änderung    bewirkte Änderung der   Durchflussgeschwindigkeit    des Gase.s im äusseren Gaskreis stabil bleiben.

  Zur Erzielung der letztgenannten Eigenschaft muss der Druckminderer ein einen niederen Schliessdruck aufweisendes Ventil zur   Verbinde-    rung des   Zurückströmens    von Gas aufweisen, wenn ein abnormaler Gegendruck im äusseren   Gaskreis    auftritt.



  Ein   solche,r    Druckminderer sollte auch ein Sicherheitsventil zur Vermeidung von zu hohen Drücken besitzen.



   Bekannte Druckminderer erfüllen die vorstehend genannten Bedingungen im allgemeinen nur so weit, dass sie für   praktis.che    Zwecke mehr oder weniger be   friedigend      verwendet    werden können. Es besteht jedoch ein Bedarf für einen Druckminderer, der über eine lange Zeit zuverlässig arbeitet und im Betrieb keine unerwünschten Schwingungen erzeugt.



   Wenn der Druck eines komprimierten Gases mit einem Druckminderer vermindert wird, expandiert das Gas adiabatisch, wobei der grösste Teil der potentiellen Energie des komprimierten Gases in kinetische Energie umgewandelt wird, so dass das expandierte Gas mit hoher Geschwindigkeit in den äusseren Gaskreis strömt. Die kinetische Energie des Gases kann ein elastisches System des Druckminderers zu Schwingungen anregen. Das elastische System eines Druckminderers umfasst gewöhnlich ein Diaphragma, eine auf die Rückseite des Diapfragmas wirkende Hauptfeder und eine Zusatzfeder, die ein Ventilorgan auf einen mit   die-    sem zusammenwirkenden Ventilsitz drückt. Wenn die Bewegung des Ventilorgans in Resonanz mit der Schwingung des elastischen System ist, wird die Schwingung des elastischen Systems verstärkt, wodurch ein unangenehmer starker Lärm erzeugt wird.

  Wenn diese Schwingungen zudem längere Zeit anhalten, können verschiedene Teile des Druckminderers, zum Beispiel das Diaphragma und die Federn durch Ermüdung des Materials zerstört werden.



   Die Genauigkeit eines Druckminderers hängt ge   wöhnlich    von der Elastizität eines im Druckminderer vorgesehenen Diaphragmas ab. Dementsprechend muss zur Verbesserung der Genauigkeit der Druckregelung das Diaphragma eine kleine elastische Hysteresis auf   we.isen,    was jedoch mit der Unterdrückung der   Schwingneigung    nicht vereinbar ist. Mit anderen Worten, ein Diaphragma mit einer kleinen elastischen Hysteresis kann durch Aufnahme von kinetischer Energie leicht in Schwingungen versetzt werden. Zur Vermeidung solcher Schwingungen wird gewöhnlich ein Diaphragma mit eine.r relativ   grossen    elastischen Hysteresis verwendet, welches die vom Gas empfangene kinetische Energie in Wärmeenergie umwandelt.



  Diese bekannte Massnahme hat jedoch den Nachteil, dass die grosse elastische Hysteresis des Diaphragmas die Genauigkeit der Druckregelung des Druckminderers verschlechtert.



   Im Falle eines aus Gummi bestehenden Diaphragmas nimmt dessen elastische Hysteresis. mit der Dicke zu. Jedoch wird durch die Verwendung eines dicken, aus Gummi bestehenden Diaphragmas wiederum die Genauigkeit der Druckregelung des Druckminderers verschlechtert.  



   Die vorliegende Erfindung ermöglicht einen über lange Zeit verwendbaren Druckminderer mit einer ausserordentlichen Genauigkeit der Druckregelung durch Verwendung eines dünnen Diaphragmas, wobei jedoch keine Schwingungen des Diaphragmas auftreten können. Der Druckminderer nach der vorliegenden Erfindung umfasst ein Ventil, welches eine   Hochdruck-      kammer    selektiv mit einer   Nederdruckkanuner    verbindet, ein Diaphragma, dessen eine Seite der Niederdruckkammer zugewandt und   dess.en    andere Seite der Aussenatmosphäre ausgesetzt ist, ein.e Hauptfeder,

