CH468592A - Verfahren zur Überwachung der Gasmenge eines hydropneumatischen Speichers - Google Patents

Verfahren zur Überwachung der Gasmenge eines hydropneumatischen Speichers

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CH468592A
CH468592A CH1296567A CH1296567A CH468592A CH 468592 A CH468592 A CH 468592A CH 1296567 A CH1296567 A CH 1296567A CH 1296567 A CH1296567 A CH 1296567A CH 468592 A CH468592 A CH 468592A
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Claus Dr Ing Kessler
Grieger Gerhard
Bohrdt Joachim
Perschau Hans-Joachim
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Siemens Ag
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    • F15B1/033Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices with electrical control means
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Description


  Verfahren zur Überwachung der Gasmenge eines     hydropneumatischen    Speichers    Hydropneumatische Speicher bestehen bekanntlich  aus einem druckfesten Behälter aus Stahl, dessen Inneres  durch eine Trennwand in zwei Räume geteilt ist. Die  Trennwand ist beweglich. Sie ist entweder als Kolben  ausgebildet (Kolbenspeicher) oder als Kunststoffmem  bran (Membran- oder Blasenspeicher).  



  Der eine Raum des Speichers wird entsprechend dem  für den Speicher vorgesehenen     Arbeitsdruck    mit einem  Gas,     z.B.    Stickstoff, gefüllt. Anschliessend fördert eine  Pumpe in den anderen Raum des Speichers bis zu einem  gewünschten Betriebsdruck die     Hydraulikflüssigkeit,    üb  licherweise Mineralöl. Hierbei wird das Gas zusammen  gedrückt und der Druck des Speichers erhöht. Die in dem  unter Druck stehenden Gas gespeicherte Energie kann  dann über die     Hydraulikflüssigkeit    abgegeben werden.  Sie     hängt    bei gegebenem Druck von der Grösse der  Gasmenge ab.

   Die Energie, die auch als     Arbeitsvermögen     bezeichnet wird, kann sich somit ändern, wenn das Gas  aus dem dafür vorgesehenen Raum des Speichers ent  weicht.  



  Zur Kontrolle der Gasmenge soll man nach der Seite  13 der von der Firma Bosch herausgegebenen Druck  schrift  Bosch Hydrospeicher  vom Mai 1966, den  sogenannten     Gasvorspanndruck    messen. Mit     Gasvor-          spanndruck    ist der Druck gemeint, den das Gas aufweist,  wenn es das gesamte     Speichervolumen    ausfüllt. Dieser  Druck sinkt mit abnehmender Gasmenge.  



  Zum Messen des     Vorspanndruckes    geht man so vor,  dass man den Speicher durch öffnen des für die     Hydrau-          likflüssigkeit    vorgesehenen Ventils langsam entleert und  hierbei den     Druck    der     Hydraulikflüssigkeit    mit einem an  der Flüssigkeitsleitung angebrachten Manometer über  wacht. Ist die gesamte     Hydraulikflüssigkeit    aus dem  Speicher herausgedrückt, so wird ein am Speicher sitzen  des Ventil selbsttätig geschlossen, und der     Druck    in der       Hydraulikleitung    fällt dann plötzlich auf Null.

   Der vor  dem     Druckabfall    am Manometer festgestellte     Druck    ist    der sogenannte     Vorspanndruck    und, wie gesagt, ein Mass  für die im Speicher vorhandene Gasmenge.  



  Das vorgenannte Verfahren besitzt den Vorteil, dass  man ohne zusätzliche Teile die Gasmenge bestimmen  kann, denn ein Manometer zur Überwachung des     Druk-          kes    der     Hydraulikflüssigkeit    ist     üblicherweise    am Spei  cher vorgesehen. Ebenso gehört ein Ablassventil zur  notwendigen Ausrüstung eines solchen Speichers. ES ist  jedoch mühselig, den Speicher langsam zu entleeren und  hierbei das Manometer zu beobachten. Vor allem aber ist  diese Überwachung notwendigerweise mit einer Betriebs  unterbrechung verbunden. Aus diesem Grunde kommt  sie nicht für die hydraulischen Antriebe elektrischer  Schaltgeräte in Betracht, die, sofern sie in Betrieb sind,  ständig schaltbereit sein müssen.  



