CH445762A - Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle - Google Patents

Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle

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CH445762A
CH445762A CH369466A CH369466A CH445762A CH 445762 A CH445762 A CH 445762A CH 369466 A CH369466 A CH 369466A CH 369466 A CH369466 A CH 369466A CH 445762 A CH445762 A CH 445762A
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CH
Switzerland
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roller
braking
engagement
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brake
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Application number
CH369466A
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English (en)
Inventor
Schnetzler Anton
Original Assignee
Schnetzler Anton
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/02Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
    • B60B33/021Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Bremsvorrichtung    an einer     Lenkrolle       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsvor  richtung an einer Lenkrolle.  



  Vorrichtungen dieser Art sind dem Fachmann seit  einiger Zeit bestens bekannt. So zeigt     bespielsweise    die  schweizerische Patentschrift 350 774 eine Bremsvorrich  tung an einer Lenkrolle, welche Rolle in einer um eine  Vertikalachse schwenkbaren Lenkgabel drehbar gela  gert ist, und bei der ein im Schwenklager der Gabel  axial verschiebbares, jedoch gegen Drehen gesichertes  Bremsorgan vorgesehen ist, dessen der Lauffläche der  Rolle zugekehrtes Ende durch     Vertikalverschieben    des  Bremsorgans in oder ausser Eingriff mit der Lauffläche  der Rolle gebracht werden kann.  



  Diese an sich ausgezeichnete Bremsvorrichtung, die  für Rollen mit Gummibelag gedacht ist, erfüllt jedoch  bei einigen Anwendungen ihre Aufgabe nicht zur völli  gen Zufriedenheit. Bei     Spitalbettenrollen    wirkt sich     z.B.     die Elastizität des Gummibelages in dem Sinne ungün  stig aus, als der Federungsweg, welcher durch die not  wendige Ausladung der Lenkgabel entsteht, bei gebrem  ster Gabel und Rolle, Eingriffe am Patientenbett durch  den Arzt erschwert oder sogar unmöglich macht. Fer  ner sind Manipulationen des     Pfegepersonals    am Patien  ten dadurch erschwert, dass beim Abstützen mit bei  spielsweise den Knien am Bettrand, das Bett um die  vorerwähnte     Elastizitätsstrecke    zurückweicht und da  durch Unsicherheit hervorruft.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine  Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle zu     schaffen,    bei  der derartige Mängel nicht mehr auftreten können.  



  Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die  mit dem Gabelkopf drehfest verbundene, den Drehzap  fen der Rolle bildende Hülse mit einer Innenverzahnung  versehen ist und dass das gegen Verdrehung gesicherte,  vertikal verschiebbare Bremsorgan eine entsprechende  Aussenverzahnung aufweist, wobei beim     Vertikalver-          schieben    des Bremsorgans in oder ausser     Eingriff    mit  der Lauffläche der Rolle auch die beiden Verzahnun  gen miteinander in oder ausser Eingriff kommen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  ist in der Zeichnung dargestellt, und wird nachstehend  noch etwas näher erläutert. Es zeigt:         Fig.    1 eine Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten,  einer mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ausge  rüsteten Lenkrolle;       Fig.    2 eine Draufsicht auf die Lenkrolle nach Fi  gur 1;       Fig.    3 eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    1, mit einem  vollständigen Schnitt durch die Bremsvorrichtung, und       Fig.    4 eine Variante des Bremsbolzens, mit aus  wechselbarer Bremskappe.  



  Aus den     Fig.    1-3 geht eine mit einer Bremsvorrich  tung versehene Lenkrolle hervor, deren grundsätzlicher  Aufbau und Wirkungsweise dem Fachmann bekannt  sind, so     z.B.    aus dem bereits genannten schweizerischen  Patent<B>350774.</B> Aus diesem Grund sei an dieser Stelle  auf eine ausführliche Beschreibung all dieser Teile ver  zichtet, und lediglich die wichtigsten davon aufgeführt:  Die Rolle 1 ist auf der Achse 2 drehbar in einer  Lenkgabel 3     gelagert,    welche an ihrem Steg zwischen  den Gabelarmen von einer Gewindehülse 4 durchsetzt  ist. Beidseits des Steges der Gabel 3 befinden sich Zwi  schenlagen 7 und 8 sowie Muttern 5 und 6, welche die  Hülse 4 drehfest mit dem Gabelkopf verbinden.  



  Die Gabel 3 ist über die Hülse 4 schwenkbar um die  vertikale Achse eines Lagertopfes 9 in diesem gelagert.  Ein     Zentrierbolzen    10 ist am oberen Ende des Lager  topfes 9 drehfest mit letzterem verbunden. Eine gegen  Längsverschiebung gesicherte Hülse 11 umgibt den Bol  zen 10. Die Hülse 11 ist mittels eines Bremshebels 12  gegenüber dem     Zentrierbolzen    10     verdrehbar,    und weist  zwei sich diametral gegenüberliegende,     schraubenlinien-          förmig    ansteigende Schlitze 13 auf, welche an ihren En  den gegen unten     abgesickt    sind.  



