CH428644A - Konische perforierte Hülse mit darauf aufgewickelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden - Google Patents
Konische perforierte Hülse mit darauf aufgewickelten, zum Färben bestimmten synthetischen FädenInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B23/00—Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
- D06B23/04—Carriers or supports for textile materials to be treated
- D06B23/042—Perforated supports
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Description
Konische perforierte Hülse mit darauf aufgewickelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden Es ist bekannt, :dass endlose Fäden aus linearen, hochmolekularen Polymeren in Form von Strängen ge färbt werden können. Bei dieser Arbeitsweise wird das Material jedoch mechanisch sehr stark beansprucht, wodurch Kapillar- und Fadenbrüche auftreten, die die Qualität der Fäden erheblich beeinträchtigen. Zudem sind durch das Herstellen der Stränge und das Abhas peln zusätzliche Arbeitsgänge erforderlich.
Man hat auch schon versucht, solche Fäden in Form von Sp.ulkränzen zu färben, und festgestellt, dass dabei die Egalität der Färbung nicht einwandfrei wird, was ein nochmaliges Umpacken dieser .Spulkränze im Färbeap parat erforderlich macht. Dazu kommt, dass das Abar beiten der Spulkränze Schwierigkeiten bereitet, weil auch hier die Fäden beschädigt werden.
Ferner ist bekannt, das Färben von endlosen Fäden auch auf zylindrischen, perforierten Hülsen durchzufüh ren. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Stabilität des Wickelaufbaus auf solchen Spulen unzureichend ist. In folgedessen treten beim Färben innerhalb :des Wickels Verschiebungen auf, die häufig Ungleichmässigkei- ten beim Durchfluss der Färbeflotte und dadurch be dingt auch in den Färbungen verursachen. Ausserdem ist bekanntlich der Fadenablauf an zylindrischen Spulen wegen der Reibung des Fadens auf dem zylindrischen Wickelkörper ungünstig.
Gegenstand .der Erfindung ist eine konische, perfo rierte Hülse mit darauf aufgewickelten, zum Färben be stimmten synthetischen Fäden, wobei die beiden Stirnflä chen des konischen Fadenwickels gewölbt sind und die Hülse aus einem Kunststoff, vorzugsweise aus einem Polyolefin besteht und eine Höhe von 170 bis 270 mm, eine untere lichte Weite von 55 bis 85 mm und eine obere lichte Weite von 35 bis 65 mm aufweist.
Die Hülse besteht vorzugsweise aus einer Kunststoff masse, die mindestens bis 140 C formbeständig bleibt, z. B. aus einem Palyolefin, wie Polyäthylen oder Poly- propylen. Sie hat zweckmässig eine untere lichte Weite von 71,5 mm und besitzt z. B. eine Konizität von 3 und 30 Minuten, sodass die obere lichte Weite 50 mm be- trägt. Die Stärke der Hülsenwand beträgt vorzugsweise 1,0 bis 4,0 mm. Die Bewicklung der Hülse erstreckt sich zweckmässig über eine Länge von 140 bis 240 mm.
Die Hülse ist zweckmässig an der gesamten Bewicklun2sflä- che perforiert, wobei die Löcher sich vorzugsweise von innen nach aussen konisch erweitern und vorzugsweiss einen Durchmesser von 3 bis 10 mm .aufweisen. Um eine gute Haftung des Wickelkörpers zu gewährleisten, sind auf der Bewicklungsfläche der Hülse zwischen den Löchern zweckmässig kleine Erhebungen angebracht, die z. B. warzenförmig oder rillenförrnig sein können.
Zwischen Hülse und Fadenwickel befindet sich be vorzugt ein papierähnliches Gebilde, z. B. ein aus Zell stoff bestehendes, dünnes, leicht durchlässiges Faser- vlies. Es hat die Aufgabe, ein direktes Aufliegen der Fäden ,auf der Hülse zu vermeiden und ferner eine gleichmässigere Verteilung der Färbeflotte unmittelbar nach deren Durchtritt durch die Löcher zu gewährlei sten.
