Planlichter Die Erfindung betrifft einen Planlichter mit auszieh baren Siebrahmen, bei denen jeder Siebstapel durch je eine zentrisch darunter ,angeordnete Spannvorrichtung staubdicht verspannt wird.
Bei Planlichtern mit .ausziehbaren Siebrahmen. ist es erforderlich, dass jeder einzelne Siebstapel, der je weils aus mehreren, vorwiegend aber aus acht bis zwei- undzwanzig Rahmen bestehen kann, staubdicht zusam- mengespastut wird.
Zu beachten ist dabei, dass die aus ziehbaren Rahmen aus Holz gefertigt werden und aus- serdem mit Siebgewebe bespannten Einlegrahmen ausge stattet sind. Zurzeit ist Holz das einzigste Material, das sich für diese Rahmen eignet und ausserdem die gün- stigsten Voraussetzungen zur Herstellung derselben auf weist.
Das Verspannen der einzelnen Siebstapel erfolgt in der Weise, dass jeweils im Zentrum unter dem Träger rahmen eine Spannvorrichtung .angeordnet ist. Diese Spannvorrichtung kann; als Hydraulikheber oder als mechanische Vorrichtung ausgebildet sein.
Die Siebrahmen innerhalb des Siebstapels werden durch die Spannvorrichtung von unten nach oben ge gen die Gehäusedecke ,
gepresst. Zur Verbesserung der Abdichtung werden alle aufeinanderliegenden Rahmen kanten mit Filzstreifen belegt. Da das Festspannen der Siebstapel nur in Ruhestellung .durchgeführt werden kann, sind in jedem Falle Sicherungen vorgesehen, die ein Nachlassen des Druckes während der Betriebsdauer verhindern. Bei Planlichtern,
idie in der Getreidemüllerei eingesetzt sind, entsprechen die beschriebenen Spann- vorrichtungen allen Anforderungen. Sobald aber Pro dukte gesichtet werden, ;die vollkommen trocken sind und .ausserdem Temperaturen von plus 80 C aufweisen, wie dies in chemischen Betrieben der Fall ist, trocknet das Rahmenholz innerhalb kurzer Zeit sehr stark zu sammen.
Um die Siebrahmen wieder festspannen zu können, muss der Planlichter und damit alle anderen Ma schinen, die im Vermahlungsprozess eingesetzt sind, ausser Betrieb gesetzt werden. Dieser Vorgang wieder- holt sich, bis eine vollkommene Austrocknung des Rah- menholzes erfolgt ist.
Sobald aber längere Stillstandszeiten durch Sieb kontrolle, Auswechseln: von Sieben oder Reparaturen auftreten, müssen die Siebstapel entspannt werden.
Während dieser Zeit unterliegt der Planlichter wie der einer normalen Luft- und Feuchtigkeitstemperatur, das bedeutet, dass das ausgetrocknete Rahmenholz Feuchtigkeit aufnimmt und in kurzer Zeit ;die Ausgangs- grösse erreicht. Dieser natürliche Vorgang erfordert eine laufende überwachung des Plansichters auf Staubdicht heit.
Zweck der Erfindung ist es, die Spannwirkung der Spannvorrichtung zu erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne wesentliche Veränderung des Aufbaues der Spannvor- richtung, eine gleichbleibende und ausreichende Spann- wirkung zu erreichen, die es ermöglicht, die fortwährend auftretende Druckminderung, die durch das Trocknen des Rahmenholzes erfolgt, auszugleichen.
Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch ein der Spannvorrichtung zugeordnetes, als Blattfeder ausge bildetes Federelement, dass mittels Klemmbacken auf der Druckplatte der Spannvorrichtung lösbar befestigt ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass ;das Federelement U-förmig profiliert ausgebildet und mit gerundeten Enden versehen ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung wird er reicht, dass die Siebe untereinander auch dann staub dicht gespannt bleiben, wenn. ,durch hohe trockene Tem peratur .das Rahmenholz zusammentrocknet und deshalb die eingestellte Spannwirkung der Spannvorrichtung nicht mehr ausreicht.
In ;der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines Siebstapels, Fig. 2 eine Vorderansicht der Spannvorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht nach Fig. 2. Plansichter können aus zwei, vier oder acht Sieb stapeln bestehen, die jeweils gemeinsam in einem Trag gestell eingeordnet sind.
