CH471609A - Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in die Wandung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts - Google Patents

Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in die Wandung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts

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CH471609A
CH471609A CH616466A CH616466A CH471609A CH 471609 A CH471609 A CH 471609A CH 616466 A CH616466 A CH 616466A CH 616466 A CH616466 A CH 616466A CH 471609 A CH471609 A CH 471609A
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CH
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die
wall
hollow body
hollow bodies
punching
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Application number
CH616466A
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Osthoff Leopold
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Osthoff Leopold
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/28Perforating, i.e. punching holes in tubes or other hollow bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description


  <U>Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in</U>  <U>die Wandung von Hohlkörpern beliebigen</U>  <U>Querschnitts</U>    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Stanzen von Löchern in die Wandung von  Hohlkörpern beliebigen Querschnitts, insbe  sondere von langen Rohren, wobei im Innern  des Hohlkörpers eine Matrize vorgesehen ist.  



  Hohlkörper, insbesondere Rohre, werden  vor allem für den     Zusammenbau    zu Regalen,  Geländern, Zäunen, Trennwänden, Möbelge  stellen     u.dgl.    sowie für     Wärmeaustauscher     und Stahlkonstruktionen der verschieden  sten Art benötigt. Dabei ist es erforder  lich, in den Rohrmantel Löcher oder Loch  reihen unterschiedlichen, frei wählbaren  oder vorbestimmten Abstandes zu stanzen.  



  Das Stanzen, ein     spanloser    Schneide  vorgang, ist nur dann einwandfrei durch  führbar, wenn Stempel und Matrize zueinan  der axial genau angeordnet sind und der  erforderliche Schnittspalt genauestens  berücksichtigt ist. Andernfalls setzt der  Stempel auf die Matrize auf und beschä  digt oder zerstört sie. Zumindest ist ein  sauberer Schnitt nicht erzielbar.  



  Das Stanzen von plattenähnlichen Körpern,       z.B.    Blechen, wird voll beherrscht, da die  genaue axiale Anordnung von Stempel und  Matrize sich leicht verwirklichen lässt.  



  Bei Hohlkörpern kurzer Länge bis etwa  0,5 m verfährt man üblicherweise so, dass  der zu bearbeitende Körper auf einen ein  seitig fest eingespannten, biegesteifen       Matrizendorn    geschoben wird und der     Stanz-          vorgang    entsprechend der Werkzeuganord  nung durchgeführt wird. Durch Umstecken  des zu bearbeitenden Körpers können dann  Arbeitslängen von etwa 1 m erreicht werden.  Gegebenenfalls können dabei die am Loch  vorgang beteiligten Elemente nach Bedarf  verstellt und damit verschiedenartige  Löcher gestanzt werden.    Es ist auch ein Verfahren und eine Ein  richtung bekannt, um bei. dünnwandigen Hohl  körpern grosser Präzision verschiedenarti  ge Löcher anzubringen.

   Das geschieht mit  tels eines Lochstempels, der den Abmes  sungen des kleinsten vorkommenden Loches  entspricht. Der Lochstempel führt etwa  1000 Stösse pro Minute aus, das heisst die  gewünschten Löcher werden "genibbelt". Das  zu lochende Rohr wird dabei zwischen einer  Auflage und einem Schnittdorn eng geführt.  Der Schnittdorn ist sehr genau an den  Innendurchmesser des zu lochenden Rohres  angepasst, Dieses Verfahren eignet sich  beispielsweise für runde, relativ kurze,  nahtlose Präzisionsrohre, die mit einer  Vielzahl von individuellen Löchern in  kleinen Serien hergestellt werden. Hierfür  kommen unter anderen Steuerschieber oder      Verteilerrohre für     Raketenmotore    in Frage.

    Weiterhin ist eine Einrichtung     zum    Lochen  von Rohren bekannt, bei der eine zweitei  lige Matrize vorgesehen ist, die zwei keil  förmige Hälften aufweist. Diese werden  über Stangen betätigt und erlauben so ein  Anpassen der Matrize an die Innenwand des  Hohlkörpers. Mit dieser Vorrichtung können  zwar auch Rohre gelocht werden, die grössere  Herstellungstoleranzen haben, das Arbeiten  mit der bekannten Einrichtung ist jedoch  umständlich und nur     -jerhältnismässig    lang  sam möglich.  



