CH427751A - Verfahren und Vorrichtung zum Oxydieren von reduzierten Katalysatoren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Oxydieren von reduzierten Katalysatoren

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CH427751A
CH427751A CH960863A CH960863A CH427751A CH 427751 A CH427751 A CH 427751A CH 960863 A CH960863 A CH 960863A CH 960863 A CH960863 A CH 960863A CH 427751 A CH427751 A CH 427751A
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CH
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catalyst
reactor
oxidation
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CH960863A
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Helmut Dr Krome
Karl-Heinz Dr Gruendler
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Basf Ag
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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Oxydieren von reduzierten Katalysatoren
Beim Ausbauen von Katalysatoren, die in einem Reaktor in reduziertem Zustand vorliegen, werden diese, sobald sie mit Luft zusammentreffen, oft durch Oxydation stark erwärmt, wobei so hohe Temperaturen erreicht werden können, dass die Katalysatoren geschädigt werden. Dies kann sogar so   weit-führen, dass hierbei    die Sintertemperaturen erreicht werden, wodurch die   einzelnen Katalysatorkörner zusammenbackjen.   



   Zur Vermeidung dieser Erscheinungen wird der Katalysator vor dem Ausbauen einer schonenden Oxydation unterworfen, wobei man als Oxydationsmittel Inertgase anwendet, die geringe Sauerstoffmengen von z. B. etwa 1 % enthalten. Ein   Katalysatorwechsel ist bei dieser    Arbeitsweise sehr zeitraubend, da die für die Oxydation und anschliessende Abkühlung des Katalysators er  forderliche    Zeit je nach der Grösse des Reaktors   1    bis 2 Wochen in Anspruch nimmt, was die Aufstellung von Reservereaktoren erforderlich macht ; ausserdem lässt sich so auch keine völlige Oxydation des Katalysators erzielen, so dass sich beim anschliessenden Ausbauen   Nachoxydationen    nicht vermeiden lassen.



   Es wurde nun gefunden, dass man die für die Oxydation des Katalysators benötigte Zeit erheblich verkürzen kann, wenn man den noch heissen Katalysator in dünner Schicht aus dem Reaktor abzieht, wobei man ihn mit einem Überschuss an Luft über die für die Oxydation des Katalysators erforderliche Menge in Blerührung bringt und gegebenenfalls über den so abgezogenen Katalysator zwecks vollständiger Oxydation und Abkühlung unter stetiger Bewegung einen weiteren Luftstrom leitet.



   Durch die erfindungsgemässe Arbeitsweise lässt sich die insgesamt für einen Katalysatorwechsel erforderliche Zeit auf 1 bis 2 Tage reduzieren. Das Abziehen des Katalysators erfolgt in noch heissem Zustand,   d.    h. der Katalysator ist nicht nach Abstellen des Reaktors zunächst zu kühlen.



   Zweckmässig führt man das Verfahren so aus, dass man die Luft im Gegenstrom über den in dünner Schicht aus dem Reaktor abgezogenen Katalysator leitet. Die überschüssige Luftmenge wird vorzugsweise so 0 bemessen, dass die durch die Oxydation auftretende   Wär, memenge im, gleichen Masse abgeführt    wird, wie sie entsteht. Hierdurch werden Temperaturen vermieden, bei denen eine Schädigung des Katalysators eintritt.



   Für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann man an der   Ausgangsschleuse eines Reak-    tors, durch die der Katalysator abgezogen wird, ein schräg nach unten geneigtes Rohr anbringen, an dessen oberem Ende gegebenenfalls ein Gebläse mit seinem , Saugteil angeschlossen ist. Es ist aber auch möglich, den Katalysator auf eine unterhalb der Ausgagsschleuse angeordnete schiefe Ebene   herabrieselnzulassen.Der    von dem Rohr bzw. von der schiefen Ebene ablaufende Katalysator ist im allgemeinen noch nicht vollständig   durchoxydiert, doch reicht die    Voroxydation und die dabei erzielte Abkühlung aus, um den Katalysator in transportablen Behältern einer weiteren an sich   bekann-    ten   Oxydationsanlage    zuzuführen.

