CH424409A - Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische Verschiebung - Google Patents
Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische VerschiebungInfo
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- G05G23/00—Means for ensuring the correct positioning of parts of control mechanisms, e.g. for taking-up play
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Description
Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische Verschiebung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich tung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine translatonische Verschiebung. Derartige Einrichtungen sind schon seit längerer Zeit bekannt. Vor allem hat sich die Umsetzung mit Hilfe eines Exzenters bewährt. Dabei wird eine exzen trisch gelagerte Welle im Lagerzentrum angetrieben, wobei die Welle selbst in einem Hebelarm spielfrei gelagert ist. Durch Drehen der Welle bewegt sich damit der Hebelarm gegen das Lagerzentrum bzw. vom Lagerzentrum weg. Durch Führung des Hebel armes kann damit eine Drehbewegung in eine trans- latorische Bewegung umgesezt werden. Diese bekannte Ausführung hat jedoch den Nach teil, dass eine Drehung des Exzenters um 180 den gesamten Hub des Hebelarmes bewirkt, wodurch eine. Feineinstellung des Hubes sehr schwierig ist. Mittel zur Untersetzung der Drehbewegung durch Zahnrad übersetzungen oder Schneckengetriebe vergrössern den beanspruchten Platz und verteuern nie Einrich tung. Der Zweck der vorliegenden Erfindung liegt dar in, eine eingangs beschriebene Umsetzung zu schaf fen, die eine Feineinstellung gestattet und deren Aus führung einfach aufgebaut, platzsparend und billig ist. Dies wird dadurch erreicht, dass ein um die Rotationsachse drehbarer Doppelkegel axial ver schiebbar in einer Halterung gelagert ist und dass ein in derselben Halterung geführter verschiebbarer Teil mit wenigstens zwei je einen Kegel berührenden Auflageflächen versehen ist, die in der Versahle- bungsebene einander gegenüberliegend angeordnet sind. Nachfolgernd wird an Hand der Zeichnung die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsfor- men näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform und Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform. In Fig. 1 besteht die Halterungaus zwei parallel ,angeordneten und unter sich starr verbundenen Wan gen 1 und 2, die je mit einer Bohrung 3 und 4 ver sehen sind. Durch die beiden Wangen ist einbe weglicher Teil 5 gehaltert, der in diesem Beispiel eine plattenförmig ausgebildete Zunge mit einer Auf lage 5a ist. Die Bohrung 4 der Wange 2 ist mit einem Gewinde 6 versehen. Die Zunge 5 ist beid seitig mit einer Senkung 7 bzw. 8 versehen, die die Zunge gemeinsam durchbrechen und gegnenander versetzt sind. Die Versetzungsrichtung ist dieselbe wie die Verschiebungsrichtung der Zunge 5. In diesem ersten Ausführungsbeispiel besteht der Doppelkegel aus zwei Kegelstümpfen 9, 10 mit ge meinsamer Deckfläche 11. Beide Kegelstümpfe 9, 10 sind an ihrer Grundfläche 12, 13 mit je einem Zylinder 14 und 15 mit gleichem Durchmesser wie die Grundfläche 12, 13 der Kegelstümpfe 9, 10 versehen. Der Zylinder 14 ist mit einem Gewinde 16 versehen, und der Zylinder 15 weist an seiner Grund fläche 17 einen Schraubenschlitz 18 auf. Die Boh rung 3 in der Wange 1 und der Durchmesser D des Zylinders 15 sind derart gewählt, @dass ein Schlebe- sitzgebildet wird. Das Gewinde 16 !des Zylinders 14 und das Gewinde 6,der Bohrung 4 sind gleich. Der Doppelkegel ist in die Senkungen 7 und 8 einführ- #bar durch Trennung der Kegelstümpfe 9, 10 längs der gemeinsamen Berührungsstelle 11. Die beiden Kegelstümpfe werden mit einem Gewindebolzen 19 in .axialer Richtung und reit einer Schraubenmutter 20 zu einem Doppelkegel zusammengeschraubt. Durch Drehen rdes Doppelkegels in rder einen oder anderen Drehrichtung wird der Doppelkegel durch das Gewinde 16 am Zylinder 14 mit dem Gewinde 6 in der Wange 2 gegenüber den beiden Wangen 1 und 2 verschoben. Die zwei Senkungen 7 und 8 der Zunge 5 sind derart gegeneinander ver setzt, dass die äusseren Kanten idie zwei 9 und 10 dauernd berühren. Damit wird eine mit der Zunge 5 verbundene Auflage 5a je nach der axialen Verschiebung des Doppelkegels von der Kegelachse weg oder gegen die Kegelachse gescho ben. Durch geeignete Wahl der Versetzung der beiden Senkungen und dementsprechend des Öffnungswin kels des Kegels laufen beide Kanten oderSenkung en immer auf dem n Kegelmantel. Wird der Grundflächendurchmesser der Kegel stümpfe mit D und der Deckflächendurohmesser meit d