   die in einer feststehenden glockenförmigen Kappe gehalten ist und auf die der Aussenatmosphäre ausgesetzten Seite des Diaphragmas wirkt und eine   Ventilstange,    deren eines Ende mit dem beweglichen Ventilorgan des genannten Ventils zusammenwirkt und deren anderes Ende mit einem Kolben fest verbunden ist, der auf die der Niederdruckkammer zugewandten Seite des Diaphragmas wirkt und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckkammer in eine direkt mit dem Ventil verbundene Sekundärdruckkammer und eine von der einen Seite des Diaphragmas begrenzte Zwischenkammer unterteilt ist, dass die Sekundärdruckkammer mit der Zwischenkammer über einen zylindrischen Durchlass in Verbindung steht, in   weichem    der mit der Ventilstange fest verbundene,

   das Lecken von Gas von der Sekundärdruckkammer in die Zwischenkammer erlaubende Kolben hin- und herbewegbar ist, welcher Kolben eine oder mehrere ringförmige Nuten auf seinem Umfang besitzt, wodurch in der Sekundärdruckkammer   auftre.tende    Druckschwangungen zeitlich verzögert auf das Diaphragma übertragen werden.



   Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Druckminderers nach der vorliegenden Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines bekannten Druckminderers,
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel des Druckminderers nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in der Fig. 2,
Fig. 5 Die Ansicht eines Kolbens, der im Druckmin derer nach der Fig. 2 verwendet wird,
Fig. 6 eine zur Hälfte geschnitten dargestellte Seitenansicht eines Ventilorgans, das ebenfalls im Druckminderer nach der Fig. 2 verwendet wird und
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Ventilorgan nach der Fig. 6.



   Die Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau eines bekannten Druckminderers. Die Hinweiszahl 1 bezeichnet die Kappe des Druckminderers, in welcher Kappe eine Hauptfeder 4 untergebracht ist, die auf eine Scheibe 3 einwirkt, welche von einem Diaphragma 2 getragen wird. Die Kappe 1 besitzt eine Einstellschraube 5 mit der die Druckkraft der Hauptfeder 4 eingestellt werden kann. Der mit der Hinweiszahl 6 bezeichnete Körper des Druckminderers enthält eine Nie   derdruckkammer    12 mit einer sekundären Auslassöffnung 13 und eine Hochdruckkammer mit einer primären Einlassöffnung 11 für das primäre, unter hohem Druck stehende Gas.

  Zwischen der Niederdruckkammer und der Hochdruckkammer befindet sich eine Trennwand mit einem Ventilsitz 7, der mit einem eine Ventilstange tragenden Ventilteller 8 zusammenarbeitet, so dass die durch den Ventilsitz 7 gebildete Ventil öffnung in der Trennwand durch den Ventilteller geöffnet und geschlossen werden kann, um die Verbindung zwischen der Hochdruckkammer und der Niederdruckkammer herzustellen oder zu unterbrechen. Das obere Ende der Ventilstange 10 wirkt mit dem Diaphragma 2 zusammen. Zwischen dem Ventilteller 8 und dem Boden des Körpers 6 ist eine Zusatzfeder 9 vorgesehen.



   Das unter hohem Druck stehende Gas strömt durch den Einlass 11 in die   Hochdruckkammer    und falls ein Spalt zwischen dem Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8 vorhanden ist, durch diesen Spalt in die   Nieiderdruck-    kammer. Beim Durchströmen des Spaltes expandiert das Gas, so   dass    sein Druck beim Eintrömen in die Niederdruckkammer   vermindert    ist. Der in der Niederdruckkammer 12 herrschende Druck ist jedoch höher als der Atmosphärendruck, da der   Auslass    13 mit einer Vorrichtung mit   drosseln      Durchflusswiderstand,    beispielsweise einem Blasrohr oder Brenner verbunden ist.



