CH475806A - Rotierendes Drahtrichtwerk - Google Patents

Rotierendes Drahtrichtwerk

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Publication number
CH475806A
CH475806A CH1434168A CH1434168A CH475806A CH 475806 A CH475806 A CH 475806A CH 1434168 A CH1434168 A CH 1434168A CH 1434168 A CH1434168 A CH 1434168A CH 475806 A CH475806 A CH 475806A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
straightening
wire
stones
rollers
cutting
Prior art date
Application number
CH1434168A
Other languages
English (en)
Inventor
Thode Horst
Original Assignee
Finzer Heinz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Finzer Heinz filed Critical Finzer Heinz
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Publication of CH475806A publication Critical patent/CH475806A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/02Straightening
    • B21F1/023Straightening in a device rotating about the wire axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/02Straightening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Rotierendes     Drahtrichtwerk       Die vorliegende Erfindung betrifft ein rotierendes       Drahtrichtwerk,    insbesondere für     Drahtricht-    und     Ab-          längmaschinen    für     spanlose    oder spanabhebende Draht  verarbeitungsmaschinen. Bei bekannten Systemen wird  der Draht durch     Einzugwalzen    oder Zangen zugeführt  und beim Durchlauf durch das rotierende Richtwerk  mittels radial zur Drehachse     im        Richtflügel    angeordneten  Richtsteinen oder Richtrollen in eine Wellenlinie ge  zwungen.

   Der Richteffekt wird durch     Walkarbeit    und  durch die damit verbundene Entspannung des Materials  erreicht. Durch eine stärkere oder weniger starke Wellen  form lässt sich der Richteffekt für die verschiedensten  Materialien beherrschen. Meistens sind die Richtsteine       während    des     Richtens    nicht verstellbar.

   Der Nachteil  dieses Systems ist, dass während der Zeit des     Abschneid-          vorganges,    in der der Draht zwangsläufig in seiner       Durchlaufbewegung    gehemmt ist, der Richtflügel in  axialer Richtung hin- und herbewegt werden muss, um  eine übermässige     Walkarbeit    an einer Stelle und damit  ein     Verspröden    oder gar Abbrennen des Drahtes zu  verhindern. Der Draht kann bei dieser Problemlösung  nicht unbegrenzte Zeit im Stillstand bleiben, da der zur  Verfügung stehende axiale Weg des Richtflügels in jedem  Fall begrenzt ist.  



  Andere bekannte Systeme vermeiden diesen Nachteil  durch eine mit dem Draht mitlaufende     Abschneidvor-          richtung,    die das     Weiterlaufenlassen    des Drahtes gestat  tet. Diese Vorrichtung ist jedoch sehr aufwendig und  zudem für Fälle, in denen der Draht aus anderen  Gründen,     z.B.    Verformung, längere Zeit stehen soll, nicht  geeignet. Ein Abbremsen der     Richtflügelrotation    beim  Aussetzen des     Drahtdurchlaufes    ist in der     hierfur    wieder  um zu kurzen Zeiteinheit bei relativ grossen umlaufenden  Massen nicht wirtschaftlich.

   Ein weiterer Nachteil der  bekannten Systeme ist, dass jeweils vor Verarbeitung  eines neuen Drahtbundes, hauptsächlich, wenn es sich  um dünnere Drähte handelt, die Richtsteine von Hand  zurückgestellt werden müssen, damit der Draht einge  führt werden kann. Anschliessend müssen die Richtsteine  jedesmal neu einjustiert werden.  



  Ein anderes bekanntes System ist so aufgebaut, dass  die in radial zur Drehachse in     Schiebern    gelagerten         Richtsteine    im rotierenden Richtflügel zwangsweise über  Keilbahnen oder andere mechanische Übertragungsele  mente gegen den Draht gedrückt oder abgehoben werden  können. Dies gestattet zwar lange Stillstandszeiten des  Drahtes und vermeidet die Neujustierung bei Wechsel  des Drahtbundes, bringt aber durch die zusätzlich vor  handenen     übertragungs-    und Steuerelemente grössere  umlaufende Massen und     Unwuchtungen    mit sich. Der  Umlaufgeschwindigkeit sind dadurch sehr enge Grenzen  gesetzt. Durch die dadurch begrenzte Materialgeschwin  digkeit ergibt sich geringe Leistungsfähigkeit der gesam  ten Anlage.

   Ein anderer Nachteil besteht in der sehr  starken axialen Belastung der Lager und im Verschleiss  der Übertragungselemente, da eine ausreichende und  dauerhafte Schmierung durch die hohen Drehzahlen und  den rauhen Betrieb nicht, oder aber nur sehr bedingt  möglich ist. Die Erfindung bezweckt ein     Drahtrichtwerk     zu schaffen, das die verschiedenen Nachteile der bisher  bekannten Systeme vermeidet.  



  Das     erfindungsgemässe        Drahtrichtwerk    ist dadurch  gekennzeichnet, dass die     Radialhubbewegung    der  Richtsteine oder Richtrollen wenigstens in einer Rich  tung hydraulisch oder     penumatisch    erfolgt.  



