CH472830A - Automatische Kälbertränkmaschine - Google Patents

Automatische Kälbertränkmaschine

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CH472830A
CH472830A CH542667A CH542667A CH472830A CH 472830 A CH472830 A CH 472830A CH 542667 A CH542667 A CH 542667A CH 542667 A CH542667 A CH 542667A CH 472830 A CH472830 A CH 472830A
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CH
Switzerland
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milk
machine according
container
contact switch
water
Prior art date
Application number
CH542667A
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English (en)
Inventor
Anton Weber Emil
Original Assignee
Anton Weber Emil
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Publication date
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Publication of CH472830A publication Critical patent/CH472830A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


  



  Automatische Kälbertränkmaschine
Vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Maschine für die Aufbereitung von Milch aus Milchpulver und Wasser zum Tränken von Kälbern.



   Bekannte Maschinen zum gleichen Zwecke dosieren das Milchpulver nicht nach Gewicht, sondern nach dem Volumen. Wird z. B. eine   Milchpulvermenge    von   50    g gewünscht, so muss das Dosierorgan eine bestimmte Anzahl   cm8    Milchpulver, entsprechend dem jeweiligen Raumgewicht, dosieren. Da sich aber das Milchpulver verdichtet, wenn es längere Zeit im Behälter der Maschine bleibt, verändert sich dadurch auch das Raumgewicht desselben. Aus diesem Grunde entstehen von einer Dosierung zur andern Gewichtsdifferenzen und damit auch Differenzen in der   Milchkonzentration.   



   Bisher bekannte Maschinen rühren das Milchpulver mit Wasser von etwa   45     C an. Da mit dieser Temperatur das Fett im Milchpulver nicht gut gelöst wird, entsteht beim Anrühren oft eine schmierige Masse, welche sich an der Wand des Milchgefässes und am Rührwerk festsetzt und den Abfluss verstopft, wenn das Gefäss nicht sehr oft gereinigt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die in der Beschaf  fenheit    und an Fettgehalt sehr verschiedenen Milchpulver gut zu lösen und zu einer knollenfreien Milch mit gleichbleibender Konzentration zu verarbeiten. Eine erfindungsgemäss ausgebildete automatische   Kälber-    tränkmaschine soll nachstehend anhand der ein Beispiel darstellenden Zeichnung beschrieben werden.



   Aus einem Warmwasserboiler a fliesst Wasser mit einer Temperatur von min.   55     C bis max.   80  C    durch ein Einlaufrohr b in das Milchgefäss c. Das Gefäss c ist an einer Waage d aufgehängt. Die Warmwassermenge wird bestimmt durch einmaliges festes Einstellen des Kontaktschalters e, welcher den Stromkreis zum Offnungsventil f unterbricht, wenn die Sollmenge von Warmwasser erreicht ist, so dass das Ventil f schliesst. Der Kontaktschalter e betätigt beim Ausschalten des Ventils f gleichzeitig den Antriebsmotor h zur Förderschnecke i, welche aus einem Behälter k eine bestimmte Menge Milchpulver in das Gefäss c fördert.



  Diese   Milchpulvermenge    kann an einer Skalascheibe mit Bedienungsknopf   I    auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Durch Drehen des Knopfes   I    wird der Kontaktschalter m vertikal verstellt. Der Waagehebel n ist zugleich das Betätigungsorgan für die Kontaktschalter e, m, o und w. Wird der Kontaktschalter m nach oben verstellt, so wird er durch den Waagehebel n, welcher durch das zunehmende Gewicht im Gefäss c nach unten bewegt wird, früher betätigt und umgekehrt, wenn der Kontaktschalter m nach unten verstellt wird, erfolgt die Betätigung später. Der Kontaktschalter m dient zur Unterbrechung des Stromkreises für den Antriebsmotor h der Förderschnecke i.

   Da der Weg des Waagehebels n einem bestimmten Gewicht an Wasser oder Milchpulver entspricht, wird durch das Verstellen des Kontaktschalters m nach unten oder oben eine Zu-oder Abnahme der Milchpulverdosierung in das Gefäss c erreicht. Gleichzeitig mit der Forderschnecke i wird das Rührwerk g eingeschaltet, welches das Milchpulver mit dem Wasser verrührt. Beim Ausschalten der Förderschnecke i durch den Kontaktschalter m betätigt letzterer ein Magnetventil   p,    welches Kaltwasser in das Milchgefäss c fliessen lässt.