  Bei längeren zu bearbeitenden Hohlkör  pern, bis etwa 3 m Länge, muss der     Matri-          zendorn    bekanntermassen an beiden Enden  genau gelagert sein. Bei Längen über 3 m  aber ist diese Arbeitsweise wirtschaftlich  nicht mehr tragbar. Sie ist auch technisch  nicht einwandfrei durchzuführen, weil ins  besondere eine genaue Anordnung vom Stem  pel zu Matrize in jeder Lage nicht mehr  sichergestellt werden kann. Neben der um  ständlichen Vorbereitung für den Arbeits  gang, dem jeweiligen genauen Justieren von  Stempel und Matrize und der Schwierigkeit,  den Körper auf den langen Dorn mit not  wendigerweise nur wenig Zwischenraum auf  zuschieben, sind insbesondere die langen  Werkzeuge sehr teuer.

   Abgesehen davon,  dass in diesem Fall die Matrize für jedes  vorgesehene Loch die entsprechende     Ausneh-          mung    haben muss, ist auch die Lochanord  nung (Abstand von Mitte Loch zu Mitte Loch)  an das entsprechend ausgelegte Werkzeug ge  bunden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,  Hohlkörper, vor allem sehr lange Rohre,  solche von mehr als 3 m Länge, mit wirt  schaftlich vertretbarem Aufwand schnell  und genau zu lochen. Diese Aufgabe wird  mit der Vorrichtung nach der Erfindung zum  Stanzen von Löchern in die Wandung von  Hohlkörpern beliebigen Querschnitts, ins  besondere von langen Rohren, wobei im Innern  des Hohlkörpers eine an einer Stange ange  brachte Matrize vorgesehen ist, dadurch  gelöst, dass Mittel vorhanden sind, durch  die der zu lochende Hohlkörper seitlich  unverrückbar geführt und die Matrize in  Querrichtung an eine Innenwand des Hohl  körpers gedrückt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Vorrichtung und der Erfindung in  zwei Abbildungen in Seitenansicht und  Draufsicht dargestellt.  



  Mit 1 ist die Presse bezeichnet, die einer  Stempel 2 hat, unter welchem die festste  hende Matrize 3 angeordnet ist. Auf dem  seitlich der Presse 1 vorgesehenen Ständer  4 sind mit Hilfe von Spannvorrichtungen 5  Stangen 6 befestigt, die durch über     teleskol     artige Führungen verschiebbare Halterungen  7 unterstützt sind.    Jede der Stangen 6 ist an ihrem freien  Ende mit einer gleichachsig     zum    Stempel 2       justierbaren    Matrize 8 bestückt, die sich  an eine     Seiten-Innenwand    des Rohres 12 an  lehnt.

   Das Justieren der Matrize 8 kann  durch Feingewinde geschehen, das am ein  gespannten Ende der Stangen 6 bei den  Spannvorrichtungen 5 vorgesehen ist.     Am     Ständer 4 ist der Schlitten 9 beweglich  angeordnet, der durch den Antrieb 10 be  wegt wird. Auf dem Schlitten 9 ist die  Klemmvorrichtung 11 angebracht, mit deren  Hilfe das auf die Matrize 8 und die Stange  6 geschobene Rohr 12 auf dem Schlitten  festgehalten wird. Auf der gegenüberlie  genden Seite ist ein Rollgang 13 mit der  Treibrolle 14 vorgesehen, welcher das zu  lochende Rohr 12 über die Matrize 8 und  die Stange 6 schiebt und das gelochte Rohr  12 wieder abzieht.  



