CH445883A - Tonwiedergabekopf mit einer zur Abtastung einer Tonspur dienenden Nadel - Google Patents

Tonwiedergabekopf mit einer zur Abtastung einer Tonspur dienenden Nadel

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CH445883A
CH445883A CH262867A CH262867A CH445883A CH 445883 A CH445883 A CH 445883A CH 262867 A CH262867 A CH 262867A CH 262867 A CH262867 A CH 262867A CH 445883 A CH445883 A CH 445883A
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Dubois Roger
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Huber & Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description


      Tonwiedergabekopf    mit einer zur     Abtastung    einer Tonspur dienenden Nadel    Die Erfindung     betrifft    einen     Tonwiedergabekopf        mit     einer zur     Abtasitung    einer Tonspur dienenden Nadel, die  an einem beweglichen Element angebracht ist, um :das  selbe in Schwingungen zu versetzen, die den in der  Tonspur registrierten, akustischen Schwingungen     ent-          sprechen,    und mit :einem permanenten     Magneten,    dessen  Feld durch die Schwingungen des beweglichen Elemen  tes verändert wird.  



  Bei bekannten     Tonwiedergabeköpfen    dieser Art ist  im Magnetfeld eine Spule vorgesehen, in welcher die       Änderungen    des     Magnetfeldes    eine Wechselspannung  e -     d0        induzieren,    wobei     do    die Änderung des mit der  Spule     verketteten    Flusses     während    eines     Zeitelementes          dt    bedeutet.

   Dies hat zur Folge, dass die induzierte  Spannung nicht nur von der Amplitude der wieder  zugebenden, ,in der Tonspur registrierten Schwingungen,  sondern auch von deren Frequenz     abhängt.    Dieser       Nachteil    ist bei     Tonwiedergabeköpfen        vermieden,    bei  denen die Nadel an einem     piezoelektrischen    Element  befestigt ist, dessen Ausgangsspannung dem von der  Nadel auf dasselbe ausgeübten Druck     entspricht.    Diese  Wiedergabeköpfe weisen dafür Aden Nachteil auf, dass  dieser Druck erheblich grösser sein muss als bei den       induktiven    Wiedergabeköpfen, so dass die Tonspur und  die Nadel sich schneller abnützen.

   Zur     Vermeidung    der  Nachteile :der     induktiven    und der     piezoelektris.chen    Wie  dergabeköpfe zeichnet     sich    der Wiedergabekopf nach  der Erfindung dadurch aus,     dass        im    Magnetfeld min  destens ein Hall-Widerstand angeordnet ist, dessen Wert       sich    den Schwingungen entsprechend     verändert    und der  zur     Steuerung    einer     Tonwiedergabevorrichtung    bestimmt  ist.  



  Anhand der Zeichnung werden nachfolgend Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes    erläutert.  Es ist:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht eines ein  fachen     Tonwiedergabekopfes,          Fig.    2 eine Draufsicht auf einen zu     diesem    Kopf  gehörigen     Widerstand,            Fig.    3 eine     perspektivische    Ansicht eines     Tonwieder-          gabekopfes    für     sterophonische    Tonspuren,

         Fig.    4 eine perspektivische     Ansicht    eines Teiles  dieses Kopfes etwa in Richtung des Pfeiles IV von       Fig.    3 und       Fig.    5 das     elektrische    Schema einer durch den Ton  wiedergabekopf nach     Fig.    3 und 4 gesteuerten Ton  wiedergab     evorrichtung.     



  Der in     Fig.    1 und 2     dargestellte        Tonwiedergabekopf     weist einen Hebel 1 auf, der an einem Ende mit einer  Nadel 2 versehen ist, die zum Abtasten einer     Tonspur     dient.     Am    anderen Ende des um eine Achse 3 schwenk  baren Hebels 1 ist ein permanenter Magnet 4 an  gebracht, in dessen Magnetfeld sich ein bandförmiger,  elektrischer Widerstand 5, der z. B. aus einem Halblei  termaterial besteht, befindet, .so     dass    magnetische Kraft  linien     etwa    senkrecht durch das Widerstandsband 5  hindurchgehen. An den Enden des Widerstandes 5 sind  elektrische Leiter 6 und 7 angeschlossen, durch die  eine Gleichspannung an den Widerstand 5 angelegt  wird.

   Es ist bekannt, dass bei einer derartigen     Wider-          stand-Magnetanordnung    der Wertdes Widerstandes von  der     Intensität    des     Magnetfeldes    abhängt, wobei ausser  dem noch     eine-im        vorliegenden        Zusammenhange        aller-          dings    nicht     interessierende-Gleichspannung        zwischen     den Längsrändern des Widerstandes 5 auftritt.