  Die Kaltwassermenge wird bestimmt durch die einmalige feste Einstellung des Kontaktschalters o, welcher das Magnetventil p wieder schliesst. Der Kontaktschalter w startet den ganzen Mischvorgang wieder von neuem, wenn die Milch aus dem Gefäss c entnommen wurde und der Waagehebel n wieder in die Ausgangsstellung oben zurückkehrt.



   Um zu verhindern, dass die Tiere während des Mischvorganges Wasser von über   50     C aus dem Gefäss c entnehmen können, wird ein Magnetventil q in die Milchleitung r eingebaut. Das Magnetventil q wird nach dem Mischvorgang geöffnet durch den Kontaktschalter o. Der Sauger v, welcher in mehreren Exemplaren an der   Stallboxenwand    z montiert werden kann, wird mit der Milchleitung r verbunden. Jedem Sauger v ist ein Rückschlagventil t zugeordnet. Dieses verhindert einerseits ein Zurücklaufen der Milch in der Leitung r und anderseits bei der Anordnung mehrerer Sauger v die Möglichkeit des Ansaugens von Luft aus einem benachbarten Sauger v, was ein Nachsaugen der Milch aus der Leitung r verunmöglichen würde.



   Die Milch im Gefäss c wird durch eine elektrische Heizspirale u mit eingebautem Thermostat auf der Trinktemperatur von etwa   40     C konstant gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Maschine zum Tränken von Kälbern, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Behälter (k) mittels Förderschnecke (i) Milchpulver in ein an einer Waage (d) aufgehängtes Gefäss (c) gefördert, mit Warmwasser von min. 50 C durch ein Rührwerk (g) angerührt und mit Kaltwasser verdünnt wird, das Ganze derart, dass die dadurch hergestellte Milch mit einer Endtemperatur von etwa 35-45 C aus dem Gefäss über eine Leitung (r) mittels Saugern (v) von den Kälbern konsumiert werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderschneckenantrieb (h) durch einen verstellbaren elektrischen Kontaktschalter (m und e), betätigt durch den Waagehebel (n), gesteuert wird.
    2. Maschine nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetventile (p und f) für Kalt-und Warmwasser durch elektrische Kontaktschalter (w, e, m und o), betätigt durch den Waagehebel (n), gesteuert werden.
    3. Maschine nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Milchleitung (r) vom Milchgefäss (c) zu den Saugern (v) während des Rührprozesses durch ein Magnetventil (q) gesperrt wird.
    4. Maschine nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Milchleitungen (r) zu den Saugern (v) je ein Rückschlagventil (t) angeordnet ist.
CH542667A 1967-04-14 1967-04-14 Automatische Kälbertränkmaschine CH472830A (de)

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CH542667A CH472830A (de) 1967-04-14 1967-04-14 Automatische Kälbertränkmaschine

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CH542667A CH472830A (de) 1967-04-14 1967-04-14 Automatische Kälbertränkmaschine

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CH472830A true CH472830A (de) 1969-05-31

Family

ID=4293372

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CH542667A CH472830A (de) 1967-04-14 1967-04-14 Automatische Kälbertränkmaschine

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CH (1) CH472830A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2521403A1 (fr) * 1982-02-18 1983-08-19 Serval Sa Procede pour delivrer un melange homogene a concentration constante pour nourrisseurs automatiques pour betail
EP0788737A1 (de) * 1996-02-06 1997-08-13 Hans-Joachim Prof. Dr. Laue Vorrichtung zum automatischen Füttern von Kälbern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2521403A1 (fr) * 1982-02-18 1983-08-19 Serval Sa Procede pour delivrer un melange homogene a concentration constante pour nourrisseurs automatiques pour betail
EP0788737A1 (de) * 1996-02-06 1997-08-13 Hans-Joachim Prof. Dr. Laue Vorrichtung zum automatischen Füttern von Kälbern

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