CH447337A - Schaltungsanordnung für Distanzrelais - Google Patents

Schaltungsanordnung für Distanzrelais

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CH447337A
CH447337A CH1835866A CH1835866A CH447337A CH 447337 A CH447337 A CH 447337A CH 1835866 A CH1835866 A CH 1835866A CH 1835866 A CH1835866 A CH 1835866A CH 447337 A CH447337 A CH 447337A
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CH1835866A
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Zimmermann Erich Ing Dr
Gutmann Heinz
Jungbauer Ferdinand
Halama Walter
Kleegrewe Claus Ing Dr
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0007Details of emergency protective circuit arrangements concerning the detecting means
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
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    • H02H3/02Details

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Description


  Schaltungsanordnung für     Distanzrelais       Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für  Distanzrelais zur Gewinnung von von den Phasenströ  men eines Netzes abgeleiteten Messgrössen, wobei die  den Phasenströmen proportionalen Grössen nur geringe  Leistung aufweisen.  



  Die Messung von Wechselgrössen in Hochspan  nungsanlagen erfolgt im allgemeinen mittels Wandler.  Diese wandeln die zu messende Wechselgrösse in einen  für nachgeschaltete     Mess-    und     Schutzeinrichtungen    ge  eigneten Wert um..

   Ausserdem stellen sie die erforder  liche Isolation     zwischen        Hochspannungs-    und     Erdpoten-          tial    her, Mit steigenden Spannungen ergibt sich jedoch  ein. immer grösserer Aufwand für die Isolation und zu  sätzlich bei Stromwandlern     für    Massnahmen zur Beherr  schung der     Kurzschlusskräfte.        Kanin    der<B>-</B>Aufwand für  die Isolation     wegfallen.    (z.

   B. durch Umsetzung der zu  messenden Wechselgrösse in ein Signal, das unter     Zwi-          schenschältung        eines        Isolatons    an     einen        Empfänger     übertragen wird), so lassen sich zumindest bei sehr  hohen Spannungen     erhebliche    Einsparungen erzielen.  



  Es sind bereits Hochspannungsmesseinrichtungen       für        Wechselströme        bakanmtgew        omden,    bei     :denen    der     zu     messende Wechselstrom hochspannungsseitig in ein Si  gnal umgesetzt wird. Dieses Signal wird an einen auf       Erdpotential        befindlichen    Verstärker übertragen, der  dieses Signal wieder in ein analoges,     amplitudenmodu-          liertes    Signal für     Mess-    und Schutzeinrichtungen um  setzt.

   Damit ergeben sich jedoch hinsichtlich der An  wendung derartiger Messeinrichtungen bei Schutzrelais       erhebliche    Schwierigkeiten.  



  Um ein sicheres Arbeiten der Schutzrelais zu ge  währleisten, müssen nämlich im Falle eines Kurzschlus  ses Stromwandler Ströme bis etwa zum 100fachen des  Nennstromes mit nicht allzu grossen Fehlern übertragen  können. Dies bedingt für den auf Erdpotential befind  lichen Verstärker Ausgangsleistungen, deren Erstellung  sehr grosse Schwierigkeiten bereiten. Für Schutzrelais in  der derzeit üblichen Form sind dies bei dem 100fachen  Wert des Nennstromes wegen der quadratischen Ab-         hängigkeit    der Leistung vom     S.\.rom    bei konstanter Bürde  10     kW    und mehr.  



  Ein weiteres Problem ergibt sich bei Distanzrelais  durch die Gewinnung der verschiedenen von den Pha  senströmen abgeleiteten Messgrössen (u. a.     Nullstrom,     verkettete Ströme), die zur richtigen Erfassung von     ein-          und    mehrphasigen Kurz- bzw. Erdkurzschlüssen benötigt  werden.  



  Es     isst        bekannt,        diesle        Messgrössen        .mittels    einer     vier-          poligen,    in     Stern    geschalteten Widerstandsanordnung zu  gewinnen. Die zur Erfassung der Messgrössen vorge  sehenen Messglieder sind dabei an die Widerstände in  entsprechender Weise angeschlossen. Die Leistungsauf  nahme pro Phase liegt beim Nennstrom IN bei etwa 1 bis  5 VA und dementsprechend beim 100fachen des Nenn  stromes bei etwa 10 bis 50     kVA.     



  Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die  verschiedenen von den Phasenströmen eines Netzes ab  geleiteten Messgrössen für die verschiedenen     Fehlerfälle     zu gewinnen, wobei die den Phasenströmen proportio  nalen Grössen nur geringe Leistung aufweisen und  ausserdem nur Verstärker mit üblicher Ausgangsleistung  vorgesehen werden sollen.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst, dass die den Phasenströmen proportionalen     Grös-          sen    einer ersten Gruppe von Verstärkern zugeführt wer  den, denen Impedanzen nachgeschaltet sind und dass an  den     Impedanzen    die     Eingangsgrössen    einer zweiten  Gruppe von     Verstärkern    abgegriffen werden.

   Die Er  findung geht von der Erkenntnis aus, dass bei der be  kannten     Schaltungsanordnung    zur Gewinnung der ver  schiedenen Messgrössen mittels einer vierpoligen Wider  standsanordnung die benötigte Leistung zwar von den  Messgliedern bestimmt wird, jedoch der grösste Lei  stungsverbrauch nicht in den     Messgliedern,    sondern in  der Widerstandsanordnung erfolgt.

   Die     Widerstands-          anordnung        musis        nämlich,    um     lineare    Verhältnisse zu er  halten, mindestens eine um eine Grössenordnung höher       liegende    Leistung - praktisch meist fast eine um zwei       Grössenordnungen    höher liegende Leistung - aufneh-           men.    Die zweite     Gruppe    von     Verstärkern    ermöglicht  die Leistungsaufnahme der Widerstandsanordnung auf  einen niedrigen Pegel herabzusetzen,

   womit weiter die  Leistungsaufnahme des gesamten Schutzrelais auf etwa  ein     Hundertstel    der bisher üblichen Werte herabgesetzt  wird. Damit ergeben sich Leistungen, die von üblichen  Verstärkern geliefert werden können. Durch Verwen  dung elektronischer, der zweiten Gruppe der Verstärker  nachzuschaltender Relais lässt sich der Leistungspegel  noch weiter herabsetzen.  



  Die Impedanzen der Schaltungsanordnung nach der  Erfindung werden     zweckmässigerweise    als     ohmsche     Widerstände ausgelegt. In diesem Fall ist es günstig, auf  der Sekundärseite der primären Stromwandler Nachbil  dungen der zu schützenden Leitung vorzusehen, durch  die     die    Phasenlage des Stromes entsprechend dem Lei  tungswinkel angepasst und     Einschwingvorgänge    berück  sichtigt werden. Die Nachbildung der zu schützenden  Leitung besteht beispielsweise in an sich bekannter  Weise aus der Reihenschaltung einer     Induktivität    mit  einem     einstellbaren        ohm@schen        Widerstand.     



  In einer bevorzugten Ausführungsform werden die  Impedanzen der Schaltungsanordnung nach der Erfin  dung als Nachbildungen der zu schützenden Leitung aus  gelegt. Durch diese lässt sich dann ebenfalls die Phasen  lage des Stromes entsprechend dem Leitungswinkel an  passen. Die Einstellung kann dabei     vorteilhafterweise    an  einer auf     Erdpotential    befindlichen Anordnung vorge  nommen werden.     Einschwingvorgänge    werden in diesem  Falle ebenfalls berücksichtigt.  



  Im folgenden soll die Erfindung anhand des in der  Figur schematisch dargestellten     Ausführung-beispieles     näher erläutert werden.  



  Die Figur zeigt eine Schaltungsanordnung für Di  stanzrelais zur Gewinnung von von Phasenströmen IR,       I.,        IT        eines        Netzeis    R, S, T     abgeleiteten        Messgrössen    UNI;

         I"RI        I..CI"T;        I"RS,        I"sT,        I"TR;        I"Rr,        I"Sr,        I"Tr,        woben    die  den Phasenströmen IR,     IS,        IT    proportionalen Grössen     I',,          I'"        I',    nur     eine        geringe        Leistung        nufweäsen.     



  Die Grössen     I'R,        I',g,        I'T    werden mittels Wandler 1, 2,  3 gewonnen, die lediglich die primären Ströme     IR,,        's,        'T     abbilden, jedoch nicht eine Isolation gegenüber     Erd-          potential    bewirken.

