CH472005A - Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck - Google Patents
Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen ÜberdruckInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck Die Erfindung bezieht sich auf eine Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Über druck, bei der jeweils an der engsten Stelle zwischen zwei benachbarten Wasserrohren ein Flachprofilstab ein geschweisst ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine aus miteinander verschweissten Wasserroh ren und zwischengeschaltetem Flachprofilstab zusam mengestellte Kesselwand zu bilden, deren Verbindungs stellen leicht zugänglich und leicht zu lösen sind sowie die Eigenschaft haben, Wärmedehnungen in Rohrlängs richtung aufzunehmen, ohne dass durch die Schweiss nähte hohe Materialanhäufungen entstehen und somit Wärmespannungen innerhalb der Wand ausgeschlossen werden.
Es ist eine den Feuerraum eines Dampfkessels un mittelbar angrenzende, aus parallelen Wasserrohren mit Zwischenstücken bestehende Wand bekannt, wobei diese Zwischenstücke einen derart gekrümmten Querschnitt haben, dass sie bei seitlicher Ausdehnung durch Ver änderung ihres Krümmungshalbmessers bzw. Biegungs- winkels nachgiebig sind. Diese Rohrverbindung ist je doch für die Aufnahme von Wärmedehnungen in Längsrichtung ungeeignet. Auch müssen die Zwischen stücke und Schweissnähte sehr stark bemessen sein, um den Wärmeabfluss zu verbessern.
Diese Materialanhäu fungen und die sich ergebenden Temperaturunterschiede sichern einer solchen Verbindung keine lange Lebens dauer. Ausser dieser Störanfälligkeit sind noch die höhe ren Herstellungskosten in Kauf zu nehmen.
Eine andere bekannte Rohrwandverbindung benutzt als Zwischenstücke zwischen zwei benachbarten Roh ren besonders profilierte, der Rohrrundung angepasste Winkeleisen, die nicht nur in der Herstellung teuer und umständlich sind, sondern für deren Anbringung auch sehr hochqualifizierte Schweisser erforderlich werden, da das Legen der Schweissnähte, insbesondere im Bereich jedes Rohrbogens, besondere Fertigkeit und Erfahrung verlangt. Auch können solche als Druckkörperschweiss- naht zusammengefügte Verbindungen im Falle einer Re paratur der Rohrwand nur sehr schwer gelöst werden.
Schliesslich ist die ebenfalls bekannte gasdichte ela stische Rohrlängsverbindung zur Herstellung von Rohr wänden für Röhrenkessel nur zur Aufnahme von Wärmedehnungen quer zum Rohr, nicht aber in Rohr längsrichtung geeignet. Auch verursacht diese bekannte Verbindung infolge der höheren Wandtemperatur im eingeschweissten Stab starke Materialspannungen der Schweissnaht. Besonders nachteilig ist diese bekannte Rohrverbindung bei einseitig beheizten Feuerraumwän- den, da sich dann die Schweissmaterialanhäufungen auf der beheizten Seite stärker ausdehnen werden als auf der unbeheizten Seite.
Gegenüber diesen bekannten Wasserrohr-Schweiss- verbindungen zeichnet sich die erfindungsgemässe Kes selwand in Vermeidung der bekannten Nachteile da durch aus, dass der Profilstab aus zwei Blechprofilen be steht, die etwa parallel zueinander verlaufen und an der engsten Stelle zwischen zwei benachbarten Rohren je- weils mit dem benachbarten Rohr und am freien Ende miteinander verschweisst sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Die beiden benachbarten und in einem gewissen Abstand voneinander stehenden Rohre la und 1b bil den zusammen mit links und rechts sich anschliessenden, hier nicht dargestellten Rohren eine Wand eines Was serrohrkessels. In Höhe des kleinsten Spaltes 2 zwischen den beiden Rohren 1 ist an der Aussenwand eines jeden dieser beiden je ein Flachprofil 3a und 3b angeschweisst, und zwar derart, dass die beiden Profile 3a und 3b mit einem möglichst geringen Abstand parallel zueinander verlaufen. Der dazwischenliegende Spalt ist mit 4 be zeichnet.
An ihren freien Enden sind die Profile 3a und 3b, die aus dünnen Blechen bestehen, bei 5 miteinander verschweisst.