  Als Abhilfe hat man versucht, bei     Kolbenspeichern     die Kolbenstellung zu erfassen (DAS<B>1223</B> 185). Hierfür  ist jedoch ein bestimmter mechanischer Aufwand erfor  derlich, der den Speicher unerwünscht verteuert.     Darüber     hinaus ist eine solche     Überwachung    nur dann zuverlässig,  wenn sichergestellt ist, dass kein öl in den Gasraum  eindringt. Hierdurch würde nämlich ein grösseres Gasvo  lumen vorgetäuscht, als tatsächlich vorhanden ist, ohne  dass die     Überwachung    dies feststellen könnte.  



  Die Erfindung hat ein Verfahren zur Überwachung  der Gasmenge eines hydropneumatischen Speichers mit  einer Pumpe zum Füllen des Speichers mit Hydraulik  flüssigkeit und mit einem Manometer zum Messen des  Speicherdruckes zum Ziel, das Fehlmessungen     aus-          schliesst    und dennoch ohne Betriebsunterbrechung und  mit geringem Aufwand ausgeführt werden kann.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass  der Zusammenhang zwischen dem beim betriebsmässigen  Füllen des Speichers auftretende Druckanstieg und der in  den Speicher gelangenden Füllmenge     erfasst    wird. Dabei  wird also die Tatsache ausgenutzt, dass der Speicher  ohnehin von Zeit zu Zeit mit der     Pumpe    nachgefüllt      werden muss, wenn er im Betrieb benutzt wird. Die  hierbei in den Speicher gelangende     Füllmenge    wird     beim     Verfahren nach der Erfindung gemessen. Gleichzeitig wird  der durch die Füllmenge verursachte Druckanstieg fest  gestellt. Aus dem Zusammenhang dieser beiden Grössen  gewinnt man ein genaues Mass für die im Speicher  vorhandene Druckmenge. Mithin braucht der Speicher  nicht entleert zu werden.

   Er kann ständig in Betrieb  bleiben. Ausserdem kann die Überwachung ohne grossen  Aufwand automatisiert werden.  



  Bei einer Ausführungsform des Verfahrens nach der  Erfindung kann man den Grenzwert der Gasmenge durch  die einer bestimmten Füllmenge zugeordnete grösste  zulässige Druckdifferenz erfassen. Je kleiner die Gasmen  ge, desto grösser ist nämlich die Drucksteigerung pro  Füllmenge. Eine andere Möglichkeit besteht     darin,    dass  man den Grenzwert durch die einer bestimmten Druck  differenz zugeordnete kleinste zulässige Füllmenge     er-          fasst.    In beiden Fällen kann man eine in die Fülleitung  des Speichers eingebaute Messeinrichtung für die Füll  menge verwenden. Man kann die Füllmenge aber auch  durch die Überwachung der Förderdauer der Pumpe  erfassen.

   Hierbei kann man eine bestimmte Anzahl von  Umdrehungen der Pumpenwelle über ein Getriebe fest  stellen, das eine Übersetzung ins Langsame ergibt und  beispielsweise während mehrerer Umdrehungen der  Pumpenwelle einmal einen Schalter betätigt.     Ferner    ist es  möglich, eine bestimmte Füllmenge durch den     einmaligen     Hub einer Kolbenpumpe hervorzubringen.  



  Die vorstehend     erwähnte    Messeinrichtung für die  Füllmenge wird     zweckmässig    am Speicher angeordnet.  Sie kann mit dem Speicher     baulich    vereinigt werden. Als  Messeinrichtung ist insbesondere ein Raum mit einer  beweglichen Trennwand geeignet, die bei der Bewegung  zwischen einer Ruhelage und einem Anschlag ein be  stimmtes Volumen verdrängt. Das Ende der Verdrän  gungsbewegung kann man     z.B.    dadurch kenntlich ma  chen, dass die Trennwand beim Anlaufen an den An  schlag die Fülleitung für den Speicher sperrt.

   Daraufhin  stellt sich, wenn die Pumpe     weiterfördert,    in dem Raum  vor der Trennwand ein steigender Druck ein,     während     der Druck im Raum hinter der Trennwand gleich bleibt.  Die Differenz zwischen dem Anfangsdruck beim Pumpen  und dem gleich bleibenden Enddruck nach dem     Schlies-          sen    der Fülleitung ist dann ein Mass für die im Speicher  vorhandene Gasmenge, und zwar ist die Gasmenge um so  grösser, je kleiner die Druckdifferenz ist.  



  Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die  Trennwand beim Anlaufen an den Anschlag einen Si  gnalschalter betätigt. In diesem Moment kann wieder,  gegebenenfalls automatisch, der Druck gemessen werden,  so dass die für die Gasmenge kennzeichnende Druckdif  ferenz feststellbar ist. Man kann aber auch den Signal  schalter so mit einem Manometer kombinieren, dass nur  dann ein Signal gegeben wird, wenn beim Betätigen des  Signalschalters ein     bestimmter    Druck überschritten ist.  Dieses Signal kann unmittelbar als Anzeige dafür ver  wendet werden, dass die im Speicher     enthaltene    Gasmen  ge zu gering ist.

   Für den Fall, dass der kritische Druck  beim Fördern der bestimmten Füllmenge     nicht    erreicht  ist, kann man, um eine maximale Füllung des Speichers  zu sichern, in der Trennwand der Messeinrichtung ein  Ventil vorsehen, das beim Anlaufen an den Anschlag  öffnet. Die Pumpe kann dann durch das geöffnete Ventil  den Speicher weiter bis auf einen gewünschten Enddruck  füllen.    Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man ein       bestimmtes    Volumen zusätzlich einspritzt, indem man  beispielsweise mit einem Kolben, der seinerseits hydrau  lisch betätigt werden kann, unabhängig von der sonst  üblichen Pumpe     Hydraulikflüssigkeit    in den Speicher  drückt. Hierbei kann man auch mit     einem    Differential  kolben arbeiten.

   Das Hineindrücken kann     willkürlich     geschehen, wobei die Drucksteigerung durch einfache  Kontaktmanometer erfasst werden kann. Die Schaltung  der     Kontaktmanometer    kann zur Auslösung einer auto  matischen Überwachung mechanisiert werden, indem der  Stellung des Kolbens ebenfalls Kontakte zugeordnet  werden. Man braucht dann nur noch ein Kommando für  den Beginn der Kolbenbewegung zu geben und erhält  eine automatische Überprüfung mit     Hilfe    einer Zusatz  einrichtung, die unter Umständen zur Prüfung von  Speichern wiederholt und an verschiedenen Stellen ver  wendet werden kann.  



  Wie bereits erwähnt, kann man     eine        bestimmte    Flüs  sigkeitsmenge auch dadurch nachfüllen, dass man eine  mit einer Pumpenwelle ausgerüstete Pumpe,     z.B.    eine  periodisch arbeitende Kolbenpumpe mit geringem Hub  volumen eine     bestimmte    Zeit lang laufen lässt. Die  Fördermenge der Pumpe kann man bei dieser Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes aber auch als eine  bestimmte Anzahl von Umdrehungen der Pumpenwelle  über ein Getriebe erfassen, das eine Übersetzung     ins     Langsame ergibt.

   Bei einer einfachen Ausgestaltung wird  von dem Getriebe während einer     bestimmten    Anzahl von  Umdrehungen der Pumpenwelle einmal     ein    Schalter  betätigt. Die Schalterbetätigung kann sich periodisch  wiederholen, wenn die langsame Welle des Getriebes  wiederum eine Umdrehung gemacht hat, die jeweils einer  bestimmten     Füllmenge    entspricht. Hierbei kann man eine  räumliche Trennung und damit einen freizügigen Aufbau  durch eine elektrische Welle erhalten, über die das  Getriebe mit dem Pumpenmotor gekoppelt wird.  



  Das Verfahren nach der Erfindung wird anhand der  beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, die in schema  tischer Darstellung Mittel zur Ausführung des Verfah  rens zeigen.  



  Wie in     Fig.    1 gezeichnet, soll der hydropneumatische  Speicher 1 als     Druckmittelquelle    für den nicht dargestell  ten     hydraulischen    Antrieb eines elektrischen Leistungs  schalters dienen, der über die Leitung 10 mit dem  Speicher 1 verbunden ist. Der Speicher 1 kann ein  Blasen- oder ein Kolbenspeicher sein.     Sein    Druck wird  durch ein     Kontaktmanometer    2 überwacht. Zum Nach  füllen der     Hydraulikflüssigkeit    aus einem Sumpf 3 dient  eine Pumpe 4, die mit dem Speicher 1 über die Fülleitung  5 verbunden ist. Die Pumpe ist beispielsweise eine  Kolbenpumpe, wie sie als Einspritzpumpe für Kraftfahr  zeuge verwendet wird.  



