CH445253A - Verfahren zum Herstellen eines Steuernockens zum Kopierdrehen von Kolbenringen und nach dem Verfahren hergestellter Steuernocken - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Steuernockens zum Kopierdrehen von Kolbenringen und nach dem Verfahren hergestellter Steuernocken

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Publication number
CH445253A
CH445253A CH75367A CH75367A CH445253A CH 445253 A CH445253 A CH 445253A CH 75367 A CH75367 A CH 75367A CH 75367 A CH75367 A CH 75367A CH 445253 A CH445253 A CH 445253A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
control cam
locking piece
plates
piston rings
Prior art date
Application number
CH75367A
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English (en)
Inventor
Leyer Albert Dipl Ing Prof
Original Assignee
Nova Werke Ferber Und Wran
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/42Patterns; Masters models
    • B23Q35/44Patterns; Masters models provided with means for adjusting the contact face, e.g. comprising flexible bands held by set-screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description


      Verfahren    zum Herstellen     eines        Steuernockens    zum Kopierdrehen von     Kolbenringen     und nach dem Verfahren hergestellter Steuernocken    1  Kolbenringe zum Abdichten von Kolben werden  heute grösstenteils im Kopierverfahren auf Drehbänken  hergestellt. Die dabei verwendeten Steuernocken sind ein  Abbild der     Form,    die der     Kolbenring    im     ungespannten     Zustand hat. Diese wird teils durch Empirie, teils durch  rechnerische Verfahren ermittelt. Beides ist zeitraubend  und umständlich.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Verfahren  zum Herstellen eines Steuernockens zum Kopierdrehen  von Kolbenringen zu schaffen, das auf einfache Weise  eine den theoretischen Erfordernissen für gleichmässigen  Auflagedruck im Zylinder nahezu entsprechende     Nok-          kenform    herzustellen erlaubt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man einen kreisrunden, an einer Stel  le aufgeschnittenen Ring von viereckigem Querschnitt  und konstanter Dicke derart     aufweitet,    dass seine Form  angenähert einem Kolbenring im     ungespannten        Zustand     entspricht, dass man in den Ringspalt ein der Spreizung  entsprechendes Verschlussstück einsetzt, dass man hier  auf den     Ring    mit dem Verschlussstück zwischen zwei  kreisrunde Platten mit planparallelen Innenflächen legt  und in den durch den Ring und die Platten begrenzten  Raum eine Druckflüssigkeit     einführt,

      bis unter der Wir  kung des     Innendurcks    sich die Ringenden vom     Ver-          schlussstück    abzuheben beginnen und das     Verschluss-          stück    zu entweichen beginnt, dass man den Ring in dieser  Stellung durch Zusammenklemmen der beiden Platten  fixiert und die     Ringaussenfläche    als Steuerfläche zum  Kopierdrehen     vonKolbenringen    verwendet.  



  Die Erfindung betrifft auch einen nach dem Ver  fahren hergestellten Steuernocken. Dieser ist dadurch  gekennzeichnet, dass er als zwischen zwei Klemmplat  ten eingespannter offener Ring ausgebildet ist, in dessen  Stossfuge ein Zwischenstück eingesetzt ist, dessen Aus  senfläche der     Mantelfläche    des Ringes entspricht.  



  Im folgenden wird anhand der Zeichnung, die ein  Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen     Steuer-          nockens    zeigt, das     erfindungsgemässe        Verfahren    näher  erläutert. Es zeigen:    2       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen Steuernocken,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II    in     Fig.    1, und       Fig.    3 ein Detail des Steuernockens mit dem endgül  tig eingesetzten Verschlussstück.  



  Ein     kreisrunder    Ring 1 aus elastischem Werkstoff,  z. B. Stahl oder Gusseisen, der an einer Stelle des Um  fanges radial aufgeschnitten ist, wird gespreizt und durch  Einführen eines Verschlussstückes in einer gespreizten  Stellung gehalten, in welcher die Ringenden die im ange  strebten Endzustand vorhandene Stellung einnehmen.  Die an den Ringenden anliegenden Flanken des     Ver-          schlussstückes    weisen die aus den     Fig.    2 und 3 ersicht  liche Form auf, d. h. die äusseren Enden 2a der Flan  ken sind schräg ausgebildet, so dass sie an den Ringen  den zum Anliegen kommen, wenn das Verschlussstück  ganz zwischen die Ringenden hineingeschoben wird. Die  Aussenfläche 2b bildet dann eine Fortsetzung der Man  telfläche des Ringes 1.  



