CH442884A - Drehmomentkupplung - Google Patents

Drehmomentkupplung

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CH442884A
CH442884A CH1758466A CH1758466A CH442884A CH 442884 A CH442884 A CH 442884A CH 1758466 A CH1758466 A CH 1758466A CH 1758466 A CH1758466 A CH 1758466A CH 442884 A CH442884 A CH 442884A
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CH
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torque
torque coupling
traveling nut
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spring
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Application number
CH1758466A
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Inventor
Bilz Wilhelm
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Drehmomentkupplung       Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dreh  momentkupplung zu schaffen, die bei stark schwanken  dem Antriebsmoment ein nach oben begrenztes Dreh  moment abgibt. Derartige     Drehmomentkupplungen    wer  den beispielsweise bei feinmechanischen Geräten benötigt,  in denen ein Antriebsmotor vorgesehen ist, der mehrere  Arbeitsfunktionen auszuführen hat, wobei eine oder  mehrere Arbeitsfunktionen nur zeitweise auszuführen  sind. Ein charakteristisches Anwendungsbeispiel hierfür  ist ein zeithaltendes Gerät, bei dem der einen Gangregler  über einen Federspeicher antreibende     Asynchronmotor     noch andere Arbeiten auszuführen hat, wie beispielsweise  das Betätigen von Schaltelementen.

   Der zulässige Dreh  momentbereich eines     Gangreglers    eines zeithaltenden Ge  rätes ist begrenzt. Das Antriebsmoment des Motors muss  jedoch wegen der zeitweisen Betätigungsarbeit für die  Schaltelemente oder wegen anderer auszuführender Ar  beiten meist erheblich grösser sein als das für     prell-          freies    Arbeiten des Gangreglers erforderliche Drehmo  ment. Das Antriebsmoment unterliegt also wegen der nur  zeitweise auszuführenden Arbeiten oder auch infolge  Spannungsschwankungen starken Schwankungen. Um  diese grossen     Drehmomentschwankungen    vom Gangregler  fernzuhalten, ist es zweckmässig, das auf den Gangregler  einwirkende Drehmoment zu begrenzen.  



  Die     Drehmomentkupplung    gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Eintrieb und Ab  trieb ein federndes, mit einer     Hysteresebremse    zusam  menwirkendes Zwischenglied angeordnet ist, das je nach  der Grösse des Antriebsdrehmomentes die Wirkung einer       Hysteresebremse    selbsttätig verstellt.  



  In einer Ausführungsform ist das Zwischenglied eine  unter Federwirkung stehende Wandermutter, welche an  einer Stirnseite einen Teil einer     Hysteresebremse    trägt,  deren anderer, feststehender Teil axial versetzt angeord  net ist. Die Wandermutter ist hierbei auf einer mit einem  eintreibenden Rad in Verbindung stehenden Schnecke  angeordnet. Ferner kann zwischen Schnecke und Wander  mutter eine Schenkelfeder angeordnet sein, die einen auf  der Schnecke und einen auf der Wandermutter ange-    brachten Anschlag bei unbelastetem Antrieb in Eingriff  bringt. Durch entsprechende Auslegung der Feder und  der     Hysteresebremse    kann jede beliebige Drehmoment  charakteristik an der     Abtriebsseite    erzielt werden.

   Es  kann das auf der Antriebsseite wirkende Drehmoment  nicht nur kompensiert, sondern sogar überkompensiert  werden.  



  Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbei  spiel dargestellt ist, wird die Erfindung näher erläutert.  Es zeigen:       Fig.    1 die Anordnung der erfindungsgemässen Dreh  momentkupplung in einer Schaltuhr und       Fig.    2 die erfindungsgemässe     Hysteresebremse    teil  weise im Schnitt.  



  Figur 1 zeigt im Prinzip den Aufbau einer Schaltuhr.  Ein Motor 1 treibt über ein     Untersetzungsgetriebe    2 das  Federhaus 3 eines Federspeichers an. Die abtreibende  Welle 4 treibt einmal eine Zeitscheibe 5 und über ein  Zahnrad 6 und Getriebe 7 einen Gangregler 8 an. Die  Zeitscheibe 5 trägt in bekannter Weise einen einstellba  ren Nocken 9, welcher ein Schaltelement 10 betätigt. Das  auf den Gangregler 8 ausgeübte Drehmoment ist nicht  nur sehr hoch, da der Motor für die grösste auftretende  Leistung bemessen sein muss, sondern unterliegt auch  sehr starken Schwankungen, welche hervorgerufen wer  den durch Spannungsschwankungen, Betätigungsarbeit  der Schaltelemente 10, dem Zustand des Federspeichers  3 und dgl. mehr.