  Die Pumpe 4 ist mit einem Antriebsmotor 6 gekup  pelt, der von einer nicht dargestellten Spannungsquelle  über die Leitung 7 gespeist wird.     Im    Zuge der Leitung 7  liegt der Schaltkontakt 8 des Kontaktmanometers 2. Der  Kontakt 8 schliesst beim Absinken des Druckes bei  einem Wert von     z.B.    280     at    und öffnet mit steigendem       Druck    bei 300     at.     



  Mit dem Kontakt 8 des Manometers 2     sind        beim     Ausführungsbeispiel zwei weitere Kontakte 11 und 12  gekoppelt, die ebenfalls an die Leitung 7 angeschlossen  sind. Der Kontakt 11 ist ein Wischkontakt, der bei einem  Druck von 280     at    kurzzeitig geschlossen, sonst aber  geöffnet ist. Es     führt    zu einem Zeitrelais 13. Das Relais       schliesst,    wenn es Spannung bekommt, nach einer vorge-           gebenen    Zeit von beispielsweise 30 Sekunden einen  Kontakt 14, der mit dem Kontakt 12 in     Reihe    liegt. An  den Kontakt 14 ist eine Hupe 15 angeschlossen.

   Der  Kontakt 12 ist bei kleineren Drücken als 300     at    geöffnet,  bei höheren dagegen geschlossen.  



  Wenn der auf den Betriebsdruck gefüllte Speicher 1  sich durch     Leckverluste    an seinem Ventil oder derglei  chen langsam entleert, so wird der Kontakt 8 geschlossen,  sobald der     Druck    unter 280     at    absinkt. Dadurch be  kommt der Motor 6 Spannung. Er setzt die Pumpe 4 in  Bewegung, bis der Druck 300     at    erreicht. Überschreitet  der Druck diesen Wert, wird der Motor 6 vom Kontakt 8  ausgeschaltet.  



  Beim Absinken des     Druckes    auf 280     at    schaltet  ausserdem der Kontakt 11 das Zeitrelais 13 ein. Das  Zeitrelais schliesst seinen Kontakt 14, der zur Hupe 15  führt, und öffnet ihn nach einer vorgegebenen Zeit. Diese  Zeit ist so bemessen, dass bei ausreichender Gasmenge  im Speicher 1 der Motor 6 noch läuft, weil der Druck  noch nicht 300     at    erreicht hat. Für diesen Fall ist der  Kontakt 12 noch     geöffnet,    solange der Kontakt 14  geschlossen ist.  



  Ist die Gasmenge     im    Speicher 1 infolge von Leck  verlusten des Gases aber zu klein geworden, so erreicht  der Druck 300     at,    bevor das Zeitrelais seinen Kontakt 14  geöffnet hat. Die auf die Druckdifferenz von 20 atü  bezogene Fördermenge der Pumpe 4 ist dann kleiner als  der zulässige     Grenzwert,    der mit dem Zeitrelais 13  vorgegeben wird. In diesem Fall gelangt Spannung     über     den Kontakt 12 und den Kontakt 14 des Zeitrelais 13 zur  Hupe 15. Mithin wird bei unzureichender Gasfüllung ein  Signal gegeben.     Hierfür    werden zusätzlich zu der norma  len Einrichtung eines     Hydraulikspeichers    lediglich zwei  weitere Kontakte des Manometers 2 und ein Zeitrelais  13 benötigt.

   Die Prüfung der Gasmenge erfolgt     selbsttätig     bei jedem Nachfüllen des Speichers. Statt einer Hupe  kann auch eine andere Meldung,     z.B.    über ein     Fallklap-          penrelais,    vorgesehen sein. Bei der Überwachung des  Gasvolumens kommt es nicht auf die Stellung einer  Membran oder eines Kolbens an, die den Gasraum des  Speichers 1 von dem mit Flüssigkeit gefüllten Teil  trennt.  



  In der     Fig.2    ist angedeutet, dass zusätzlich zu der  Pumpe 4 bei der Anordnung nach     Fig.    1 noch eine  Pumpe 20 mit einem eigenen Antriebsmotor 21 verwen  det werden kann, wobei das elektrische     überwachungssy-          stem    im Prinzip das gleiche ist. Der Grund dieser  Anordnung liegt darin, dass für die Messung von Zeitdif  ferenzen, die den Gasinhalt kennzeichnen, bestimmte  Fördermengen in bezug auf das Speichervolumen nicht  überschritten werden können.