   Der Druck in dem durch die Kappe 1 und das Diaphragma 2 begrenzten Raum ist üblicherweise gleich dem Atmosphärendruck. Die Druckkräfte der Hauptfeder 4 und der Zusatzfeder 9 sind so gewählt, dass, wenn der Druck in der Niederdruckkammer 12 den Atmosphärendruck um einen bestimmten Wert übersteigt, das Diaphragma 2 nach aufwärts gegen die Hauptfeder 4 gedrückt wird, wodurch sich der Ventilteller 8 zusammen mit der Ventilstange 10 ebenfalls nach aufwärts bewegt und der Spalt zwischen   dem    Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8 verringert wird, so dass die Menge von unter hohem Druck stehenden Gas, die in die   Niederdruckkammer    strömt,   abnimmt    Dies hat zur Folge, dass auch der Druck in der Niederdruckkammer 12 geringer wird.



   Wenn der Druck in der Niederdruckkammer geringer wird als ein vorbestimmter unterer Wert, wird die Federkraft der Hauptfeder 4 grösser als die gegen die Hauptfeder wirkende zusammengesetzte Kraft, so dass die Feder 4 das Diaphragma 2 nach unten drückt.

 

  Dadurch wird auch die Ventilstange 10 und der an dieser befestigte Ventilteller 8 nach unten gedrückt, so dass der Spalt zwischen dem Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8 grösser wird und eine grössere Menge von unter höherem Druck stehendes Gas in   die    Niederdruckkammer 17 strömt und den Druck in dieser Kammer erhöht.



   Zur Erzielung eines gewünschten Ausgangs druckes des aus der   Niederdruckkammer    12 strömenden Gases, muss zwischen dem gewünschten Druck und dem hohen Druck an   Einlass    1 durch Regulieren des Gasflusses durch den Spalt zwischen dem Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8, das heisst, durch Regulieren des Druckabfalls über diesem Spalt, ein Gleichgewicht hergestellt werden. Zu diesem Zweck kann die Vorspannung der Hauptfeder 4, deren Federkraft die Grösse  des Spaltes zwischen dem Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8 beeinflus.st, durch Drehen der Einstellschraube 5 entsprechend eingestellt werden.



   Wenn bei dem bekannten Druckminderer mit dem   vorstehend    beschriebenen Aufbau   die    Eigenresonanz des aus der Hauptfeder 4, dem Diaphragma 2 und der Zusatzfeder 9 bestehenden elastischen Systems in Resonanz mit den Druckschwankungen in der Niederdruckkammer 12 steht, ändert sich die Grösse des Spaltes. zwischen dem Ventilsitz 7 und dem Ventilteller 8 im Takte der Eigenresonanzfrequenz des elastischen Systems sehr stark. Dies hat zur Folge, dass sich auch der Gasdruck im Auslass 13 ebenfalls im Takte der Eigenresonanzfrequenz dies elastischen Systems stark ändert.

  Wenn die vorstehend beschriebene Resonanz auftritt, wird zudem der Hub des   Ventiltellersl    8 so gross,   dass    der Ventilteller 8 mit grosser Kraft auf den Ventilsitz 7 schlägt, so dass die Ränder des Ventilsitzes 7 und des Ventiltellers 8 beschädigt werden können.



   Bei der nachfolgend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform des Druckminderes nach der Erfindung können diese unerwünschten Resonanzeffekte   entnveder    überhaupt nicht oder nur sehr abgeschwächt auftreten, so dass keine Beschädigung von Teilen des erfindungsgemässen Druckminderes stattfinden kann.



   Bei der in den Fig. 2 bis 7 dargestellten   Ausfüh-    rungsform des   erfindungsgemässen    Druckminderers kann ein primäres Einlassrohr 14, das mit einem Aus   sengewinde    versehen ist, in die Auslassöffnung einer Gasflasche (nicht dargestellt) eingeschraubt sein. Im Einlassrohr 14 ist an dessen unterem Ende ein Sieb 15 und ein Siebhalter 16 vorgesehen. Auf das Einlassrohr 14 ist eine mit einem   Aussengewinde    17 versehene Mutter 17 aufgeschraubt, die einen fest mit ihr verbundenen Handgriff 18 besitzt.



   Das Einlassrohr 14 ist in ein Ventilgehäuse 19 eingeschraubt, das einen Ventilsitz 20 besitzt. Der Ventilsitz 20 weist einen ringförmigen Rand mit einer scharfen Kante auf, die mit einem Ventilorgan 21 zusammenarbeitet, das gleitbar im Einlassrohr 14 angeordnet ist.