Die Menge der auf die Hülse aufgewickelten Fäden beträgt zweckmässig 600 bis 1500 g, vorzugsweise 800 bis 1200 g. Die Fäden sind zweckmässig auf den Hül senkörper so aufgespult, dass sie ihn zwischen den bei den Stirnseiten 1,5 bis 4,5 mal, vorzugsweise 2,0 bis 2,5 mal umschlingen. .Der Fadenwickel soll zweckmässig an seiner Aussenseite eine Härte von 30 bis 85 Shore auf weisen. In der Nähe der Hülse ist die Härte des Wickels vorzugsweise etwas grösser als auf der Aussenseite.
Da durch erhält der Wickelkörper eine erhöhte Stabilität gegenüber Verschiebungen bei den unausbleiblichen mechanischen Beanspruchungen, wie z. B. beim Trans port oder beim Färben. Das verwendete Färbegut be steht aus synthetischen Fäden, z. B. aus linearen, aro matischen Polystern, linearen Polyamiden oder aus Polyacrylnitril sowie deren Mischpolymerisaten, oder Polyolefinen.
Die erfindungsgemässe Hülse mit Wickelkörper hat gegenüber den bisher bekannten Aufmachungen, also Strang oder Spulkranz, den Vorteil, dass der Fadenwik- kel nach erfolgter Färbung ohne einen weiteren Spul- prozess sofort der textilen Verarbeitung, z. B. Schären, Weben oder Wirken, zugeführt werden kann. Dadurch entfällt jede weitere, bei .derartigen Prozessen stets auf tretende mechanische Beschädigung der Fäden. Eine solche Beschädigung kann auch bei den textilen Vered lungsprozessen, z. B.
Färben, Bleichen oder dergleichen, nicht eintreten, da das Material im Gegensatz zur Strangfärbung nicht bewegt, sondern nur von der Flotte durchströmt wird.
Auch bei der Verwendung von Spulkränzen wird das Fadenmaterial erheblich stärker mechanisch bean sprucht und geschädigt, als bei der vorliegenden Erfin dung. Um bei der Färbung von Spulkränzen die .ge wünschte Flottenzirkulation zu erzielen, müssen diese dicht nebeneinander in den Färbeapparat hineingepresst werden, wobei starke unkontrollierbare Verschiebungen im Fadenmaterial auftreten. Beim Einsetzen neuer Hül sen mit Wickelkörper braucht auf das Fadenmaterial keinerlei Pressung ausgeübt zu werden.
Statt dessen können nur die einzelnen Hülsen gegeneinander abge dichtet sein. Der Wickelkörper selbst steht hierbei frei und wird nur von der Hülse .gehalten. Durch diese scho nende Behandlung werden Verletzungen der Kapillarfä- den vermieden, was bei den hohen Qualitätsansprüchen, die an endlose Fäden aus linearen synthetischen Poly meren gestellt werden, von ganz entscheidendem Vorteil ist.
Da in diesem Falle der gesamte Wickelkörper wäh rend des Färbeprozesses in seiner ursprünglichen, für eine gleichmässige Flottendurchströmung besonders günstigen Form unverändert erhalten bleibt, wird eine besondere Gleichmässigkeit der Färbung erzielt. I: m Ge gensatz dazu wird beim Färben von Strängen oder Spul kränzen diese ursprüngliche Form nicht beibehalten.
Die auftretenden Veränderungen sind willkürlich unre- gelmässig und unkontrollierbar. Sie stören die Gleich mässigkeit der Flottenzirkulation und haben erfahrungs- gemäss damit auch einen ungünstigen Einfluss auf die Egalität der Färbungen.
Die erfindungsgemässe Hülse mit Wickelkörper zeichnet sich .durch die folgenden für die Färbung äus- serst vorteilhaften Eigenschaften aus. Infolge des relativ grossen Hülsenquerschnitts lässt sich ein sehr grosser stabiler Wickel herstellen, der trotz seiner Grösse eine verhältnismässig kleine Schichtdicke aufweist.
Dies hat zur Folge, dass beim Färben die Apparate eine grössere Materialmenge aufnehmen können, wodurch wegen des kürzeren Flottenverhältnisses ein wirtschaftliches Arbeiten möglich ist. Auch bei der Weiterverarbeitung der Fäden wirkt sich die dadurch bedingte grössere Lauf länge pro Wickeleinheit hinsichtlich Gleichmässigkeit des Warenbildes günstig aus.