   Ist nämlich das     Fördervo-          lumen    in bezug auf den Speicher sehr gross, so ist die  zum Nachfüllen benötigte Zeit entsprechend klein und  eine     Zeitdifferenz,    die den Gasverlust berücksichtigt,  noch kleiner und somit nur schlecht zu erfassen.

   Das  Ausführungsbeispiel nach     Fig.2    besitzt deshalb ausser  der Pumpe 4, die nur für     Leckverluste    vorgesehen ist, für  das Nachfüllen bei betriebsmässigem     Druckmittelver-          brauch,        alsobeimBetätigen    des elektrischen Schalters, die  zusätzliche Pumpe 20 mit einer grösseren     Förderlei-          stung.     



  Um zu vermeiden, dass die Pumpen 20 und 4 zugleich  ansprechen, kann man der Pumpe 4 einen höheren       Ansprechdruck    geben als dem Schaltpunkt des Kontaktes  19 für die Pumpe 20. Ausserdem kann man eine in der       Fig.2    nicht gezeichnete Verriegelung vorsehen, die die  Pumpe 4 ausschaltet, wenn der Motor 21 läuft.    Die in der     Fig.3    ohne die elektrische Steuerung  gezeichnete Anordnung entspricht im Prinzip der Anord  nung nach     Fig.    2. Aus Ersparnisgründen wird jedoch nur  ein einziger Antriebsmotor 6 verwendet, der mit der  Pumpe 4 und der Pumpe 20 über eine elektromagnetische  Kupplung 22 bzw. 23 verbunden werden kann.

   Ein       Rückschlagventil    24 bzw. 25 verhindert das Eindringen  der     Hydraulikflüssigkeit    in die nicht arbeitende Pum  pe.  



  Die elektrische Steuerung der Anordnung nach     Fig.    3  stimmt sinngemäss mit der Anordnung nach     Fig.    2  überein. Zusätzlich zu der Erregung des Antriebsmotors  6 wird jedoch die Kupplung 22 eingelegt, wenn die  Pumpe 4 zur Deckung von     Leckverlusten    in Betrieb  gesetzt werden     soll.     



  Die Anordnung nach den     Fig.4    und 5 erfasst die  Füllmenge nicht über die Fördermenge der Pumpe. In die  Fülleitung 5 der nicht gezeichneten Pumpe ist am  Speicher 1 ein Behälter 30 eingebaut, dessen Inneres  durch eine Membran 31 in zwei Räume 32 und 33  getrennt ist. Vor dem Behälter 30 ist ein Manometer 35  und dahinter ein Manometer 36 an der Fülleitung  angebracht.  



  Die Membran 31 verschiebt sich beim Nachfüllen des  Speichers. Sie erreicht die dem Speicher 1 zugekehrte  Öffnung 37 des Behälters 30, wie in     Fig.    5 gezeigt ist,  wenn ein bestimmtes Flüssigkeitsvolumen in den Spei  cher 1 hineingedrückt wurde. In diesem Augenblick steigt  der am Manometer 35 ablesbare Druck stark an, wenn  die Pumpe weiter fördert. Das Manometer 36 zeigt  dagegen keine Druckerhöhung mehr. Der Enddruck des  Manometers 36 ist ein Mass für die im Speicher 1  vorhandene Gasmenge.  



  Die in den     Fig.    6 und 7 gezeigte Anordnung unter  scheidet sich von der Anordnung nach den     Fig.    4 und 5  durch den Ersatz der Membran 31 durch einen Kolben  40.  



  Die in den     Fig.    8 und 9 dargestellte Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes entspricht im Prinzip der  Anordnung nach den     Fig.4    bis 7. Ein Unterschied  besteht darin, dass das Manometer 36 auf der Gasseite  des Speichers 1 angeordnet ist. Vor allem aber wird die  Membran 31 zugleich als Trennwand zwischen dem     Gas-          und    dem Flüssigkeitsraum des Speichers benutzt. Dies  ergibt eine beträchtliche Vereinfachung.  



  Die in den     Fig.4    bis 9 gezeichneten Anordnungen  setzen voraus, dass die Anfangslage der Membran 31  bzw. des Kolbens 40 vor dem Fördern der Pumpe genau  definiert ist. Um dies zu erreichen, kann man     z.B.    den  Motor der Pumpe durch einen Kontakt steuern, der von  der Membran oder dem Kolben betätigt wird.  