   Das Ventilorgan 21 ist, wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, von prismatischer Form mit im wesentlichen quadratischem Querschnitt. Auf den einander gegenüberliegenden Stirnflächen des prismatischen Ventilorgans befindet sich je eine Ausnehmung 21a, in welche Ausnehmungen symmetrisch   einander    angeordnet sind. In jeder Ausnehmung 21a befindet sich ein Ventilelement 22, das aus einem geeigneten elastischen Material, zum Beispiel  Teflon  (eingetragene Handelsmarke der Fa. Du Pont Comp.) besteht, zur Gewährleistung eines gasdichten Kontaktes zwischen dem Ventilorgan 21 und dem Ventilsitz 20. Zwischen dem Ventilorgan 21 und dem Sieb 15 befindet sich eine Zusatzfeder 23.



   Oberhalb des Ventilsitzes 20 ist eine Niederdruckkammer 24 ausgebildet, welche mit dem Einlassrohr 14 über eine Ventilöffnung im Ventilsitz 20 in Verbindung steht. Der obere Teil der Niederdruckkammer 24 wird durch einen Hohlzylinder 24a gebildet, in dem ein Kolben 25 gleitbar angeordnet ist. Wie in der Fig. 5 dargestellt, hat der Kolben 25 eine sich nach abwärts erstreckende Kolbenstange 26, die mit dem Kolben 25 fest   verbunden    ist. Das untere Ende der Kolbenstange 26 arbeitet mit dem Ventilelement 22 zusammen, das auf dem Ventilorgan 21 befestigt ist. Am Umfang des Kolbens 25 ist eine ringförmige Nut 25a ausgebildet, um die Wirkung einer   Labyrintlidichtung    zu erzielen.



   Das Ventilgehäuse 19 besitzt ferner ein angeformtes, sekundäres Auslassrohr 27, das mit der Niederdruckkammer 24 in Verbindung steht und ein Sicherheitsventil 28, das in   dias    Gehäuse 19 eingeschraubt ist und über einen Kanal 29 mit der Niederdruckkammer 24 in Verbindung steht. Auf dem Oberteil   des    Ventilgehäuses 19 ist ein im wesentlichen topfförmiger Grundkörper 30 aufgeschraubt, welcher Grundkörper seinerseits mit einer glockenförmigen Kappe 31 verschraubt ist, wie dies aus   dler    Fig. 2 ersichtlich ist. Die innere Wand der Kappe 31 ist mit einer Mehrzahl von vertikalen Verstärkungsrippen 32 versehen, die sich in Richtung zur Achse der Kappe 31 erstrecken. Das untere Ende jeder Verstärkungsrippe 32 hat einen abgestuften Teil 32a.

  Auf dem oberen Ende des Grundkörpers 30 ist ein Diaphragma 34 angeordnet und zwar derart, dass der Rand des Diaphragmas 34 vom oberen Rand der Seitenwand des Grundkörpers 30 getragen wird. Auf   dem    Diaphragma 34 liegt ein zu diesem konzentrischer Ring 33, der durch die unteren Enden der Verstärkungsrippen 32 der mit dem Grundkörper 30   verschraubten    Kappe 31 auf das Diaphragma gedrückt wird.



   Auf dem zentralen Teil des Diaphragmas 34 ist eine tellerförmige Scheibe 35 angeordnet, auf der das untere Ende einer Hauptfeder 37 aufliegt.aufliegt. Das obere Ende der Hauptfeder 37 drückt gegen eine Haltescheibe 36, welche innerhalb der glockenförmigen Kappe 31 vorgesehen ist. Das Diaphragma 34 ist in Bezug auf das Ventilgehäuse 19 derart angeordnet, dass das aus dem Ventilgehäuse 19 ragende obere Ende des Kolbens 25 auf der Unterseite   des    Diaphragmas 34 aufliegt. Wenn die Hauptfeder 37 um einen bestimmten Betrag zusammengedrückt wird, kommt der Umfangrand der auf dem Diaphragma 34 liegenden Scheibe 35 auf den abgestuften Teilen 32a der Verstärkungsrippen 32 zur Auflage, so dass die Aufwärtsbewegungen der Scheibe 35 und demgemäss auch die Auslenkung des Diaphragmas 34 nach oben begrenzt ist.