Die Flachprofilstäbe ragen mit ihren freien, mit einander verschweissten Enden zur unbeheizten Seite hin. Ferner ist der Abstand zwischen den beiden Flach profilen möglichst klein.
Während bei den bekannten Verbindungen das Flä chenverhältnis zwischen der beheizten Oberfläche und der wärmeabgebenden Verbindungsfläche mit dem Rohr um so ungünstiger ist, je dünner die dazwischen ge schweissten Profilstäbe gewählt werden, kann bei der beschriebenen Ausführung die Flachprofilstärke ganz nach wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Ge sichtspunkten ausgewählt werden.
Die wesentlich schwä cheren Verbindungsnähte der Flachprofile mit dem je weiligen Rohr können in einfacher Weise durch elek trische Widerstandsschweissung auf Spezialmaschinen preisgünstig hergestellt werden. Bei der beschriebenen Rohrverbindung wird zudem nur Wärme von der Schweissnahtoberfläche aufgenommen und diese wieder um innerhalb der Schweissnaht an die Rohrwand abge führt. Somit ist es möglich, sehr schwache Nähte zu legen, so dass keine Materialanhäufungen entstehen und die damit verbundenen Wärmespannungen vermieden werden.
Ferner lässt die dünne Dichtnaht an den freien En den des Flachprofilstabes im Falle einer Reparatur ein leichtes Entfernen durch einfaches Abschleifen mit an schliessendem erneuten Verschweissen zu. In diese Ver bindungsbleche kann, wenn sie sich in vorteilhafter Weise in Richtung auf die umbeheizte Wandseite er strecken, nur Wärme von der Stirnkante aus einströ men, wo sich die beiden Verbindungsnähte mit der Rohrwand befinden.
Die dort übertragene Wärme wird also sofort wieder an die Rohrwand durch Wärmelei tung abgegeben, so dass praktisch keine Temperatur unterschiede zwischen Flachprofilstab und Rohrwand entstehen, obwohl die Stäbe so dünn und dehnungs elastisch gehalten werden können, dass Wärmespannun gen schon deshalb nicht schaden, weil sie hauptsäch lich in die Blechwand, aber kaum in den Druckkörper des Rohres übertragen werden.
Ein weiterer Vorteil dieser Ausführung besteht dar in, dass sich durch das Anschweissen dieser tangentialen Flossen das Widerstandsmoment gegen den rauchgas- seitigen Innendruck vergrössert und daher weniger Aussenwandbandagen zur Aufnahme des Innendruckes notwendig werden. Auch lässt sich diese Massnahme so wohl bei ebenen als auch bei gebogenen Wänden an wenden.
Die Rohrwand ist verhältnismässig einfach und des halb billig herzustellen. Sie ist weitgehend elastisch, weist gute Wärmedehnungseigenschaften auf und erlaubt vor allem leichte Reparaturarbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen überdruck, bei der jeweils an der eng sten Stelle zwischen zwei benachbarten Wasserrohren ein Flachprofilstab eingeschweisst ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Profilstab aus zwei Blechprofilen (3a, 3b) besteht, die etwa parallel zueinander verlaufen und an der engsten Stelle zwischen zwei benachbarten Roh ren jeweils mit dem benachbarten Rohr und am freien Ende miteinander verschweisst sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Kesselwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flachprofilstäbe (3a, 3b) mit ihren freien, miteinander verschweissten Enden zur ur- beheizten Seite ragen. 2. Kesselwand nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (4) zwischen den beiden Profilen (3a, 3b) klein gehal ten ist, derart, dass eine durch blosses Abschleifen leicht wieder zu lösende Schweissverbindung zwischen beiden Profilen (3 a, 3b) hergestellt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1749467A CH472005A (de) | 1967-12-13 | 1967-12-13 | Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1749467A CH472005A (de) | 1967-12-13 | 1967-12-13 | Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH472005A true CH472005A (de) | 1969-04-30 |
Family
ID=4425838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1749467A CH472005A (de) | 1967-12-13 | 1967-12-13 | Kesselwand aus Wasserrohren, insbesondere für rauchgasseitigen Überdruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH472005A (de) |
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1967
- 1967-12-13 CH CH1749467A patent/CH472005A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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