In Fig. 1 wird ein Teil des Traggestelles 1 dargestellt, in dem sich ein Siebstapel 2 mit einem Grundrahmen 7 sowie eine Spannvorrichtung 3 mit einem Federelement 4 befindet.
Durch Betätigung der Spannvorrichtung 3 wird der Grundrahmen 7 nach oben gedrückt und dabei ,der Siebstahl zusammenge- presst, wobei das Federelement 4 einem :derartigen Druck ausgesetzt wird, dass diese die Spannungsdifferen zen, die sich während der Betriebsdauer durch das Zu sammentrocknen des Rahmenholzes im Siebsta_nel er geben, ausgleicht.
In Fig. 2 und 3 ist .die Spannvorrichtung als Ein zelheit dargestellt. Das Federelement 4 ist mit Klemm- backen 5 auf :der Druckplatte 6 der Spannvorrichtung 3 lösbar befestigt. Die Schrauben 8 dienen zur Befesti gung der Klemmbacken 5 auf der Druckplatte 6, die auf .dem Zylinder 9 der Spannvorrichtung 3 angeordnet kt
Plan lights The invention relates to a plan lights with pull-out ble screen frame, in which each screen stack is clamped dust-tight by a centrally located underneath clamping device.
For plan lights with .extendable screen frames. It is necessary that each individual stack of sieves, which can consist of several, but predominantly eight to twenty-two frames, is put together in a dust-tight manner.
It should be noted that the pull-out frames are made of wood and are also equipped with insert frames covered with mesh. At the moment, wood is the only material that is suitable for these frames and also has the most favorable conditions for manufacturing them.
The tensioning of the individual sieve stacks takes place in such a way that a tensioning device is arranged in the center under the carrier frame. This jig can; be designed as a hydraulic jack or as a mechanical device.
The sieve frames within the sieve stack are moved from bottom to top against the housing cover by the clamping device.
pressed. To improve the seal, all of the frame edges placed on top of each other are covered with felt strips. Since the stacks of sieves can only be clamped in the rest position, safeguards are always provided to prevent the pressure from dropping during the operating period. With plan lights,
The clamping devices described meet all requirements, which are used in grain milling. However, as soon as products are seen that are completely dry and also have temperatures of plus 80 C, as is the case in chemical plants, the frame wood dries together very quickly within a short time.
In order to be able to tighten the sieve frames again, the Planlichter and thus all other machines that are used in the grinding process must be put out of operation. This process is repeated until the frame wood has dried out completely.
However, as soon as longer downtimes occur due to sieve checks, replacement of sieves or repairs, the sieve stack must be relaxed.
During this time, the Planlichter is subject to normal air and humidity temperatures, which means that the dried out frame wood absorbs moisture and in a short time reaches its original size. This natural process requires constant monitoring of the plansifter for dust tightness.
The purpose of the invention is to increase the clamping effect of the clamping device.
The invention is based on the object of achieving a constant and sufficient tensioning effect without significant changes in the structure of the tensioning device, which makes it possible to compensate for the continually occurring pressure reduction that occurs as a result of the drying of the frame timber.
According to the invention, this is achieved by a spring element assigned to the clamping device, designed as a leaf spring, which is releasably fastened by means of clamping jaws on the pressure plate of the clamping device.
One embodiment of the invention consists in that the spring element has a U-shaped profile and is provided with rounded ends.
Due to the design according to the invention, it is sufficient that the sieves remain tightly tensioned dust-tight with one another even when. Due to the high dry temperature, the frame wood dries up and the set clamping effect of the clamping device is no longer sufficient.
In the drawing, an embodiment of the invention is shown. 1 shows a front view of a stack of sieves, FIG. 2 shows a front view of the clamping device according to FIG. 1, FIG. 3 shows a side view according to FIG. 2 Support frame are arranged.
In Fig. 1, a part of the support frame 1 is shown in which there is a sieve stack 2 with a base frame 7 and a clamping device 3 with a spring element 4.
By actuating the tensioning device 3, the base frame 7 is pushed upwards and the sieve steel is pressed together, the spring element 4 being subjected to such a pressure that this zen the tension differences that arise during the operating time due to the drying of the frame wood in the Siebsta_nel he gives, compensates.
In Fig. 2 and 3 .the jig is shown as a detail. The spring element 4 is releasably attached to the pressure plate 6 of the clamping device 3 by means of clamping jaws 5. The screws 8 are used to fasten the clamping jaws 5 on the pressure plate 6, which is arranged on the cylinder 9 of the clamping device 3