  In den     Fig.    10 und 11 ist eine andere Möglichkeit  dargestellt, bei der die Messung der Druckdifferenz in  bezug auf eine konstante Füllmenge für den Speicher als  Mass für die Gasmenge im Speicher verwendet wird. Die       Fig.    11 zeigt hierbei die elektrische Steuerung.  



  An den Speicher 1 ist über die Leitung 10 der nicht  dargestellte Schalterantrieb angeschlossen. Das Kontakt  manometer 2 überwacht den Speicherdruck und steuert  den Motor 6 für die Pumpe 4, die die unter Niederdruck  im Sumpf 3 vorhandene     Hydraulikflüssigkeit    ansaugt,  wenn der Antriebsmotor 6 eingeschaltet wird.     In    der  Fülleitung 5 zwischen Pumpe und Speicher ist als       Messeinrichtung    46 für eine bestimmte Füllmenge ein  Zylinder 47 eingebaut, in dem ein Kolben 48 als     bewegli-.          che    Trennwand verschiebbar ist. Der Kolben 48 ist mit  einer     Rundschnurdichtung    49 ausgerüstet.

   Er enthält eine      Bohrung 50, in der ein     Kugelrückschlagventil    51 ange  ordnet ist. Ein Stössel 52 kann das     Rückschlagventil     öffnen, wenn der Kolben das dem Speicher 1 zugekehrte  Ende des Zylinders 47 erreicht. Die Feder 53 drückt den  Kolben 48 jedoch normalerweise in die dargestellte  entgegengesetzte Endlage. Der Sumpf 3 ist mit dem  Speicher 1 über ein     Rückschlagventil    55 verbunden, das  parallel zur Messeinrichtung 46 liegt und über ein zweites       Rückschlagventil    56 an die Leitung 10 führt. An der  Messeinrichtung 46 ist ein Schalter 60 vorgesehen, der  über den Stössel 61     betätigt    wird, wenn der Kolben 48  seine dem Speicher zugekehrte Endlage erreicht.  



  Der in der     Fig.ll    dargestellte     Stromlaufplan    der  elektrischen Steuerung, die zur Anordnung nach     Fig.    10  gehört, zeigt den Antriebsmotor 6 mit dem zugehörigen  Motorschütz 62.     In    der Leitung des Motorschützes liegt  der Kontakt 63 eines Relais 64 und der     Ruhestromkon-          takt    65 des Relais 66. Ein weiteres Relais 67 steuert die  Hupe 15 über einen Kontakt 68.  



  Der Kontakt B. des Kontaktmanometers 2 ist bei  Drücken von mehr als 280     at    geöffnet, sonst geschlossen.  Deshalb wird das Relais 64 erregt, wenn der Druck  kleiner als 280     at    ist. Das Relais 64 hat ausser dem  Kontakt 63 noch die     Arbeitsstromkontakte    69, 70 und 71.  Zu dem Relais 66     gehört    der     Ruhestromkontakt    72 und  die     Arbeitsstromkontakte    73 und 74.     Ferner    enthält der       Stromlaufplan    den Kontakt 60 als Darstellung des Schal  ters 60 in     Fig.    10. Der Kontakt 60 ist normalerweise  geschlossen.

   Er wird     geöffnet,    wenn der Kolben 48 die  dem Speicher zugekehrte Endlage erreicht. Der Kontakt  12 ist bei Werten über 300     at    geschlossen, bei     kleineren          Werten    geöffnet. Ein Druckknopfschalter 75 dient zum  Abschalten der Anordnung, wie im folgenden noch  beschrieben wird.  



  Wenn der Kontakt 8 des Manometers 2 bei kleineren  Druckwerten als 280     at        schliesst,    erhält das Relais 64  über den Kontakt 72     Spannung.    Es zieht an und geht  über den Kontakt 70 in     Selbsthaltung.    Hierdurch wird  über den Kontakt 63 das Motorschütz 62 erregt. Der  Motor 6 treibt die Pumpe 4, so dass der Speicher 1 gefüllt  wird. Wenn der Druck 300     at    erreicht, schliesst der  Kontakt 12. Dadurch zieht das Relais 66 an, da der  Kontakt 69 des Relais 64 geschlossen ist. Das Motor  schütz 62 wird über den Kontakt 65     entregt,    so dass der  Motor ausgeschaltet wird.