   Zu diesem Zweck wird gemäss der Er  findung dem Gangregler 8 eine     Drehmomentkupplung    11  vorgeschaltet, die bei zu grossem Drehmoment das Prel  len des Gangreglers 8 verhindern soll.  



  Das letzte Zahnrad des Getriebes 7 treibt über ein  Zahnrad 13 eine Schnecke 14 an, auf welcher eine Wan  dermutter 15 angeordnet ist. Zwischen der Wandermutter  15 und dem eintreibenden Zahnrad 13 ist eine Schenkel  feder 16 angeordnet, deren eines Ende an einem An  schlag 17 der Schnecke 14 und deren anderes Ende an  einem Anschlag 18 der Wandermutter derart, vorzugs  weise unter Spannung, gelegt ist,     dass    die beiden An  schläge 17 und 18 aufeinander liegen. An der Wander-           mutter    15 ist ein Zahnkranz 19 ausgebildet, der mit einem       Ritzel    20 der abtreibenden Welle 21 zusammenwirkt.  



  An der Stirnseite des Zahnkranzes 19 ist der eine Teil  22 einer     Hysteresebremse    angebracht, der beispielsweise  aus einem hohlzylindrischen Teil mit     Hystereseeigenschaf-          ten    oder einem Hohlzylinder mit einem     Hystereseband     besteht. Der andere Teil 23 der     Hysteresebremse    besteht  aus einem in radialer Richtung mehrpolig magnetisierten  ringförmigen Permanentmagneten, der auf einem teller  förmigen Tragteil 24 aus     unmagnetischem    Material be  festigt ist. Der Teller 24 mit dem Permanentmagneten 23  ist auf einer Platine 25 des Triebwerkes befestigt.  



  Die Wirkungsweise der     Drehmomentkupplung    ist wie  folgt:  Der Gangregler 8 benötigt ein konstantes geringes An  triebsmoment, damit Prellungen mit Sicherheit vermieden  werden. Dieses Drehmoment kann beispielsweise durch       Vorspannung    der Feder 16 vorgegeben werden. Ist das  bei 12 eintreibende Drehmoment gerade so gross wie das  vom Gangregler 8 benötigte Drehmoment, so wirkt die       Drehmomentkupplung    als starre Verbindung, da die  beiden Anschläge 17 und 18 durch die Kraft der Feder  16     aufeinandergehalten    werden.

   Da sich der Teil 22 der       Hysteresekupplung    ausserhalb des Permanentmagneten  23 befindet, wird auf die Wandermutter praktisch kein  Bremsmoment ausgeübt. Übersteigt das eintreibende Mo  ment das durch die Feder 16 vorgegebene Drehmoment,  so schraubt sich die Wandermutter 15 unter weiterer  Spannung der Feder 16 nach rechts, wodurch das Brems  moment der     Hysteresebremse    stetig zunimmt. Durch ent  sprechende Auslegung der Federcharakteristik und der  Bremscharakteristik kann jeder beliebige Drehmoment  verlauf an dem abtreibenden Rad 20 hergestellt wer  den. Das abtreibende Drehmoment kann bei steigendem  Antriebsmoment     z.B.    gering ansteigen, etwas abfallen  oder annähernd konstant bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehmoment-Kupplung, die bei stark schwankendem Antriebsmoment ein nach oben begrenztes Drehmoment abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Eintrieb und Abtrieb ein federndes, mit einer Hysteresebremse zu sammenwirkendes Zwischenglied angeordnet ist, das je nach der Grösse des Antriebsdrehmomentes die Wirkung der Hysteresebremse selbsttätig verstellt. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehmoment-Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied eine unter Federwirkung stehende Wandermutter ist, welche an einer Stirnseite einen Teil der Hysteresebremse trägt, deren an derer, feststehender Teil axial versetzt angeordnet ist.
    2. Drehmoment-Kupplung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Wandermutter auf einer mit einem eintreibenden Rad in Verbindung stehenden Schnecke angeordnet ist und dass zwischen Schnecke und Wandermutter eine Schenkelfeder angeordnet ist, die einen auf der Schnecke und einen auf der Wandermutter angebrachten Anschlag bei unbelastetem Abtrieb in Ein griff hält. 3. Drehmoment-Kupplung nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandetmutter mit einem abtreibenden Rad versehen ist. 4. Drehmoment-Kupplung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Anschläge durch Vorspannung der Feder mit einem bestimmten Drehmo ment gegeneinander drücken.
    5. Drehmoment-Kupplung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wandermutter und das austreibende Rad ein Teil sind.
CH1758466A 1965-12-18 1966-12-08 Drehmomentkupplung CH442884A (de)

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DES0101037 1965-12-18

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CH442884A true CH442884A (de) 1967-08-31

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CH1758466A CH442884A (de) 1965-12-18 1966-12-08 Drehmomentkupplung

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