bezeichnet, so ist der Einstellbereich EMI0002.0004 Dieser Bereich kann grundsätzlich beliebig gewählt sein. Die Einstellfeinheit kann durch Wahl der Gewinde steigung, der Gewinde 6 und 16 beliebig fein sein. Das zweite Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist in seinen Grundzügen gleich aufgebaut wie das erste Ausführungsbeispiel, nur sind in diesem Falle die Kegelstümpfe derart t angeordnet, dass sie sich an der Grundfläche berühren. Die Wirkungsweise bleibt sich gleich. In dieser Fig. 2 ist jedoch noch ein Zusatz n eingezeichnet, der ein spielfreies Ver schieben gewährleistet. Im ersten Beispiel wurden die zwei Kegelstümpfe, 9, 10 verschraubt dargestellt. Demgegenüber ist in Fig. 2der eine Kegelstumpf 21 auf einem Bolzen 23, der mit dem Zylinder 15 starr verbunden ist, ge lagert. Ein Keil 24 dient als Mitnehmer zwischen dem Bolzen 23 und dem Zylinder 14. An seinem Ende ist der Bolzen 23 mit einem Gewinde und einer Schraubenmutter 25 versehen. Zwischen den beiden Kegelstümpfen 21, 22 ist eine Schrauben feder 26 angeordnet, durch die das Spiel infolge der Fertigungstoleranzen im Abstand zwischen den Sen kungen ausgeglichen wird. Die beiden Kegelstümpfe 21, 22 sind untereinander durch einen Stift 27 derart verbunden, dass sie miteinander drehen. Bei der Ausführung nach dem ersten Beispiel könnte eine derartige Spielfreiheit ebenfalls erhalten werden, wenn zwischen die Schraubenmutter 20 und den Zylinder 14 eine Blattfeder angebracht wäre. Entsprechend müsste der Zylinder 14 auf dem Bol zen 19 gegen eine Verdrehung gesichert sein. Dies könnte auch hier durch einen Keil bewirkt werden. Dieselbe Wirkung könnte auch dadurch erzielt wer den, dass die Zunge aus zwei vorgespannten Blatt federn besteht, die gegen einen festen Doppelkegel drücken. Zur Vereinfachung der Herstellung könnten die in der Zunge 5 vorgesehenen Senkungen nach einer Seite der Zunge verlängert werden, wodurch die Zunge eingeschlitzt ist. Damit kann der Doppel kegel in einem Stück gefertigt sein und seitlich in die Zunge eingeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewe gung in eine begrenzte translatorisohe Verschiebung, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die Rotations achse drehbarer Doppelkegel axial verschiebbar in einer Halterung gelagert ist und dass ein in derselben Halterung geführter verschiebbarer Teil mit wenig stens zwei je einen Kegel berührenden Auflage flächen versehen ist, die in der Verischiebungsebene einander gegenüberliegend angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanispruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Doppelkegel aus zwei Kegel stümpfen meit gemeinsamer Deckfläche besteht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Doppelkegel aus zwei Kegel- etümpfen mit gemeinsamer Grundfläche besteht. 3.Einrichtung nach Patentanspruch,dadurch ge kennzeichnet, dass der Doppelkegel im einen Lager der Halterung schraubbar gelagert ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass ,der verschiebbare Teil senkrecht zur Verschiebungsleibene durchbohrt ist,wobei (die Bohrung durch zwei gegenainander in der Verschie bungsrichtung exzentrisch -angeordnete kreisförmige Senkungen gebildet ist.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, idadurch ,gekennzeichnet, dass die Kanten ,der kreisförmigen Senkungen als Auflageflächen ausgebildet sind. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ,ge- kennzeichnet, (dass ,der verschiebbare Teil auf zwei gegenüberliegenden Seiten je eine Kante aufweist, die in. der Höhe verschoben sind und in ider Ver schiebungsrichtung sich gegenüberliegende Mantel linien des Doppelkegels berühren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH740565A CH424409A (de) | 1965-05-26 | 1965-05-26 | Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische Verschiebung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH740565A CH424409A (de) | 1965-05-26 | 1965-05-26 | Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische Verschiebung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH424409A true CH424409A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=4324620
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH740565A CH424409A (de) | 1965-05-26 | 1965-05-26 | Einrichtung zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine begrenzte translatorische Verschiebung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424409A (de) |
-
1965
- 1965-05-26 CH CH740565A patent/CH424409A/de unknown
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