  In den oberen, zentralen Teil der glockenförmigen Kappe 31 ist eine Einstellschraube 38 eingeschraubt, die an ihrem oberen aus der Kappe 31 ragenden Ende mit einem Handgriff 39 versehen ist. Zwischen dem unteren Ende der Einstellschraube 38 und der Halte   scheibe    36 ist eine Stahlkugel 40 vorgesehen, so dass die Einstellschraube 38 relativ zur Scheibe 36 gedreht werden kann.

 

   Bei der Verwendung des beschriebenen Druckminderers, wird das unter hohem Druck stehende Gas, welches in das primäre Einlassrohr 14 strömt, durch das im Einlassrohr 14 befindliche Sieb 15 von Staubteilchen gereinigt. Das gereinigte, unter hohem Druck stehende Gas strömt dann weiter durch den Kanal 41 im Einlassrohr 14 und durch die Spalte zwischen der Innenwand des Einlassrohres 14 und dem prismatischen Ventilorgan 21 nach oben, bis das unter hohem Druck stehende Gas die Kontaktstelle zwischen dem Ventilelement 22 und dem Ventilsitz 20 erreicht. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel hat das Ventilorgan, wie bereits   früher    erwähnt, einen quadratischen Querschnitt.

  Dementsprechend sind die Spalte zwischen dem Ventilorgan 21 und dem Kanal 41 durch die gekrümmte Oberfläche des Kanals 41 und die ebenen Seitenflächen des Ventilkörpers 21 bestimmt wel  che, wie in der Fig. 4 gezeigt, Sehnen des kreisförmigen Querschnittes des Kanals 41 darstellen.



   Wenn der Handgriff 39 der Einstellschraube 38 in einer   rsichung,    beispielsweise im Uhrzeigersinn gedreht wird, dann wird das Ventilelement 22 durch die Einstellschraube 38, die Stahlkugel 40, die Haltescheibe 37. die Scheibe 35, das Diaphragma 34, den Kolben 25 und die Kolbenstange 26 nach unten dem Ventilsitz 20 weggedrückt. Dann expandiert das unter holmen   Druck    stehende Gas beim Durchströmen durch den Spalt   zu wischen    dem Ventilsitz 20 und dem Ventilelement 22, so dass unter niederem Druck stehendes Gas in die Niederdruckkammer 24, und weiter zur Auslassöffnung des Auslassrohres 27 strömt.



   Zwischen dem Kolben 25 und dem Zylinder 24a der Niederdruckkammer 24 sind enge Spalte vorgesehen. so dass das Gas in der Niederdruckkammer über diese Spalte   mit    einer Zwischenkammer 43 in Verbindung hellt, die durch die Grundplatte 30 und das Dia   phragmas    34 begrenzt ist. Wenn der Druck in der Nie   derdrucl;lçamsner    relativ hoch ist, wird Gas von der Niederdrucskkammer in die Zwischenkammer 43 ge   drücl;t    und dadurch die Ablenkung des   Diaphragnaas    34 nach oben unterstützt.

  Wenn andererseits der Druck in der Niederdruckkammer 24 relativ nieder ist   wird    Gas aus der   Zwischenkammer    43 in die Niederdruckkammer   24    gesaugt, wodurch die Ablenkung des   Diaphragnaas    34 nach unten unterstützt wird.

  Werden   sehr    enge Spalte zwischen dem Kolben 25 und dem   Hohizylinder    24a vorgesehen, so kann eine Zeit   verzögerung    zwischen den Druckschwankungen in der   e derdruckkammer    24 und den   Druckschwankungen    in der Zwischenkammer 43 und damit eine   bestimmte      Z;eisdifferenz    zwischen der vertikalen Bewegung des   Ven'ilelemenes    22 relativ zum Ventilsitz 20 und den   Drucksd1wrnkungen    in der Zwischenkammer 43 erzelt werden.

  Dadurch   kommt    die Bewegung des   Ven-      tilelementes    22, welche Bewegung die Schwingung des elastischen Systems des Druckminderers darstellt, welches   System    das Ventilelement 22 umfasst, ausser Synchronismus mit den Druckschwankungen in der Zwi   cl-enhnmm er    43.

