CH438951A - Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe - Google Patents
Schnellaufende mehrstufige ZentrifugalpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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Description
Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe, welche insbesondere für die Wasserversorgung, für die Bewäs serung und Entwässerung von landwirtschaftlichen Flä chen o. dgl. geeignet ist, wobei manometrische För- derhöhen bis 20 m WS pro Stufe erreicht werden kön nen.
Für diese Zwecke wurden bis jetzt schnellaufende Pumpen mit der spezifischen Drehzahl n, = 200-400 pro Stufe verwendet, welche unter dem Namen Francis- und Schraubenpumpen bekannt sind. Diese Pumpen werden ausschliesslich aus Guss hergestellt, sind in der Fabrikation kompliziert und in der Verwendung schwer und umständlich.
Die bekannten Bohrlochpumpen sind mit einem oberen Axiallager versehen und entlang der Pumpen welle sind wassergeschmierte Führungslager angeord net. Diese Ausführung bringt den Nachteil einer sehr komplizierten Montage mit sich, da zunächst die ganze unter Umständen 50 m lange Welle zusammengebaut und eingesetzt werden muss, wobei die Toleranzen zu letzt umständlich einreguliert werden, da alles im Axial- lager aufgehängt wird.
Zweck der Erfindung ist, eine leichte und einfache schnellaufende Zentrifugalpumpe vorzuschlagen, wel che die vorangehend aufgeführten Nachteile nicht be sitzt.
Die erfindungsgemässe schnellaufende Zentrifugal pumpe weist eine mehrteilige vertikale Welle und un tereinander angeordnete stufenweise zusammengefasste Leit- und Laufräder auf. Die Erfindung besteht darin, dass die Leit- und Laufräder höchstens einfach ge krümmte Schaufeln besitzen und am unteren Wellen ende ein in Wasser getauchtes und wassergeschmiertes Axiallager vorhanden ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der für die Erfindung wesentlichen Teile der Zen trifugalpumpe dargestellt, und zwar zeigen: Fig.1 einen Vertikalschnitt durch die unterste Pumpenstufe. Fig.2 eine schematische Gesamtanordnung der Pumpe.
Die Zentrifugalpumpe weist eine mehrteilige verti kale Welle 1 auf, wobei die einzelnen Teile je eine Länge von z. B. 2 m betragen und durch Verbindungs stücke 24 zusammengeschraubt sind. Das obere Wel lenende ist mittels einer elastischen Kupplung 25 an einen Antriebsmotor 26 angeschlossen. Die Welle 1 trägt am unteren Ende ein Axiallager, welches einen mit dem Wellenende 2 verkeilten Lagerkörper 3 aus Stahl besitzt, welcher Lagerkörper eine gehärtete Gleit fläche 4 aufweist.
Unterhalb des Lagerkörpers 3 ist ein Gehäuse 5 vorgesehen, welches zur Aufnahme von sechs .bis zehn Kunststoff-Segmentstücken 6 z. B. aus Textolit oder Teflon dient. Das Gehäuse 5 ruht auf einer Gummiunterlage 7, welche gleichzeitig zum Zen trieren und Ausgleichen des Segmentgehäuses dient.
Das Gehäuse 5, die Segmentstücke 6 und die Gummi unterlage 7 werden von der Innewand 8 eines ringför migen Körpers umgeben, welcher eine Aussenwand 9 besitzt, wobei die Wände 8 und 9 zusammen mit dem Boden 10 einen ringförmigen rotationssymetrischen Hohlraum 11 begrenzen. An der Aussenwand 9 sind Leitschaufeln 12 befestigt, welche nur einfach d. h.
nicht räumlich gekrümmt sind, wobei die Aussenwand 9 im Bereiche der Leitschaufeln 12 auf der konkaven Seite derselben, wo der Flüssigkeitsdruck am grössten ist, mit Bohrungen 13 versehen ist, die gleichmässig am Umfang verteilt sind.
Diese dienen als Entsan- dungsbohrungen und verhindern die Verschmutzung der Lagergleitflächen. Mit 14 ist ein vom Segmntge- häuse 5, von der Innenwand 8 und von einem Führungslager 15 aus Hartgummi begrenzter Raum bezeichnet, welcher ringförmig ist und zur Auf- nahme von Schmierwasser für die Lagerfläche dient. Von diesem Raum aus erfolgt,die Schmierung sowohl des Axiallagers als auch des Führungslagers.
Der Raum 14 steht zu diesem Zwecke durch Radialbohrun- gen 16 mit dem Raum 11 in Verbindung, welche Boh rungen wiederum am Umfang verteilt sind. Im Boden 10 sind ferner zwei Bohrungen 17 vorhanden, die diametral entgegengesetzt sind, wobei durch die Bohrun gen Sand, Schmutz und Verunreinigungen, die sich am Boden ablagern, abgesaugt werden.