   Da diese       Effekte        als     .bekannt sind, wird der dem  Einfluss des Magnetfeldes auszusetzende Widerstand 5  nachfolgend kurz     als         Hall-Widerstand     bezeichnet. Sol  che     Widerstände    sind im Handel erhältlich und werden  etwa auch als  Sonden      bezeichnet.     



  Wenn die Nadel 2 der Tonspur einer Schallplatte  oder eines Schallzylinders folgt, so verändert sich die  Intensität des Magnetfeldes und somit auch der Wert  des     Hall-Widerstandes    5 und diese Änderung wird     zur     Steuerung einer     Tonwiedergabevorrichtung    benützt, wie  später anhand von     Fig.    5 ,erläutert wird.  



       Fig.    3 und 4 zeigen einen     Tonwiedergabekopf    für       eine        stereophonische        Tonspur,    bei welcher in bekannter  Weise auf den beiden     Flanken    der Ton-Nut zwei Ton  aufnahmen     registriert    sind, die von derselben Tonquelle      stammen, aber an zwei verschiedenen     Standorten    auf  genommen worden sind.

   Der     Tonwiedergabekopf    weist  einen Hebel la aus     ferromagnetischem        Material    .auf,  der an einem Ende mit der Nadel 2a versehen     ist.    Ein  prismatischer, quer zu seiner Längsrichtung magneti  sierter, permanenter Magnet 4a weist eine Längsnut 8  von V-förmigem Querschnitt auf, in ;der an einer     Stelle     ein elastisches Lager 3a für den in der Symmetrieebene  der Längsnut 8 angeordneten Hebel     1.a    vorgesehen     ist,     wobei das Lager 3a allseitige Schwenkbewegung des  Hebels I a gestattet.

   Die Nadel 2a kann daher den bei  den     Registrierungen    der Tonspur folgen, und es ist     klar,     dass dabei das hintere Ende 9 des Hebels 1 a in bezug  auf die Flanken 10 und 11 der Nut 8 schwingen     wird,     und zwar in den beiden Registrierungen .entsprechender  verschiedener Weise.  



  In flachen Nuten 12 und 13 der Flanken 10 und  11 sind zwei Hall-Widerstände 5a und 5ä angeordnet,  deren Enden 14 und 15 zu     Justierzwecken    leicht über  die hintere Stirnwand 16 des     Magneten    4a vorragen.  Die     Anschlussleiter    6a und 7a bzw. 6ä und 7a' der  Widerstände 5a und 5a' gehen natürlich nur scheinbar  von der gleichen Schmalseite des Widerstandsbandes  aus, indem sie elektrisch mit demselben auf entgegen  gesetzten Schmalseiten verbunden sind.  



  Die     Anschlussleiter    6a und 7a des Widerstandes 5a  sind mit zwei elektrisch vom Magnet 4a isolierten     Gleit-          kontakten    17 und 18 verbunden, die sich auf einer  Seitenfläche 19 des Magneten 4a befinden. Die An,       schlussleiter    6a' und 7ä sind mit auf der entgegen  gesetzten     Seitenfläche    angeordneten, in     Fig.    3 nicht  sichtbaren Gleitkontakten 17' und 18' verbunden. Man  kann den Tonkopf nach     Fig.    3 und 4 in ein nicht dar  gestelltes Gehäuse .einschieben, das am freien Ende  eines     Tonabnehmerarmes    angeordnet und mit den Kon  takten 17, 18 und 17', 18' entsprechenden Gegen  kontakten versehen ist.  



  Es ist klar, dass ein Teil der vom Magnet 4a aus  gehenden Magnetlinien die Widerstände 5a und 5a'  durchsetzt und sich :durch den     ferromagnetischen    Hebel  9 hindurch schliesst.  



  Da sich beim Schwingen des hinteren Endes 9 des  Hebels 1 a der Luftspalt     zwischen    demselben und den  Flanken 10 und 11 der Nut 8 ändert, ändert sich auch  der die Widerstände 5a und 5a' durchsetzende Magnet,       fluss    und somit der Wert dieser Widerstände.  