  Der mit dem Verschlussstück 2 versehene Ring 1  wird nun zwischen zwei runde Platten 3, 4 geklemmt,  die völlig ebene Innenflächen aufweisen. Die Platte 3  trägt einen Gewindebolzen 5, auf dem eine Mutter 6  sitzt, die gestattet, die beiden Platten beliebig fest gegen  einander zu spannen. An der Platte 3 ist ferner ein     An-          schlussgewinde    7 für eine     Zufuhrleitung    eines flüssigen  Druckmittels, z. B. Öl oder Wasser, angebracht. Dieses  Druckmittel kann durch Bohrungen 8 in den Innenraum  geleitet werden, der durch den Ring 1 und die Platten  innenseiten begrenzt ist. Der Ring wird nun vorerst nur  leicht zwischen die Platten geklemmt, so dass er noch  beweglich ist. Es wird nun ein Druckmittel in den Innen  raum geleitet.

   Mit zunehmendem Druck im Inneren wird  der Ring 1 geweitet, bis sich schliesslich seine Enden  von dem dazwischen liegenden Verschlussstück 2 abzu  heben beginnen. Im Augenblick, wo dies geschieht, kann  dort das Druckmittel entweichen, so dass eine weitere  Druckzunahme im Innenraum die Zufuhr einer sehr viel  grösseren     Druckmittelmenge        erfordert.    Der Ring steht  jetzt nur unter dem Einfluss hydraulischer Kräfte, mit  Ausnahme einer Stützreaktion<B>S</B>, die verhindert, dass  der Ring sich über das Verschlussstück 2 hinweg nach      rückwärts verschiebt. Demzufolge werden auf den Ring  keine die Bewegung hindernden Reibungskräfte ausgeübt,  so dass er sich nach Massgabe der hydraulischen     Kräfte     frei einstellen kann.

   In diesem Zustand entspricht seine  Peripherie nahezu der Form eines     ungespannten    Kolben  ringes, so dass er als Schablone zum Formdrehen von  Kolbenringen benutzt werden kann. Um ihn in dieser       Lage    zu fixieren, wird nun die Mutter 6 vollends ange  zogen. Gleichzeitig wird das Verschlussstück an den  Enden des Ringes so tief in die Fuge eingeführt, dass die  zu diesem Zweck vorbereiteten schrägen Flanken     2a    an  den Ringenden zum Aufliegen kommen (vgl.     Fig.    3).  Nachdem dies geschehen ist, kann das Druckmittel  abgelassen werden. Der zwischen den beiden Platten 3,  4 festgeklemmte Ring 1 bildet nun einen Steuernocken,  der die Form eines spannungslosen Kolbenringes auf  weist.

   Er kann auf übliche weise an einer Kopierdreh  bank festgespannt und von dessen     Fühleraggregat    abge  tastet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen eines Steuernockens zum Kopierdrehen von Kolbenringen, dadurch gekennzeich- net, dass man einen kreisrunden, an einer Stelle aufge- schnittenen Ring von viereckigem Querschnitt und kon stanter Dicke derart aufweitet, dass seine Form ange nähert einem Kolbenring im ungespannten Zustand ent spricht, dass man in den Ringspalt ein der Spreizung entsprechendes Verschlussstück einsetzt,
    dass man hier auf den Ring mit dem Verschlussstück zwischen zwei kreisrunde Platten mit planparallelen Innenflächen legt und in den durch den Ring und die Platten begrenzten Raum eine Druckflüssigkeit einführt, bis unter der Wir kung des Innendrucks sich die Ringenden vom Ver- schlussstück abzuheben beginnen und das Verschluss- stück zu entweichen beginnt, dass man den Ring in dieser Stellung durch Zusammenklemmen der beiden Platten fixiert und die Ringaussenfläche als Steuerfläche zum Kopierdrehen von Kolbenringen verwendet. Il.
    Nach dem Verfahren hergestellter Steuernocken, dadurch gekennzeichnet, dass er als zwischen zwei Klemmplatten eingespannter offener Ring ausgebildet ist, in dessen Stossfuge ein Zwischenstück eingesetzt ist, dessen Aussenfläche der Mantelfläche des Ringes ent spricht.
CH75367A 1967-01-19 1967-01-19 Verfahren zum Herstellen eines Steuernockens zum Kopierdrehen von Kolbenringen und nach dem Verfahren hergestellter Steuernocken CH445253A (de)

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