  Dieser Verlust des Synchronismus   zyschen    der   Bewegung    des Ventilelementes 22 und den   Drud:scbwankungen    in der Zwischenkammer 43   be=.virki das    Verschwinden des   Res onanzeffektes    zwischen der Eigenresonanz des elastischen Systems und den Druckschwankungen, welcher Effekt bei den be   kannten    Druckminderern, wie bereits eingangs erwähni. störend und nachteilig in Erscheinung tritt.



   Durch die Eliminierung des Resonanzeffektes bei dein Druckminderer kann das Diaphragma 34 aus einer dünnen, elastischen Gummi- oder Metallmembran mit einer kleinen, elastischen Hysteresis bestehen, wodurch bei den   Druchminderer    eine hohe Genauigkeit   der Dï ucl.regelung erzielt wird.   



   Wenn der Spalt zwischen dem Kolben 25 und dem Hohlzyiinder   24a      kleiner    gemacht wird, kann die vorstehend genannte zeitliche Verzögerung zwischen den Druckschwankungen in der Niederdruckkammer und   er    Zwischenkammer auch für Druckschwankungen mit längeren Perioden oder für langsame Druckschwankungen gewährleistet werden. Die Verwendung eines sehr engen Spaltes hat jedoch den Nachteil, dass der   Kolben    25 und der   Holllzylinder    24a mit grosser Genauigkeit hergestellt werden müssen, und dass durch einen   solchen    sehr engen Spalt die Reibung zunimmt, so   dtss    die Bewegung des Kolbens 25 relativ zum Hohlzylinder 24a verlangsamt wird.

  Diese Schwierigkeiten können jedoch durch eine ringförmige Nut in der Umfangfläche des Kolbens 25, welche Nut den Reibungswiderstand zwischen dem Kolben 25 und dem Hohlzylinder 24a und dem Strömungswiderstand für   das    zwischen dem Kolben 25 und dem Hohlzylinder 24a strömende Gas wesentlich verringert, praktisch eliminiert werden, wobei ein Spalt von vernünftiger Grösser vorgesehen erden kann, ohne dass der Kolben 25 und der Hohlzylinder 24a mit   grosser    Genauigkeit hergestellt werden müssen.



   Es ist wichtig, dass das Ventitelement 22 ein:en völlig ebenen Kontakt mit dem Ventilsitz 20 macht. Wenn ein unebener Kontakt zwischen dem Ventilelement 22 und dem Ventilsitz 20 vorhanden ist, besteht die Gefahr, dass ein Lecken von Gas gerade dann auftritt, wenn der Gasstrom vollständig unterbrochen werden soll. Zur Vermeidung eines unebenen Kontaktes weist der Druckminderer einen metallischen Ventilsitz 20 mit einem relativ scharfen Rand und ein mit diesem zusammenwirkendes Ventilelement 22 aus elastischem Material, zum Beispiel  Teflon  auf, das weicher ist als der Ventilsitz 20. Dadurch wird ein ebener und vollkommener Kontakt des Ventilelementes 22 mit dem Ventilsitz 20 gewährleistet.



   Wenn während längerer Zeit unter hohem Druck stehendes Gas mit einer der Schallgeschwindigkeit vergleichbaren Geschwindigkeit durch den Spalt zwischen dem Ventilelement 22 und dem Ventilsitz 20 strömt, kann eine   ungleichmässige    Errosion des Ventilelements 22 und des Ventilsitzes 20 auftreten, wodurch die Kontaktflächen des Ventilelementes und des Ventilsitzes aufgerauht werden. Wenn umgekehrt, der Druckminderer während längerer Zeit nicht benützt wird, be   wirkt    die   Federkraft    d.er   Zusatzfeder    23, welche das Ventil element 22 gegen den Ventilsitz 20 drückt, eine dauernde mechanische Belastung des Ventilelementes 22. Die genannte   ungleichmässige    Erosion und die ge- nannte dauernde Belastung können die Lebensdauer des Druckminderers ungünstig beeinflussen.

