CH472005A - Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck - Google Patents

Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck

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Publication number
CH472005A
CH472005A CH1749467A CH1749467A CH472005A CH 472005 A CH472005 A CH 472005A CH 1749467 A CH1749467 A CH 1749467A CH 1749467 A CH1749467 A CH 1749467A CH 472005 A CH472005 A CH 472005A
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CH
Switzerland
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welded
water pipes
boiler wall
flue gas
pipe
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Application number
CH1749467A
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English (en)
Inventor
Weidner Ludwig
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/10Water tubes; Accessories therefor
    • F22B37/101Tubes having fins or ribs
    • F22B37/102Walls built-up from finned tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere     für        rauchgasseitigen    Überdruck    Die Erfindung bezieht sich auf eine Kesselwand aus  Wasserrohren, insbesondere für     rauchgasseitigen    Über  druck, bei der jeweils an der engsten Stelle zwischen  zwei     benachbarten    Wasserrohren ein     Flachprofilstab    ein  geschweisst ist.  



  Die der Erfindung     zugrundeliegende    Aufgabe besteht  darin, eine aus miteinander verschweissten Wasserroh  ren     und    zwischengeschaltetem     Flachprofilstab    zusam  mengestellte Kesselwand zu bilden, deren Verbindungs  stellen leicht     zugänglich    und leicht zu lösen sind sowie  die Eigenschaft haben, Wärmedehnungen in Rohrlängs  richtung aufzunehmen, ohne dass durch die Schweiss  nähte hohe Materialanhäufungen entstehen und somit  Wärmespannungen innerhalb der Wand ausgeschlossen  werden.  



  Es ist eine den Feuerraum eines Dampfkessels un  mittelbar angrenzende, aus parallelen Wasserrohren mit  Zwischenstücken bestehende Wand bekannt, wobei diese  Zwischenstücke einen derart gekrümmten Querschnitt  haben, dass sie bei seitlicher Ausdehnung durch Ver  änderung ihres     Krümmungshalbmessers    bzw.     Biegungs-          winkels    nachgiebig sind. Diese Rohrverbindung ist je  doch für die Aufnahme von Wärmedehnungen in  Längsrichtung ungeeignet. Auch müssen die Zwischen  stücke und     Schweissnähte    sehr stark bemessen sein, um  den     Wärmeabfluss        zu    verbessern.

   Diese Materialanhäu  fungen und die sich ergebenden Temperaturunterschiede  sichern einer solchen Verbindung keine lange Lebens  dauer. Ausser dieser Störanfälligkeit sind noch die höhe  ren Herstellungskosten in Kauf zu nehmen.  



  Eine andere bekannte     Rohrwandverbindung    benutzt  als Zwischenstücke zwischen zwei benachbarten Roh  ren besonders profilierte, der Rohrrundung angepasste  Winkeleisen, die nicht nur in der Herstellung teuer und       umständlich        sind,    sondern für deren     Anbringung    auch  sehr     hochqualifizierte    Schweisser erforderlich werden, da  das Legen der Schweissnähte, insbesondere im Bereich  jedes Rohrbogens, besondere Fertigkeit und     Erfahrung     verlangt. Auch können solche     als    Druckkörperschweiss-    naht zusammengefügte Verbindungen im Falle einer Re  paratur der Rohrwand nur sehr schwer gelöst werden.  



  Schliesslich ist die ebenfalls bekannte gasdichte ela  stische     Rohrlängsverbindung    zur Herstellung von Rohr  wänden für Röhrenkessel nur zur Aufnahme von  Wärmedehnungen quer zum Rohr, nicht aber in Rohr  längsrichtung geeignet. Auch verursacht diese bekannte  Verbindung infolge der höheren Wandtemperatur im       eingeschweissten    Stab starke Materialspannungen der  Schweissnaht. Besonders nachteilig ist diese     bekannte     Rohrverbindung bei einseitig beheizten     Feuerraumwän-          den,    da sich dann die     Schweissmaterialanhäufungen    auf  der beheizten Seite stärker ausdehnen werden als auf  der     unbeheizten    Seite.  



  Gegenüber diesen bekannten     Wasserrohr-Schweiss-          verbindungen    zeichnet sich die erfindungsgemässe Kes  selwand in Vermeidung der bekannten Nachteile da  durch aus, dass der Profilstab aus zwei Blechprofilen be  steht, die etwa parallel zueinander verlaufen und an der  engsten Stelle     zwischen    zwei benachbarten Rohren     je-          weils    mit dem benachbarten Rohr und am freien Ende  miteinander verschweisst sind.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in der  Zeichnung dargestellt.  