Die erfindungsgemässe, konische Hülse mit Fadenwickel zeichnet sich durch einen äusserst günstigen, ruhigen und durch die spezielle konische Form. bedingten, reibungslosen Fadenlauf beim Abwickeln aus.
Durch .eine besonders vorteilhafte Kom bination zwischen grossem Fadenverkreuzungswinkel, der Wickelhärte und Wickelform mit konischer Hülsen form sowie durch entsprechende Beschaffenheit der Hülsenoberfläche, kann der Wickelkörper eine ganz hervorragende Formstabilität gegeben werden.
Die bis herigen Erfahrungen haben gezeigt, dass bei sehr hohen Wickelgewichten aus feinen, endlosen Fäden beim Fär ben mit Schwierigkeiten bezüglich gleichmässiger Durchdringung des Wickelkörpers mit Farbflotte oder der Waschflüssigkeit gerechnet werden musste.
Mit der vorliegenden Erfindung kann man trotz der Grösse des Wickels eine sehr gleichmässige Durchfärbung errei- chen. Durch entsprechenden Aufbau von Wickel und Hülse wird eine optimale Durchströmung erzielt, die sich beim Färben und beim Spülen äusserst vorteilhaft bemerkbar macht.
Diese bemerkenswert gute und gleichmässige Durchfärbung des gesamten Wickelkör pers auch an den äussersten Schichten der Stirnflächen wird insbesondere durch die Wölbung dieser Flächen bewirkt, die an den sonst sehr kritischen übergangsstel- len zur Längsseite :des Wickels die Ausbildung einer scharfen, schlecht durchströmten Kante verhindert.
Die vorliegende Erfindung weist also eine Reihe von Vorteilen auf, die sowohl auf die Hülsenkonstruktion als auch auf den Aufbau des Wickels zurückzuführen sind.
Die vorstehend beschriebene Hülse mit Wickelkör per wird z. B. mittels Zwischenteller auf Färbespindeln aufgesteckt und entsprechend dem für die jeweilige Faserart vorgeschriebenen Färbeverfahren behandelt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der konischen Hülse mit Wickelkörper ist durch die beiliegende Zeich nung näher erläutert. In dieser Zeichnung ist ein Längs schnitt durch die konische Hülse 1 und den darauf auf gewickelten Wickelkörper dargestellt. Die konische Hülse 1 ist mit Löchern 2 zum Durchtritt der Farbstoff lösung in den Wickelkörper versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewickel ten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Stirnseiten des konischen Fadenwickels gewölbt sind und die Hülse aus einem Kunststoff besteht und eine Höhe von 170 bis 270 mm und eine untere lichte Weite von 55 bis 85 mm und eine obere lichte Weite von 35 bis 65 mm aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus einem Polyolefin besteht. 2.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenwickel ein Gewicht von 600 bis 1500 g, vorzugs weise 800 bis 1200 g, besitzt. 3.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden den Wickelkörper zwischen -den beiden Stirnflä chen 1,5 bis 4,5 mal, vorzugsweise 2,0 bis 2,5 mal, um schlingen. 4.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenwickelkörper, an den Aussenseiten gemessen, eine Härte von 30 bis 85 .Shore aufweist. 5.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenwickel in der Nähe der Hülse härter ist als an .den Aussenlagen. 6.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Wickel und der Hülse ein papierähnliches Gebilde aus Zellstoffaser befindet. 7.Konische, perforierte Hülse mit darauf aufgewik- kelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die synthetischen Fäden aus linearen, aromatischen Poly- estern, aus linearen Polyamiden oder aus Polyacrylnitril, sowie deren Mischpolymerisat oder aus Polyolefinen bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964F0025288 DE1890942U (de) | 1964-01-29 | 1964-01-29 | Konische huelse mit wickelkoerper. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH428644A true CH428644A (de) | 1967-01-31 |
Family
ID=7091560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH117365A CH428644A (de) | 1964-01-29 | 1965-01-27 | Konische perforierte Hülse mit darauf aufgewickelten, zum Färben bestimmten synthetischen Fäden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH428644A (de) |
| DE (1) | DE1890942U (de) |
-
1964
- 1964-01-29 DE DE1964F0025288 patent/DE1890942U/de not_active Expired
-
1965
- 1965-01-27 CH CH117365A patent/CH428644A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1890942U (de) | 1964-04-09 |
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