   Wenn der Kolben 48 der  Messeinrichtung 46 bis dahin den Kontakt 60 geöffnet  hat, also eine bestimmte Füllmenge in den Speicher  gelangt ist, ist das Nachfüllen des Speichers beendet.  Durch das Ansprechen des Relais 66 wird nämlich der       Ruhestromkontakt    72 geöffnet, so dass der Strompfad  für das Relais 64 unterbrochen ist.  



  Für den Fall, dass die Gasmenge im Speicher 1 durch       Leckverluste    zu klein geworden ist, wird ein Druck von  300     at    jedoch erreicht, bevor der Kolben 48 bei seinem  Hub den Schalter 60 geöffnet hat. In diesem Falle wird  beim     Schliessen    des Kontaktes 12 zwar auch der Motor 6  über den Kontakt 65 des Relais 66 abgeschaltet, zugleich  kommt aber für das Relais 64 ein Strompfad über den  Kontakt 73 und den Kontakt 60 zustande, so dass das  Relais 64 angezogen bleibt. Deshalb wird über den  Kontakt 74 das Relais 67 erregt, das nunmehr den  Kontakt 68 für die Hupe 15 schliesst. Es     ertönt    also ein  Signal, das solange bestehen bleibt, bis der Strompfad für  das Relais 64 mit dem Druckknopfschalter 75 unterbro  chen wird.

   Die Überwachung der Gasmenge im Speicher  erfolgt wiederum automatisch bei jedem Nachfüllen des  Speichers.    Das     Rückschlagventil    55 der in der     Fig.    10 dargestell  ten Anordnung hat nur den Zweck,     im    Ruhezustand der  Pumpe 4 die Bewegung des Kolbens 48 vom Speicher zur  Pumpe zu     ermöglichen,    ohne dass ein Unterdruck ent  steht. Die Pumpe 4 muss dabei das vom Kolben ver  drängte Öl durchlassen können. Andernfalls muss     eine     geeignete Überbrückung der Pumpe vorgesehen wer  den.  



  In der     Fig.    12 ist das hydraulische Schema, in     Fig.    13  der zugehörige elektrische Schaltplan einer anderen Aus  führung der Überwachungseinrichtung dargestellt, die  ebenfalls mit einer einzigen Pumpe auskommt.  



  Der Speicher 1, der die zum Schalter     führende     Leitung 10 speist, wird von einer Pumpe 4 über das       Rückschlagventil    56 und ein Absperrventil 78 gefüllt. In  der Saugleitung, die zum Sumpf 3 führt, sitzt ein Filter  79. Zwischen dem     Rückschlagventil    56 und dem Ab  sperrventil 78 ist ein Überdruckventil 80 vorgesehen,  dessen     Auslassleitung    in den Sumpf 3 führt.  



  Mit dem Antriebsmotor 6 der Pumpe 4 ist ein  Getriebe 83 gekoppelt, das die     Motordrehzahl    ins Lang  same übersetzt. Das Übersetzungsverhältnis von     z.B.     200 : 1 ist so gewählt, dass bei einer für das normale  Nachfüllen von 280 auf 300     at    erforderlichen Pumpen  drehzahl eine mit der langsamen Welle des Getriebes 83  gekoppelte Scheibe 84 eine einzige Umdrehung ausführt.  Nach der einen Umdrehung der Scheibe 84 wird ein  Schalter 85 betätigt.  



  Der Motor 6 ist, wie     Fig.    13 zeigt, wiederum ein       Drehstrommotor,    der über das Schütz 62 betätigt wird.  Zum Schütz 62 gehört ein     Ruhestromkontakt    87 und ein       Arbeitsstromkontakt    88. Die Kontakte 8 und 11 des  Kontaktmanometers 2 werden bei 280     at    bzw. bei 300     at     geschlossen. Die Scheibe 84 öffnet den Kontakt 85,  sobald sie aus der gezeichneten Lage gedreht wird, und  schliesst     ihn    wieder, wenn sie die gezeichnete Lage nach  einer Umdrehung erneut erreicht. Mit dem Kontakt 8 ist  ein Relais 90 in Reihe geschaltet, das zwei Ruhestrom  kontakte 91 und 92 aufweist. Der Kontakt 11 ist der  Hupe 15 zugeordnet.  