       Fig.    5 zeigt, wie die Änderungen des Wertes der       Hall-Widerstände    5a und 5ä zur Steuerung einer ste  reophonischen     Tonwiedergabevorrichtung    benützt wer  den. Die den Widerständen 5a bzw. 5a' zugeordneten  Kontakte 17 und 17' sind     -mit    einer Ausgangsklemme  20 einer     Gleichrichterbrücke    21 verbunden, die von der  Sekundärwicklung eines Transformators 22 gespeist  wird. Die andere Ausgangsklemme 23 der Brücke 21     ist     mit einem Widerstand 24 verbunden, der     anderseits    an  einen     Glättungskondensator    25 und an einen Wider  stand 26 angeschlossen ist.

   Der Widerstand 26 ist mit  einer     Zener-Diode    27 und zwei Widerständen 28 und  28' verbunden. Der Kondensator 25 und die     Zener-          Diode    27 sind mit der Ausgangsklemme 20     verbunden,     die geerdet ist. Die Elemente 20-27 bilden .eine wohl  bekannte Schaltung, um aus der üblichen     Netzspannung     eine     stabilisierte    Gleichspannung,     beispielsweise    von 6  Volt, zu .erzeugen.

   Die Kontakte 18 und 18' sind mit  den Widerständen 28 und 28' sowie mit     Kondensatoren     29 und 29' verbunden, an welche zwei     Verstärker    30  und 30'     angeschlossen    sind, deren Ausgänge mit zwei         Lautsprechern    31 und 31' verbunden sind. Bei Ände  rungen des Wertes der     Hall-Widerstände    5a und 5a'  ändert sich der :den Verstärkern 30 und 30' zugeführte       Wechselstromanteil    der an diesen Widerständen auf  tretenden Spannungen entsprechend den von der Ton  spur verursachten Schwingungen der Nadel 2a.  



  Es ist klar, dass :der     Hauwiderstand    5 des Ton  wiedergabekopfes nach     Fig.    1 und 2 anstelle des einen  oder des anderen der Widerstände 5a oder 5a'     benützt     werden kann, wobei dann einer der Lautsprecher 31  oder 31' und der diesbezügliche     Schaltungsteil    über  flüssig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tonwiedergabekopf mit einer zur Abtastung einer Tonspur dienenden Nadel, die an einem beweglichen Element angebracht ist, um dasselbe in Schwingungen zu versetzen, die den in der Tonspur registrierten, akustischen Schwingungen entsprechen, und mit einem permanenten Magneten, dessen Feld durch die Schwin gungen .des beweglichen Elementes verändert wird, da durch gekennzeichnet, @dass im Magnetfeld mindestens ein Hall-Widerstand (5;
    5a) angeordnet ist, :dessen Wert sich den Schwingungen entsprechend verändert und der zur Steuerung einer Tonwiedergabevorrichtung bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Tonwiedergabekopf nach Patentanspruch, bei welchem das bewegliche Element ein an einem Ende mit der Nadel versehener Hebel ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das andere Ende des Hebels (1) mit dem Magneten (4) versehen und in bezug auf den Hall- Widerstand (5) beweglich ist.
    2. Tonwiedergabekopf nach Patentanspruch, bei welchem das bewegliche Element ein an einem Ende mit der Nadel versehener Hebel ist, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens das andere Ende (9) des Hebels (la) aus ferromagnetischem Material besteht und in bezug auf den Magneten (4a) beweglich ist, wobei der oder die Hall-Widerstände (5a, 5a') an letzte rem angebracht sind. 3. Tonwiedergabekopf nach Unteranspruch 2, für stereophonische Tonspuren, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (la) allseitig schwenkbar gelagert ist und dass zwei Hall-Widerstände (5a, 5a') am Magneten (4a) angebracht sind.
    4. Tonwiedergabekopf nach Unteranspruch 3, @da- durch gekennzeichnet, dass der Magnet (4a) prismatisch ist und eine Längsnut (8) von V-förmigem Querschnitt aufweist, an deren Flanken (10, 11) je einer der beiden Hall-Widerstände (5a, 5ä) angebracht ist, wobei der Hebel (la) in der Symmetrieebene der Nut (8) liegt und mittels eines .an ;einer Stelle der letzteren angeordneten elastischen Lagers (3a) gelagert ist.
    5. Tonwiedergabekopf nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass am Magnet (4a) elektrisch isolierte Kontakte (17, 18; 17', 18') vorgesehen sind, die mit den Hall-Widerständen (5a, 5a') verbunden sind, zwecks Anschluss der letzteren an die zu steuernde Tonwiedergabevorrichtung. 6. Tonwiedergabekopf nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Kontakte (17, 18; 17', 18') als Gleitkontakte ausgebildet sind, um bei Ein schieben des Tonwiedergabekopfes in ein Gehäuse mit an letzterem vorgesehenen Gegenkontakten zusammen zuarbeiten.
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