   Die Sekundärströme der Wandler 1,  2, 3 werden Übertragern 4, 5, 6 zugeführt, in denen den  Primärströmen     IR,        Is,        IT    proportionale Signale, beispiels  weise Lichtsignale, gebildet werden, die mittels     über-          tragungskanä        ien    7, 8, 9 an     auf        Erdpotential        befindliche     Empfänger 10, 11, 12     übertagen    werden.

   Die Empfän  ger 10, 11, 12 liefern den Phasenströmen IR,     Is,        IT    pro  portionale Grössen     I'R,        I's,        I'T    mit nur geringer Leistung.  



  Die Isolation zwischen dem Netz R, S, T und Erde  wird durch die     Übertragungskanäle    7, 8, 9 bewirkt. Die  Kosten für die Isolation der Wandler 1, 2, 3 entfallen  daher praktisch. Die ebenfalls auf Hochspannungspoten  tial befindlichen     Übertrager    4, 5, 6 werden über nicht  dargestellte Sättigungswandler von den Strömen IR,     Is,        IT     bzw. im     Leerlauffall    durch     kapazitive    Ströme gespeist.  Die von den     Übertragern    4, 5, 6 abgegebenen Signale  sind entsprechend den Werten der Ströme     IR,,        Is,        IT    mo  duliert.

   Als     Modulationsverfahren    können sowohl  analoge - beispielsweise Impulslängen- oder Frequenz  modulation - als auch digitale Verfahren vorgesehen  werden. Allen Verfahren ist dabei gemeinsam, dass der  Leistungspegel der Signale klein ist.  



  Die von den Empfängern 10, 11, 12 abgegebenen  den Phasenströmen IR,     1s,        IT    proportionalen Grössen     FR.,          I'S,        I'T    werden einer ersten Gruppe von Verstärkern 13,    14, 15 zugeführt. Diesen Verstärkern sind über Leitun  gen 16, 17 18, 19 Widerstände 20, 21, 22, 23 nachge  schaltet, die eine vierpolige in Stern geschaltete Wider  standsanordnung darstellen. Ein Ausgangspol jedes Ver  stärkers 13, 14, 15 ist dabei über die Leitung 19 mit  dem Widerstand 23 verbunden, während der     jeweilige     andere Ausgangspol über eine Leitung beispielsweise 16  (oder 17 oder 18) an einen weiteren Widerstand 20 (21,  22) angeschlossen ist.

   An den Widerständen 20, 21, 22,  23 lassen sich die verschiedenen Messgrössen     I"M;        I"R,          I"SI        "T'        I"RE'        I"SE'        I"TE;        I"RS'        I"ST'        I"TR    für ein Distanz  relais abgreifen. Nach der Erfindung werden diese     Mess-          grössen    mittels einer zweiten Gruppe von Verstärkern 24  bis 33 abgegriffen, deren Eingänge in der in der Figur       dargestellten    Weise mit den     Widerständen    20, 21, 22, 23  verbunden sind.

    



  Durch die zweite Gruppe von Verstärkern 24 bis 33  kann die in den     Wide;rstänr3ien    20 'bis 23 umgesetzte Lei  stung     ;gering        geh'alte'n    werden, da     dieVerstärker    24     bis    33       zu        ihrer        Aussteuerung        nur        eine        geringe     benötigen. Damit     fällt    der hauptsächlichste     Energiever-          braucher    bei bekannten Distanzrelais weg.

   Die Wider  stände 20 bis 23 sind relativ gross, beispielsweise etwa  1 k Ohm, damit sich für die Aussteuerung der Verstär  ker 24 bis 33 ein genügend grosser Spannungsabfall er  gibt. Die Eingangswiderstände der     Verstärker    24 bis 33  sind dementsprechend ebenfalls hochohrig aufgelegt.  



