CH429019A - Zahnärztliche Parodontalsonde zur Diagnostik und Therapie der Parodontaltaschen - Google Patents

Zahnärztliche Parodontalsonde zur Diagnostik und Therapie der Parodontaltaschen

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CH429019A
CH429019A CH499965A CH499965A CH429019A CH 429019 A CH429019 A CH 429019A CH 499965 A CH499965 A CH 499965A CH 499965 A CH499965 A CH 499965A CH 429019 A CH429019 A CH 429019A
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periodontal
dental
pocket
pockets
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CH499965A
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Hans R Prof Dr Med Muehlemann
Dent Noetzli Werner Dr Med
Original Assignee
Hans R Prof Dr Med Muehlemann
Dent Noetzli Werner Dr Med
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/04Measuring instruments specially adapted for dentistry
    • A61C19/043Depth measuring of periodontal pockets; Probes therefor

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Description


  
 



  Zahnärztliche Parodontalsonde zur Diagnostik und Therapie der Parodontaltaschen
Infolge der immer stärker um sich greifenden Parodontose sind besondere Behandlungsmethoden für dieses sehr unangenehme Leiden entwickelt worden. Insbesondere wird der bei der Parodontose auftretende Zahn  fleisch- und    Knochentaschenbildung grösste Beachtung geschenkt. Diese Taschen müssen einerseits in ihrem Umfang genau bestimmt und andererseits periodisch gereinigt und behandelt werden, da sonst die destruktiven Gewebsprozesse, wie Schwund des Zahnfleisches und Taschenvertiefungen, weiter um sich greifen.



   Zur Diagnose der Parodontaltaschen werden heute aus vernickeltem Chromstahl hergestellte Parodontalsonden verwendet. Diese weisen meistens eine Millimeter-Einteilung zur Messung der Tiefe der Taschen auf.



  Die genaue Bestimmung der Taschentiefe ist jedoch nicht immer einfach infolge der Rigidität und Dicke der üblichen Sonden. Das Vorschieben der Sonde auf den Taschenboden ist schmerzhaft und ein feinfühliges Abtasten des Taschenbodens mit den steifen Stahlinstrumenten ist behindert.



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine zahnärztliche Parodontalsonde, die nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zur Behandlung der parodontalen Taschen Verwendung findet und die die Nachteile der heute zur Diagnose verwendeten Instrumente nicht aufweist.



   Die Parodontalsonde zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass eine aus flexiblem Kunststoff bestehende zungenförmige Sonde einen federnden hohlkugelförmigen Ansatz zum Aufsetzen auf einen Handgriff und in bestimmten Abständen Einkerbungen zur Bestimmung der Eindringtiefe der Sonde in die Taschen aufweist.



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen zahnärztlichen Parodontalsonde dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Taschensonde,
Fig. 2 den Querschnittsverlauf der Taschensonde,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Taschensonde.



   Die aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyäthylen oder ähnlichem zähen aber flexiblen Werkstoff bestehende, zungenförmige Sonde 1, die einen dünnen linsenförmigen Querschnitt 2 aufweist, ist mit einem hohlkugelförmigen Ansatz 3 versehen, der dazu dient, die Sonde auf einen Handgriff, der eine Kugel trägt, aufzusetzen. Die Kunststoffsonde weist Kerbungen 4 auf, die etwa im Abstand von 3 mm angeordnet sind und damit die Eindringtiefe der Sonde in die Zahnfleisch- und Knochentaschen ohne Schwierigkeiten genau abzulesen gestatten. Die Kugelsonde kann beispielsweise eine Perforierung 5 aufweisen, durch die es möglich ist, pastenförmige oder flüssige Heilstoffe ohne Schwierigkeiten in die Parodontaltaschen einzuführen und dort abzustreifen oder mit der Taschensonde für einige Zeit zu deponieren.

   Im weiteren kann man der Kunststoffsonde bei der Herstellung einen radioopaken Stoff, beispielsweise Zinn- oder   Bleisulphat    beigeben, damit bei der Röntgendiagnose die Sonde sichtbar gemacht werden kann.



  Man kann sich vorstellen, dass mehrere erfindungsgemässe Sonden um einen Zahn herum eingeführt werden, um dann bei der Röntgenaufnahme den Verlauf des Taschenbodens genau feststellen zu können. Schliesslich kann die Parodontalsonde auch durch Farbstoffe in jeder gewünschten Tönung hergestellt werden.



   Die Parodontaltaschensonde, die eine Zungenlänge von etwa 15 mm haben wird, ist in der Herstellung ausserordentlich   billig,    und sie ist daher nur für eine einmalige Verwendung gedacht.



   Mit der erfindungsgemässen Parodontaltaschensonde und ihrem Halter ist dem Zahnarzt ein Gerät in die Hände gegeben, um einmal die parodontösen Veränderungen genauestens festzustellen und andererseits die Behandlung der Taschen durch Einführung von Medikamenten wesentlich   feinfühliger    und   einfacher    zu ge stalten.



   Die Einführung von Medikamenten mit der Sonde kann noch bedeutend verbessert werden, indem die Parodontalsonde in eine nicht näher veranschaulichte Scheide eingesteckt wird. Scheide und Sonde wirken hierbei wie eine Spritze zusammen, wofür die Scheide  etwa an ihrer Spitze eine Öffnung aufweist, aus welcher unter Wirkung der Einschubbewegung der Sonde in der Scheide das entsprechende Medikament austritt. Selbstverständlich kann die Scheide auch seitliche Öffnungen aufweisen.



   Ferner sei noch erwähnt, dass selbstverständlich der hohlkugelförmige Ansatz zur Verbindung der Sonde mit dem Handgriff an letzterem und die Verbindungskugel an der Sonde angeordnet sein können.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zahnärztliche Parodontalsonde zur Diagnostik und Therapie der Parodontaltaschen bei Parodontosen, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus flexiblem Kunststoff bestehende zungenförmige Sonde einen federnden hohlkugelförmigen Ansatz zum Aufsetzen auf einen Handgriff und in bestimmten Abständen Einkerbungen zur Bestimmung der Eindringtiefe der Sonde in die Taschen aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zahnärztliche Parodontalsonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Taschensonde linsenförmig ist.
    2. Zahnärztliche Parodontalsonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt der Taschensonde vom Befestigungspunkt zur Spitze verjüngt.
    3. Zahnärztliche Parodontalsonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff Taschensonde ein radioopakes Mittel beigegeben ist.
    4. Zahnärztliche Parodontalsonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschensonde eine Perforierung zur Aufnahme von pastenförmigen oder flüssigen Medikamenten aufweist.
    5. Zahnärztliche Parodontalsonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde von einer wegnehmbaren, zum spritzenähnlichen Zusammenwirken mit der Sonde bestimmten Scheide umgeben ist, welche mindestens an der Spitze mindestens eine Öffnung aufweist.
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