  Durch das Einspannen des zu lochenden  Rohres 12 durch die auf dem Schlitten 9  befindliche Klemmvorrichtung 11 und das  Vorhandensein der Treibrolle 14 in Zusam  menwirkung mit dem Rollgang 13 wird das  Rohr 12 seitlich unverrückbar, abgestützt  geführt. Durch diese starre (äussere)  Führung des Rohres 12 und dadurch, dass  die Matrize 8 an eine     Seiten-Innenwand    des  Rohres 12 gedrückt ist, ist der Schnitt  spalt zwischen Stempel 2 und Matrize 8 nur  von der verhältnismässig kleinen Toleranz  der Wandstärke des Rohres 12 abhängig.

   Da  gegen geht bei nahezu allen bekannten Ver  fahren, bei denen der Hohlkörper auf eine  genau an seinen Innendurchmesser angepasste  Matrize geschoben wird, beim Lochen die  relativ grosse Toleranz des Innendurchmes  sers des Hohlkörpers eine  Ein besonderer Vorteil der     erfindungs-          gemässen    Vorrichtung besteht noch darin,  dass Hohlkörper 12 sicher und genau  durchlocht werden können, was auf die be  sondere Art der sich an eine Innenwand  anlehnenden Matrize 8 zurückzuführen ist.  Das     heisst,    die obere und die untere Wand  können in einem Arbeitsgang mit Löchern  versehen werden. Dabei wird der obere       Stanzbutzen    vor dem Stempel 2 hergeschoben  und zum Lochen des unteren Ausschnittes be  nutzt.

   Das bewirkt, dass der Stempel 2  eine hohe Lebensdauer hat.  



  Fluchten Stempel 2 und Matrize 8, aus  welchen Gründen auch     immer,    einmal nicht  ganz genau, so tritt nicht gleich eine  Beschädigung der Matrize ein; sie ist im  Innern des Hohlkörpers 12 beweglich ange  ordnet, durch mechanische, pneumatische  oder hydraulische Mittel an eine Innenwand  gedrückt, so dass sie sich bei kleinen Ab  weichungen quasi dem Stempel 2 anpassen  kann. Darin ist ein weiterer Vorteil der  Vorrichtung nach der Erfindung zu sehen.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in die Wandung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts, insbesondere von langen Roh ren, wobei im Innern des Hohlkörpers eine an einer Stange angebrachte Matrize vorge sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (11, 13, 14) vorhanden sind, durch die der zu lochende Hohlkörper (12) seit lich unverrückbar geführt und die Matrize (8) in Querrrichtung an eine Innenwand des Hohlkörpers (12) gedrückt ist. 11 U N T E RAN S P R U C H E 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stange (6), an der die Matrize (8) angebracht ist, dünner als die Matrize (8) ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Stangen (6) parallel zueinander in waagrechter Ebene angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stange (6) in ihrem ausserhalb des Hohlkörpers (12) liegenden Bereich durch Halterungen (7) unterstützt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Durchstanzen der oberen und unteren Wand des Hohlkör pers (12) eine weitere Matrize (3) vorge sehen ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur seitlichen unverrückbaren Führung des Hohlkörpers (12) eine Klemmvorrichtung (11) und ein Roll- gang (13) zusammen mit einer Treibrolle (14) angeordnet sind.
CH616466A 1965-11-26 1966-04-28 Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in die Wandung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts CH471609A (de)

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DEO0011292 1965-11-26

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CH471609A true CH471609A (de) 1969-04-30

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CH616466A CH471609A (de) 1965-11-26 1966-04-28 Vorrichtung zum Stanzen von Löchern in die Wandung von Hohlkörpern beliebigen Querschnitts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2829681C2 (de) * 1978-07-06 1983-10-20 Rohrtechnik Osthoff Gmbh & Co Kg, 8803 Rothenburg Vorrichtung zum kontinuierlichen Stanzen von Löchern in stabförmige Hohlkörper
FR2497699A1 (fr) * 1981-01-15 1982-07-16 Mulard Michel Perfectionnements aux machines a poinconner de part en part des profiles comportant au moins deux parois a percer
EP0249862A3 (de) * 1986-06-18 1989-11-15 Stockrail Services Limited Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von gestanzten Rohren

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FR1469116A (fr) 1967-02-10

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