  In den Schlitzen 13 sind die Enden eines     Mitnehmer-          stiftes    14 geführt, welcher sich durch den     Zentrierbolzen     erstreckt, und einen im Bolzen 10 koaxial liegenden und  längsverschiebbar geführten Bremsbolzen 15 durchsetzt.  Der Bremsbolzen 15 ist damit im     Zentrierbolzen    10  wohl verschiebbar, jedoch gegen jegliche Verdrehung  gesichert. Durch     Verschwenken    des Bremshebels 12  kann der Bolzen 15 in vertikaler Richtung verschoben  werden, und dessen der Lauffläche der Rolle 1 zuge  kehrtes unteres Ende 16 in oder ausser Eingriff mit der  Lauffläche der Rolle 1 gebracht werden.      Die Hülse 4 weist an ihrem unteren Ende eine Innen  verzahnung 17 auf.

   Der Bremsbolzen 15 besitzt an ei  ner passenden Stelle eine Aussenverzahnung 18, wobei  beim     Vertikalverschieben    des Bolzens 15 in oder     ausser     Eingriff mit der Lauffläche der Rolle 1 auch die beiden  Verzahnungen 17, 18 miteinander in oder ausser Ein  griff kommen, und dabei in der     Eingriffstellung    jegliches       Verschwenken    der Rolle 1, bzw. Gabel 3 verhindern.  



  Im     ungebremsten    Zustand ist die Aussenverzahnung  18 des Bremsbolzens 15 durch das Bremssystem ange  hoben und steht nicht im Eingriff mit der Innenverzah  nung. Setzt der Bremsvorgang ein, so bewegt sich der  Bolzen 15 mit der Verzahnung 18 nach unten gegen  die Rolle 1, die Verzahnung 18 greift dabei in die In  nenverzahnung 17 des feststehenden Gabelkopfes     bzw.     der Hülse 4 ein, und fixiert den lenkbaren Teil der Ga  bel 3 mit dem feststehenden Kopf.  



  Bei Weiterbewegung des Bolzens 15 nach unten wird  dann das     Bolzenende    16 gegen die Rolle 2 gepresst, und  der absolute Stillstand des gesamten     Lenkrollensystems     ist erreicht.  



       Bwi    geeigneter Anordnung der Aussenverzahnung 18  relativ zur Innenverzahnung 17 der Hülse 4 kann auch  eine Teilblockierung bewerkstellig werden,     d.h.    die bei  den Verzahnungen 17, 18 können miteinander in Ein  griff gebracht werden, bevor das Ende 16 des Brems  bolzens 15 mit der Lauffläche der Rolle 1 in     Eingriff     kommt. So kann je nach gewähltem Weg der Verschie  bung des Bolzens 15 zuerst die Drehbewegung der Lenk  gabel 3 blockiert werden,     d.h.    die Lenkrolle wird dann  zur Bockrolle, und bei Weiterführen des Bremsvorgan  ges kann dann, wenn dies gewünscht wird, auch die  Rolle 1 selbst gebremst werden.  



  Dieses Merkmal kann     z.B.    für die     Verstauung    von  Behälterwagen in engen Bahnwagen, oder überall dort  wo auf engem Raum verschoben werden muss, von Be  deutung sein.  



       Fig.    4 zeigt eine besondere Ausführungsform des  Bremsbolzens 15 mit der Aussenverzahnung 18. Nach  der Verzahnung 18 besitzt die Verlängerung 19 des Bol  zens 15 ein Gewinde, auf das eine leicht auswechsel  bare Bremskappe 20 aufgeschraubt werden kann. So  kann beispielsweise bei stark abgenutzter Gummirolle  1, eine etwas längere Bremskappe 20 aufgesetzt werden,  so dass die angestrebte Bremswirkung sicher erzielt  wird.  



  Bei rollen mit Gummibereifung wird das untere Ende  16 des Bremsbolzens 15     zweckmässig    aus Metall aus  geführt, während bei Rollen mit einer Lauffläche aus       Metall    das Ende 16 des Bolzens 15 aus einem elasti  schen Material besteht. Auch für diese Fälle sind die  auswechselbaren Bremskappen 20 besonders geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle, welche Rolle in einer um eine Vertikalachse schwenkbaren Lenkgabel drehbar gelagert ist und bei der ein im Schwenklager der Gabel axial verschiebbares, jedoch gegen Drehen gesichertes Bremsorgan vorgesehen ist, dessen der Lauf fläche der Rolle zugekehrtes Ende durch Vertikalver- schieben des Bremsorgans in oder ausser Eingriff mit der Lauffläche der Rolle gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Gabelkopf drehfest verbundene, den Drehzapfen der Rolle bildende Hülse mit einer Innenverzahnung versehen ist und dass das gegen Verdrehung gesicherte, vertikal verschiebbare Bremsorgan eine entsprechende Aussenverzahnung auf weist,
    wobei beim Vertikalverschieben des Bremsorgans in oder ausser Eingriff mit der Lauffläche der Rolle auch die beiden Verzahnungen miteinander in oder ausser Eingriff kommen. UNTERANSPRÜCHE 1, Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die auf dem Bremsorgan vorgesehe ne Verzahnung derart angeordnet ist, dass die beiden Verzahnungen miteinander in Eingriff kommen, bevor das Bremsorgan mit der Lauffläche der Rolle in Ein griff kommt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verzahnungen feinteilige Verzah nungen sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am unteren Ende des Bremsorgans ein Gewinde vorgesehen ist, auf das eine auswechsel bare Bremskappe aufgeschraubt ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die auswechselbare Bremskappe bei einer Rollenlauffläche aus Metall aus gummiartigem Material besteht, während sie bei einer Rollenlauffläche aus einem gummiartigen Material aus Metall besteht. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bremsorgan eine zur Vertikal achse desselben koaxiale konische Bremsfläche aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsfläche des Bremsorgans geriffelt ist.
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