   Diese Oxydationsanlage kann z.   B.    aus einer Trommelsiebmaschine bestehen, bei. der. gleichzeitig das feinkörnige Material abgesichbt wird. Beim Durchlaufen des Katalysators durch die Siebmaschine ist zweckmässig dafür Sorge zu tragen, dass durch oder über die Siebe ein Strom überschüssiger Luft gesaugt wird, durch die der Katalysator vollständig oxydiert und gleichzeitig abgekühlt wird. Der so behandelte Katalysator ist nun ohne weiteres lagerfähig , und kann zum Füllen des. Reaktors wieder verwendet werden.



     In den Fig. 1 und'2    sei ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens an Hand eines für die Konvertierung verwendeten Katalysators näher erläutert.



  Für die Konvertierung wird bekanntlich ein Eisenchrom  oxydkatalysator verwendet, bei    dem das Eisen in der dreiwertigen Form vorliegt. Während des Betriebes im Reaktor wird das   Eisen- (III)-oxyd    je nach den Betriebsbedingungen zu Magnetit (Fe3O4) bzw. metallischem Eisen reduziert. 



   Nach Abstellen   des Reaktors l wird die Ausgangs-    schleuse 2 geöffnet, so dass der noch heisse Katalysator, der je nach den im Reaktor eingehaltenen Bedingungen eine Temperatur zwischen   350 und 600  C aufweist,    durch das unterhalb der Schleuse anbringbare   Ablass-    rohr 3 in eine   transportablen Behälter 4 rieselt.    Die Schleuse wird so weit geöffnet, dass die Dicke der Katalysatorschicht auf dem Ablassrohr maximal etwa dem 5fachen   desdurchschnittlichenKorndurchmessers    des Katalysators   entspricht. Durch Kaminwirkfung    strömt dem m herabrieselnden Katalysator Luft entgegen, durch die der   Katalysator voroxydiert wird.    Die bei der Oxydation auftretende Reaktionswärme wird durch den Luftstrom abgeführt.

   Ist die   durch-die Kaminwir-    kung sich einstellende Luftmenge für die Ableitung der Reaktionswärme nicht ausreichend, kann durch Drosseln der Schleuse der Katalysatorfluss verringert werden.



  Es ist aber auch möglich, durch Einschalten eines am oberen Ende des Rohres mit, der   Saugseite angebrach-    ten Gebläses 5 die durch das Rohr strömende Luftmenge zu vergrössern, wodurch, die gewünschte Kühlung ebenfalls erzielt werden kann. Der Katalysator kann gegebenenfalls zur weiteren Oxydation einer Anlage zu  geführt vwerden, die    aus einem an sich   bekanaten      Trommelsieb    6 besteht. Der Katalysator wird uber einen Trichter 7, an dessen unterem Ende ein Regulierschieber 8 angeordnet ist,   aufgegeben. Durch das Trom-    melsieb wird mittels eines Gebläses 9, vor dem sich ein Abscheider 10 zum Absetzen etwa mitgerissenen Kata  lysatorstaubes befindet,    ein konstanter Luftstrom gesaugt.

   Die Verweilzeit des Katalysators in dem Trom  melsieb lässt    sich durch   Veränderung-der Neigung ent-    sprechend einstellen. Der aus dem Ablassstutzen 11 abgezogene Katalysator kann ohne weitere   Nachbe-    handlung wieder in den Reaktor eingefüllt werden. Abrieb und Feinkornanteil werden durch den Stutzen 12 abgelassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Oxydieren von in einem Reaktor in reduziertem oder teilweise reduziertem Zustand vorliegenden Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man den noch heissen Katalysator in dünner Schicht aus dem Reaktor abzieht, wobei man ihn während des Abziehens mit einem Überschuss an Luft liber. dix-finir die Oxydation des Katalysators erforderliche Menge in Berührung bringt.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ausgansschleuse (20 eines Reaktors (1) ein schräg nach unten verlaufendes Rohr (3) angebracht ist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I,, dadurch gekennzeichnet, dass man ide lut im Gegenstlrom über den in, dünner Schicht bewegten Katalysator leitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man über den so abgezogenen Katalysator zwecks vollständiger Oxydation und Abkühlung unter stetiger Bewe, gung einen weiteren Luftstrom leitet.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des schräg nach unten verlaufenden Rohres (3) ein Gebläse, (5) m, it seinem Saugteil angeordnet ist.
CH960863A 1962-08-16 1963-08-02 Verfahren und Vorrichtung zum Oxydieren von reduzierten Katalysatoren CH427751A (de)

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