Im Betrieb strömt Druckwasser durch die Bohrung 13 in den Raum 11, wobei die mitgerissenen Unreinigkeiten, soweit solche vorhanden sind, sich auf den Boden 10 senken und durch die Bohrungen 17 ausgespült werden. Im Raum 11 herrscht praktisch keine Strömung, so dass der Sand absinken wird. Ferner herrscht zwischen dem Raum 11 und dem umgebenden Pumpenraum am an deren Ende bei den Bohrungen 17 infolge der Drall strömung eine Druckdifferenz im Sinne eines Druckab falles.
Durch den Druckabfall zwischen dem Raum 14 und dem Laufradraum ist auch die Schmierung des Radiallagers 15 mit Wasser gesichert.
Mit 18 ist das Pumpengehäuse bezeichnet, in wel chem das mit Drall aus dem Laufrad austretende Was ser rotiert, so dass ein radial nach aussen gerichteter Druckanstieg im Raum 19 erfolgt. Das Laufrad ist je nach Förderhöhe mit vier bis zwölf Schaufeln 20 be stückt. Die Schaufeln 20 sind nicht räumlich, sondern nur einfach gekrümmt. Unter Umständen können sogar ganz flache Schaufeln aus Blech Verwendung finden. Leit- und Laufapparat wird als geschweisste Konstruk tion ohne Gussstücke hergestellt, so dass die Fabrika tion sehr einfach ist und weder teure Spezialmaschinen noch Fachpersonal verlangt. Auch die Leitschaufeln 12 weisen eine einfache Form auf und können als Schweisskonstruktion ausgeführt sein.
Es sei ferner noch erwähnt, dass zum Unterschied zu den bekannten Pumpen die vorliegende Zentrifugal pumpe am Einlauf zwischen dem rotierenden und ruhenden Teil keine Labyrinth-Dichtung besitzt. Es ist vielmehr zwischen den Schaufeln 20 des Laufrades und der Verlängerung 21 des Einlaufstückes 22 ein Spalt 23 vorhanden, welcher als Ringspalt ausgebildet ist, durch welchen ca 10 % des nominellen Durchfluss- wassers der Pumpe strömt, wodurch die Strömung am unteren Ende des Laufrades verbessert wird.
Die beschriebene Zentrifugalpumpe ist leicht und tragbar, so dass dieselbe für die Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Der Antrieb erfolgt durch normale Elektromotoren oder durch ent sprechende leichte Dieselmotoren. Die Pumpe kann als Ersatz für die teureren Francis- und Schraubenpumpen verwendet werden, ohne dass dabei eine Einbusse an Wirkungsgrad und Leistungsfähigkeit befürchtet wer den müsste.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe für die Wasserversorgung und Entwässerung od. dgl., wel che eine mehrteilige vertikale Welle und untereinander angeordnete stufenweise zusammengefasste Leit- und Laufräder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- und Laufräder höchstens einfach gekrümmte Schaufeln besitzen und am unteren Wellenende ein in Wasser getauchtes und wassergeschmiertes Axiallager vorhanden ist. UNTERANSPRüCHE 1.Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Axiallager einen mit dem Wellenende verkeilten Lagerkörper (3) mit gehärteter Gleitfläche (4) aufweist. 2. Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lagerkörper (3) und der Laufradnabe ein Führungslager (15) vorhan den ist. 3.Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Lagerkör pers (3) ein Gehäuse (5) zur Aufnahme von Kunst stoffsegmentstücken (6) vorgesehen ist, wobei zum Zentrieren und Ausgleichen des Gehäuses eine Gum miunterlage (7) vorhanden ist. 4. Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufeln (12) innen auf einem rotationssymmetrischen Hohlkörper (8, 9, 10, 11) und aussen am Pumpengehäuse (18) befe stigt sind. 5.Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4., dadurch gekennzeichnet, dass an der konkaven Seite der Leitschaufeln (12) Bohrungen (13) durch die Aus senwand (9) des Hohlkörpers vorgesehen sind. 6. Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden (10) des Hohlkörpers Bohrung (17) vorgesehen sind. 7.Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiger Raum (14) zur Aufnahme von Schmierwasser für die Lager flächen vorhanden ist, welcher durch Radialbohrungen (16) mit dem Innenraum (11) des Hohlkörpers in Ver bindung steht.
Priority Applications (1)
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| CH815366A CH438951A (de) | 1966-06-03 | 1966-06-03 | Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe |
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| CH438951A true CH438951A (de) | 1967-06-30 |
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ID=4335976
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| CH815366A CH438951A (de) | 1966-06-03 | 1966-06-03 | Schnellaufende mehrstufige Zentrifugalpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH438951A (de) |
-
1966
- 1966-06-03 CH CH815366A patent/CH438951A/de unknown
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