  Bei dem Druckminderer ist deshalb das Ventilorgan 21 bezüglich seines longitudialen Zentrums symmetrisch ausgebildet und es sich an den in axialer Richtung einander gegenüberliegenden Stirnflächen des Ventilorgans 21 gleiche Ventilelemente 22 befestigt, so dass, wenn eines der beiden Ventilelemente 22 abgenutzt ist, das andere Ventilelement durch Umdrehen des Ventilorgans in Gebrauch genommen werden kann. Dadurch lässt sich die Lebensdauer des erfindungsgemässen Druckminderers praktisch verdoppeln.

 

   Die auf der inneren Oberfläche der   ,,lockenförmi-    gen Kappe 31 vorgesehenen, abgestuften Verstärkungsrippen 32 bilden nicht nur eine mechanische Verstärkung der Kappe 31, sondern begrenzen auch die Ablenkung des Diaphragmas 34, da, wenn sich das Diaphragma 34 durch das Zusammendrücken der Hauptfeder 37 in einem bestimmten Ausmass nach oben durchbiegt, die vom Diaphragma getragene Scheibe 35 gegen die abgestuften Teile 32a der Rippen 32 stösst und dadurch die weitere Durchbiegung des Diaphragmas gestoppt wird. Die vertikalen Teile der Rippen 32 bilden zudem Führungen für die Hauptfeder 37, welche im mittleren Teil der glockenförmigen Kappe 31 angeordnet ist. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Druckminderer zur Verminderung des Druckes von komprimiertem Gas, mit einem Ventil (22), welches eine Hochdruckkammer selektiv mit einer Nieder druckkammer verbindet, einem Diaphragma (34), dessen eine Seite der Niederdruckkammer zugewandt und dessen andere Seite der Aussen atmosphäre ausgesetzt ist, einer Hauptfeder (37), die in einer feststehenden glockenförmigen Kappe (31) gehalten ist und auf die der Aussenatmosphäre ausgeseztten Seite des Diaphragmas wirkt und einer Ventilstange (26), deren eines Ende mit dem beweglichen Ventilorgan des genannten Ventils zusammenwirkt und deren anderes Ende mit einem Kolben fest verbunden ist, der auf die der Niederdruckkammer zugewandten Seite des Diaphragmas wirkt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Niederdruckkammer in eine direkt mit dem Ventil verbundene Sekundärdruckkammer (24) und eine von der einen Seite des Diaphragmas - begrenzte Zwischenkammer (43) unterteilt ist, dass die Sekundärdruckkammer mit der Zwischenkammer über einen zylindrischen Durchlass (24a) in Verbindung steht, in welchem der mit der Ventilstange (26) fest verbundene, das Lecken von Gas von der Sekundärdruckkammer in die Zwischenkammer erlaubende Kolben (25) hin- und herbe wegbar ist, welcher Kolben eine oder mehrere ringförmige Nuten (25a) auf seinem Umfang besitzt, wodurch in der Sekundärdruckkammer auftretende Druckschwankungen zeitlich verzögert auf das Diaphragma übertragen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckminderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (35) zwischen dem unteren Ende der Hauptfeder (37) und dem Diaphragma vorgesehen ist und die glockenförmige Kappe auf der Innenseite sich radial gegen die Achse der Kappe erstreckende Verstärkungsrippen (32) besitzt, wovon jede an der dem Diaphragma zugewandten Ende abgestuft (32a) ist, so dass die Rippen eine führung für die Hauptfeder bilden und die Durchbiegung des Diaphragmas in Richtung zur Hauptfeder dadurch begrenzen, dass die genannte Scheibe auf den abgestuften Enden der Rippen zur Auflage kommt, wenn die genannte Durchbiegung des Diaphragmas eine bestimmte Grösse erreicht.
    2. Druckminderer nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan (21) länglich und bezüglich seines longitudinalen Zentrums symmetrisch ist und dass zweI Ventilelemente (22) auf den einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Ventilorgans befestigt sind, so dass, wenn eines der Ventilelemente abgenützt ist, das andere Ventilelement durch Umdrehen des Ventilorgans in Gebrauch genommen werden kann.
CH66270A 1969-10-03 1970-01-16 Druckminderer CH498329A (de)

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