  Die erste     G-uppe    von Verstärkern 13, 14, 15 liefert  den Grössen     I'R,    "s,     I'T    proportionale, beispielsweise       eing#,p@ägte    Ströme von 1     mA    bei Nennstrom IN und von  100     mA    bei 100     Ix.    Bei symmetrischen Strömen IR,     IS,          IT    und Widerständen 20 bis 23 mit je ein k Ohm muss  somit von den Verstärkern 13, 14, 15 eine Ausgangs  leis     ung    von 1     mW    bei     I,;    und von 10 W bei 100 I,_ ab  gegeben werden. Diese Leistung lässt sich durch übliche  Verstärker erstellen.

   Befindet sich die erste Gruppe von       Verstärkern    13, 14, 15 im Unterteil von mittels     über-          tragung-kanälen    7, 8, 9 arbeitender Stromwandler, wer  den die eingeprägten Ausgangsströme von 13, 14, 15 in       abgeschirm"en    Leitungen zum Einbauort des Distanz  relais weitergeleitet. Dort     durchfliessen    die Ströme dann  die Widerstände 20 bis 23, wobei die Widerstände 20,  21, 22     Phasenshunts,    der Widerstand 23 den     Summen-          shunt    darstellen. Der Wert von 23 richtet sich nach der  Nullimpedanz der zu schützenden Leitung.

   An den     Pha-          senshunts    20, 21, 22 werden mittels Verstärker 24, 25,  26 den Leiterströmen IR,     I.,        L,,,    am     Summenshunt    23  mittels Verstärker 27 dem Nullstrom In proportionale  Spannungen abgegriffen. Die Verstärker 31, 32, 33  greifen an 20 bis 23 Spannungen ab, die der Differenz  aus Leiterstrom und Summenstrom entsprechen. Von  den Verstärkern 28, 29, 30 werden die Differenzen aus  zwei Leiterströmen erfasst.  



  Den Verstärkern 24 bis 33 steht mit einem Lei  stungsumsatz in den     Widerständen    20 bis 23 von 1     mW     bis 10 W eine ausreichende Eingangsleistung zur Ver  fügung, so dass auch an diese keine besonderen Anfor  derungen gestellt werden müssen. Den Verstärkern 24  bis 33 sind die - in der Figur nicht dargestellten - An  rege- und Messglieder eines Distanzrelais nachgeschaltet.  



  Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen  insbesondere darin, dass durch die Anwendung von zwei  Gruppen von Verstärkern, zwischen denen Impedanzen       zur    Ableitung der für Distanzrelais benötigten     Mess-          grössen    angeordnet sind, der Leistungsverbrauch von  Distanzrelais auf etwa ein     Hundertstel    der bisher üb  lichen Werte gesenkt werden konnte.

   Damit wird     die    Zu-           sammenschaltung    von     Distanzrelais    mit Stromwandlern  ermöglicht, die unter Verwendung von     übertragungs-          kanälen    arbeiten und bei denen die den Phasenströmen  proportionalen Grössen     eine    nur geringe Leistung auf  weisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung für Distanzrelais zur Gewin nung von von den Phasenströmen eines Netzes abgeleite ten Messgrössen, wobei die den Phasenströmen propor tionalen Grössen nur geringe Leistungen aufweisen, da durch gekennzeichnet, dass die den Phasenströmen (IR, Is, IT) proportionalen Grössen (FR, I's, FT) einer ersten Gruppe von Verstärkern (13, 14, 15) zugeführt werden, denen Impedanzen (20, 21, 22, 23) nachgeschaltet sind und dass an den Impedanzen (20, 21, 22, 23) die Ein- gangsgrössen einer zweiten Gruppe von Verstärkern (24 bis 33) abgegriffen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch .gekenuzeichneit"dass als Impedanzen (20, 21, 22, 23) ohmsche Widerstände vorgesehen sind. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Impedanzen (20, 21, 22, 23) Nachbildungen der zu schützenden Leitung vorge sehen sind. 3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sekundärseite der primären Stromwandler (1, 2, 3) Nachbildungen der zu schützenden Leitung vorgesehen sind.
CH1835866A 1966-01-03 1966-12-22 Schaltungsanordnung für Distanzrelais CH447337A (de)

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DE1116785B (de) * 1960-05-31 1961-11-09 Siemens Ag Einhalbwellen-Selektivschutz
DE1113508B (de) * 1960-06-22 1961-09-07 Siemens Ag Relaisanordnung mit kleinem Eigenverbrauch, insbesondere fuer Distanz- oder Selektivschutz

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