Garderobenständer Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gardero benständer, der eine mit einem Fuss ausgestattete ver tikale Tragstange aufweist, an deren oberem Ende wie der horizontal nach aussen vorstehende Tragarme mit Hut- und/oder Kleiderhaken angeordnet sind.
Bekannte Ausführungsformen eines solchen Garde robenständers weisen eine an dem oberen Ende der Tragstange angeordnete durchgehende Querstange auf, deren beide in entgegengesetzter Richtung nach aussen vorstehende Holme jeweils einen Tragarm bilden, an dem Hut- und/oder Kleiderhaken angeordnet sind. Wer den nun an diesem durchgehenden Tragarm Kleidungs stücke, insbesondere schwere Mäntel oder dergleichen, aufgehängt, so bildet sich eine nach aussen vorstehende Kleidertraube aus, deren Umrisslinie etwa einem lang gezogenen Oval gleicht.
Weiterhin sind bei anderen bekannten Ausführungs formen derartiger Garderobenständer jeweils an dem oberen Ende der Tragstange mittels Tragarmen oder dergleichen kreisförmige Tragringe angeordnet, an de ren Aussenseiten Hut- und/oder Kleiderhaken vorge sehen sind. Da die Kleidungsstücke somit alle an der Aussenseite dieser Tragringe hängen, so bleibt auch bei dieser Bauart der unterhalb der Tragringe befindliche Raum ungenutzt, wobei sich wieder eine nach aussen gewölbte Kleidertraube ausbildet, deren Umrisslinie einem einen grösseren Durchmesser aufweisenden Kreis gleicht.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, einen Garderobenständer zu schaffen, bei dem auch bei vollständiger Belegung die Umrisslinie der an dem Garderobenständer hängenden Kleidertraube einen mög lichst kleinen Raum einnimmt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass an der Tragstange mehr als zwei Tragarme an geordnet sind.
Werden beispielsweise vier jeweils um 90 zuein ander versetzte Tragarme vorgesehen und ist jeder der Tragarme mit einer gleichen Anzahl Hut- und/oder Kleiderhaken ausgestattet, so üben die an den äusseren Haken aufgehängten Kleidungsstücke auf die an den inneren Haken aufgehängten Kleidungsstücke so einen radial gegen die Tragstange gerichteten Druck aus, dass im Bereich der Tragstange keinerlei Hohlräume ent stehen können.
Ist ein solcher Garderobenständer also vollständig mit Kleidungsstücken belegt, so wird sich eine den gesamten Raum unterhalb der Tragarme aus nutzende Kleidungsstücktraube ausbilden, deren Umriss- linie etwa einem Kreis entspricht. Damit aber ist der zuvor erwähnten Aufgabe gemäss der für die Kleidungs stücke und den Garderobenständer erforderliche Platz auf ein Mindestmass reduziert.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die besagten Tragarme schwenkbar an dem Stangenende angeordnet sind. Hierbei besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Tragarme fest an einer gemeinsamen Nabe anzuordnen und mittels dieser gemeinsamen Nabe auf dem Stangen ende drehbar zu lagern.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des Garderobenständers, Fig. 2 eine Ansicht desselben von oben, Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie 3-3 und Fig. 4 einen Schnitt gemäss der Linie 4-4.
Der in der Fig. 1 in der Seitenansicht dargestellte Garderobenständer weist eine mit 1 bezeichnete Trag stange auf, an deren unterem Ende 2 ein mit 3 bezeich neter Kreuzfuss angeordnet ist, der aus vier um 90 zu einander versetzten Holmen 4 besteht. An dem oberen freien Ende 5 der Tragstange 1 sind weiter ebenfalls jeweils um 90 zueinander versetzte Tragarme 6 an geordnet, die in bekannter Weise mit Hut- und/oder Kleiderhaken 7 sowie einfachen Kleiderhaken 8 aus gestattet sind.
Um nun diese Tragarme 6 jeweils leicht in eine dem Benutzer genehme Stellung bringen zu kön nen, sind diese Tragarme zweckmässigerweise an einer nicht besonders dargestellten zentralen Nabe angeordnet, mittels der die Tragarme 6 um 360 drehbar auf dem oberen Ende 5 der Tragstange 1 gelagert sind. Wie sich weiter aus den Fig. 1 und 3 ergibt, so sind oberhalb des Fusses 3 zwei mit 9 bezeichnete Schirmhalterungen angeordnet, die zwei einander abge kehrten Holmen 4 des Fusses 3 parallel verlaufen.
Fer ner sind auf den beiden unterhalb dieser Schirmhalterun- gen 9 befindlichen Holmen 4 des Fusses 3 mit 10 be zeichnete Schalen angeordnet, die der Aufnahme der Schirmspitzen dienen.