  Die Anordnung ist druck- und spannungslos gezeich  net. Wird durch Einlegen     eines    nicht gezeichneten Haupt  schalters die     Steuerspannung    angelegt, so erhält das  Schütz 62 über die Kontakte 85, 92 und 87 Spannung und  schaltet den Motor 6 ein. Gleichzeitig geht das Schütz 62  über den Kontakt 88 in     Selbsthaltung.    Der Motor 6  öffnet bei seiner Drehung über das Getriebe 83 den  Kontakt 85 und schliesst ihn nach 200 Umdrehungen der  Pumpenwelle, wenn die Scheibe 84 wieder die gezeichne  te Stellung     einnimmt.    Dies ist solange bedeutungslos, bis  der Druck 280     at    übersteigt.

   Dann schliesst nämlich der  Kontakt 8 des Kontaktmanometers 2.     In    diesem Falle  wird beim     Schliessen    des Kontaktes 85 das Relais 90  erregt, so dass über dem Kontakt 91 das Schütz 62  abgeschaltet wird. Diese Schaltung ist als Ruhestrom  schaltung ausgeführt,     d.h.    das Relais 90 bleibt erregt,  solange der Druck 280     at    oder mehr beträgt. Sinkt der  Druck dann durch     Leckverluste,    so öffnet der Kontakt B.  Der Motor 6 kommt wieder, wie vorher beschrieben, in  Gang.

   Er läuft aber nur solange, bis der Kontakt 85  wieder schliesst, weil der Kontakt 8 dann wieder ge  schlossen ist, so dass das Relais 90 erneut Spannung  erhält.     Im    Normalbetrieb wird somit die Motorbewegung  durch den     Manometerkontakt    8 eingeleitet und durch  den Kontakt 85 unterbrochen, wenn eine     bestimmte     Fördermenge in den Speicher gefördert wurde.      Wenn der Gasinhalt des Speichers abnimmt, steigt der  mit der Fördermenge der Pumpe hervorgerufene     End-          druck.    Im Grenzfall wird bei einer Umdrehung der  Scheibe 84, also noch vor dem Schliessen des Kontaktes  85, ein Druck von 300     at    erreicht. In diesem Falle betätigt  der Kontakt 11 des Manometers die Hupe 15.

   Dadurch  ergibt sich wiederum eine selbsttätige Überwachung der  im Speicher vorhandenen Gasmenge, die bei jedem  Nachfüllen des Speichers 1 wirksam ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Überwachung=der Gasmenge eines hydropneumatischen Speichers mit einer Pumpe zum Füllen des Speichers mit Hydraulikflüssigkeit und mit einem Manometer zum Messen des Speicherdruckes, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusammenhang zwi schen dem beim betriebsmässigen Füllen des Speichers auftretenden Druckanstieg und der in den Speicher gelangenden Füllmenge erfasst wird. Il. Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, gekennzeichnet durch eine in die Füllei tung des Speichers (1) eingebaute Messeinrichtung (30, 46) für die Füllmenge. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die einer bestimmten Füllmenge zuge ordnete grösste zulässige Druckdifferenz erfasst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die einer bestimmten Druckdifferenz zugeordnete kleinste zulässige Füllmenge erfasst wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Füllmenge durch die überwa- chung der Förderdauer der Pumpe (4) erfasst wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen der Pumpenwelle über ein Getriebe (83) erfasst wird, das eine Übersetzung ins Langsame ergibt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass von dem Getriebe (83) während mehrerer Umdrehungen der Pumpenwelle einmal ein Schalter (85) betätigt wird. 6.
    Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Messeinrichtung (30, 46) am Speicher (1) angeordnet ist. 7. Mittel nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Messeinrichtung (30, 46) aus einem Raum mit einer beweglichen Trennwand (31, 48) besteht, die bei der Bewegung zwischen einer Ruhelage und einem Anschlag ein bestimmtes Volumen verdrängt. B. Mittel nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennwand (31) beim Anlaufen an den Anschlag die Fülleitung (5) für den Speicher sperrt. 9. Mittel nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennwand (48) beim Anlaufen an den Anschlag einen Signalschalter (60) betätigt. 10.
    Mittel nach Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennwand ein Kolben (48) mit einem Ventil (51) ist, das beim Anlaufen an den Anschlag öffnet. 11. Mittel nach Patentanspruch 11 zur Ausführung des Verfahrens nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (83) mit dem Pumpen motor (4) über eine elektrische Welle gekoppelt ist.
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