  Die beiden benachbarten und in einem gewissen  Abstand voneinander stehenden Rohre la und     1b    bil  den zusammen mit links und rechts sich anschliessenden,  hier nicht dargestellten Rohren eine Wand eines Was  serrohrkessels. In Höhe des kleinsten Spaltes 2 zwischen  den beiden Rohren 1 ist an der Aussenwand eines jeden  dieser beiden je ein Flachprofil 3a und 3b angeschweisst,  und zwar derart, dass die beiden Profile 3a und 3b mit  einem möglichst geringen Abstand parallel zueinander  verlaufen. Der     dazwischenliegende    Spalt ist mit 4 be  zeichnet.  



  An ihren freien Enden     sind    die Profile 3a und 3b,  die aus dünnen Blechen bestehen, bei 5 miteinander  verschweisst.  



  Die     Flachprofilstäbe    ragen mit ihren freien, mit  einander     verschweissten    Enden zur     unbeheizten    Seite           hin.        Ferner    ist der Abstand     zwischen    den beiden Flach  profilen     möglichst    klein.  



  Während bei den bekannten Verbindungen das Flä  chenverhältnis zwischen der     beheizten    Oberfläche und  der wärmeabgebenden Verbindungsfläche mit dem Rohr  um so ungünstiger     ist,    je dünner die     dazwischen    ge  schweissten     Profilstäbe    gewählt werden, kann bei der  beschriebenen     Ausführung    die     Flachprofilstärke    ganz  nach wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Ge  sichtspunkten ausgewählt werden.

   Die wesentlich schwä  cheren Verbindungsnähte der Flachprofile mit dem je  weiligen Rohr können in einfacher Weise durch elek  trische     Widerstandsschweissung    auf     Spezialmaschinen     preisgünstig hergestellt werden. Bei der beschriebenen  Rohrverbindung wird zudem nur Wärme von der       Schweissnahtoberfläche    aufgenommen und diese wieder  um innerhalb der Schweissnaht an die Rohrwand abge  führt. Somit ist es möglich, sehr schwache Nähte zu  legen, so dass keine Materialanhäufungen entstehen und  die damit verbundenen Wärmespannungen vermieden  werden.  



  Ferner lässt die dünne Dichtnaht an den freien En  den des     Flachprofilstabes    im Falle     einer    Reparatur ein  leichtes Entfernen durch einfaches Abschleifen mit an  schliessendem erneuten Verschweissen zu. In diese Ver  bindungsbleche kann, wenn sie sich     in        vorteilhafter     Weise in Richtung auf die umbeheizte Wandseite er  strecken, nur Wärme von der Stirnkante aus einströ  men, wo sich die beiden Verbindungsnähte mit der       Rohrwand    befinden.

   Die dort übertragene     Wärme    wird       also    sofort wieder an die     Rohrwand    durch Wärmelei  tung abgegeben, so dass praktisch keine Temperatur  unterschiede zwischen     Flachprofilstab    und     Rohrwand     entstehen, obwohl die Stäbe so dünn und dehnungs  elastisch gehalten werden können, dass Wärmespannun  gen schon deshalb nicht schaden, weil sie hauptsäch  lich in die     Blechwand,    aber kaum in den     Druckkörper     des Rohres übertragen werden.

      Ein weiterer Vorteil dieser     Ausführung    besteht dar  in, dass sich durch das Anschweissen dieser     tangentialen     Flossen das Widerstandsmoment gegen den     rauchgas-          seitigen        Innendruck    vergrössert und daher weniger       Aussenwandbandagen    zur Aufnahme des     Innendruckes     notwendig werden. Auch lässt sich diese Massnahme so  wohl bei ebenen als auch bei gebogenen Wänden an  wenden.  



  Die Rohrwand ist     verhältnismässig    einfach und des  halb billig herzustellen. Sie ist weitgehend elastisch, weist  gute     Wärmedehnungseigenschaften    auf und erlaubt vor  allem leichte Reparaturarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen überdruck, bei der jeweils an der eng sten Stelle zwischen zwei benachbarten Wasserrohren ein Flachprofilstab eingeschweisst ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Profilstab aus zwei Blechprofilen (3a, 3b) besteht, die etwa parallel zueinander verlaufen und an der engsten Stelle zwischen zwei benachbarten Roh ren jeweils mit dem benachbarten Rohr und am freien Ende miteinander verschweisst sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kesselwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flachprofilstäbe (3a, 3b) mit ihren freien, miteinander verschweissten Enden zur ur- beheizten Seite ragen. 2. Kesselwand nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (4) zwischen den beiden Profilen (3a, 3b) klein gehal ten ist, derart, dass eine durch blosses Abschleifen leicht wieder zu lösende Schweissverbindung zwischen beiden Profilen (3 a, 3b) hergestellt werden kann.
CH1749467A 1967-12-13 1967-12-13 Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck CH472005A (de)

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