CH484349A - Schliessblech für Türrahmen, insbesondere für aus Holz bestehende Türrahmen - Google Patents

Schliessblech für Türrahmen, insbesondere für aus Holz bestehende Türrahmen

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Publication number
CH484349A
CH484349A CH1778368A CH1778368A CH484349A CH 484349 A CH484349 A CH 484349A CH 1778368 A CH1778368 A CH 1778368A CH 1778368 A CH1778368 A CH 1778368A CH 484349 A CH484349 A CH 484349A
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CH
Switzerland
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strike plate
door frames
wood
latch
door frame
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Application number
CH1778368A
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English (en)
Inventor
Perlick Reinhol
Original Assignee
Eaton Yale & Towne Gmbh
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
    • E05B15/0205Striking-plates, keepers, staples

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  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Schliessblech für Türrahmen, insbesondere     für    aus Holz bestehende Türrahmen    Die Erfindung bezieht sich auf ein insbesondere  für aus Holz bestehende Türrahmen bestimmtes Schliess  blech, das in eine entsprechende Aussparung in der       Türrahmenkante    eingesetzt ist und in seiner Stirnwand  Schliessöffnungen für die     Schlossfalle    und den     Schloss-          riegel    sowie mehrere     Schraubbefestigungslöcher    besitzt.  



  Bei herkömmlichen Schliessblechen obiger Art er  fordert deren Montage am Türrahmen verhältnismässig  umständliche     Fräsarbeiten,    weil dazu regelmässig meh  rere Arbeitsgänge notwendig sind. Dabei wird üblicher  weise so vorgegangen, dass im     Türrahmenholz    zunächst  eine     verhältnismässig    flache, dem zumeist     L-förmigen          Schliessblechprofil    entsprechende Randeinsenkung er  zeugt wird, während anschliessend die tieferen Ausspa  rungen für die Aufnahme des     Schlossriegels    und der       Schlossfalle    ausgefräst werden.

   Der zwischen den beiden  letzterwähnten Ausfräsungen stehenbleibende     Holzsteg     dient zum Eindrehen der mittleren Befestigungsschraube  und zugleich zur Abstützung des betreffenden Schliess  blech-Stegteiles.  



  Um die vorerwähnten, verhältnismässig komplizier  ten     Fräsarbeiten    zu vermeiden, sind auch bereits     U-          förmig    profilierte Schliessbleche bekannt geworden, die  sich mit den freien Randkanten ihrer beiden Seiten  wände auf dem Boden der durchgehend gleich tiefen und  in einem Arbeitsgang zu fräsenden Aussparung im Tür  rahmenholz abstützen. Da die Befestigungsschrauben des  Schliessbleches sich dabei über die volle Tiefe der     Aus-          fräsung    frei erstrecken, sind sie hier erheblichen     Ab-          scherbeanspruchungen    unterworfen.

   Um diese wenig  stens etwas zu     verringern,    sind an der freien Randkante  der rückwärtigen, verdeckt liegenden Seitenwand des  Schliessbleches Krallen vorgesehen, die in das Rahmen  holz eindringen. Dennoch lässt sich dadurch ein seit  liches Verschieben oder Ausbrechen des Schliessbleches  aus dem     Türrahmenholz    bei übermässigen Beanspru  chungen nicht vermeiden, da die Krallen bei dieser An  ordnung leicht verbiegen bzw. bei grösserem Kraftauf  wand aus dem     Türrahmenholz    herausgezogen werden  können.

   Nachteilig ist dabei weiterhin, dass die mit den    Krallen versehene Seitenwand des Schliessbleches nicht  dessen um die Längsachse gedrehte Einbaumöglichkeit  zulässt, wie sie aus Gründen der vereinfachten Lager  haltung für den wahlweisen Rechts- und Linksanschlag  solcher Schliessbleche wünschenswert ist. Hierfür kann  das     vorbekannte    Schliessblech nämlich nur um seine quer  zur Längsachse, also horizontal verlaufende Achse ge  dreht werden, so dass dabei die Schliessöffnungen für die       Schlossfalle    und den     Schlossriegel    vertauscht werden.

   Das  wiederum ist insofern von Nachteil, als die Schliessöff  nung für den     Schlossriegel    zur Schonung des Schliesswer  kes tunlichst breiter als die     Fallen-Schliessöffnung    gehal  ten werden soll, damit die Tür in der Schliesslage nur  von der     Schlossfalle    gehalten wird. Daher kann bei die  sen     U-Profil-Schliessblechen    die sperrende Kante für die       Riegel-Schliessöffnung    nicht, wie es aus obigem Grunde  wünschenswert wäre, gegenüber der sperrenden Kante  der     Fallen-Schliessöffnung    zurückgesetzt angeordnet wer  den.  



