CH459112A - Gaszündbrenner - Google Patents

Gaszündbrenner

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Publication number
CH459112A
CH459112A CH137667A CH137667A CH459112A CH 459112 A CH459112 A CH 459112A CH 137667 A CH137667 A CH 137667A CH 137667 A CH137667 A CH 137667A CH 459112 A CH459112 A CH 459112A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
side walls
ignition chamber
pair
mentioned
gas
Prior art date
Application number
CH137667A
Other languages
English (en)
Inventor
G Gjerde Erwin
Original Assignee
Hydro Comb Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Hydro Comb Corp filed Critical Hydro Comb Corp
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Publication of CH459112A publication Critical patent/CH459112A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Gaszündbrenner   Die vorliegende Erfindung    betrifft   einen    Gaszünd-      brenner   zur Verwendung in mit hoher Geschwindigkeit nach oben strömender Luft, mit einem Gehäuse, dessen unteres Ende an einem Gaseinlass angeschlossen ist. 



  Der Zweck vorliegender Erfindung ist, einen    Gas-      zündbrenner      zu      schaffen,   der besonders geeignet ist zur Verwendung in    Hochgeschwindigkeits-Luftströmen,   eine einfache Konstruktion    aufweist,   sich wirtschaftlich herstellen lässt und einen langen und störungsfreien Betrieb ermöglicht. 



  Der erfindungsgemässe    Gaszündbrenner   ist gekennzeichnet durch ein erstes Paar gegenüberliegender, vertikaler Seitenwände, die an ihren unteren Enden durch eine horizontale Bodenwand verbunden sind, wobei    die   Unterseite der Bodenwand dem Luftstrom zugekehrt ist, durch ein zweites Paar    vertikaler   Seitenwände des Gehäuses, welche die ersten Seitenwände verbinden, wobei die unteren Enden der    erwähnten   zweiten Seitenwände oberhalb des unteren Endes der ersten Seitenwände liegen und ein Paar dem Luftstrom ausgesetzter Lufteinlässe bilden, wobei das obere Ende der erwähnten zweiten Seitenwände am oberen Ende der ersten Seitenwände nach innen gebogen ist und ein Paar einander gegenüberliegender,

   zwischen sich eine    öff-      nung   freilassender Lippen bildet und wobei sich der untere Teil der erwähnten zweiten Seitenwände horizontal nach innen,    dann   nach abwärts und nach der Seite erstreckt, so dass zwei von Flächen getragene Schenkel gebildet werden, und wobei der Zwischenraum zwischen den zweiten Seitenwänden über den erwähnten Flächen eine Zündkammer enthält, durch eine in der Bodenwand enthaltene    Öffnung,   die mit dem Zentrum der erwähnten Zündkammer ausgerichtet ist, so dass sich Luft aus dem erwähnten Luftstrom und Gas aus der    Öffnung   in der Zündkammer mischen, wobei die Schenkel und die Flächen bewirken, dass der Luftstrom einer    Venturi-Wirkung      ausgesetzt   wird,

   wodurch in der Zündkammer ein reduzierter Druck entsteht, und durch ein in der erwähnten Zündkammer des Gehäuses sich erstreckendes zentrales, vertikales Leitblech, von dessen oberem Ende ein Paar nach oben und aussen gerichteter Leitflügel ausgehen, die die Flamme aus der    Zünd-      kammer   in    angenähert   senkrechter    Richtung   zur Richtung des Luftstromes ablenken. 



  Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die    Zeichnung   beschrieben. Es zeigt:    Fig.   1 eine perspektivische Ansicht mit einer bevorzugten Ausführungsform des    Gaszündbrenners,      Fig.   2 eine vergrösserte Draufsicht auf den    Zünd-      brenner,      Fig.   3 einen vertikalen Schnitt längs der Linie 3-3 in    Fig.   2,    Fig.   4 einen im allgemeinen vertikalen Schnitt längs der Linie    4-4   in    Fig.   3 und    Fig.   5 eine Ansicht des Zündbrenners von unten. 



  In    Fig.   1 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines    Gaszündbrenners   P gemäss der Erfindung und sein Anschluss an ein vertikales    Gaseinlassrohr   10 gezeigt. Der Zündbrenner P ist so    ausgeführt,   dass er eine    zweiteilige   Flamme 12 und 12a erzeugt, die auf    gegen-      überliegenden   Seiten des Zündbrenners austritt, um dadurch einen sich horizontal erstreckenden (nicht gezeigten) Brenner zu    zünden,   der entlang seiner Länge mit    Gasaustrittsöffnungen   versehen ist. Der Gasbrenner P ist besonders geeignet zur Verwendung in Luftströmen mit hoher Geschwindigkeit, wobei die Luft in    Richtung   der Pfeile 14 in    Fig.   1 strömt.