  Über an sich bekannte hydraulische oder pneumati  sche und elektrische Steuerelemente lassen sich die  Bewegungen der Richtsteine oder Richtrollen fast träg  heitslos und damit exakt     steuern.    Das ganze     Richtwerk     kann wahlweise, je nach dem     zu    erreichenden     Richtef-          fekt,    für mehr oder weniger Richtelemente ausgelegt  sein.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.  Der Richtflügel 2 ist in den Lagern 1 und 14 gelagert  und wird über eine Riemenscheibe 17 in Rotation  versetzt. Die Richtsteine 9a, 9b und 9c werden durch hy  draulischen oder pneumatischen Druck, der vom Kanal 15  über die Dichtung 16 und den Kanal 13 gegen die Kraft  der Federn 6 die Kolben 7 in den Führungen 8 und 10  gegen die Anschlagschrauben 5 drückt derart     bewegt,     dass der Draht 11 in     eine    Wellenlinie gezwungen wird.

    Der Draht 11 wird zusätzlich durch     Einzugswalzen    oder  Einzugszangen, die vor     und/oder    hinter dem Richtwerk      angeordnet sein können, in axiale Bewegung gesetzt, bis  die gewünschte Drahtlänge erreicht ist. Dann muss der  Draht 11 für bestimmte Arbeitsoperationen, gemäss der  erwünschten Verformung, und für das Abtrennen der  betreffenden Drahtlänge, angehalten werden, In der Zeit  des Stillstandes des Drahtes werden durch Druckabfall in  den Kanälen 15 und 13 und durch Wirkung der Federn 6  die Kolben 7 mit den Richtsteinen 9a, 9b und 9c in     ihre     Ausgangslage     zurückgesteuert.    Dadurch wird vermieden,

    dass der Draht durch längere Wechselbelastung     versprö-          det    oder abbrennt. Das gesamte     Drahtrichtwerk    kann so  aufgebaut sein, dass die auftretende     Fliehkraft    die Ra  dialbewegung der Kolben 7 in einer Bewegungsrichtung  bewirkt oder unterstützt. Eine andere Variation ist die,  dass beide Bewegungsrichtungen mittels Druckübertra  gung, durch zwei verschiedene Kanäle 13 und 15 und  zwei verschiedene Dichtungen 16, von denen eine     links     und die andere rechts im Bild angeordnet sein könnten,  vorgenommen wird.

   Die Kolben 7 mit dem Richtstein 9,  der Feder 6, der Anschlagschraube 5 und den Führungen  8 und 10 sind als eine in sich geschlossene, auswechselba  re Einheit zu betrachten, die von     Seegerringen    4 und  Schrauben 12 gehalten werden.  



  Die feststehenden Teile 3a und 3b tragen ebenfalls  Richtsteine, die als zentrischer Gegenhalt für den Draht  dienen. Die durch das beschriebene     Drahtrichtwerk    er  zielten Vorteile bestehen hauptsächlich darin, dass die  Endstellungen der Richtsteine oder Richtrollen sich allen  erforderlichen zeit- und wegmässigen Verhältnissen an  passen lassen. Dadurch wird     gewährleistet,        dass    der  Draht auch längere Zeit in seinem Durchlauf gehemmt  sein kann ohne Schaden zu erleiden. Dazu kommt, dass  die Richtsteine oder Richtrollen mit Kolben, Feder,  Anschlagschraube und Führungsbüchsen als geschlossene  Einheit sehr schnell auswechselbar sind.

   Durch die  Hubbewegung der Richtsteine oder Richtrollen in Ver  bindung mit den Anschlagschrauben, bedeutet das Ein  führen eines neuen Drahtes keinerlei Schwierigkeiten, da  die Richtsteine oder Richtrollen zum Einführen des    Drahtes zurückgesteuert werden können und dann wäh  rend des Betriebes     ihre    genaue Arbeitslage durch die  Anschlagschrauben wieder finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rotierendes Drahtrichtwerk, insbesondere für Draht- richt- und Ablängmaschinen für spanlose und spanabhe bende Drahtbearbeitungsmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Radialhubbewegung der Richtsteine oder Richtrollen (9) wenigstens in einer Richtung hy draulisch oder pneumatisch erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drahtrichtwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radialhubbewegung der Richtstei- tie oder Richtrollen (9) in einer Richtung durch Fliehkraft (6) erfolgt. 2. Drahtrichtwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radialhubbewegung der Richtstei- ne oder Richtrollen (9) in einer Richtung durch Flieh kraft erfolgt.
    3. Drahtrichtwerk nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialhubbewegung der Richtsteine oder Richtrollen (9) durch Anschlagelemente, z.B. Schrauben (5), auf ein bestimmtes, voreinstellbares Mass begrenzbar ist. 4. Drahtrichtwerk nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtsteine oder Richtrollen (9) mit ihren Führungen als auswechselbare Baueinheit ausgebildet und durch Siche rungselemente, z.B. Ringe (4) und/oder Schrauben (12), im Richtflügel (2) gehalten sind.
CH1434168A 1968-09-24 1968-09-24 Rotierendes Drahtrichtwerk CH475806A (de)

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CH1434168A CH475806A (de) 1968-09-24 1968-09-24 Rotierendes Drahtrichtwerk

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CH475806A true CH475806A (de) 1969-07-31

Family

ID=4399990

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CH1434168A CH475806A (de) 1968-09-24 1968-09-24 Rotierendes Drahtrichtwerk

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CH (1) CH475806A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2312314A1 (fr) * 1975-05-30 1976-12-24 Hans Louis Machine pour le dressage de fils metalliques
EP0313769A3 (en) * 1987-10-01 1989-05-31 H.A. Schlatter Ag Method and apparatus for the intermittent straightening of wires

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2312314A1 (fr) * 1975-05-30 1976-12-24 Hans Louis Machine pour le dressage de fils metalliques
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