  Diesen letzterwähnten Mangel vermeidet zwar ein  anderes bekanntes Schliessblech, das sich für die wahl  weise Links- und Rechtsanordnung um seine Längs  achse umlegen lässt. Jedoch ist dieses Schliessblech als  massive Platte ausgebildet, die, da sie sich über die  volle Tiefe der Rahmenaussparung erstreckt, einen er  heblichen Werkstoff- und Herstellungsaufwand erfordert,  der wirtschaftlich nicht vertretbar ist.  



  Weiterhin ist auch ein     L-förmig    profiliertes Schliess  blech bekannt, bei dem an der     Stirnwand-Rückseite    in  unmittelbarer Nähe der Schliessöffnungen Stützlappen  vorgesehen sind, die sich in der Einbaustellung des  Schliessbleches auf dem Grund der im Türrahmen vor  handenen Aussparung abstützen. Diese     Stützlappen    be  stehen aus jeweils an den beiden Schmalenden der  Schliessöffnungen angeordneten, bei deren Ausstanzen  erzeugten, rechtwinklig aus der Stirnwand zurückge  bogenen Stützzungen, die an ihren über die freie Rand  kante der Seitenwand hinausragenden Enden mit in das       Türrahmenholz    einzudrückenden Krallen versehen sind.

    Hierdurch kommt man zu einem Schliessblech, zu dessen           Anbringung    auch nur eine Aussparung von durchgehend  gleicher Tiefe im Türrahmen eingearbeitet zu werden  braucht und bei dem durch die ohne zusätzlichen Ma  terialaufwand erzeugten abgebogenen Stützzungen eine  wesentlich bessere und sichere Befestigungsmöglichkeit  gegeben ist. Da die Stützzungen nicht an den Seiten  wänden bzw. Randkanten des Schliessbleches, sondern  in dessen mittleren Partien liegen, kann das Schliessblech  für seinen wahlweisen Rechts- oder Linksanschlag auch  um seine Längsachse gewendet werden.

   Jedoch kann  dann dieses     vorbekannte        L-förmig    profilierte Schliess  blech nicht mit unterschiedlich breit bemessenen Schliess  öffnungen für den Riegel und die Falle versehen wer  den, um den wünschenswerten reibungsarmen     Riegelein-          bzw.        -ausschluss    zu ermöglichen. Diese Möglichkeit be  stünde hier nur dann, wenn man auf die wahlweise  Rechts- oder     Linksanschlagbarkeit    des Schliessbleches  verzichtet.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, ein  Schliessblech zu schaffen, dass die vorerwähnten Nach  teile der     vorbeschriebenen    bekannten Schliessbleche ver  meidet, wohl aber deren einzelne Vorteile voll zu er  reichen erlaubt. Dies kann erfindungsgemäss durch die  Vereinigung der folgenden Merkmale erreicht werden:  a) An der     Stirnwand-Rückseite    sind an den Schmal  enden der Schliessöffnungen Stützlappen vorgesehen, die  sich auf dem Grund der im Türrahmen vorhandenen  Aussparung abstützen.  



  b) Das Schliessblech ist als     U-Profil    ausgebildet.  



  c) Die Schliessöffnungen sind symmetrisch zur     Längs-          achse    angeordnet, wobei die     Riegel-Schliessöffnung    brei  ter als die     Fallen-Schliessöffnung    gehalten ist.  



  Mit der vorerwähnten Merkmalskombination kommt  man zu einem Schliessblech, das     einerseits    wegen seiner  abgewinkelten Stützlappen ausserordentlich einfach und  sicher zu montieren und anderseits wegen seiner     U-          Profilform    und der unterschiedlichen Breite seiner  Schliessöffnungen .auch bei wahlweisem Links- oder  Rechtsanschlag ein reibungsfreies Ein- und Ausschliessen  des Riegels ermöglicht, da letzterer in keiner der beiden  möglichen Einbaulagen des Schliessbleches an der  entsprechend zurückgesetzten     Schliessöffnungs-Begren-          zungskante    reiben kann, wodurch das Schliesswerk des  Türschlosses entsprechend geschont wird.  



  Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes anhand der Zeichnung erläutert.  In der Zeichnung ist in den       Fig.    1 bis 4 ein neuerungsgemäss beschaffenes  Schliessblech in der Rückansicht, im Längsschnitt A -B,  in der Seitenansicht und im Querschnitt     C-D    darge  stellt, während die       Fig.    5 bis 9 ein bekanntes     L-förmig    profiliertes  Schliessblech in verschiedenen Ansichten bzw.     Schnitt-          und    Einbaudarstellungen wiedergeben.  