   Längs des Zündbrenners P ist ein üblicher    Flammstab   15 angeordnet. 



  Der Zündbrenner P besteht im wesentlichen aus einem festen Grundkörper, der allgemein mit 16 bezeichnet ist, mit einem ersten Paar senkrechter und sich gegenüber stehender Seitenwände 18 und 20, die an ihren unteren Enden durch eine horizontale Bodenwand 22 verbunden sind. Die untere    Oberfläche   der Bodenwand 22 liegt    flach   im nach oben    gerichteten   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Luftstrom. Das Mittelteil der Bodenwand 22 weist eine Gasöffnung 24 auf. Ein zweites Paar senkrecht stehender Seitenwände 26 und 28    verläuft      rechtwinklig   zwischen dem ersten Paar Seitenwände 18 und 20.

   Die unteren Enden des    zweiten   Paares Seitenwände 26 und 28 sind vom vorderen Ende des ersten Paares Seitenwände 18 und 20 getrennt, so dass sie ein Paar nach der Seite offene, die Luft einlassende    Öffnungen   30 und 32 bilden. 



  Die oberen Enden des zweiten Paares Seitenwände 26 und 28 sind    am   oberen Ende des ersten Paares Seitenwände 18 und 20 nach innen gebogen, so dass sie ein Paar horizontaler, zwischen sich eine Öffnung freilassender Lippen 34 und 35 darstellen. Die unteren Enden des zweiten Paares Seitenwände 26 und 28 sind nach innen gerichtet und bilden ein Paar Schenkel 38 und 39. 



  Ein    horizontaler   Stab 42 verläuft starr zwischen dem Unterteil des zweiten Paares Seitenwände 26 und 28 in    geringem   Abstand über deren nach innen gerichteten Enden, so dass der Stab in der Mitte zwischen den Seitenwänden 18 und 20    liegt.   



  Ein Leitblech 46 ist zentral zwischen den Seitenwänden 26 und 28 über dem Stab 42 angeordnet. Das Leitblech 46 erstreckt sich senkrecht zu den Seitenwänden 18 und 20 und gabelt sich in seinem oberen Teil auf. Dieser obere Teil umfasst ein Paar nach oben und aussen gerichteter Flügel 48, die eine aus einem    Stück   bestehende Fortsetzung des unteren vertikalen Abschnittes 51 des Leitbleches 46 bilden. 



  Der    Flammstab   15 ist, wie ersichtlich, über einen Zwischenabschnitt eines der Flügel 48 gebogen. Der Zweck dieser    Massnahme   wird im folgenden erläutert. 



  Das Gas    tritt   in das untere Ende des    Zündbren-      ners   P durch einen mit    Innengewinde   versehenen Rohranschluss 50, der    mit   einem    Einlassrohr   10 verbunden ist. Das obere Ende des Rohranschlusses 50 ist fest mit der Unterseite des Gehäusebodens 22 verbunden, beispielsweise durch Schweissen. Eine Lochscheibe 52 ist zwischen dem oberen Ende des Gasanschlusses 50 und der Unterseite der Bodenwand 22    angeordnet.   Diese Scheibe 52 ist in der Mitte mit einer Gasöffnung 54 versehen, die mit der das Gas aufnehmenden    öff-      nung   24 der Bodenwand 22 ausgerichtet ist. 



     Beim   Betrieb des beschriebenen    Gaszündbrenners      wird   das Gas unter    Druck   in den Gaseinlass 50    ge-      presst,   wie dies durch die Richtungspfeile 56 in den    Fig.l,   3 und 4 angedeutet ist. Gleichzeitig    tritt   ein Luftstrom hoher Geschwindigkeit in die Einlässe 30 und 32, so dass er zwischen den Beinen 38 und 39 durchströmt. Die Beine 38 und 39 bewirken zusammen mit den Fächern 36 und 37 einen    Venturi-Effekt   im    Oberteil   58 des Gehäuses 16. Dieses Gehäuseoberteil 58 stellt eine    Zündkammer   dar. Durch die Lippen 34 und 35 wird, wenn der Luftstrom das Gehäuse 13 nach oben durchströmt, ein Druckabfall erzeugt.