  Das in den     Fig.    1 bis 4 dargestellte Schliessblech nach  der Neuerung besitzt     ein    U-förmiges Profil. Es besteht  im wesentlichen aus der     Stirnwand    1 und den beiden  dazu rechtwinklig abgebogenen Seitenwänden 2, 3.     In     der Stirnwand 1 sind die Schliessöffnungen 4 und 5 für  die     Schlossfalle    bzw. den     Schlossriegel    vorgesehen, die    symmetrisch zur Längsachse 6 angeordnet sind. Die  Schliessöffnung 5 für den     Schlossriegel    ist dabei um  einen     geringen    Betrag, z.

   B. 1 mm, breiter gehalten als  die Schliessöffnung 4 für die Schliessfalle.     Dadurch    wird  sichergestellt, dass die Tür in der Schliessstellung durch  die     Schlossfalle    gehalten wird, während sich der     Schloss-          riegel,    wie zur Schonung des Schliesswerks erwünscht,  reibungsfrei in das Schliessblech     einschliessen    lässt.  



  An den     Schmalenden    der     Schliessöffnungen    4 und 5  sind die bei deren Ausstanzen erzeugten, rechtwinklig  aus der Stirnwand 1 zurückgebogenen Stützzungen 7  vorgesehen, die an ihren über die freien Randkanten 2',  3' der Seitenwände 2 bzw. 3 vorstehenden Enden mit  Krallen 8 versehen sind. Letztere graben sich beim  Anschrauben des Schliessbleches mittels in dessen ver  senkte     Schraubbefestigungslöcher    9 einzusetzender  Schrauben in das     Holz    des Türrahmens ein und gewähr  leisten dadurch einen überaus festen Sitz des     Schliess-          bleches.     



  Das     in    den     Fig.    5 bis 9 dargestellte,     L-förmig    pro  filierte Schliessblech ist nicht Gegenstand der vorliegen  den Neuerung. Diese Figuren zeigen aber, dass man für  die     Anbringung    von mit Stützlappen 7 versehenen  Schliessblechen im Rahmen 10 nur eine durchgehend  gleich tiefe Aussparung 11 auszufräsen braucht.

   Da die  Stützzungen 7 in der durch den Pfeil 12 angedeuteten       Hauptbeanspruchungsrichtung    des Schliessbleches ver  laufen und darüber hinaus auch eine wirksame Abstüt  zung der in die     Schraubbefestigungslöcher    9 einzuset  zenden     Befestigungsschrauben    ergeben, gewährleisten sie  eine sehr sichere Befestigung des Schliessbleches.     Letzte-          res        wird    durch die Stützzungen 7 auch noch entspre  chend versteift, so dass es unter sonst gleichen Bedin  gungen in seiner Blechstärke entsprechend geringer be  messen werden kann.

   Gegenüber diesen günstigen Ei  genschaften kommt aber im Falle des in den     Fig.    1 bis 4  dargestellten Schliessbleches nach der Neuerung noch  der weitere wesentliche Vorteil hinzu, dass hier trotz  der     wahlweisen    Links- oder     Rechts-Verwendungsmög-          lichheit    der     Riegeleinschluss    in die Schliessöffnung 6 je  weils reibungsfrei erfolgen kann, mithin das Schliesswerk  entsprechend geschont wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schliessblech für Türrahmen, insbesondere für aus Holz bestehende Türrahmen, das in eine entsprechende Aussparung in der Türrahmenkante eingesetzt ist und in seiner Stirnwand Schliessöffnungen für die Schlossfalle und den Schlossriegel sowie mehrere Schraubbefesti- gungslöcher besitzt, gekennzeichnet durch die Vereini- ung der folgenden Merkmale:
    g a) An der Stirnwand-Rückseite sind an den Schmal enden der Schliessöffnungen (4, 5) Stützlappen (7) vor gesehen, die sich auf dem Grund der im Türrahmen (10) vorhandenen Aussparung (11) abstützen. b) Das Schliessblech (1, 2) ist als U-Profil ausgebildet. c) Die Schliessöffnungen (4, 5) sind symmetrisch zur Längsachse (6) angeordnet, wobei die Riegel-Schliess- öffnung (5) breiter als die Fallen-Schliessöffnung (4) gehalten ist.
CH1778368A 1968-01-25 1968-11-28 Schliessblech für Türrahmen, insbesondere für aus Holz bestehende Türrahmen CH484349A (de)

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NL6818393A (de) 1969-07-29

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