   Das Gas 56 wird mit der nach oben sich bewegenden Luft gemischt, wobei die    Belüftung   des Gases in der    Zünd-      kammer   58 durch die Turbulenz erzeugende Stange 42 unterstützt wird. Das Gemisch aus Gas und Luft wird auf die übliche Weise    gezündet,   so    dass      die   aufgegabelte    Flamme   12 und 12a entsteht, die    in      Fig.   1 gezeigt ist. Es    wird   besonders darauf hingewiesen, dass die Flügel 48 des Leitbleches 46 die Flammen 12 und 12a horizontal oder senkrecht    zur   Strömungsrichtung von Gas und Luft ablenken.

   Diese Flammen 12 und 12a dienen zur Zündung eines sich horizontal    erstrek-      kenden   Brenners (nicht dargestellt), der sich ausserhalb jeder Seite des    Zündbrenners   P erstreckt. Die Flammen 12 und 12a werden trotz des Vorhandenseins der mit hoher Geschwindigkeit strömenden Luft nicht beeinträchtigt, da in der    Zündkammer   58 des Gehäuses 16 negative    Druckverhältnisse   geschaffen werden. 



  Der    Flammstab   15 ist an eine nicht gezeigte elektrische Schaltung angeschlossen, um auf bekannte Weise den Gasfluss durch den Gaseinlass 10 zu steuern. Solange die Flamme diese Teile umgibt, wird ein schwacher elektrischer Strom zwischen dem    Flammstab   15 und dem Leitblech 48 erzeugt. Das Leitblech 48 dient deshalb sowohl zur    Ausleitung   der    Flamme   aus der    Zündkammer   58 des    Brennergehäuses   16 als auch als    Masseanschluss   für den Flammenstab 15. 



  Obgleich der    Zündbrenner   P in vertikaler Anordnung gezeigt und beschrieben wurde, kann er aber auch in jedem gewünschten Winkel zusammen mit dem Brenner verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gaszündbrenner zur Verwendung in mit hoher Geschwindigkeit nach oben strömender Luft, mit einem Gehäuse, dessen unteres Ende an einem Gaseinlass angeschlossen ist, gekennzeichnet durch ein erstes Paar gegenüberliegender, vertikaler Seitenwände (18, 20), die an ihren unteren Enden durch eine horizontale Bodenwand (22) verbunden sind, wobei die Unterseite der Bodenwand (22) dem Luftstrom zugekehrt ist, durch ein zweites Paar vertikaler Seitenwände (26, 28) des Gehäuses, welche die ersten Seitenwände (18, 20) verbinden, wobei die unteren Enden der erwähnten zweiten Seitenwände (26, 28) oberhalb des unteren Endes der ersten Seitenwände (18, 20) liegen und ein Paar dem Luftstrom (14) ausgesetzter Lufteinlässe (30, 32) bilden,
    wobei das obere Ende der erwähnten zweiten Seitenwände (26, 28) am oberen Ende der ersten Seitenwände (18, 20) nach innen gebogen ist und ein Paar einander gegenüberliegender, zwischen sich eine öff- nung freilassender Lippen (34, 35) bildet und wobei sich der untere Teil der erwähnten zweiten Seitenwände (26, 28) horizontal nach innen, dann nach abwärts und nach der Seite erstreckt, so dass zwei von Flächen (36, 37) getragene Schenkel (38, 39) gebildet werden, und wobei der Zwischenraum zwischen den zweiten Seitenwänden (26, 28) über den erwähnten Flächen eine Zündkammer (58) enthält, durch eine in der Bodenwand (22) enthaltene Öffnung (24, 54) die mit dem Zentrum der erwähnten Zündkammer (58)
    ausgerichtet ist, so dass sich Luft aus dem erwähnten Luftstrom (14) und Gas aus der Öffnung (24, 54) in der Zündkammer (58) mischen, wobei die Schenkel (38, 39) und die Flächen (36, 37) bewirken, dass der Luftstrom einer Venturi-Wirkung ausgesetzt wird, wodurch in der Zündkammer (58) ein reduzierter Druck entsteht, und durch ein in der erwähnten Zündkammer des Gehäuses (16) sich erstreckendes zentrales, vertikales Leitblech (51), von dessen oberem Ende ein Paar nach oben und aussen gerichteter Leitflügel (48) ausgehen, die die Flamme aus der Zündkammer (58) in <Desc/Clms Page number 3> angenähert senkrechter Richtung zur Richtung des Luftstromes (14) ablenken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zündbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich quer durch den unteren Teil der Zündkammer (58) eine Turbulenz erzeugende Stange (42) erstreckt. 2. Zündbrenner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Flammstab (15), der an einem der erwähnten Leitarme (48) anliegt, so dass letzterer als elektrischer Masseanschluss für diesen wirkt.
CH137667A 1967-01-31 1967-01-31 Gaszündbrenner CH459112A (de)

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